DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Alle Medaillenentscheidungen vom 26. Juli in Tokio

1 / 23
Alle Medaillenentscheidungen vom 26. Juli in Tokio
quelle: keystone / wu hong
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer
Olympiaticker

Rugby-Roboter heimlicher Olympia-Star +++ IOC lockert Corona-Regeln bei Siegerehrung

26.07.2021, 18:31

Liveticker: Olympia-Tagesticker, 26.07.2021

Schicke uns deinen Input
Rugby-Roboter als heimlicher Star
Japan gilt unter anderem als Land der Roboter. Einer von ihnen bringt bei den Rugby-Spielen der Olympischen Spiele das Ei aufs Feld. Kennen wir zwar schon von der Fussball-EM und dem Mini-Auto, sieht aber trotzdem irgendwie witzig aus. (ram)
IOC lockert Corona-Regeln
Das IOC und Japan erlauben den Medaillengewinnern ab sofort, bei der Siegerehrung für Fotos eine halbe Minute lang die Maske ablegen zu dürfen. Von diesen 30 Bonussekunden profitierte als erster Schweizer Silbermedaillengewinner Mathias Flückiger (Bild).

Rund um die Sommerspiele wurden bislang mehr als 150 Personen positiv getestet. Rund 85 Prozent der Athleten waren geimpft angereist. (ram/sda)
epa09366651 Silver medalist Mathias Flueckiger during the medal ceremony for the Men's Cross-Country event of the Mountain Biking events of the Tokyo 2020 Olympic Games at the Izu Mountain Bike Course in Ono, Shizuoka, Japan, 26 July 2021.  EPA/CHRISTOPHER JUE
Bild: keystone
Sensation an der Tischtennis-Platte
28 der bislang 32 olympischen Tischtennis-Bewerbe gingen an China. Das Final-Resultat der Premiere des Mixed-Doppels ist deshalb eine faustdicke Sensation: Gold geht an Japan.

Jun Mizutani und Mima Ito setzten sich in einer packenden Partie nach 77 Minuten gegen Xin Xu und Shiwen Liu durch. Nachdem zunächst alles den gewohnten Gang zu nehmen schien, gewannen die Olympia-Gastgeber in sieben Sätzen mit 5:11, 7:11, 11:8, 11:9, 11:9, 6:11 und 11:6. (ram)
epa09367843 Jun Mizutani (R) and Mima Ito (L) of Japan.react after winning the Gold Medal at the Mixed Doubles Gold Medal Table Tennis Match China vs Japan of the Tokyo 2020 Olympic Games at the Tokyo Metropolitan Gymnasium arena in Tokyo, Japan, 26 July 2021.  EPA/HEDAYATULLAH AMID
Bild: keystone
Cheung Ka Long mit Premiere
Erstmals darf sich Hong Kong über einen Olympiasieg bei den Männern freuen. Florettfechter Cheung Ka Long triumphierte und bescherte dem Kleinstaat das zweite Gold, nachdem dies Windsurferin Lee Lai Shan bereits 1996 gelungen war. (ram)
epa09367681 Cheung Ka Long Hong Kongcelebrates after his victory over Daniele Garozzo Italy in the Men's foil Individual Golden medal bout during the Fencing events of the Tokyo 2020 Olympic Games at the Makuhari Messe convention centre in Chiba, Japan, 26 July 2021.  EPA/KIYOSHI OTA
Bild: keystone
Historisches Gold für die Philippinen
Hidilyn Diaz schreibt philippinische Geschichte: Die Gewichtheberin holte das erste Olympia-Gold in der Geschichte des Landes. Diaz gewann in der Kategorie bis 55 Kilogramm vor der Chinesin Liao Qiuyun und Sulfija Tschinschanlo aus Kasachstan. (ram)
epa09367546 Hidilyn Diaz of the Philippines reacts in the Women's 55kg Snatch during the Weightlifting events of the Tokyo 2020 Olympic Games at the Tokyo International Forum in Tokyo, Japan, 26 July 2021.  EPA/JEON HEON-KYUN
Bild: keystone
AVD/Heidrich siegen erneut
Anouk Vergé-Dépré und Joana Heidrich haben auch ihre zweite Vorrunden-Partie in Tokio gewonnen. Das Schweizer Beachvolley-Duo schlug Katja Stam und Raisa Schoon aus den Niederlanden nach mühsamen Start 22:20 und 21:18.

Mit dem zweiten Sieg steht die Achtelfinal-Qualifikation fest. Im letzten Gruppenspiel treffen die zwei Schweizerinnen auf das kanadische Weltmeisterinnen-Duo Sarah Pavan und Melissa Humana-Paredes. (ram)
Joana Heidrich, of Switzerland, left, celebrates with her teammate Anouk Verge-Depre, a winning point against Germany during a women's beach volleyball match, at the 2020 Summer Olympics, Saturday, July 24, 2021, in Tokyo, Japan.(AP Photo/Petros Giannakouris)
Bild: keystone
Team-Gold im Turnen geht an Russland
In einem hochspannenden Wettkampf hat sich Russland die Goldmedaille im Mannschafts-Final gesichert. Es setzte sich vor Japan und China durch. Die Russen kamen auf 262,500 Punkte und damit gerade mal auf 0,103 Punkte mehr als Gastgeber Japan.

