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Iran-Ticker: Iran lehnt Angebot zu Waffenruhe ab

Pedestrians look at a destroyed building within the Grand Hosseiniyeh, with the mosque visible in the background, which officials at the site say was hit by U.S.-Israeli airstrikes Tuesday, in Zanjan, ...
Zerstörte Gebäude in Zanjan (Iran), nachdem die Anlage laut Behörden bei US-israelischen Luftangriffen getroffen wurde (4. April 2026).Bild: keystone
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Iran lehnt Angebot zu Waffenruhe ab

03.04.2026, 08:5306.04.2026, 17:18
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17:11
Iran lehnt Waffenstillstand ab
Der Iran hat den über Pakistan vermittelte und angebotene Waffenstillstand abgelehnt, wie mehrere US-Medien übereinstimmend berichten. Er argumentiert damit, dass ein Waffenstillstand dem Gegner dabei helfen würde, sich zu sammeln und die Weiterführung des Krieges vorzubereiten.

«Wir fordern ein Ende des Krieges», zitiert die iranische Nachrichtenagentur IRNA einen Sprecher des iranischen Aussenministeriums. (her)
16:28
Israel und USA sollen weitere iranische Uni angegriffen haben
In der iranischen Hauptstadt Teheran ist iranischen Angaben zufolge eine weitere Hochschule bombardiert worden. Bei den israelisch-amerikanischen Angriffen sei ein Gebäude der Scharif-Universität getroffen worden, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Irna. Bereits in den vergangenen Tagen waren iranische Hochschulen attackiert worden.

Die Scharif-Universität für Technologie gilt als eine der renommiertesten Hochschulen im Iran. Eine ihrer Absolventinnen, die Mathematikerin und spätere Stanford-Professorin Maryam Mirzakhani, wurde 2014 mit der Fields-Medaille ausgezeichnet.

Die Universität bestätigte die nächtlichen Angriffe auf ihrem Telegram-Kanal. Dabei wurde das Rechenzentrum zerstört. Es wurde demnach von Professoren, Studierenden und Start-ups für die Speicherung von Daten, Onlinedienste und Rechenleistung sowie Simulationen genutzt.

Die Auswirkungen derartiger Angriffe auf das kollektive Bewusstsein der iranischen Gesellschaft würden unterschätzt, schrieb Shoura Hashemi, Geschäftsführerin von Amnesty International in Österreich, auf X. «Egal, wo die Menschen politisch stehen, links, rechts, Mitte, säkular, religiös, was auch immer, ALLE sind schockiert über die Angriffe auf Unis, die noch dazu Zentren des Widerstands sind», schrieb sie.

Universitätspräsident Massud Tadschrischi verurteilte den Luftangriff scharf. «Die Scharif-Universität ist eine wissenschaftliche Einrichtung, deren Aufgabe im Bereich der Kultur und Verbreitung von Wissen liegt», zitierte ihn die Staatsagentur. Todesopfer habe es nicht gegeben.

Irans Erstem Vizepräsidenten Mohammed-Resa Aref zufolge kamen bei der Attacke bunkerbrechende Bomben zum Einsatz. Dies sei ein «Symbol für den Wahnsinn und die Unwissenheit» von US-Präsident Donald Trump. «Er versteht nicht, dass das Wissen Irans nicht im Beton liegt», zitierten ihn iranische Medien. «Der eigentliche Schutzwall ist der Wille unserer Professoren.»
(sda/dpa)


16:23
Angriffe von drei Seiten auf Israel
Israel ist gleichzeitig aus dem Iran, dem Libanon und dem Jemen angegriffen worden. Im Grossraum Tel Aviv heulten bei Raketenangriffen aus dem Iran erneut die Warnsirenen, Menschen hielten sich in Schutzräumen auf. Die Küstenstadt Eilat im Süden des Landes wurde derweil nach Medienberichten von Drohnen angegriffen, die aus dem Jemen geschickt worden waren. Dabei sei niemand verletzt worden. Zudem habe es auch im Norden des Landes Angriffe durch die libanesische Hisbollah-Miliz gegeben. (sda/dpa)

15:36
Iran meldet weitere Bombardierungen
Der Iran hat nach israelischen Luftangriffen auf die Gasindustrie am Persischen Golf weitere Bombardierungen im Landeszentrum gemeldet. Ziel sei ein petrochemischer Komplex in der Stadt Marwdascht rund 45 Kilometer nordöstlich der Metropole Schiras gewesen, berichtete die Nachrichtenagentur Tasnim. Ein Feuer sei ausgebrochen, aber bereits unter Kontrolle, hiess es.

