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Rega will dank Lasertechnik noch sicherer fliegen

06.04.17, 11:00

Die Rega will die Sicherheit von Patienten und Crews weiter verbessern. Als erste zivile Luftrettungsorganisation der Welt setzt sie dafür auf ein lasergestütztes Hinderniswarnsystem. Dieses wird nun gemeinsam mit dem Helikopterhersteller Leonardo getestet.

Das System scannt mit einem Laser permanent die Umgebung vor dem Helikopter und erkennt so auch dünne Kabel und Masten in bis zu zwei Kilometern Entfernung. Ein akustisches Signal warnt die Piloten vor Hindernissen, die ausserdem auch auf einem Bildschirm dargestellt werden.

Das System warnt auch vor Hindernissen, die auf keiner Karte verzeichnet sind. Dies ist der grosse Vorteil im Vergleich zu passiven Warnsystemen, die auf eine Flughindernis-Datenbank zurückgreifen, wie die Rega am Donnerstag mitteilte.

Gemeinsame Testflüge mit dem Hersteller sollen nun zeigen, wie präzise und zuverlässig das System funktioniert, etwa in Bergtälern mit vielen Hindernissen, wie beispielsweise Seilbahnkabeln oder Heuseilen aus der Berglandwirtschaft.

Die Testflüge finden diesen Frühling in Norditalien statt. Das System soll ab 2021 in den drei neuen allwettertauglichen Rettungshelikoptern AW 169-FIPS eingesetzt werden.

Mehr als 15'000 Einsätze

Im Jahr 2016 hat die Einsatzzentrale der Rega insgesamt 15'093 Einsätze organisiert. Das sind 0.3 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Helikopter-Einsätze ging um 1.2 Prozent leicht zurück auf 11'055.

Wie oft die Helikopter unterwegs sind, hängt stark von den Wetterbedingungen und vom Freizeitverhalten ab. So flogen sie beispielsweise im schneearmen Februar 17.6 Prozent weniger Einsätze als im Jahr zuvor. Das schöne Wetter im September liess dagegen die Zahl der Helikopter-Einsätze um 18.2 Prozent steigen.

Häufiger genutzt wurden die drei Ambulanzjets der Rega. Diese brachten in 858 Einsätzen (+4.6 Prozent) insgesamt 869 Patienten (+5.3 Prozent) aus aller Welt zurück in die Schweiz.

Um 12 Prozent gestiegen ist auch die Zahl der Patienten, die an Bord von Linienflugzeugen nach Hause transportiert wurden. Diese Alternative zum Ambulanzjet wird dann eingesetzt, wenn der Gesundheitszustand es zulässt und der Transport für Patient und Mitreisende zumutbar ist. (sda)

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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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