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Manchester United's Paul Pogba, left, and Brighton's Dale Stephens battle for the ball during the English Premier League soccer match between Brighton and Hove Albion and Manchester United at the Amex stadium in Brighton, England, Sunday, Aug.19, 2018. (AP Photo/Alastair Grant)

Paul Pogba und Manchester United mussten gegen Brighton unten durch. Bild: AP/AP

Wann eskaliert der Streit zwischen Pogba und Mourinho?

Der Saisonstart verlief für Manchester United überhaupt nicht nach Wunsch. Nun scheint der verneinte Konflikt zwischen Superstar Paul Pogba und Trainer José Mourinho wieder aufgeflammt zu sein. 



Für heute ist eigentlich Sonne angesagt in Manchester. Doch über dem Old Trafford hängen bereits dunkle Wolken. Am 1. Premier-League-Spieltag gab es für Manchester United einen wenig überzeugenden Sieg gegen Leicester. In der 2. Runde hat sich der englische Rekordmeister bei Brighton & Hove Albion blamiert. Das Team von José Mourinho verlor diskussionslos mit 2:3.

Die Unruhen in der Mannschaft haben allerdings schon vor dem Saisonstart begonnen. Die United war den ganzen Sommer fast schon verzweifelt auf der Suche nach einem neuen Innenverteidiger. Immer wieder gab es neue Gerüchte. Aber weder Harry Maguire, Yerry Mina noch Jerome Boateng schlossen sich den «Red Devils» an.

Genau deshalb orten Experten die grösste Problemzone Manchesters nun in deren Hintermannschaft. So sagt beispielsweise Gary Neville: «Die aktuellen Verteidiger von United sollten in einem solchen Klub eigentlich nur die zweite Geige spielen.» 

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Beim 0:1 gegen Brighton sieht die United-Defensive nicht gut aus.  Video: streamable

Der ehemalige englische Internationale kritisiert vor allem, dass der Klub nicht in der Lage war, neue Verteidiger zu holen: «Lindelöf und Bailly haben die ganze Zeit gehört, dass man Ersatz für sie sucht. Jetzt spielen sie dennoch weiter. Was stellt das mit ihrem Selbstvertrauen an?» Zwar kritisiert Neville die gesamte Mannschaft, das Hauptproblem ist für ihn aber klar die Defensive.

Pogba gegen Mourinho?

Eine andere Erklärung liefert Paul Pogba im Interview direkt nach der Niederlage gegen Brighton. Gegenüber BBC nimmt der Franzose sich selbst nicht von der Kritik aus: «Ich habe viele Bälle verloren. Das sollte nicht passieren.» Gleichzeitig sagt er aber auch: «Brighton war sehr gut vorbereitet. Vielleicht waren sie sogar besser auf das Spiel vorbereitet als wir.»

Ist das ein Seitenhieb in Richtung von José Mourinho? Die Chemie zwischen dem Superstar und seinem Trainer ist seit längerem gestört. Zwischenzeitlich gab es sogar Gerüchte, wonach Pogba Manchester noch im Sommer verlassen könnte. Der Verein dementiert allerdings hartnäckig, dass es Probleme gibt.

Manchester United's manager Jose Mourinho, center, gestures as he speaks to Paul Pogba during the English Premier League soccer match between Brighton and Hove Albion and Manchester United at the Amex stadium in Brighton, England, Sunday, Aug. 19, 2018. (AP Photo/Alastair Grant)

Pogba und Mourinho haben sich während des Spiels in Brighton einiges zu sagen. Bild: AP/AP

Doch als Pogba nach dem knorzigen Auftaktsieg gegen Leicester gefragt wurde, ob er etwas zur Beziehung mit Mourinho sagen könne, antwortete er: «Es gibt Dinge, die ich sagen möchte, doch wenn ich es täte, würde ich dafür gebüsst.»

Mourinho selbst, sieht wenig Grund zur Sorge. Die Niederlage bei Brighton schiebt er auf unüblich viele individuelle Fehler und auf eine gnadenlose Effizienz des Gegners. Bei vielen Fans hat der Portugiese mittlerweile aber jeglichen Kredit verspielt. Sie fordern auf Twitter, dass er den Klub verlässt.

«Mourinho ist ein analoger Trainer im digitalen Zeitalter. Er ist komplett ahnungslos.»