Christian Baumann, Pablo Brägger, Benjamin Gischard und Eddy Yusof zeigten einen starken Wettkampf. Die Schweiz belegte Rang 6, die direkten Konkurrenten um diesen Platz, die Ukraine und Deutschland, hatten klar das Nachsehen. (ram)
epa09367728 Team Russia reacts after the Men's Team final during the Artistic Gymnastics events of the Tokyo 2020 Olympic Games at the Ariake Gymnastics Centre in Tokyo, Japan, 26 July 2021.  EPA/HOW HWEE YOUNG
Bild: keystone
Tief bücken, um zu gratulieren
Die 13-jährige Skateboarderin Rayssa Leal gewinnt Silber und wird danach von den Spielerinnen des brasilianischen Volleyball-Teams beglückwünscht. Das sieht dann beinahe so aus, wie wenn Mütter ihre Kinder aus der Kita abholen … (ram)
AVD/Heidrich gewinnen den 1. Satz
Nervenstärke bei Anouk Vergé-Depré und Joana Heidrich: Die Schweizer Beachvolleyballerinnen gewinnen den ersten Satz gegen das niederländische Duo Katja Stam/Raisa Schoon in Extremis. Nach zahlreichen abgewehrten Satzbällen geht der Durchgang mit 22:20 an die zwei Schweizerinnen. (ram)
Anouk Verge-Depre, of Switzerland,looks on as her teammate Joana Heidrich prepares to serve against Germany during a women's beach volleyball match, at the 2020 Summer Olympics, Saturday, July 24, 2021, in Tokyo, Japan.(AP Photo/Petros Giannakouris)
Bild: keystone
Fehlerfreie Schweizer Kunstturner
Vor dem letzten Gerät – für die Schweiz sind es die Ringe – belegt die Schweizer Equipe im Team-Final der Kunstturner nach wie vor auf Rang 6. Das Pauschenpferd warf sie nicht ab, der Vorsprung auf die Ukraine und Deutschland beträgt komfortable fünf bzw. elf Punkte.

Der Kampf um Gold entscheidet sich zwischen Russland, China und Japan. Die Russen, die noch am Boden turnen, haben sechs Zehntelpunkte Vorsprung auf China (Bild) und 1,2 Punkte Vorsprung auf Japan, die zwei asiatischen Equipen müssen zum Abschluss ans Reck. (ram)
epa09367425 Xiao Ruoteng performs during the men's Pommel Horse final during the Artistic Gymnastics events of the Tokyo 2020 Olympic Games at the Ariake Gymnastics Centre in Tokyo, Japan, 26 July 2021.  EPA/HOW HWEE YOUNG
Bild: keystone
Beach-Duo im Einsatz
Um 14 Uhr hat eine Vorrunden-Partie des Beachvolley-Duos Anouk Vergé-Dépré/Joana Heidrich begonnen. Die zwei Schweizerinnen treffen auf Katja Stam und Raisa Schoon aus den Niederlanden. Während AVD/Heidrich ihr erstes Spiel gewinnen konnten, verlor das Oranje-Duo dieses. (ram)
Joana Heidrich, of Switzerland, left, , celebrates with her teammate Anouk Verge-Depre, a winning point against Germany during a women's beach volleyball match, at the 2020 Summer Olympics, Saturday, July 24, 2021, in Tokyo, Japan.(AP Photo/Petros Giannakouris)
Bild: keystone
Auch am Boden überzeugende Schweizer
Vier von sechs Geräten sind absolviert, den Schweizern stehen noch Pferdpauschen und Ringe bevor. Auch am Boden turnten sie stark. Sie liegen nun auf Rang 6 von acht Finalisten, die Briten zogen vorbei. Auf die Ukraine und Deutschland haben die vier Schweizer einen komfortablen Vorsprung von vier bzw. fünf Punkten. (ram)
Schweizer auch am Reck gut
Bei Halbzeit des Mannschafts-Finals liegt die Schweiz auf Rang 5. Auf die Medaillen fehlen dem bislang fast fehlerlos turnenden Quartett rund zwei Punkte. Christian Baumann, Pablo Brägger, Benjamin Gischard und Eddy Yusof haben Sprung, Barren und Reck absolviert. Nun stehen für sie noch Boden, Pferdpauschen und die Ringe auf dem Programm.

In Führung liegt Russland knapp drei Punkte vor Japan und China, die lediglich 0,002 Punkte auseinander liegen. (ram)
Benjamin Gischard of Switzerland reacts after his performance at the horizontal bar during the men's artistic gymnastics qualification at the 2020 Tokyo Summer Olympics in Tokyo, Japan, on Saturday, July 24, 2021. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)
Bild: keystone
Ugolkova ebenfalls im Halbfinal
Kurz nach Noè Ponti hat sich auch Maria Ugolkova für die Halbfinals qualifiziert. Ihr gelang dies über 200 m Lagen – und ebenfalls mit der fünftschnellsten Zeit aller Teilnehmerinnen. Ugolkova stellte in 2:10.04 Min. einen neuen Schweizer Rekord auf. (ram)
epa09367301 Maria Ugolkova of Switzerland in action during the Women's 200m Individual Medley Heats during the Swimming the Swimming events of the Tokyo 2020 Olympic Games at the Tokyo Aquatics Centre in Tokyo, Japan, 26 July 2021.  EPA/VALDRIN XHEMAJ
Bild: keystone
Starke Schweizer Kunstturner
Im Mannschafts-Bewerb der Kunstturner hat die Schweizer Equipe ihre ersten beiden Geräte absolviert. Sowohl am Sprung wie auch am Barren glückte ihnen der Auftritt ausgezeichnet.