Zuvor hatte der israelische Verteidigungsminister Israel Katz Angriffe auf Anlagen in der Küstenstadt Asalujeh bestätigt.

Ein Iran-Experte schrieb auf X, die Angriffe der USA und Israels auf iranische Infrastruktur zielten auf eine «Deindustrialisierung» des Landes. «Das letztendliche Ziel besteht darin, den Wiederaufbau zu erschweren und Unruhen in der Nachkriegszeit zu schüren, indem ein Szenario eines »gescheiterten Staates« herbeigeführt wird», schrieb Mohammad Ali Shabani. (sda/dpa)
13:22
Iran meldet Angriffe auf Gasindustrie am Persischen Golf
Der Iran hat einen neuen Angriff auf die Gasindustrie am Persischen Golf gemeldet. Die Nachrichtenagentur Fars berichtete von mehreren Explosionen nahe einer Raffinerie in der Küstenstadt Asalujeh. Die Provinz gilt als Herz der iranischen Gasindustrie. Bereits Mitte März war sie Ziel israelisch-amerikanischer Luftangriffe.

Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz teilte mit, die israelische Armee habe in Asalujeh «mit grosser Intensität die grösste petrochemische Anlage im Iran» angegriffen. Dies sei geschehen, nachdem bereits in der vergangenen Woche die zweite zentrale Anlage angegriffen worden sei. «Nun sind beide Anlagen, die zusammen für rund 85 Prozent der petrochemischen Exporte des Iran verantwortlich sind, ausser Betrieb gesetzt und funktionieren nicht mehr», hiess es weiter in der Mitteilung. Es handele sich um einen schweren wirtschaftlichen Schlag für den iranischen Machtapparat.

Das Gasfeld «South Pars», das der Iran und Katar ausbeuten, ist die weltweit grösste bekannte Gasreserve und liefert rund 70 Prozent der iranischen Gasversorgung. Israel hatte bereits während des Zwölftageskrieges im Juni 2025 Anlagen auf dem Gasfeld angriffen. (sda/dpa)
13:18
Israel und Hisbollah beschiessen sich weiter gegenseitig
Der gegenseitige Beschuss zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon geht weiter. Das israelische Militär teilte mit, derzeit Ziele der Schiitenmiliz in Libanons Hauptstadt Beirut zu attackieren.

Anwohner berichteten von mindestens drei lauten Explosionen. Über denen als Dahija bekannten Vororten Beiruts sei schwarzer Rauch aufgestiegen. Augenzeugen berichteten, dass mindestens zwei Gebäude zerstört wurden. Zunächst gab es keine Angaben zu möglichen Opfern. Das israelische Militär hatte zuvor die Bewohner der Gegend erneut zur Flucht aufgerufen.

Bei Angriffen am Morgen in der Gegend um Nabatija im Süden des Landes wurden nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur NNA mindestens fünf Menschen getötet. Bei einem anderen Angriff in der Bekaa-Ebene im Osten des Landes wurden den Angaben zufolge zwei Menschen getötet. Im Süden und im Osten des Landes wurden zahlreiche weitere Angriffe gemeldet.

Bei einem Angriff am Sonntagabend unweit der israelischen Grenze sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Beirut ausserdem zwei Sanitär getötet worden. Das Ministerium verurteilte den Angriff scharf.

Das israelische Militär erklärte, auch ihre Bodeneinsätze im Südlibanon fortzusetzen. Bei jüngsten Kämpfen seien drei Hisbollah-Mitglieder getötet worden. Sie sollen nach israelischen Angaben für den Tod von vier Soldaten verantwortlich gewesen sein. (sda/dpa)
13:17
Zwei weitere Tote nach Raketenangriff in Haifa geborgen
Israelische Rettungskräfte haben nach Militärangaben zwei weitere Leichen aus einem Haus in der Hafenstadt Haifa geborgen, das bei einem iranischen Raketenangriff am Sonntag weitgehend zerstört worden war. Insgesamt wurden damit vier Personen, die unter den Trümmern verschüttet waren, tot aufgefunden.

