Musik
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Luca Hanni of Switzerland performs the song 'She Got Me

Bild: AP/AP

Luca Hännis Top-Resultat ist kein Zufall – das sind die 6 Gründe

Mit dem vierten Platz ersingt sich Luca Hänni das beste Resultat der Schweiz seit 26 Jahren – was dahinter steckt.

Stefan Künzli / CH Media



Mit seinem Song «Arcade» hat der grosse Favorit Duncan Laurence den Siegertitel des 64. Eurovision Song Contest in die Niederanden geholt. Luca Hänni schaffte es auf Platz 4.

Das Publikum im Tel Aviv Convention Center hatte der 24-jährige Berner mit seiner Nummer «She Got Me» von Anfang an fest im Griff. Letztlich waren es aber die Jury- und Zuschauerstimmen, die ihn in die Top 5 des diesjährigen Gesangswettbewerbs hievten.

Dass Hänni zu den Favoriten gehört, haben die Wettbüros schon länger prophezeit. Doch wie es beim ESC so ist: Die Siegerverkündigung ist ein Wechselbad der Gefühle, da kann sich jeweils alles rasch ändern.

Mit dem 4. Platz hat Luca Hänni das beste ESC-Resultat für die Schweiz seit Jahren erreicht. Zuletzt hat der Tessiner Sänger Selbater im Jahr 2014 den Einzug in den Final geschafft. Luca Hännis Erfolg kommt nicht von ungefähr. Sechs Gründe für die Top-Platzierung.

Die Einsicht

epa07578569 Luca Haenni of Switzerland performs during rehearsals for the Grand Final of the 64th annual Eurovision Song Contest (ESC) at the Expo Tel Aviv, in Tel Aviv, Israel, 17 May 2019. The Grand Final is held on 18 May.  EPA/ABIR SULTAN

Bild: EPA/EPA

Am Anfang stand die Einsicht. Die Schuld am Versagen der Schweizer Beiträge wurde in den letzten Jahren oft abgeschoben. Die Schweiz habe in Europa keine Freunde und deshalb keine Chance. Doch das war höchstens die halbe Wahrheit. Der Eurovision Song Contest hat sich stark gewandelt und ist längst nicht mehr der Trash- und Klamauk-Wettbewerb von einst. Die Schweiz hat diesen qualitativen Wandel des ESC nicht oder erst spät wahrgenommen. Mehr als alles andere hat denn auch bei vielen Schweizer Beiträgen das Gesamtpaket nicht gestimmt. Es hat immer etwas gefehlt oder nicht gepasst. Ein guter Song oder einer gute Sängerin allein genügt nicht. Diese Einsicht bedeutete die Wende zum Erfolg und Luca Hänni hat jetzt bestätigt und bewiesen, dass diese Schuldzuweisungen nur vorgeschoben waren: Auch ein Schweizer Song kann sich durchsetzen, wenn alles stimmt.

Übrigens: Schon vor zehn Jahren hat der Eurovision Song Contest mit der Einsetzung einer Fachjury Massnahmen ergriffen, die die von der Schweiz beklagten, sogenannten Blockwertungen eingeschränkt haben.

Das Auswahlverfahren

epa07576948 Contestant Luca Haenni of Switzerland performs during the Second Semi-Final of the 64th annual Eurovision Song Contest (ESC) at the Expo Tel Aviv, in Tel Aviv, Israel, 16 May 2019. The Grand Final is held on 18 May.  EPA/ABIR SULTAN

Bild: EPA/EPA

Vor zwei Jahren wurde mit einem neuen Auswahlverfahren für den Schweizer Beitrag die Weichen für den jetzigen Erfolg gestellt. Neben dem 100-köpfigen Zuschauer-Panel wurde eine 20-köpfige internationale Fachjury eingesetzt, mit der eine Professionalisierung und eine bessere Ausrichtung auf internationale Trends und Bedürfnisse angestrebt wurde. Nach diesen Kriterien wurde auch «She Got Me» von Luca Hänni ausgesucht.

