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21 Geschichten über Tiere, die sich in eine äusserst missliche Lage gebracht haben

17.01.2017, 06:5417.01.2017, 09:30

bild: latvian firefighters

In Lettland hat gestern Montag die Feuerwehr eine Kuh befreit, die mit ihrem Kopf in einem Aluminiumfass stecken geblieben war. Die Rettungskräfte mussten zu schwerem Gerät greifen. Das massige Tier hatte auf einer schneebedeckten Wiese nahe der Kleinstadt Priekule neugierig seinen Schädel in das Fass gesteckt. Dann ging nichts mehr. Mit einem hydraulischen Gerät retteten Feuerwehrleute die Kuh aus ihrer misslichen Lage. «So was kann passieren», schrieben die Einsatzkräfte auf Facebook. Auch Kühe seien vor Fehltritten nicht gefeit. 

Ein Artikel von
Spiegel Online

Bild: Feuerwehr Augsburg

Eine Wildente klemmt im Kühler eines Autos fest. Sie war auf einer Strasse von dem Wagen erfasst worden. Der Fahrer merkte nichts davon und stellte sein Auto auf einem Parkplatz ab. Dort bemerkten Passanten das Tier und riefen die Feuerwehr. Das Tier blieb fast unverletzt.

Bild: AP

Der Leopard im indischen Dorf Sardul Kheda irrte fünf Stunden mit dem Kopf in einem Metall-Behälter umher. Dann wurde er vom Umweltamt betäubt und befreit.

bild: missinglinkmedia

Im australischen Coffin Bay war ein Känguru auf der Suche nach etwas zu trinken – und steckte plötzlich in der Klemme. Der Kopf des Tieres hatte sich in einer Giesskanne verfangen.

Bild: Polizeipräsidium Offenburg

«Während nächtlicher Ermittlungen kam ein Joghurtbecher auf die Beamten zugewackelt», schrieben Polizisten aus Offenburg in ihren Polizeibericht. Ein vermutlich hungriger Igel hatte seinen Kopf zu tief in den Becher gesteckt und war darin steckengeblieben. Die Gesetzeshüter konnten das Tier befreien und wieder in die Natur entlassen. Der Igel habe seine Nase in Dinge gesteckt, die ihn nichts angehen – allerdings wohl nur deshalb, weil der Joghurtbecher achtlos weggeworfen worden war, heisst es in der Polizeimitteilung. Eine Botschaft an die Bürger hatten die Beamten auch noch: Abfall immer korrekt entsorgen!

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Bild: Oxford Police Department

Zu tief ins Glas geschaut hat dieses Stinktier im US-Bundesstaat Ohio: Nachdem Passanten auf das orientierungslos umherlaufende Tier aufmerksam geworden waren, rückte die Polizei aus und befreite das Tier. Eine heikle Hilfsaktion: Wenn Stinktiere in Panik geraten, versprühen sie ein übel riechendes Spray, dem sie ihren Namen verdanken. Einem herbeigerufenen Hundefänger gelang jedoch das Befreiungsmanöver, ohne benebelt zu werden. «Drunk as a skunk» («betrunken wie ein Stinktier») sei das Tierchen gewesen, schrieb die Polizeibehörde später auf ihrer Facebook-Seite.

Bild: RSPCA

Was diese Kuh wohl am Boden einer Waschmaschinentrommel gesucht hat? Seine Neugier hat das Tier in England jedenfalls in eine äusserst missliche Lage gebracht, als es mit dem Kopf in dem Metallstück stecken blieb. Die «Royal Society of Prevention of Cruelty to Animals» (zu Deutsch: Königliche Gesellschaft zur Verhütung von Grausamkeiten an Tieren) verbreitete das Bild, um vor gedankenloser Müllentsorgung zu warnen: «Wenn alle Menschen ihren Abfall ordnungsgemäss entsorgen würden, könnten viele Tiere vor Verletzungen und Tod bewahrt werden», sagte ein Sprecher der Organisation. Die neugierige Kuh auf dem Bild wurde aus der Trommel befreit und kam unverletzt davon.

bild. sacramento metropolitan Fire District

Fast eine halbe Stunde steckte Pferd Phantom im kalifornischen Sacramento in einer Badewanne fest, Beine in die Höhe. Die Wanne war eigentlich der Futtertrog des Tieres, das gestürzt war und sich darin verkeilt hatte. Der Feuerwehr gelang es, Phantom zu befreien. Die Helfer drehten Wanne samt Pferd auf die Seite und halfen Phantom wieder auf die Beine. Das Pferd blieb bei der Aktion unverletzt.