Zum aktuellen Zeitpunkt scheint eine Entlassung aber noch nicht realistisch, schliesslich hat Manchester United gerade mal ein Spiel verloren. Dennoch scheint es nicht unmöglich, dass Mourinho noch vor Weihnachten seine Sachen packen muss. In seiner ganzen Trainerkarriere hat «The special one» nämlich noch nie das dritte Amtsjahr überstanden. 

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Video: watson/Angelina Graf

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23Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • DichterLenz 21.08.2018 18:50
    Highlight Highlight Pogba vs Mourinho hat definitiv Potential zum grossartigen Zickenkrieg.
    7 0 Melden
  • davej 21.08.2018 16:04
    Highlight Highlight Welcher Platz wurde United letzte Saison? Rang 2? Wow das ist ja soooooooo schlecht. Immer diese Medien. Was will man machen, wenn man kein einziger Weltklasseverteidiger hat?
    11 22 Melden
    • Raembe 21.08.2018 19:33
      Highlight Highlight Letze Saison kassierte United doch nur 10 Tore in der PL
      8 2 Melden
    • AdiB 22.08.2018 17:14
      Highlight Highlight die medien mögen ihn nicht weil sie wiessen dass er sie auch nicht mag. dies zeigen seine interviews. auch gefällts den medien nicht wie er die spieler immer schützt, egal was sie machen.
      viele sportreporter sind in der pl für manU und trauern ferguson nach, obwohl er nie soviele erfolge, sprich titel, wie mourinho vorweissen kann.
      0 0 Melden
    • Raembe 22.08.2018 18:34
      Highlight Highlight @AdiB: Jain, was die United Community wohl am heftigsten stört ist sein Fussball. Sobald man ein Tor geschossen hat, wird der Bus parkiert und auf Konter gespielt. Gegen grössere Teams, wird der Bus schon ab der ersten Minute parkiert. Unter Fergie spielte man offensiver, dominanter und mit breiter Brust.

      Btw. Mou schützt seine Spieler nicht immer, teilweise greift er sie ÖFFENTLICH an. Das ist ein absolutes No go.

      Ja er hatte Erfolg, aber das ist schon ne Weile her. Er hat das Winner-Gen in meinen Augen verloren.
      0 0 Melden
  • Drank&Drugs 21.08.2018 13:09
    Highlight Highlight Wo soll man da nur beginnen...

    Das Genörgel wegen der aktuellen Innenverteidigung, welche er by the way selber geholt hat (Lindelöf / Bailly), die gespielte Happiness vor dem Brighton Spiel, das bezeichnende Interview nach dem Spiel, welches lustlos, ja einfach Flasche leer war... und so weiter und so fort.

    Mourinho ist am Punkt angelangt, wo sich sein Ego negativ auf den Verein auswirkt, was eigentlich nichts neues ist, wenn man in den Geschichtsbüchern nachschaut.... was gemäss den Geschichtsbüchern der nächste Schritt sein wird, ist indes auch bekannt.
    24 1 Melden
    • Raembe 21.08.2018 19:34
      Highlight Highlight Bailly halt ich mittlerweile für einen guten Transfer.
      8 1 Melden
  • jimknopf 21.08.2018 12:11
    Highlight Highlight Mir schmerzt es im Herzer, was mit Man Utd in den letzten Jahren passiert ist. Seit dem Abgang von Sir Alex geht es bergab. Sportlich ist es nicht sehr schlimm, wenn das Team mal nicht gewinnt aber was hinter den Kulissen abgeht ist es nicht mehr das wahre United. Die Glazer Familie ist der Ruin dieses Traditions Club auch wenn sie mit Millionen nur um sich werfen. Das Herz fehlt zur Zeit.
    21 3 Melden
    • Drank&Drugs 21.08.2018 16:22
      Highlight Highlight Leider ist aber Sir Alex auch nicht ganz unschuldig an der Misere, zumindest aus sportlicher Sicht. Zum Ende seiner Ära hat er es schlichtweg verpasst den Prozess zur Verjüngung des Teams einzuleiten. Vor seinem Abgang hat er zwar den letzten Titel geholt, das Team von damals hatte aber seinen Zenith bereits überschritten gehabt. Seinem Nachfolger (Moyes) hat er nach der Meistersaison ein altersschwaches Team hinterlassen... den Rest kennen wir.
      19 2 Melden
  • banda69 21.08.2018 11:12
    Highlight Highlight The Special One.