Dutzende Reservisten seien die ganze Nacht lang vor Ort im Einsatz gewesen, teilte die israelische Armee mit. Sie hätten verschiedene technologische Hilfsmittel eingesetzt, um die Eingeschlossenen so schnell wie möglich zu finden.

Zwei Generationen einer Familie betroffen

Bei den Opfern handelte es sich nach Medienberichten um ein älteres Paar, etwa 80 Jahre alt, sowie um den rund 40 Jahre alten Sohn und dessen 35-jährige Partnerin. Die schwierigen Bergungsarbeiten dauerten etwa 18 Stunden.

Bei dem Angriff war den Berichten zufolge auch ein 82-Jähriger schwer verletzt worden. Er sei operiert worden, derzeit sediert und werde künstlich beatmet. Zwei weitere Frauen und ein zehn Monate altes Baby hätten ebenfalls Verletzungen erlitten.

Gebäude beschädigt – Raketen-Sprengkopf detonierte nicht

Das Gebäude wurde bei dem Angriff am Sonntag massiv beschädigt, obwohl der Sprengkopf der Rakete, der Hunderte Kilogramm Sprengstoff enthielt, nach Angaben des israelischen Kan-Senders beim Einschlagen nicht detonierte. Die Raketenabwehr habe vergeblich versucht, das Geschoss abzufangen, berichtete der Sender unter Berufung auf Militärkreise. (sda/dpa)
13:15
Iran wirft UN-Atomwächtern Untätigkeit vor
Der Iran wirft der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) nach wiederholten Angriffen in der Nähe des einzigen Kernkraftwerks des Landes Untätigkeit vor. In einem Brief an IAEA-Chef Rafael Grossi kritisierte Irans Atomchef Mohammed Eslami, dieser habe die jüngste Attacke nahe dem iranischen Kernkraftwerk Buschehr nicht ausreichend kritisiert. Dies könne die «Aggressoren»zu einer Wiederholung dieser Angriffe ermutigen, schrieb Eslami einem Bericht der Staatsagentur Irna zufolge.

Bei einem Luftangriff nahe dem Atomkraftwerk im Süden des Landes waren am Samstag ein Mitarbeiter des Sicherheitspersonals getötet und ein Nebengebäude beschädigt worden. Am Kernkraftwerk selbst seien keine Schäden entstanden, hiess es. Seit Kriegsbeginn Ende Februar war es der vierte Einschlag eines Geschosses nahe dem AKW beziehungsweise auf dessen Gelände.

Die Atomanlage ist das einzige iranische Kernkraftwerk und liegt etwa 760 Kilometer südlich von Teheran am Persischen Golf. Sein Reaktor russischer Bauart liefert seit 2011 Strom. Der staatliche russische Atomkonzern Rosatom baut derzeit einen zweiten Reaktorblock. (sda/dpa)
12:50
Experte zeigt sich besorgt über Trumps Alleingang
Der frühere Vize-Sicherheitsberater von Barack Obama, Ben Rhodes, sieht in den Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegen den Iran Anzeichen für einen politischen Alleingang. «Wir werden herausfinden, ob das US-Militär bereit ist, »Nein« zu Trump zu sagen», sagte Rhodes der BBC. Trump hatte dem Iran auf seiner Plattform Truth Social am Sonntag erneut mit Angriffen auf Kraftwerke und Brücken, also auf zivile Infrastruktur, gedroht.



Der US-Präsident drohe Kriegsverbrechen an, sagte Rhodes. Es fühle sich «zunehmend so an, als würde ein einzelner Mann in einem Raum Entscheidungen treffen». Trump folge nicht dem normalen Prozess und greife anscheinend nicht auf politische und militärische Berater zurück, sagte der Sicherheitsexperte, der seit dem Ende der Amtszeit des früheren Präsidenten Obama 2017 als politischer Kommentator auftritt.