Christian Baumann, Pablo Brägger, Benjamin Gischard und Eddy Yusof liegen auf Zwischenrang 4, nur 0,03 Punkte trennen sie von der Bronzemedaille. Vor den Schweizern liegen die Favoriten Russland, Japan und China. Als nächstes Gerät steht für die Schweiz das Reck auf dem Programm. (ram)
Pablo Braegger of Switzerland performs on the parallel bars during the men's artistic gymnastics qualification at the 2020 Tokyo Summer Olympics in Tokyo, Japan, on Saturday, July 24, 2021. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)
Bild: keystone
Ponti mit Top-Zeit in den Halbfinal
Schwimmer Noè Ponti hat sich über 200 m Delfin souverän für die Halbfinals der besten 16 qualifiziert. Der 20-jährige Tessiner gewann seinen Vorlauf in 1:55.05 Min. Mit diesem neuen Schweizer Rekord schaffte Ponti die fünftschnellste Zeit.

«Ich bin sehr zufrieden», meinte der Youngster strahlend. «Was jetzt kommt, ist einfach noch eine Erfahrung. Aber es ist ein neuer Wettkampf, und da kann alles passieren.» (ram/sda)
epa09359022 Noe Ponti of Switzerland is pictured during a training session prior to the start of the Swimming events of the Tokyo 2020 Olympic Games at the Tokyo Aquatics Centre in Tokyo, Japan, 22 July 2021.  EPA/Patrick B. Kraemer
Bild: keystone
Japanischer Triumph im Judo
Shohei Ono hat im Judo für die nächste Goldmedaille des Gastgeberlands gesorgt. Der japanische Olympiasieger von Rio 2016 schlug im Final den Georgier Lasha Shavdatuashvili, die Bronzemedaillen gehen an An Changrim aus Südkorea und Tsogtbaatar Tsend-Ochir aus der Mongolei. (ram)
epa09366907 Tsogtbaatar Tsend-Ochir (blue) of Mongolia hugs Shohei Ono (white) of Japan in congratulations on his win during their bout in the Men's Judo -73kg Semifinal of Table A at the Tokyo 2020 Olympic Games at the Nippon Budokan arena in Tokyo, Japan, 26 July 2021.  EPA/RUNGROJ YONGRIT
Bild: keystone
Jayet weit hinter den Erwartungen
Keine Steigerung gegenüber dem Auftakttag gelang der Laser-Radial-Seglerin Maud Jayet. Nach vier gesegelten Läufen findet sie sich auf dem 21. Platz wieder und damit weit weg von ihren eigenen Ambitionen.

«Es ist tatsächlich so, dass ich mich, seit ich hier in Japan bin, nicht 100 Prozent fühle. Irgendwie fehlt das letzte Quäntchen», meinte die 25-Jährige, die ihre Enttäuschung nicht verbergen konnte. Sie hatte sich für ihre Olympia-Premiere vorgenommen, so lange wie möglich vorne mitmischen zu können. (ram/sda)
Switzerland's Maud Jayet compete during the Laser radial race 1 at the Enoshima harbour during the 2020 Summer Olympics, Sunday, July 25, 2021, in Fujisawa, Japan. (AP Photo/Bernat Armangue)
Bild: keystone
Sanz Lanz bleibt auf Medaillenkurs
Windsurfer Mateo Sanz Lanz steht nach dem zweiten Wettkampftag auf dem hervorragenden 2. Zwischenrang. Trotz auffrischender Brise und insgesamt sehr schwierigen Windbedingungen gelingen dem spanisch-schweizerischen Doppelbürger drei sehr solide Läufe.

«Schon als wir am Morgen in den Hafen kamen, war klar, dass der Wind stärker als gestern und auch stärker als in der Vorhersage sein würde. Zudem galt es, jederzeit aufmerksam zu bleiben und die Winddreher richtig einzuschätzen. Ich bin froh, dass mir das so gut gelungen ist», analysierte der 27-Jährige im Ziel. Für die Windsurfer gibt es jetzt einen Tag Pause, insgesamt ist knapp die Hälfte der Läufe gesegelt. «Ich bin froh um den freien Tag – aber alle anderen bestimmt auch. Heute war es wirklich anstrengend», so Sanz Lanz mit einem Schmunzeln. Im Kampf um die Medaillen ist noch alles offen, die meistgenannten Favoriten liegen noch sehr nahe beieinander. (ram/sda)
Switzerland's Mateo Sanz Lanz celebrates after winning race 2 of the men's RS:X class at the 2020 Summer Olympics, Sunday, July 25, 2021, in Fujisawa, Japan. (AP Photo/Gregorio Borgia)
Bild: keystone
Djokovic im Schongang in Runde 3
Novak Djokovic hat im olympischen Tennisturnier souverän den zweiten Sieg eingefahren. Die serbische Weltnummer 1 beweist auch gegen den Deutschen Jan-Lennart Struff seine Topform und gewinnt locker mit 6:4 und 6:3. In der 3. Runde wartet French-Open-Überraschungsmann Alejandro Davidovich Fokina auf den Turnierfavoriten. Das einzige Duell gegen Djokovic verlor der 22-jährige Spanier in diesem Jahr in Rom klar mit 2:6 und 1:6. (pre)
Auch Sabalenka und Swiatek ausgeschieden
Nach zwei Runden sind im olympischen Frauenturnier nur noch vier Topten-Spielerinnen im Feld. Nach der Weltranglistenersten scheiterten auch die Belarussin Aryna Sabalenka (WTA 3) und die Polin Iga Swiatek (WTA 8). Die Topfavoritin Naomi Osaka, Jelina Switolina und Wimbledon-Finalistin Karolina Pliskova sind dabei alle in der unteren Tableau-Hälfte, in derjenigen von Belinda Bencic ist einzig die Nummer 9 Garbiñe Muguruza, eine mögliche Halbfinal-Gegnerin, übrig. Sabalenka verlor im Tiebreak des dritten Satzes gegen die Kroatin Donna Vekic, Swiatek scheiterte in zwei Sätzen an der Spanierin Paula Badosa. (pre/sda)
epa09366251 Aryna Sabalenka of Belarus reacts after a point against Donna Vekic of Croatia during the Women's Singles Second Round Tennis events of the Tokyo 2020 Olympic Games at the Ariake Coliseum in Tokyo, Japan, 26 July 2021.  EPA/MICHAEL REYNOLDS
Bild: keystone
Australierin wechselt Racket mitten im Ballwechsel
Ein Badminton-Kuriosum gibt es in der zweiten Mixed-Doppel-Partie der Australier Gronya Somerville und Simon Leung zu bestaunen: Im Deull gegen Japan stimmt bei Somerville mitten im Ballwechsel etwas mit dem Racket nicht. Kurzerhand stürmt sie aus dem Feld und besorgt sich ein neues Arbeitsgerät. Ihr Partner Leung hält das Team im Ballwechsel, den die Australier später auch tatsächlich gewinnen. Insgesamt bleiben sie aber trotz ihrer Flexibilität chancenlos. Nach drei Niederlagen in drei Gruppenspielen ist für sie das Olympia-Turnier bereits vorbei. (pre)
Briten entzaubern China
Erstmals seit 21 Jahren kommt der Olympiasieger im Synchronspringen von der 10-m-Plattform nicht aus China. Das britische Duo Tom Daley und Matty Lee entzauberte die Weltmeister Chen Aisen/Cao Yuan um 1,23 Punkte. Den Ausschlag zu Ungunsten des chinesischen Doppels gab schliesslich der vierte Sprung. Während Aisen/Yuan beim dreieinhalbfachen Rückwärtssalto asynchron wurden und darum nur 73,44 Punkte erhielten, fuhren die späteren Olympiasieger für den gleichen Sprung 93,96 Zähler ein.