Der Song

Ebenfalls vor zwei Jahren wurde mit der Unterstützung der SUISA ein Songwriter Camp unter der Leitung des Musikers Pele Loriano eingeführt. Hier, im Powerplay Studio in Maur, schreiben seither jährlich ausgewählte Komponisten aus dem In- und Ausland an drei Tagen in Teams ein gutes Dutzend Songs für den Eurovision Song Contest. Die Anforderungen an die Songs wurden damit geschärft: Sie wurden zeitgemäss sein und entsprechen den internationalen Anforderungen. Der Text soll eine starke, klare und verständliche Message haben. Damit hat die Schweiz einen Weg eingeschlagen, den Länder wie Schweden oder Irland schon lange gehen. Zum Vergleich: Im Pop-Land Schweden werden für den ESC jährlich bis zu 3500 Songs komponiert und ein zweistelliger Millionenbetrag aufgewendet. Da kann die Schweiz nicht mithalten, trotzdem stellt sich jetzt der Erfolg ein. Auch «She Got Me» ist ein Resultat des Songwriter Camps.

Die Show

epa07576992 Contestant Luca Haenni of Switzerland performs during the Second Semi-Final of the 64th annual Eurovision Song Contest (ESC) at the Expo Tel Aviv, in Tel Aviv, Israel, 16 May 2019. The Grand Final is held on 18 May.  EPA/ABIR SULTAN

Bild: EPA/EPA

Ein guter ESC-Beitrag ist ein Gesamtkunstwerk von Musik und Show. Luca Hänni hat den Fokus auf die Performance mit viel Tanz, toller Choreografie, visuellen Elementen und Dramaturgie gelegt. Will ein Song sich gegen die Konkurrenz durchsetzen, muss er auffallen und sich irgendwie vom Rest abheben. Das hat Hänni mit einem spektakulären und energiegeladenen Auftritt geschafft.

Der Interpret

ZU SAENGER LUCA HAENNI, VERTRETER DER SCHWEIZ AM EUROVISION SONG CONTEST 2019 IN TEL AVIV, STELLEN WIR IHNEN HEUTE FOLGENDES NEUES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- Luca Haenni, Swiss singer-songwriter, poses for a photograph in Zurich, Switzerland, on May 2, 2019. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Bild: KEYSTONE

Mit seinen Fähigkeiten ist Luca Hänni wie gemacht für das Multimedia-Spektakel des Eurovision Song Contest. Er kann singen, tanzen, sieht gut aus und hat auf und neben der Bühne eine positive Ausstrahlung. Dazu hat er zu seinem Beruf eine hochprofessionelle Einstellung. Das alles können in der Schweiz nicht viele bieten. Luca Hänni ist ein ausgesprochener Show-Boy. Eigentlich müsste man den 24-jährigen Berner gleich für den nächsten Eurovisions-Wettbewerb wieder buchen.

Glück

Luca Haenni, rechts, freut sich an der Bekanntgabe des Schweizer Beitrages zum

Bild: KEYSTONE

Wie überall im Leben braucht es an Wettbewerben wie dem Eurovision Song Contest auch Wettkampfglück. Zufälle, bestimmte Konstellationen oder Stimmungen entscheiden über Sieg oder Niederlage. So war der letztjährige Schweizer Beitrag von Zibbz durchaus konkurrenzfähig. Die Geschwister Gfeller haben eigentlich alles richtig gemacht. Das Glück, das ihnen fehlte, hat jetzt Luca Hänni geerntet. Das Glück des Tüchtigen.

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35
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35Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Burdleferin 20.05.2019 15:19
    Highlight Highlight Zibbz waren furchtbar austauschbar. Wenn man den Unterschied zwischen Halbfinal und Finale sucht, merkt man, dass es im Final vor allem einzigartige, unverwechselbare Beiträge hat.
  • Domino 20.05.2019 01:10
    Highlight Highlight Als Ergänzung würde ich meinen: Luca war einen der wenigen der tanzte. Tanzend zu singen ist um einiges schwieriger als einfach nur da zu stehen.
  • Faktenchecker 19.05.2019 19:56
    Highlight Highlight Luca war einer der Besten dieses Jahr. Vollkommen klar.

    Übrigens gewann Norwegen das Televoting und Schweden das Jury Voting. Nur Mathematik hat den Sieg Hollands ermöglicht, das sollte auch mal erwähnt werden, den die EBU versucht ja alles um diese Fakten möglichst klein zu halten.
  • TheOnlyZeus 19.05.2019 17:44
    Highlight Highlight "Der Eurovision Song Contest hat sich stark gewandelt und ist längst nicht mehr der Trash- und Klamauk-Wettbewerb von einst."

