DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Dieser Mann wird Leiter der EU-Verhandlungen

31.01.2018, 21:38

Der Bundesrat hat am Mittwoch Roberto Balzaretti zum Leiter der Verhandlungen mit der EU ernannt.

Balzaretti leitet derzeit die Direktion für Völkerrecht im Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA). Er erhält neu den Titel eines Staatssekretärs. Balzaretti tritt sein Amt als Chef der Direktion für europäische Angelegenheiten (DEA) bereits am (morgigen) Donnerstag an.

Aussenminister Ignazio Cassis sprach am Mittwoch vor Medienvertretern von einem «organisatorischen Reset». Der 52-Jährige Balzaretti löst Henri Gétaz ab. Dieser wurde zum Generalsekretär der EFTA ernannt.

Die EDA-Staatssekretärin Pascale Baeriswyl bleibe «für den Rest der Welt» verantwortlich. Es gebe genug zu tun, sagte Cassis mit Blick auf die Situation anderer Länder, etwa die Ukraine.

Aufgrund der bestehenden Herausforderungen in der Europapolitik erachtet der Bundesrat eine Anpassung der bestehenden Organisation im EDA als unumgänglich, heisst es weiter in einer Mitteilung. Dabei steht die Bündelung aller Bereiche, die sich im EDA mit europäischen Angelegenheiten befassen, im Vordergrund. Das EDA wurde beauftragt, bis Frühling 2018 einen Entwurf für die notwendigen Anpassungen der Rechtsgrundlagen für eine organisatorische Änderung vorzubereiten.

Weiter sagte Cassis, dass es bis im April kein Rahmenabkommen unter «Dach und Fach» geben wird. Entscheidend sind für den Bundesrat die kommenden 10 Monate. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Über 7300 Schulkinder sitzen schon in Quarantäne – und das ist nur die Spitze des Eisbergs

Mindestens 7353 Schulkinder sind in Quarantäne oder Isolation. Das hat die Umfrage von watson bei den Kantonen gezeigt. Ein wichtiger Player fehlt jedoch.

Die Quarantäneregel für Schulkinder sorgt momentan für Aufregung. Gründe dafür gibt es viele, zwei fallen besonders auf. Zum einen sind es die Eltern, die in den Medien über die zusätzliche Belastung klagen, wenn ihre Kinder nicht zur Schule gehen können. Zum anderen ist es Impfchef Christoph Berger mit seinem neuen Credo: «Mit dem repetitiven Testen braucht es in den Schulen keine Quarantäne mehr». Dies sagte der Präsident der eidgenössischen Kommission für Impffragen gegenüber …

Artikel lesen
Link zum Artikel