Für China kommt die Silbermedaille in Tokio einer Schmach gleich. Nur einmal, bei der Olympia-Premiere des Synchronspringens von der 10-Meter-Plattform im Jahr 2000 in Sydney, kam der Olympiasieger in dieser Disziplin nicht aus China. (pre/sda)
Der Einsatz wäre Gold wert
Für eine Medaille reichte es dem Japaner Mitsunori Konnai beim Gewichtheben am Sonntag nicht. In der Kategorie bis 67 Kilogramm schaffte es der 25-Jährige auf Rang 7. Beeindruckend ist allerdings, mit welchem Willen Konnai im Stossen die 172 Kilogramm doch noch schaffte.
Unfassbare Doncic-Show gegen Argentinien
Luka Doncic hat Slowenien zum ersten Sieg bei Olympia geführt. Der Superstar der Dallas Mavericks erzielte 48 Punkte und verpasste beim 118:100-Erfolg seines Landes gegen Argentinien den Olympia-Punkterekord nur knapp. Diesen hält weiter der legendäre Brasilianer Oscar Schmidt, der 1988 in Seoul Spanien 55 Punkte einschenkte. Es waren dennoch die zweitmeisten Punkte aller Zeiten eines Spielers bei einem olympischen Turnier. Dazu sammelte Doncic 11 Rebounds, 5 Assists sowie 3 Blocks in 31 Minuten und führte Slowenien damit fast im Alleingang beim Olympia-Debüt zum Sieg. (pre)
Ledecky an Olympia erstmals bezwungen
Das erste der mit Spannung erwarteten olympischen Schwimm-Duelle in Tokio zwischen Katie Ledecky aus den USA und der Australierin Ariarne Titmus geht an die Herausforderin. Titmus fügte der Fünffach-Olympiasiegerin über 400 m Crawl deren erste Niederlage überhaupt in einem Olympia-Einzelrennen zu. Die 20-Jährige aus Brisbane, 2019 in Südkorea über diese Distanz schon Weltmeisterin geworden, verpasste in 3:56,69 Ledeckys Weltrekord nur um 0,23 Sekunden.

Die lange führende Amerikanerin sah sich letztlich um fast sieben Zehntel distanziert. Für die 24-Jährige ist es ein Dämpfer auf dem eingeschlagenen Weg zur erfolgreichsten Schwimm-Olympionikin aller Zeiten. Diese Position nimmt aktuell Landsfrau Jenny Thompson mit acht Titeln ein.

Ledecky hatte 2012 über 800 m Crawl sowie 2016 auch über 200 und 400 sowie über 4x200 m Crawl reüssiert. Noch kann sie Thompson übertreffen, dafür müsste es für die Crawl-Spezialistin aber mit Titeln über 200, 800, 4x200 m und bei der Olympia-Premiere über 1500 m klappen. (pre/sda)
epa09365784 Ariarne Titmus (L) of Australia celebrates after winning in the Women's 400m Freestyle Final while Katie (Kathleen) Ledecky (R) of the US finishes second during the Swimming events of the Tokyo 2020 Olympic Games at the Tokyo Aquatics Centre in Tokyo, Japan, 26 July 2021.  EPA/PATRICK B. KRAEMER
Bild: keystone
Weltnummer 1 für Rachel Moret zu stark
Für die Waadtländer Tischtennisspielerin Rachel Moret geht der erste olympische Wettkampf im dritten Match, in den Sechzehntelfinals, zu Ende. Die 31-Jährige aus Morges, Nummer 86 der Weltrangliste, konnte gegen die topgesetzte Weltnummer 1 Chen Meng aus China erwartungsgemäss nichts ausrichten. Sie verlor die Partie in 21 Minuten mit 0:4 Sätzen und insgesamt 18:44 Punkten. Am besten glückte ihr der vierte Satz, den sie mit 7:11 abgab. (pre/sda)
Switzerland's Rachel Moret competes during the table tennis women's singles second round match against Georgina Pota of Hungary at the 2020 Summer Olympics, Sunday, July 25, 2021, in Tokyo. (AP Photo/Kin Cheung)
Bild: keystone
Kanute Köchlin scheitert im Halbfinal
Der Genfer Thomas Koechlin (29), vor vier Jahren Silbermedaillengewinner an der Europameisterschaft, verpasst im Kanu-Slalom als 13. den Final. Im Halbfinal hätte Koechlin fünf Athleten hinter sich lassen müssen. Aber nur der Pole Grzegorz Hedwig und der Ire Liam Jegou bewältigten den anspruchsvollen Kurs im wilden Wasser weniger schnell.

