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KATHMANDU, NEPAL - MAY 06: A young boy plays with a camera found while his family was cleaning out their destroyed house in Shanku on May 6, 2015 in Kathmandu, Nepal.  A major 7.9 earthquake hit Kathmandu mid-day on Saturday 25th April, and was followed by multiple aftershocks that triggered avalanches on Mt. Everest that buried mountain climbers in their base camps. Many houses, buildings and temples in the capital were destroyed during the earthquake, leaving over 7000 dead and many more trapped under the debris as emergency rescue workers attempt to clear debris and find survivors. Regular aftershocks have hampered recovery missions as locals, officials and aid workers attempt to recover bodies from the rubble.  (Photo by Chris McGrath/Getty Images)

Besonders Frauen und Kinder sind vom Menschenhandel betroffen. Bild: Getty Images AsiaPac

Aktivisten warnen vor zunehmendem Menschenhandel in Nepal



Aktivisten haben nach dem verheerenden Erdbeben in Nepal vor einer Zunahme des Menschenhandels in den betroffenen Gebieten gewarnt. Vor allem obdachlos gewordene Frauen und Kinder seien in Gefahr, warnte die Nichtregierungsorganisation Maiti Nepal am Mittwoch.

An der durchlässigen Grenze zu Indien sei bereits ein Anstieg verdächtiger Fälle registriert worden. Dort hatte es in der Vergangenheit immer wieder Fälle von Menschenhandel gegeben, wobei Frauen und Kinder aus Nepal in Sklaverei und Prostitution gezwungen werden.

«Mädchen sind einem hohen Risiko von Menschenhandel und sexuellem Missbrauch ausgesetzt und müssen geschützt werden», sagte Maiti-Nepal-Gründerin Anuradha Koirala der Nachrichtenagentur AFP. Ihre Organisation habe die Beobachtungen an der Grenze zu Indien deshalb verstärkt.

Die nepalesische Polizei erklärte, es seien Spezialteams im Einsatz, um in Notunterkünften sicherzustellen, dass Frauen und Kinder nicht in Gefahr seien. Die nepalesische Menschenrechtskommission warnte jedoch, dass sich mutmassliche Menschenschmuggler als Mitarbeiter von Hilfsorganisationen tarnen könnten.

Angesichts von Arbeitslosigkeit, Armut und Geschlechterdiskriminierung sind Frauen und Kinder in Nepal für Menschenhändler leichte Beute. Ein Bericht der nepalesischen Menschenrechtskommission aus dem Jahr 2013 listet 29'000 Fälle von Menschenhandel oder versuchtem Menschenhandel auf. (gag/sda/afp)

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