Trump müsse akzeptieren, dass der Krieg nur am Verhandlungstisch beendet werden könne, sagte Rhodes. Der Iran sei zwar geschwächt, in gewisser Weise aber gestärkt aus den bisherigen Wochen hervorgegangen, weil die Staatsführung durch die Blockade der Strasse von Hormus beweist, die Weltwirtschaft massiv unter Druck setzen zu können. (sda/dpa)
12:46
Weiteres türkisches Schiff passiert Strasse von Hormus
Ein weiteres türkisches Frachtschiff hat die faktisch durch den Iran blockierte Strasse von Hormus passieren dürfen. Damit konnten seit Beginn des Krieges insgesamt drei Schiffe mit türkischem Besitzer die wichtige Meerenge durchfahren, wie der türkische Verkehrsminister Abdülkadir Uraloglu auf X schrieb. Das sei das Ergebnis intensiver Verhandlungen.

Das Schiff habe die Meerenge in der Nacht passiert. Er habe Rohöl geladen und sei vom Irak aus unterwegs nach Malaysia. Acht weitere Schiffe mit türkischem Besitzer warteten noch auf die Durchfahrt.

Die Türkei verhält sich im Krieg zwischen Israel, den USA und dem Iran neutral und hat sich um eine diplomatische Lösung des Konflikts bemüht.
(sda/dpa)

11:52
Iran lehnt US-Forderungen ab und übermittelt eigene Vorschläge
Der Iran hat eigenen Angaben zufolge eine Antwort auf die US-Forderungen für ein Kriegsende übermittelt. Teheran habe seine «Forderungen und Ansprüche» ausgearbeitet und diese den Vermittlern mitgeteilt, sagte Aussenamtssprecher Ismail Baghai laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna.

Die Forderungen der USA bezeichnete Baghai demnach als «überzogen und inakzeptabel». Verhandlungen seien mit Ultimaten und Drohungen unvereinbar. Der Sprecher bezog sich auf einen 15-Punkte-Plan der USA für ein Kriegsende. Bereits zuvor hatte der Iran darauf geantwortet. Unter anderem Pakistan vermittelt zwischen Teheran und Washington. (sda/dpa)
11:14
Angriffe auf Golfstaaten gehen weiter - mehrere Verletzte
Fünf Wochen nach Beginn des Iran-Krieges gehen die Angriffe auf die Golfstaaten weiter. In Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten wurde nach einem Angriff auf eine Industrieanlage eine Person durch Trümmerteile eines abgeschossenen Geschosses verletzt, wie das zuständige Medienbüro am Morgen auf X mitteilte.

In der Küstenstadt Fudschairah wurde nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur WAM ein Gebäude eines Telekommunikationsunternehmens mit einer iranischen Drohne angegriffen. Es gebe keine Verletzten.

Das emiratische Verteidigungsministerium teilte am Nachmittag (Ortszeit) mit, an diesem Tag bislang zwölf ballistische Raketen, zwei Marschflugkörper und 19 Drohnen abgefangen zu haben. Dabei seien insgesamt vier Personen verletzt worden.

In Kuwait wurden nach Angaben des Gesundheitsministeriums vom Vormittag (Ortszeit) im Norden des Landes Geschosse aus dem Iran abgefangen und sechs Menschen durch herabfallende Trümmerteile verletzt.

Auch Saudi-Arabien meldete Angriffe. Das Verteidigungsministerium teilte am Morgen auf X mit, zwei Drohnen seien abgefangen worden. Der Ort wurde nicht genannt. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Athen schoss eine griechische Patriot-Batterie eine Drohne in der saudischen Hafenstadt Janbu am Roten Meer ab.

Die Entsendung der griechischen Patriot-Batterie nach Janbu geht auf eine bilaterale Vereinbarung zwischen Griechenland und Saudi-Arabien aus dem Jahr 2021 zurück. (sda/dpa)
11:10
Israel droht mit Zerstörung der iranischen Infrastruktur
Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz hat mit der Zerstörung der Infrastruktur des Irans gedroht, sollten Raketenangriffe auf israelische Zivilisten weitergehen. «Wir haben die Stahl-Infrastruktur und die petrochemische Industrie schwer getroffen – und heute und an jedem weiteren Tag wird es weitergehen», sagte Katz nach Angaben seines Büros.