Koechlin unterliefen drei Fehler, was zu sechs Strafsekunden führte. Am Ende fehlten ihm 3,38 Sekunden zu Platz 10. Aber selbst ohne die Strafsekunden fehlten Koechlin, wie schon in den zwei Läufen der Qualifikation, rund fünf Sekunden zu den Besten. Die Wiederholung seines Triumphes von 2019, als er im neuen Wildwasserkanal das olympische Testrennen gewonnen hat, lag für Koechlin ausser Reichweite.

Die Medaillen gingen vor den Augen von IOC-Präsident Thomas Bach an den Slowenen Benjamin Savsek (Gold), den Tschechen Lukas Rohan (Silber) und den Deutschen Sideris Tasiadis (Bronze). Der 34-jährige Savsek holte bei seiner dritten Olympia-Teilnahme erstmals eine Medaille. Gold gewann er vorher einmal an Weltmeisterschaften (2017) und zweimal an Europameisterschaften (2019 und 2020). (pre/sda)
Thomas Koechlin of Switzerland competes in the Men's C1 heats of the Canoe Slalom at the 2020 Summer Olympics, Sunday, July 25, 2021, in Tokyo, Japan. (AP Photo/Kirsty Wigglesworth)
Bild: keystone
Nishiya gewinnt Teenager-Show im Skateboard
Nach Yuto Horigome triumphiert bei der olympischen Premiere im Skateboarden mit Momiji Nishiya auch bei den Frauen eine Einheimische. Im Street-Final setzt sich Nishiya im Gold-Duell zweier 13-Jährigen vor Rayssa Leal aus Brasilien durch. Mit ihrem vorletzten von fünf Sprüngen – die nach zwei 45-sekündigen Programmen auf einem strassenähnlichen Parcours absolviert werden – setzte sich Nishiya an die Spitze des Feldes.

Wenig überraschend war die Konkurrenz auf den Angriff der WM-Zweiten von Rom zu keiner Reaktion mehr fähig. Mit Ausnahme der Führenden selbst brachte keine der Finalteilnehmerinnen ihren letzten Versuch zum Stand. Insgesamt brachten nur vier der acht Finalteilnehmerinnen überhaupt vier gültige Versuche für das Gesamtskore zusammen.

Die grösste Gegenwehr im Kampf um Olympia-Gold hatte Nishiya nicht unerwartet von einer gleichaltrigen Brasilianerin erhalten. Rayssa Leal sicherte sich vor Funa Nakayama, einer weiteren Japanerin, Silber. Die zweifache Weltmeisterin und Topfavoritin aus Japan, Aori Nishimura, war das prominenteste Opfer der Sturzflut im Final und klassierte sich als Achte.

Skateboard ist eine von fünf Sommersportarten, die in Tokio erstmals im olympischen Programm stehen. Schweizer Athletinnen und Athleten haben sich für die vier Medaillenentscheidungen – auch in der Disziplin Park wird pro Geschlecht ein Olympiasieger gekürt – keine für Tokio qualifiziert. (pre/sda)
Gold medal winner Momiji Nishiya of Japan smiles after winning the women's street skateboarding finals at the 2020 Summer Olympics, Monday, July 26, 2021, in Tokyo, Japan. (AP Photo/Ben Curtis)
Momiji Nishiya
Bild: keystone
Bencic nach 2-Satz-Sieg in Runde 3
Belinda Bencic (WTA 12) darf in Tokio weiter auch von einer Einzelmedaille träumen. Nach dem 6:2, 6:4-Erfolg über die Japanerin Misaki Doi (WTA 94) steht die 24-jährige Ostschweizerin in den Achtelfinals.

Top oder Flop – so präsentierte sich Belinda Bencic in dieser Saison oftmals. 14 Turniere bestritt sie vor den Sommerspielen. 5 Mal verlor sie in der ersten und 5 Mal in der zweiten Runde. Aber bei ihrer Olympia-Premiere läuft es Bencic – so wie diese Saison auch schon in Adelaide (Final), Berlin (Final) oder Madrid (Viertelfinal). Gegen Misaki Doi trat sie zwar nicht mehr derart dominant auf wie in der Startrunde gegen die formstarke Jessica Pegula (6:3, 6:3), dennoch reichte es Bencic letztlich zu einem souveränen Sieg.

Kompliziert wurde es phasenweise im zweiten Satz. Misaki Doi führte 2:0 und besass vier weitere Breakbälle zu einer 4:2-Führung. Bencic bekundete mehr Mühe, ihre Aufschlagspiele zu gewinnen als gegen Pegula, gegen die sie in der 1. Runde kein Break zugelassen hatte. Bencic haderte mit sich und mit dem Lärm im Umfeld der Tennisanlage. Aber nach den abgewehrten Breakbällen Mitte des zweiten Satzes bekam sie die Partie wieder in den Griff.

