Schweiz
Blaulicht

Auto stürzt am Brienzersee auf Bahntrassee - Lenker getötet

Auto stürzt am Brienzersee auf Bahntrassee - Lenker getötet

04.04.2016, 14:4104.04.2016, 14:41

Bei einem schweren Verkehrsunfall in Niederried am Brienzersee ist ein Autofahrer ums Leben gekommen. Sein Fahrzeug mit Anhänger kam von der Strasse ab und stürzte auf das Bahntrassee. Dort kam es zur Kollision mit einem Zug.

Dem Unfall ging womöglich ein medizinisches Problem des Autofahrers voraus, wie die Kantonspolizei Bern und die Staatsanwaltschaft am Montag mitteilten. Der Bahnverkehr war während fünf Stunden beeinträchtigt; zwischen Interlaken Ost und Oberried mussten die Reisenden in Busse umsteigen.

Gemäss ersten Erkenntnissen war das Auto kurz nach 7.10 Uhr unterwegs von Oberried, als es nach links von der Strasse abkam. Der Wagen stürzte rund 30 Meter eine Böschung hinunter und kam auf dem Bahntrassee liegend zum Stillstand. Dort wurde das Auto von einem aus Interlaken kommenden Zug erfasst.

Die Einsatzkräfte konnten den Lenker nur noch tot aus dem Fahrzeug bergen. Zwei Schafe im Anhänger mussten wegen der schweren Verletzungen eingeschläfert werden. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Diese Busfahrer sind zu teuer für die Goldküste
Die Kantone fordern vom öffentlichen Betrieb mehr Effizienz ein, wie aktuelle Beispiele zeigen. Die Folgen davon könnten verheerend sein, warnen Personalvertreter.
An der Zürcher Goldküste geht eine Ära zu Ende. Am 12. Dezember fahren nach über 90 Jahren zum letzten Mal Busse der Firma AZZK auf sechs Linien im Gebiet zwischen Küsnacht und der Stadt Zürich. Der Familienbetrieb löst sich mangels Nachfolge auf. Für Kontroversen sorgt, wer künftig hinter dem Steuer sitzt: Es ist Personal der Firma Eurobus Welti-Furrer, eine Tochter der Aargauer Knecht-Gruppe. Sie erhält dafür für sechs Jahre 84,2 Millionen Franken.
Zur Story