Man werde «die iranische nationale Infrastruktur weiter zerschlagen und das Terrorregime zermürben und zum Einsturz bringen – ebenso wie seine Fähigkeit, Terror voranzutreiben und auf den Staat Israel zu schiessen», sagte der Verteidigungsminister nach neuen Raketenangriffen des Irans auf israelische Städte, darunter die Küstenmetropole Tel Aviv.

Gemeinsame Liste strategischer Ziele mit den USA

Die «Jerusalem Post» berichtete, Israel und die Vereinigten Staaten hätten eine umfassende Liste strategischer Ziele ausgearbeitet, die im Iran angegriffen werden sollten, falls die Islamische Republik die Anforderungen des Ultimatums von US-Präsident Donald Trump nicht erfülle.

Die Armeen Israels und der USA hätten sich in der Frage bereits abgestimmt, schrieb die «Jerusalem Post». Israel favorisiere Angriffe auf den Energiesektor und die nationale Infrastruktur des Irans und warte auf «grünes Licht» vonseiten der USA. Ein israelischer Regierungsvertreter sagte der Zeitung, Angriffe auf Energieanlagen würden zum «totalen wirtschaftlichen Zusammenbruch des Irans» führen und die Stabilität des iranischen Machtapparats erheblich schwächen. (sda/dpa)
10:33
Pakistan unterbreitet USA und Iran eine Friedenslösung
Kommt es zur Islamabad-Übereinkunft? Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, hat Pakistan den beiden Kriegsparteien USA und Iran einen Vorschlag zum Frieden unterbreitet. Der Vorschlag sehe eine sofortige Waffenruhe vor, gemäss dem US-Medium Axios zunächst für 45 Tage.

Demnach habe der pakistanische Armeechef Asim Munir die ganze Nacht auf Montag mit den Delegationen, darunter US-Viezepräsident JD Vance und der iranische Aussenminister Abbas Araqchi verhandelt. Gemäss Informationen von Reuters haben bislang weder die USA noch der Iran auf den pakistanischen Friedensplan reagiert.

Eine Waffenruhe ist eine unabdingbare Forderung des Irans, damit er die im Moment blockierte Strasse von Hormus freigibt. US-Präsident Donald Trump hatte in den letzten Tagen immer wieder gefordert, dass die international wichtige Handelsroute wieder geöffnet wird und dem Iran wiederholt gedroht.
(her)


10:21
Iran verkündet Tod von ranghohem General
Der Iran hat im Krieg gegen Israel und die USA den Tod eines ranghohen Generals verkündet. In einer Mitteilung erklärten die mächtigen Revolutionsgarden, dass der Leiter ihrer Geheimdienstabteilung, Generalmajor Madschid Chademi, in den früheren Morgenstunden getötet worden sei. Weitere Details nannten die Revolutionsgarden nicht.



Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz teilte mit, er sei vom Generalstabschef darüber informiert worden, dass die israelische Armee Chademi «ausgeschaltet» habe. Dieser sei unmittelbar verantwortlich für tödliche Raketenangriffe auf israelische Zivilisten. «Die Revolutionsgarden schiessen auf Zivilisten, und wir eliminieren die Köpfe der Terroristen», sagte Katz nach Angaben seines Büros. (sda/dpa)
9:35
Weitere Hinrichtung nach Protesten im Iran
Der Iran hat ein weiteres Todesurteil im Zusammenhang mit den jüngsten Massenprotesten vollstreckt. Dem Mann wurde zur Last gelegt, bei den Aufständen im Januar in eine Militäranlage vorgedrungen zu sein, wie die mit der Justiz verbundene Nachrichtenagentur Misan berichtete. Drei weitere in dem Prozess verurteilte Männer wurden bereits hingerichtet.

Die Justiz wirft ihnen vor, in einen «militärisch klassifizierten Standort» der paramilitärischen Basidsch-Miliz in Teheran eingedrungen und dort Feuer gelegt zu haben. Ein versuchter Diebstahl von Waffen soll gescheitert sein.