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Wenn Ross und Reiter nicht das Gleiche wollen
quelle: x01386 / andres stapff
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bild: Sandy Church of the Rimrock Humane Society

Diese beiden Ziegen im US-Bundesstaat Montana haben ihre Kletterkünste offenbar überschätzt: Die beiden Vierbeiner verirrten sich auf eine Eisenbahnbrücke – dort standen sie nicht etwa oben auf dem Gleis, sondern verharrten auf einem 15 Zentimeter schmalen Betonstreifen an der Seite der Brücke. Die herbeieilenden Rettungskräfte gingen davon aus, dass die Vierbeiner den Weg in der Nacht eingeschlagen, sich dann bei Tageslicht jedoch keinen Schritt weiter getraut hatten. Erst zwei Tage später konnten die Tiere mit speziellem Bergbaugerät gerettet werden.

Jetzt auf

Bild: Polizei Grossburgwedel

Ein trauriges Ende fand dieses Eichhörnchen in Isernhagen bei Hannover: Wenige Stunden nach seiner Befreiung aus einem Gullideckel starb der kleine Nager. Polizeibeamte hatten das Tier zuvor unter anderem mit Olivenöl als Schmiermittel aus seiner misslichen Lage befreit. Im Garten einer Anwohnerin sollte sich das Eichhörnchen erholen, dort wurde es wenige Stunden später jedoch tot aufgefunden, sagte ein Sprecher der Polizei. Verletzt sei das Eichhörnchen, das die Beamten «Erwin» tauften, nicht gewesen. Vermutlich sei das Tier an einem Schock gestorben.

Bild: SHROPSHIRE FIRE AND RESCUE

Diese englische Kuh interessiert sich offenbar besonders für Baumstämme – also steckte sie kurzerhand ihren Kopf in eine schmale Öffnung im Stamm. Keine gute Idee: Das Tier steckte fest und musste wohl oder übel warten, bis die Feuerwehr aus Shrewsbury und Wellington anrückte. Mit einem Hebegeschirr wurde das Tier befreit. Ruhig, aber etwas verängstigt sei das Tier nach seiner Rettung gewesen. «Sie lief einfach weg, als wir sie da raushatten – sie blieb nicht, um uns zu danken», sagte ein Feuerwehrsprecher. Das Loch im Baum hat nun die Form eines Kuhkopfs.

bild: ap/NJ Department of Environmental Protection

Bären lieben Honig, heisst es – diesem Bärenjungen aus Florida wurde aber seine Gier nach Marmelade zum Verhängnis. Beim Versuch, ein Marmeladenglas auszuschlecken, stülpte es sich das Glas versehentlich über den Kopf und steckte darin fest. Ganze zehn Tage lang trug der Bär das Glas mit sich herum, bis Polizisten das Tier einfangen konnten. Zu diesem Zeitpunkt drohte der Bär bereits zu verhungern und zu verdursten, sagte ein Polizeisprecher. Der Bärenjunge, der von seinen Rettern «Jarhead» genannt wurde (jar: auf Deutsch Konservenglas) wehrte sich mit allen verbliebenen Kräften gegen seine Rettung. Schliesslich konnten Feuerwehrmänner den Bärenjungen doch noch aus dem Glas befreien. Zur Beobachtung hielten die Retter das Tier noch einen Tag fest und entliessen es dann wohlauf in die Freiheit.

