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Viele Verletzte bei Unglück eines Schweizer Hotelschiffs auf Rhein

27.12.17, 09:28


Ein Schweizer Hotelschiff ist am Dienstagabend auf dem Rhein bei Duisburg in einen Pfeiler einer Autobahnbrücke gefahren. Fast 30 Schiffsinsassen wurden verletzt. Die Unglücksursache ist unbekannt.

Bei der Kollision des Passagierschiffs «Swiss Crystal» mit einem Autobahn-Brückenpfeiler auf dem Rhein bei Duisburg wurden 27 Personen verletzt. Zwölf seien am Mittwochmorgen noch in Spitalpflege gewesen, sagte Manuela van Zelst von der Schweizer Reederei Scylla, unter deren Flagge das Schiff fuhr. Acht der Verletzten hätten sich zur Kontrolle ins Spital begeben.

Die übrigen der insgesamt 129 Insassen seien in der Zwischenzeit nach Hause gebracht worden, sagte van Zelst am Mittwochmorgen auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Zunächst sei das Schwesterschiff «Emily Brontë» zu Hilfe gekommen und habe Passagiere mitgenommen. Dann sei der Heimtransport mit Bussen abgeschlossen worden.

Unglück kurz vor Ende der Reise

Bei den Insassen habe es sich um Niederländerinnen und Niederländer gehandelt. Sie seien auf einer fünftägigen Rheinfahrt vom niederländischen Arnhem nach Mainz gewesen. Die Rundfahrt hätte am Mittwoch wieder in Arnhem abgeschlossen werden sollen.

Das 101 Meter lange Schiff sei am Mittwochmorgen noch an der Unfallstelle gewesen. Der Sachschaden sei beträchtlich. Es werde noch abgeklärt, ob das Hotelschiff fahrtüchtig sei oder abgeschleppt werden müsse, sagte van Zelst weiter.

Das Schiff wurde gemäss der Nachrichtenagentur dpa bei dem Aufprall am Bug beschädigt. Der Unfall sei angesichts der vielen Menschen an Bord vergleichsweise glimpflich ausgegangen, sagte ein Polizeisprecher in Duisburg.

Die A42, zu der die Brücke mit dem Unglückspfeiler gehört, wurde wegen des Unfalls zunächst bis Mittwoch auf dem betroffenen Abschnitt gesperrt. Vor der Freigabe für den Verkehr müsse ein Statiker die Brücke erst prüfen, sagte der Sprecher. (sda)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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