    Ernsthaft?

    Früher gab's Gewinner wie Abba und Céline Dion. Da ist eine Conchita Wurst natürlich kein Trash dagegen...
    • Garp 19.05.2019 19:32
      Highlight Highlight Conchita kann singen.
    • Howard271 19.05.2019 20:22
      Highlight Highlight Loreen, Jamala, Salvador Sobral usw. können auch singen. Zudem gab es auch früher nicht alle Jahre jemanden wie Céline Dion oder Abba...
    • Garp 19.05.2019 20:44
      Highlight Highlight Hach ja Abba, ich kann nix dafür aber ich vertrag ihre Musik nicht. 🤷🏻‍♀️
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nelson Muntz 19.05.2019 16:43
    Highlight Highlight Zum Vergleich: Im Pop-Land Schweden werden für den ESC jährlich bis zu 3500 Songs komponiert und ein zweistelliger Millionenbetrag aufgewendet.

    Bitte sagt, dass dieser Satz aus dem Postillion stammt 🤯🤪
    • Howard271 19.05.2019 20:20
      Highlight Highlight ...und trotzdem war die CH dieses Jahr vor Schweden klassiert 😆
    • Nelson Muntz 19.05.2019 21:37
      Highlight Highlight Ist mir ehrlich gesagt egal. Ob die Egli ihre Hupen rauslässt oder Gölä eine tote Ratte frisst damit es zum Sieg langt so what. Fussball und Hockeytitel, DAS würde ich gerne als Schweizer erleben!
  • Gwdion 19.05.2019 16:22
    Highlight Highlight Zu Punkt 3: Der Song lässt die Akkorde Bm-G-D-A rotieren (sprich die Stufen Moll I-V-III-VII), die Umkehrung von D-A-Bm-G (die Stufen Dur I-V-VI-IV), was der "Axis of Awesome"-Akkordfolge entspricht. Der Beat imitiert Reggaeton, der Text hat keine Message, die irgendwo anecken könnte, sondern ist weichgespühltes Party-Hedonismusgeschwurbel. Unterm Strich klingt es also wie die 5 identisch klingenden Songs, die den ganzen Tag bei Radio Energy Zürich wiederholt werden, was ja bei einer grossen Bevölkerungsgruppe viel Anklang zu finden scheint.
    In diesem Sinne, alles richtig gemacht, bravo!
    • Garp 19.05.2019 18:48
      Highlight Highlight 👏👏👏
      Da hat es wohl jemand nötig 😂
    • Natürlich 19.05.2019 19:27
      Highlight Highlight Weder geht es beim ESC darum wer die „kompliziertesten“ akkordfolgen im Song hat noch wer einen besonders tiefgründigen Text hat.

      Da geht es um Show und eingängige Melodien.

      Für Leute wie dich gibts DRS 2 oder donnerstagabends, jamsession in der Jazzkantine.

      Aber schön dass du uns an deinem tollen Musikwissen teilhaben lässt.
    • Gwdion 19.05.2019 19:57
      Highlight Highlight @Natürlich
      Das habe ich auch verstanden, deshalb auch mein letzter Satz, der nicht nur sarkastisch gemeint war.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Herpes Gigant 19.05.2019 14:04
    Highlight Highlight "Luca Hännis Top-Resultat ist kein Zufall – das sind die 6 Gründe"

    Grund 6: Glück

    🤦
  • nick miller 19.05.2019 13:43
    Highlight Highlight Und jetzt alle: She got me dongsi dängsi! 🎶🕺
    • Frank Drebin Spezialeinheit 19.05.2019 15:17
      Highlight Highlight 😂
  • 8004 Zürich 19.05.2019 13:29
    Highlight Highlight Da war der ESC immer ein böser Anlass. Jetzt ist er supertoll. Ist das noch lächerlich oder schon jämmerlich?
    • TheOnlyZeus 19.05.2019 17:45
      Highlight Highlight Finde es auch seltsam wie plötzlich sämtliche Kritik weg zu sein scheint. Und ja, ich mag es Luca Hänni durchaus gönnen.
  • rundumeli 19.05.2019 13:26
    Highlight Highlight dieses "famose" songcamp macht auch den floppigen deutschland-song mit null publikumsstimmen ... nein, eurotrash bringt zwar punkte, macht aber keine freude ... die kulturelle identität darf sich song spiegeln ...