    In was eigentlich?
    16 4 Melden
    • AdiB 21.08.2018 15:30
      Highlight Highlight 3 champions leage siege mit 3 vereinen. hat nur er geschafft.
      21 7 Melden
    • LifeIsAPitch 21.08.2018 21:11
      Highlight Highlight Hat nicht mal der einstige "Special One" geschafft. Hat noch gar nie jemand geschafft mit drei verschiedenen Vereinen. Dreifachsieger im wichtigsten Clubwettbewerb sind nur Bob Paisley (Liverpool), Carlo Ancelotti (Milan, Real) und Zizou (Real).
      3 10 Melden
    • AdiB 21.08.2018 23:26
      Highlight Highlight hast recht life. 2 titel mit 2 verschiedenen vereinen aber auch 2 trippel. einmal uefa pokal. 6 titel in 3 jahren bei chelsea (klubrekord). aber kein championsleagetitel und ich vergiss dies gerne😅. bei inter hollte er das tripel, spricht für sich. bei real war es ein kopf an kopf rennen gegen barca. barca war zu der zeit das non plus ultra. seine erfolgsquote können nicht viele vorweisen. er ist wahrscheinlich was titel anbelangt der erfolgreichste trainer. ferguson holte zwei championsleagetitel, dazwischen lagen 9 jahre. und er hat auch nicht ständig titel geholt.
      0 0 Melden
  • MarCer 21.08.2018 09:26
    Highlight Highlight Looser Verein
    31 54 Melden
    • jimknopf 21.08.2018 12:12
      Highlight Highlight Wenn schon Loser und auf welchen "erfolgreichen" Verein bist du stolz?
      19 6 Melden
    • JonathanFrakes 21.08.2018 12:18
      Highlight Highlight Deppenleerschlag
      26 4 Melden
    • Ruggedman 21.08.2018 12:39
      Highlight Highlight *Loser.
      Wenn du schon ein englisches Wort brauchst dann schreib es wenigstens richtig.
      29 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • demian 21.08.2018 09:22
    Highlight Highlight Bei United fehlt es in der Führung einfach an kompetenten Leuten. Darum haben sie Mourinho geholt, den kannten sie wohl aus dem Fernsehen. Solange der Trainer ist, werden die nicht Meister. Woodward kann er dann auch gleich mitnehmen wenn er geht.
    49 3 Melden
    • iFaasi 21.08.2018 13:43
      Highlight Highlight Sie sind jetzt auf der Suche nach einem Sportdirektor. Sprich der würde dann die Transfers machen und Woodward nur noch Sponsoring und co.
      13 0 Melden
  • swally 21.08.2018 09:10
    Highlight Highlight Was für einen Streit?
    14 25 Melden
  • LifeIsAPitch 21.08.2018 08:53
    Highlight Highlight Herrlich, wie sich das klägliche Scheitern Mourinhos mit seinem Schlafwagen-Fussball abzeichnet. Diese Old Trafford-Soap ist für alle nicht-ManUtd-Fans ein reines Vergnügen. Freue mich schon auf die Folge "José gets the sack". Popcorn ist jedenfalls bereit gestellt, Konfetti auch.
    56 18 Melden
    • davej 21.08.2018 16:01
      Highlight Highlight Die letzten beiden Spiele, wurde 4-3-3 gespielt. Also Offensiv. Letzte Saison wurde man mit dem "Schlafwagen-Fussball" 2er in der Premiere League. Übrigens, die beste Liga Position seit 6 Jahren. Übrigens hat Frankreich, mit der gleichen Taktik und Aufstellung, die WM gewonnen... mit Pogba, der auf der gleichen Position spielte, wie in den letzte zwei Jahren unter Mourinho..
      10 2 Melden

«Wir verspüren keinen negativen Druck» – YB muss in Valencia punkten

Mut und Solidarität verlangt Gerardo Seoane von seinen Spielern für den Match in Valencia. Sie sollen die Zweikämpfe suchen, sich unterstützen und, wenn sich die Möglichkeit bietet, ohne Umschweife nach vorne spielen.

Die Young Boys erwarten eine andere Partie als vor zwei Wochen daheim gegen Valencia. Die Verteidigung wird mehr gefordert sein, die Phasen mit Ballbesitz kürzer. Trotzdem soll einiges so laufen wie in der zweiten Halbzeit beim 1:1 gegen Valencia. Loris Benito hofft, dass sie die Spanier erneut mit ihrem physischen Spiel bedrängen können.

Von Druck will Benito trotz der entscheidenden Bedeutung der Partie nichts wissen: «Wir verspüren keinen negativen Druck. Wir sind mit Hoffnungen hierher …

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