«Krieg gegen die eigene Bevölkerung»
Menschenrechtler sprachen von einem grob unfairen Prozess. «Diese Hinrichtungen sind Teil der Überlebensstrategie der Islamischen Republik, ein Krieg gegen die eigene Bevölkerung im Schatten äusserer Konflikte», schrieb Mahmood Amiry-Moghaddam, Direktor der Organisation Iran Human Rights (IHRNGO), auf X.

Die Proteste waren Ende Dezember zunächst durch eine Wirtschaftskrise ausgelöst worden. Rasch entwickelten sich die Demonstrationen jedoch zu politischen Aufständen gegen das autoritäre Herrschaftssystem der Islamischen Republik. Der Sicherheitsapparat ging brutal gegen die Proteste vor. Tausende Demonstranten wurden getötet. Mindestens sieben Männer wurden im Zusammenhang mit den Protesten bereits hingerichtet.

Menschenrechtsgruppen kritisieren seit Jahren die rigorose Anwendung der Todesstrafe im Iran und werfen den Behörden vor, Hinrichtungen auch als Mittel der Einschüchterung zu nutzen. Im vergangenen Jahr wurden nach Angaben des Menschenrechtsnetzwerks HRANA mehr als 2000 Menschen hingerichtet – so viele wie seit Jahrzehnten nicht mehr. (sda/dpa)
9:33
Medien: Iran greift Grossraum Tel Aviv mit Streumunition an
Bei einem neuen Raketenangriff auf den Grossraum Tel Aviv am Morgen (Ortszeit) hat der Iran nach israelischen Medienberichten erneut Streumunition eingesetzt. Das israelische Nachrichtenportal «ynet» berichtete von rund 20 Einschlagsorten im Umkreis von Tel Aviv. Nach Angaben des Rettungsdienstes Magen David Adom wurden mehrere Menschen verletzt, darunter eine Frau schwer. In der Stadt Tel Aviv sei eine Schule getroffen worden. Auch ein Armeesprecher sagte, es handele sich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit um Streumunition.

Auch im Norden habe es im Umkreis der Hafenstadt Haifa nach einem iranischen Angriff mit Streumunition rund zehn Einschlagsorte gegeben, berichtete «ynet». Mehrere Autos seien in Brand geraten. In der Nacht waren in Haifa zwei Menschen tot aus einem Gebäude geborgen worden. Dieses war bei einem früheren Angriff von einer iranischen Rakete getroffen worden.

Human Rights Watch verurteilt Irans Einsatz von Streumunition
Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch hatte die iranischen Angriffe mit Streumunition auf israelische Städte zuletzt verurteilt. Diese könnten auch Kriegsverbrechen darstellen, hiess es in dem Bericht.

«Der Einsatz von Streumunition durch den Iran in dicht besiedelten Gebieten in Israel stellt eine vorhersehbare und langfristige Gefahr für Zivilisten dar», sagte Patrick Thompson, Forscher für Krisen, Konflikte und Waffen bei Human Rights Watch. «Die Submunitionen von Streubomben werden über ein weites Gebiet verstreut, wodurch sie rechtswidrig unterschiedslos wirken und gegen das Kriegsvölkerrecht verstossen.» (sda/dpa)

8:35
Iran-Krieg: China und Russland wollen zusammenarbeiten
China hat seine Bereitschaft erklärt, weiterhin mit Russland im UN-Sicherheitsrat zusammenzuarbeiten, um die Spannungen in Nahost zu entschärfen. Chinas Aussenminister Wang Yi sagte nach einem Telefonat mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow am Sonntagabend (Ortszeit), die grundlegende Lösung für das Schifffahrtsproblem in der Strasse von Hormus bestehe darin, «das Feuer einzustellen und den Krieg so schnell wie möglich zu beenden». Sowohl China als auch Russland gelten als strategische Partner des Irans.

