Gisin meldet sich aus dem Spital: «Glücklich, dass ich meinen ganzen Körper bewegen kann»
Vor fünf Tagen stürzte Michelle Gisin im Training zur Abfahrt von St. Moritz schwer. Nun meldet sich die Engelbergerin erstmals aus dem Krankenhaus. «Ich erfahre so viel Liebe», schreibt Gisin auf Instagram. Es sei schwierig auszudrücken, wie dankbar sie allen Ärzten, Pflegenden, Helikopterpiloten, Helfern, Trainern, Physiotherapeuten und allen anderen Menschen sei, die ihr in den letzten Tagen geholfen hätten.
«Ich hatte viel Glück und bin froh, dass ich meinen ganzen Körper bewegen kann», schreibt die 32-Jährige. Sie sei bereits wieder dabei, ihre Grenzen auszuloten und laufe schon herum. Am Wochenende stehe dann noch ihre dritte und letzte Operation an. «Ich freue mich schon auf den Zeitpunkt, wo es nur noch aufwärtsgehen kann», schreibt Gisin.
Gisin war am vergangenen Donnerstag im Abschlusstraining der Abfahrt von St.Moritz schwer gestürzt. Nach einem Verschneider landete die Speed-Spezialistin hart in den Fangnetzen. Die Engelbergerin wurde auf der Piste lange versorgt, ehe sie mit dem Helikopter abtransportiert und für erste Untersuchungen ins Spital von St.Moritz geflogen wurde. Dort wurde eine Verletzung am rechten Handgelenk sowie eine Halswirbelsäulenverletzung festgestellt.
Noch am gleichen Tag wurde Gisin nach Zürich geflogen, wo die Halswirbelsäule operiert wurde. Auch das Handgelenk wurde schon operiert. Untersuchungen des verletzten linken Knies zeigten einen Kreuz- und Innenbandriss. Die Knie-OP ist die letzte, die für Gisin nun noch ansteht. (abu)
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