Zwei Siege fehlen Bencic noch zur sicheren Medaille im Einzel. In den Achtelfinals trifft sie auf die Tschechin Barbora Krejcikova (WTA 11) – die einzige Spielerin in ihrem Tableau-Viertel, die besser klassiert ist als Bencic. Krejcikova gewann mit Strassburg, dem French Open und Prag drei ihrer letzten vier Turniere. Dazwischen unterlag die Tschechin nur in Wimbledon der späteren Siegerin und Weltnummer 1 Ashleigh Barty. Bencic und Krejicikova standen sich noch nie gegenüber.

Im Falle eines Sieges über Krejicikova würden noch die Russin Anastasia Pawljutschenkowa (WTA 18) und die Spanierin Sara Sorribes Tormo (WTA 48) oder die Französin Fiona Ferro (WTA 64) zwischen Bencic und den Halbfinals (und der sicheren Bronzemedaille) stehen. (zap/sda)
Belinda Bencic, of Switzerland, reacts after defeating Jessica Pegula, of the United States, during the tennis competition at the 2020 Summer Olympics, Saturday, July 24, 2021, in Tokyo, Japan. (AP Photo/Patrick Semansky)
Belinda Bencic
Bild: keystone
Naomi Osaka für Viktorija Golubic zu stark
Viktorija Golubic kann sich in Tokio ab sofort auf das Doppelturnier konzentrieren. Die 28-jährige Schweizerin verliert gegen Naomi Osaka (WTA 2) trotz gutem Beginn 3:6, 2:6.

Golubic wurde von der Nummer 2 der Welt ausgespielt. Obwohl Golubic gut spielte. Sie schlug beispielsweise im ersten Satz, in dem sie bis zum 3:3 mithielt, mehr Gewinnschläge als ihr Fehler unterliefen. Vom 3:3 bis zum 3:6, 0:4 verlor Golubic jedoch sieben Games hintereinander.

Die klare Niederlage Golubics überraschte, denn viele erwarteten in dieser Partie für Naomi Osaka den ersten seriösen Test. Schliesslich hat die Japanerin seit dem Ausstieg in Roland-Garros fast zwei Monate lang kein Turnier mehr bestritten.

Und Golubic verbesserte sich in dieser Saison schon auf Platz 50 der Weltrangliste, nachdem sie im letzten Jahr auf der Tour kein einziges Einzel hatte gewinnen können. Sie erreichte zwei Finals auf Hartplatz, gewann ein kleines Turnier (Saint-Malo) auf Sand und stand zuletzt in Wimbledon auf Rasen in den Viertelfinals.

Aus dem Test wurde für Osaka eine Machtdemonstration. Nach dem Ausscheiden der Australierin Ashleigh Barty scheint der Weg zur Goldmedaille über die Japanerin zu führen, die auch die letzten Grand-Slam-Turniere auf Hartplatz (US Open 2020, Australian Open 2021) siegreich beendet hat. (zap/sda)
Viktorija Golubic of Switzerland, left, and Naomi Osaka of Japan shake hands after their women's single tennis second round match at the 2020 Tokyo Summer Olympics at the Ariake Tennis Park in Tokyo, Japan, on Monday, July 26, 2021. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)
Bild: keystone
Blutige Lippe und Auftaktniederlage für Stump
Der olympische Wettkampf endet für Judoka Nils Stump in der Startrunde. Nach einem Freilos unterliegt der Zürcher dem Europameister Akil Gjakova mit Ippon.

Stump zeigte gegen den Kosovaren einen starken Auftakt, wurde schliesslich aber durch eine Verletzung aus dem Fokus gebracht. Der EM-Dritte von Lissabon riss sich die Lippe auf und musste den Kampf mit einem dicken Verband im Gesicht fortsetzen.

Gjakova, der Stump bereits an den Europameisterschaften im April die einzige Niederlage des Turniers beigefügt hatte, nutzte die Behinderung des Gegners aus und siegte nach 3:52 Minuten durch Ippon.

Stump hatte sich für den Wettkampf im Mutterland des Judo viel vorgenommen, ein Podestplatz schien für ihn nicht ausser Reichweite zu liegen. «An einem guten Tag ist alles möglich und ich kann jeden Gegner schlagen», sagte der 24-Jährige vor seinem Debüt an Olympischen Spielen selbstbewusst.

In Tokio meinte es aber das Losglück schlecht mit dem Zürcher. Mit Gjakova traf Stump sogleich auf einen Gegner, den er in nun vier Duellen nie bezwingen konnte. (zap/sda)
epa08831645 Nils Stump of Switzerland (blue) and Rustam Orujov of Azerbaijan (white) in action during the bronze medal bout in the men's -73kg category at the European Judo Championships in Prague, Czech Republic, 20 November 2020.  EPA/MARTIN DIVISEK
Bild: keystone
Mamié als Halbfinal-15. ausgeschieden
Lisa Mamié scheidet im Halbfinal über 100 m Brust als 15. aus. Die 22-jährige Zürcherin blieb in 1:07,41 gleich um acht Zehntel über ihrem Schweizer Rekord. Hätte sie diesen unterboten, wäre Mamié in den Final vorgestossen. Halbfinal-Schnellste war die Südafrikanerin Tatjana Schoenmaker in 1:05,07.