Bild: Polizeiinspektion Saarbrücken-Bu

Die Lust auf Süsses ist manchmal nur schwer zu unterdrücken: Das musste auch dieser Igel in Saarbrücken erfahren. Der Kleine hatte seinen Kopf so tief in einen Puddingbecher gesteckt, dass er ihn nicht mehr allein herausbekam und samt ungewöhnlichem Plastik-Kopfschmuck nachts über eine Strasse lief. Ein Autofahrer alarmierte die Polizei, die das Tier befreien konnte. Die Gier nach Schokopudding ist eigentlich eher ungewöhnlich für einen Igel: Die Insektenfresser ernähren sich in der Regel von Würmern, Käfern oder Spinnen.

bild: Vermont Department of Fish and Wildlife

Einen echten «Dickschädel» hat dieser Schwarzbär aus dem US-Bundesstaat Vermont: Das Tier blieb mit seinem Kopf in einer Milchkanne stecken. Wie er mit der Kanne über dem Kopf durch den Wald torkelte und dabei gegen Bäume prallte, sei weitherum zu hören gewesen, so der Ranger, der das Tier fand und rettete. Mehrere Feuerwehrmänner, Polizisten und ein Biologe waren vor Ort, um den 60 Kilo schweren Vierbeiner zu befreien.

Bild: AP/ Wisconsin Department of Natural Resources

Die Suche nach etwas Essbarem brachte auch diesen Bären im US-Bundesstaat Wisconsin in eine missliche Lage: Er blieb mit dem Kopf in einem Vogelhäuschen stecken. Ein Mann, der den Bären mit der ungewöhnlichen Kopfbedeckung beobachtet hatte, informierte die Polizei. Die war zunächst jedoch machtlos, da die Bärenmutter ihr Junges eifersüchtig bewachte. Als Wildhüter beide Tiere schliesslich in einer Falle einfingen, hatte die Bärenmutter das Futterhäuschen bereits selbst zerrissen. Sie und ihr Junges wurden daraufhin wieder freigelassen.

Für zwischendurch: Wollt ihr was richtig Krasses sehen? Na, dann guckt euch mal diese Bilder von kämpfenden Bären an!

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Wollt ihr was richtig Krasses sehen? Na, dann guckt euch mal diese Bilder von kämpfenden Bären an!
quelle: catersnews / / 1069335
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bild: danvers police dept

Und täglich grüsst das Murmeltier – hier zur Abwechslung mal aus einem Gullideckel. Im US-Bundesstaat Massachusetts war das Tier mit seinem Kopf im Gitter steckengeblieben. Ein Passant habe den eingeklemmten Nager bemerkt und die Polizei alarmiert, sagte eine Polizeisprecherin dem «Boston Globe». Die Einsatzkräfte rückten aus und befreiten das possierliche Tierchen – das strampelte so lange, bis es frei war und verschwand ohne augenscheinliche Verletzungen im Gebüsch. Später postete die Polizei das Bild bei Twitter und verkündete: «Dieser kleine Kerl hatte heute einen grossen Tag – jetzt ist er frei und wohlauf».

Bild: STR/EPA/KEYSTONE

Leopard im Wasser: Dieser Leopard fiel am 12. März 2016 in der indischen Stadt Guwahati in einen Brunnen. Erst nachdem er betäubt wurde, liess das Tier sich mit einem Seil aus der Patsche helfen. Danach ging es vom Brunnen in die Traufe: Das Wildtier wurde in den Zoo von Guhawati gebracht.

bild: Northampton Police Department

Im US-Städtchen Northampton hat sich Mitte August 2016 ein Waschbär verirrt, er blieb in einem Gullideckel stecken. Die Polizei rückte daraufhin an und zog den Kopf des hilflosen Tiers aus dem kleinen Loch – mithilfe von Bratfett.

bild: kamera one

Am 10. November, zwei Tage nach der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten, landeten zwei Seeadler in Florida in einer Abwasserrinne am Strassenrand. Nach 90 Minuten flog der eine Adler davon, der andere stürzte in den Schacht. Die Feuerwehr rettete das Weibchen schliesslich, Tierärzte peppelten es auf. In sechs Wochen soll es wieder in die Freiheit entlassen werden, berichten lokale Medien.

Bild: Tierrettung München

Ein Gully wurde auch diesem Eichhörnchen zum Verhängnis – und zwar mitten in München: Da es am 2. Dezember 2016 zu sehr feststeckte, hoben eine Passantin und eine Mitarbeiterin der Tierrettung den Deckel hoch und zogen es von unten heraus. Die Rettungsaktion dauerte etwa eine Stunde, das Tier kam in eine Auffangstation.

Und dann gibt es noch den legendären Esel aus Pratteln. Seine kuriose Geschichte liest du hier:

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