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5 Abkürzungen im Leben, die dich (vielleicht) schneller ans Ziel bringen

Ein Cheiben-Krampf, im Leben voranzukommen, oder? Es wird so viel verlangt und doch ist es letztlich selten irgendwie fair. Zumindest scheint es nicht so. Darum ist es jetzt Zeit, kreativ zu werden und das Leben auszutricksen.
12.05.2020, 10:4713.05.2020, 08:01

WARNHINWEIS: Strategien ohne Erfolgsgarantie und auf eigene Gefahr hin anzuwenden.

bild: watson / shutterstock
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Prokrastination ist ein Unwort. Es wurde von der Effizienz-Lobby so umgemünzt, dass ihm nun konnotativ Konzepte wie Faulheit oder Unorganisiertheit anhaften. Das ist natürlich falsch, wird von den Mainstream-Medien jedoch klassisch totgeschwiegen. Ein Schelm, wer Böses denkt. Denn das Prokrastinieren ist eigentlich nur eine sehr effiziente Strategie, zu leben. Prokrastination ist nämlich nachhaltiges Abkürzungen-Nehmen.

Ablauf von erfolgreichem Prokrastinieren

  1. Aufgabe A am Tag X mit Deadline Z annehmen
  2. Aufgabe A gleich von Beginn weg bis Z-1 aufschieben
  3. Die Zeitspanne X-(Z-1) zum Abarbeiten der Aufgaben B-K (oder so) nutzen*
  4. Aufgabe A am Tag Z-1 erledigen**
  5. Aufgaben A-K erledigt, während «bEsSeR oRgAnIsIeRtE» lediglich Aufgabe A erledigt haben.

*Aufgaben B-K können mannigfaltiger Natur sein (z.B. Pflege des persönlichen Befindens durch multimediale Bespassung des Geistes, Nahrungsaufnahme in snackbarer Form, Informationsbeschaffung über diverse soziale Medien, Steuererklärung, Erholung, etc.)

**Knackpunkt hier ist, dass die kürzere verfügbare Zeit zu einer faszinierenden Verknüpfung von Effizienz und Kreativität führt. Nicht selten werden hier Wege gefunden, die theoretisch nicht möglich sind. Magie? Nein. Nur die Macht der Prokrastination. Ihr organisierten Nilpen.

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Einen überraschenden und willkürlich wirkenden Heiratsantrag zu machen, mag auf den ersten Blick nicht einleuchtend wirken. Doch die Sache ist eigentlich eine wunderbare Abkürzung. Du sparst in der Familienplanung bis zu einer Dekade des Herausfindens und Probierens. Negative Konsequenzen gibt es dabei gen null, wie folgende Auflistung aufzeigen soll.

Möglichkeit 1 Antrag wird abgelehnt

Konsequenz: Du kannst ohne Verlust dein florierendes Singleleben weiterführen, bis dich der Drang überkommt, einen zweiten Versuch ins Blaue zu starten. Ohne gravierende emotionale Narben.

Live-Bilder von deinen Gefühlen, wenn der Antrag abgelehnt wird:

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Möglichkeit 2 Antrag wird angenommen, stellt sich aber als Fehler heraus

Konsequenz: Vermutlich das, was du auch mit 10 Jahren Vorlaufzeit schlussendlich bekommen hättest. Einfach ohne 10 Jahre Vorlaufzeit.

Und Menschen in einer glücklichen Ehe so:

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Möglichkeit 3 Antrag wird angenommen und ist ein Glückstreffer

Konsequenz: Du hast den Jackpot ohne Einsatz geknackt. Respekt.

Nuff said.

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Vertändle deine Zeit nicht mit einem Studium – gründe deine eigene Uni. Das ist nicht nur lehrreicher, spannender und vorteilhafter, sondern in einigen Fällen vor allem auch zeitlich wesentlich effizienter (Ja, du, Bachelor-Student*in im 14. Semester!). Da viele Arbeitgeber das Studium ohnehin nur als «Zäddel»-Manufaktur wahrnehmen, spielen Prestige und Name der Institution nur eine untergeordnete Rolle.

Plus: Die Abschlusszeugnisse können nach deinem Gusto (und somit auch besonders aufregend) gestaltet werden! 😏

Als Inspiration:

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Der einfachste und zugleich effektivste Shortcut, um die soziale Leiter etwas hochzuklettern. Das Prinzip ist dabei ähnlich wie das Entwaffnen bei «Harry Potter». Dort ist es so, dass, wenn du jemanden entwaffnest, dir fortan dessen Zauberstab gehorcht. Mit dem Chef-Sein ist das ähnlich. Nur wissen es nicht viele.

Was im metaphorischen Sinne dabei passiert:

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Wirst du also je von einem Chef «Chef» genannt, überträgt dieser eigentlich einen Teil seines Chefseins auf dich. Wenn auch nicht bürokratisch-offiziell, so immerhin von einem energetischen Standpunkt her. Und was könnte schon wertvoller sein, als zu wissen, dass auch ein Teil Chef in dir lebt?

Dü-Dün-Di-Dü-Dü-Di-Dünn-Düüüü Dün-Di-Dü-Dünn-Di-Düüüüüüü (in «Harry-Potter»-Melodie)

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Die grösste Errungenschaft des Wissens war es, uns glauben zu machen, dass es Macht sei. Die Vormachtstellung von Information und Wissen gegenüber Informationsabsenz und Unwissen ist derart unangefochten in Stein gemeisselt, dass nur, sagen wir mal, tendenziell leichtgläubige Menschen diese für bare Münze nehmen. Kritischere Geister sollten nämlich über den Wert des Unwissens Bescheid wissen.

Wissen ist des Teufels Werkzeug zur Verlangsamung des Fortschritts. Diese Erkenntnis lässt sich nicht nur anhand eines Blicks in Richtung der Teppichetagen diverser Büros und Regierungen aus der Realität ableiten, sondern auch rational untermauern.

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Die letztliche Entscheidung ist von so vielen Faktoren abhängig, dass es närrisch erscheint, zu glauben, diese Faktoren korrekt miteinbeziehen zu können. Die Zeit, die dafür aufgewendet wird, steht in keinem Verhältnis. Klar, ohne Informationen werden auch mal Schüsse in den Ofen geraten. Dies geschieht dann aber immerhin zeiteffizient.

Immerhin kannst du dann (im Gegensatz zu den Informationsjunkies) ganz ehrlich auch mal sagen:

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Und schon geht's vorwärts.

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