Am Mittwoch steht Mamié in Tokio das nächste Mal im Einsatz. Dannzumal im Vorlauf über 200 m Brust, in der Disziplin also, in welcher sie im Mai in Budapest EM-Silber gewann. (zap/sda)
epa09364842 Lisa Mamie of Switzerland reacts after competing in the women's 100m Breaststroke Heats during the Swimming events of the Tokyo 2020 Olympic Games at the Tokyo Aquatics Centre in Tokyo, Japan, 25 July 2021.  EPA/Patrick B. Kraemer
Bild: keystone
Sabrina Jaquet erneut chancenlos
Sabrina Jaquet bleibt an olympischen Badminton-Turnieren ohne Erfolgserlebnis. Auch im zweiten von drei Spielen blieb die 34-jährige Schweizerin absolut chancenlos.

Jaquet unterlag der in China geborenen Französin Qi Xuefei, die ihr erstes Spiel in Tokio ebenfalls klar verloren hatte, in 38 Minuten mit 10:21, 14:21. Damit gewann die Schweizerin gegen die wohl schwächste Vorrundengegnerin nur vier Punkte mehr als im Startspiel am Samstag gegen Tai Tzu-Ying, die Nummer 1 der Welt aus Taiwan.

Erneut bewegte sich Jaquet zu wenig gut um eine Siegchance zu haben. Die Muskelverhärtung in der linken Wade beeinträchtigte sie nach sechs Tagen immer noch markant. Nur zu Beginn der beiden Sätze führte Jaquet: 2:0 im ersten und 6:4 im zweiten Satz.

Sabrina Jaquet, 30-malige Schweizer Meisterin, wird am Mittwoch mit dem dritten Einzel gegen die Vietnamesin Thuy Linh Nguyen ihre Karriere beenden. Noch immer wartet die Bronze-Gewinnerin an den Europameisterschaften 2017 bei ihrer dritten Olympia-Teilnahme (nach 2008 und 2016) auf den ersten Sieg oder den ersten Satzgewinn bei Olympia. (zap/sda)
Djakovic als Halbfinal-Elfter ausgeschieden
Antonio Djakovic verpasst im Halbfinal über 200 m Crawl den Vorstoss in den Olympia-Final der besten acht nur um 22 Hundertstel. Der 18-jährige Thurgauer schlug nach den vier Bahnlängen in persönlicher Bestzeit von 1:45,92 an, womit er als Elfter ausschied. Halbfinal-Schnellster war der Brite Duncan Scott in 1:44,60.

Djakovic blieb nur um zwölf Hundertstel über dem 13 Jahre alten Schweizer Rekord, welchen Dominik Meichtry an den Olympischen Spielen in Peking aufgestellt hatte. Djakovic hatte zuvor in Tokio am Samstag über 400 m Crawl mit Schweizer Rekord den 9. Rang belegt und war am Sonntag mit der 4x100-m-Crawlstaffel 14. geworden. (zap/sda)
epa09364803 Antonio Djakovic of Switzerland reacts after competing in the men's 200m Freestyle Heats during the Swimming events of the Tokyo 2020 Olympic Games at the Tokyo Aquatics Centre in Tokyo, Japan, 25 July 2021.  EPA/Patrick B. Kraemer
Bild: keystone
Max Studer in Top 10 - Gold für Norweger Blummenfelt
Max Studer klassiert sich im olympischen Triathlon in den Top 10. Als Neunter verpasst der 25-jährige Solothurner, der 62 Sekunden auf den Sieger verlor, die angestrebte Diplom-Platzierung nur um eine Position.

Olympiasieger wurde Kristian Blummenfelt. Der 27-jährige Norweger setzte sich auf den letzten 2 km der abschliessenden Laufstrecke von seinen zwei verbliebenen Begleitern ab. Blummenfelt triumphierte mit elf Sekunden Vorsprung vor dem Briten Alex Yee. Dritter wurde der Neuseeländer Hayden Wilde (0:20 zurück).

Andrea Salvisberg
hatte die abschliessende Laufstrecke als Führender mit 14 Sekunden Vorsprung auf die ersten Verfolger in Angriff genommen. Der 32-jährige Berner verpasste den Sprung in die Top 8 dennoch deutlich. Salvisberg, der schon 2016 in Rio de Janeiro dabei war, wurde mit 2:21 Minuten Rückstand auf Blummenfelt schliesslich 22.

Das Rennen wurde aufgrund der grossen Hitze bereits um 6.30 Uhr Ortszeit gestartet. (zap/sda)
Kristian Blummenfelt of Norway reacts after crossing the finish line to win the gold medal during the men's individual triathlon at the 2020 Summer Olympics, Monday, July 26, 2021, in Tokyo, Japan. (AP Photo/David Goldman)
Bild: keystone
Papst Franziskus: Olympische Spiele als «Zeichen der Hoffnung»
Papst Franziskus hat sich nach dem traditionellen Angelus-Gebet zur Eröffnung der Olympischen Spiele in Tokio geäussert. «Mögen diese Spiele in dieser Zeit der Pandemie ein Zeichen der Hoffnung sein und der Geschwisterlichkeit aller Menschen im Licht eines aufrechten Wettstreits», sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche vor Gläubigen auf dem Petersplatz. «Gott segne die Organisatoren, die Athleten und alle, die an diesem grossen Sportfest mitarbeiten.» (nih/sda)
Bild: keystone
Lena Corona «stolz» auf ihren Namen
Als Deutschlands erste Medaillengewinnerin in Tokio, Lena Corona Hentschel, auf ihren Namen angesprochen wurde, lachte die 20-jährige Wasserspringerin. «Das ist kein schlechter Scherz oder irgendetwas, ich heisse wirklich Lena Corona», erzählte sie. «Das ist eine Familientradition, seit Generationen wird der Name weiter gegeben. Das ist natürlich ein Running Gag seit Ausbruch der Pandemie, aber ich stehe dazu und bin immer noch stolz auf den Namen. Eigentlich hat er eine sehr schöne Bedeutung.» (nih/sda/apa/afp)
Lena Hentschel and Tina Punzel of Germany pose for a photo after winning bronze medals during the Women's Synchronized 3m Springboard Final at the Tokyo Aquatics Centre at the 2020 Summer Olympics, Sunday, July 25, 2021, in Tokyo, Japan. (AP Photo/Dmitri Lovetsky)
Bild: keystone
Ein Abgang in Würde
Die Stadien sind zwar leer, dennoch erhielt Oxana Tschussowitina eine Standing Ovation, als sie ihre zwei Sprünge in der Qualifikation absolviert hatte. Athletinnen, Funktionäre, Freiwillige und Medienschaffende erwiesen der «Grande Dame» des Kunstturnens nach deren Auftritt an ihren achten und letzten Olympischen Spielen die Ehre. Mit einem mit den Händen geformten Herz und einem «Bye bye» in die Kamera verabschiedete sich die Usbekin von der grossen Bühne.