    gabs doch diesen hühnerhaut-sieger-titel der portugiesen mit fado-touch !
  • Pax Mauer 19.05.2019 13:18
    Highlight Highlight Genau, schicken wir doch den Hänni die nächsten paar Jahre an den ESC. Vielleicht lernt er dann auch noch singen.
  • TanookiStormtrooper 19.05.2019 13:12
    Highlight Highlight "Übrigens: Schon vor zehn Jahren hat der Eurovision Song Contest mit der Einsetzung einer Fachjury Massnahmen ergriffen, die die von der Schweiz beklagten, sogenannten Blockwertungen eingeschränkt haben."

    Hat ja super Funktioniert, die "Fachleute" haben ja überhaupt nicht ihren Nachbarn Punkte zugeschanzt.
    Der Unterschied ist, dass man nicht mehr sieht, wie das Publikum seinen Nachbarn Punkte gibt.
    • Garp 19.05.2019 13:33
      Highlight Highlight Ja, das kann man erst im Nachhinein im Netz einsehen.
    • c_meier 19.05.2019 13:52
      Highlight Highlight doch, ich glaube es gibt jeweils nach dem Contest die Liste wie das Publikum und die Jury eines Landes die Stimmen verteilt hat
    • TanookiStormtrooper 19.05.2019 15:02
      Highlight Highlight Stimmt, im Nachhinein kann man es nachsehen, aber während der Show ist das Publikum in der Regel wenig begeistert, wenn sie diese Punkteschieberei bemerken. Bei Griechenland/Zypern gab es Pfiffe und Buhrufe, weil es ja ziemlich offensichtlich war. Die Macher wollten das wohl möglichst vermeiden und hofften die "Fachjury" würde auch den besten Song bewerten und nicht das "Lieblingsland", dem ist aber nicht überall so.
    Weitere Antworten anzeigen
  • NurEineMeinung 19.05.2019 13:07
    Highlight Highlight Sechs Gründe, warum der Erfolg kein Zufall war: Vor allem Grund Nr. „Glück“ leuchtet als Grund, dass es kein Zufall war ein... die anderen 5 hätten auch gereicht unter diesem Titel.
  • Freilos 19.05.2019 12:35
    Highlight Highlight Ich habe mir die Show zum ersten Mal seit Jahren wieder angeschaut. Ich fand Luca Hänni hatte den besten Auftritt von allen. Schade hat es nicht für den Sieg gereicht. Wir Schweizer können leider nicht aus einem grossen Pool an grossartigen Musikern auswählen, sodass dieser Erfolg wohl eine Ausnahme für die nächsten Jahre ist.
    Der Niederländer hat mir gar nicht gefallen.
    • w'ever 19.05.2019 14:31
      Highlight Highlight ich glaube nicht, dass die schweiz nicht über genügend gutes material verfügt um am esc zu brillieren. aber wer will sich schon die eventuelle karriere durch den esc zerstören?
  • Blitzesammler 19.05.2019 12:28
    Highlight Highlight Wenn ich das so lese, kommt mir gleich der Sport in den Sinn. Wäre es anders gekommen hätte man genau so viele negativ Punkte gefunden wie jetzt positive, Presse halt... Heute Top und morgen Flop!
  • Howard271 19.05.2019 12:27
    Highlight Highlight Danke für diesen Artikel! Endlich mal eine seriöse Analyse statt des ewigen "wir haben keine Freunde, die Osteuropäer stimmen alle für sich"-Blabla. Nur zur Veranschaulichung: Mit diesem guten, modernen, professionellen und super präsentierten Beitrag war die Schweiz in den Top 5 der Televotes von so unterschiedlichen Ländern wie Österreich, Deutschland, Rumänien, Spanien, Armenien, Aserbaidschan, Malta, Israel, Island, Grossbritannien, Zypern, Irland, Griechenland, Kroatien, Dänemark, Niederlande, Norwegen und Serbien. Nur bei 2 von 40 Ländern war die Schweiz nicht in den Top 10.
    • SteWe 19.05.2019 18:11
      Highlight Highlight word!
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Die ESC-Punkteverteilung seit 1975 zeigt Freunde und Feinde in Europa

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