1992 hatte die Namensgeberin des Sprungs, der die Basis vieler Medaillen von Ariella Kaeslin und Giulia Steingruber war, mit der GUS Olympia-Gold mit dem Team gewonnen, eine weitere Olympia- und zehn WM-Medaillen folgten. Ihr schönster Moment sei aber gewesen, als sie nach der Rückkehr aus Peking 2008 erfahren habe, dass ihr an Leukämie erkrankter Sohn Alisher wieder gesund sei. (nih/sda)
Oksana Chusovitina, of Uzbekistan, wipes away a tear after competing in vault during the women's artistic gymnastic qualifications at the 2020 Summer Olympics, Sunday, July 25, 2021, in Tokyo, Japan. (AP Photo/Ashley Landis)
Bild: keystone
Das steht heute auf dem Programm
Medaillenentscheidungen:
So 23.30 Uhr: Triathlon, Männer
03.30 Uhr: Schwimmen, Frauen, 100 m Delfin
04.12 Uhr: Schwimmen, Männer, 100 m Brust
04.20 Uhr: Schwimmen, Frauen, 400 m Crawl
05.05 Uhr: Schwimmen, Männer, 4x100 m Crawl
05.25 Uhr: Skateboard, Frauen, Street
07.50 Uhr: Schiessen, Frauen, Skeet
08.00 Uhr: Mountainbike, Cross Country Männer, mit Filippo Colomba, Mathias Flückiger, Nino Schurter
08.45 Uhr: Kanu, Slalom, Männer, Canadier-Einer, evtl. mit Thomas Koechlin
08.50 Uhr: Schiessen, Männer, Skeet
09.40 Uhr: Bogenschiessen, Männer, Teams
ca. 11.50 Uhr: Judo, Frauen, bis 57 kg
12.00 Uhr: Kunstturnen, Männer, Teams, mit der Schweiz
ca. 12.30 Uhr: Judo, Männer, bis 73 kg, evtl. mit Nils Stump
12.50 Uhr: Gewichtheben, Frauen, bis 55 kg
13.45 Uhr: Fechten, Frauen, Säbel, Einzel
14.00 Uhr: Tischtennis, Mixed, Doppel
14.10 Uhr: Fechten, Männer, Florett, Einzel
14.30 Uhr: Taekwondo, Frauen, bis 67 kg
14.45 Uhr: Taekwondo, Männer, bis 80 kg
Schweizer Einsätze:
03.00 Uhr: Sabrina Jaquet: Badminton, Einzel, Vorrunde
03.43 Uhr: Antonio Djakovic: Schwimmen, 200 m Crawl, Halbfinal
03.56 Uhr: Lisa Mamié: Schwimmen, 100 m Brust, Halbfinal
04.00 Uhr: Viktorija Golubic: Tennis, Einzel, 2. Runde gegen Naomi Osaka (JPN)
ca. 05.05 Uhr: Nils Stump: Judo, bis 73 kg, Sechzehntelfinal
ca. 05.30 Uhr: Belinda Bencic: Tennis, Einzel, 2. Runde gegen Misaku Doi
07.00 Uhr: Thomas Koechlin: Kanu, Slalom, Canadier, Einer, Halbfinal
07.30 Uhr: Rachel Moret: Tischtennis, 3. Runde, gegen Chen Meng
07.35 Uhr: Maud Jayet: Segeln, Laser Radial, 4., 5. und 6. Wettfahrt
08.05 Uhr: Mateo Sanz Lanz: Segeln, Windsurfen RS:X, 4., 5. und 6. Wettfahrt
12.23 Uhr: Noè Ponti: Schwimmen, 200 m Delfin, Vorlauf 12.55 Uhr: Maria Ugolkova: Schwimmen, 200 m Lagen, Vorlauf
ca. 14.00 Uhr: Anouk Vergé-Dépré/Joana Heidrich: Beachvolleyball, Vorrunde, Gruppe A gegen Katja Stam/Raisa Schoon (NED)
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Die Schweizer Fahnenträger bei Olympia

1 / 30
Die Schweizer Fahnenträger bei Olympia
quelle: keystone / laurent gillieron
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Simone Biles hievt «Handstand-Challenge» auf eine neue Ebene

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Olympiaticker

Bach beendet die Spiele +++ Amerikaner holt Medaille an Sommer- und Winterspielen

Artikel lesen
Link zum Artikel