Nachdem die USA und Israel Ende Februar den Iran angegriffen hatten, brachte Teheran mit Attacken und Drohungen die Schifffahrt durch die Strasse von Hormus nahezu zum Erliegen. Die Meerenge ist wichtig für den weltweiten Handel mit Öl und Gas. Das auf Öl-Importe angewiesene China gilt als wichtigster Abnehmer des Rohstoffs aus dem Iran. Ende März hatte Peking erstmals die Fahrt von drei chinesischen Schiffen durch die Strasse von Hormus bestätigt. (sda/dpa)


China ist der wichtigste Abnehmer von iranischem Öl. (Symbolbild)
6:01
Südkorea verhandelt über alternative Rohölrouten
Südkoreas Regierung hat angesichts der weitgehend blockierten Strasse von Hormus ihre diplomatischen Anstrengungen zur Sicherung alternativer Ölrouten verstärkt. So werde man unter anderem Sondergesandte nach Saudi-Arabien, Oman und Algerien schicken, wie Südkoreas amtliche Nachrichtenagentur Yonhap berichtete. Zur Sicherung alternativer Transportwege sollen zudem fünf Öltanker unter koreanischer Flagge ins Rote Meer an die saudi-arabische Hafenstadt Yanbu verlegt werden. Saudi-Arabien kann sein Öl über Pipelines vom Persischen Golf nach Yanbu transportieren und dort verschiffen.

Südkorea bezog vor Beginn des Iran-Kriegs rund zwei Drittel seines Rohölbedarfs über die Strasse von Hormus. Die exportorientierte Volkswirtschaft ist aufgrund ihres hohen Energiebedarfs besonders hart von den derzeitigen Versorgungsengpässen betroffen. Bereits Mitte März hatte die Regierung beschlossen, Teile der strategischen Ölreserven freizugeben, um kurzfristige Lieferstörungen abzufedern. (sda/dpa)


Die südkoreanische Regierung sucht nach alternativen Öl-Lieferrouten.
4:22
Bericht: Tote bei Angriff auf Wohngebäude im Iran
Bei einem Luftangriff auf ein Wohngebäude im Iran sind amtlichen Angaben zufolge mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Der amerikanisch-israelische Angriff sei im Morgengrauen in der Stadt Qom im Zentrum des Landes erfolgt, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Fars unter Berufung auf einen leitenden Sicherheitsbeamten der gleichnamigen Provinz. Die Bergungsarbeiten dauerten am frühen Morgen an. Die Zahl der Todesopfer könne daher noch weiter ansteigen, berichtete die Agentur weiter. (sda/dpa)
3:54
Iran: Strasse von Hormus öffnet erst nach Kriegsentschädigung
Der Iran hat nach dem jüngsten Ultimatum von US-Präsident Donald Trump zur Öffnung der Strasse von Hormus mit eigenen Drohungen reagiert. Die für den globalen Öl- und Gasmarkt wichtige Meerenge werde erst dann wieder geöffnet, «wenn im Rahmen einer neuen Rechtsordnung die Schäden des aufgezwungenen Krieges vollständig aus einem Teil der Transitgebühren kompensiert werden», schrieb Mehdi Tabatabaei, für Kommunikation zuständiger Beamter im Büro des iranischen Präsidenten.

Das Marinekommando der Revolutionsgarden, Irans Elitestreitmacht, wurde von iranischen Medien mit den Worten zitiert, die Strasse von Hormus werde «niemals wieder in ihren früheren Zustand zurückkehren, insbesondere nicht für die USA und Israel.» Der Iran beansprucht die Kontrolle über die gesamte Passage und plant ein Mautsystem für die Durchfahrt.

Trump hat der Führung in Teheran erneut mit Angriffen auf Kraftwerke und Brücken gedroht, sollte diese bis zum Dienstagabend US-Ostküstenzeit nicht einlenken. «Öffnet die verdammte Strasse (von Hormus), ihr verrückten Mistkerle, oder ihr werdet in der Hölle landen», schrieb er Ostersonntag auf seiner Plattform Truth Social.

Trump und Teheran beschimpfen sich gegenseitig
Trump habe aus «purer Verzweiflung und Wut» zu ordinären Beschimpfungen gegriffen, schrieb Tabatabaei auf X und erwiderte: «Dieser Bastard-Narr hat in seinem Wahnsinn einen totalen Krieg in der Region entfacht» und prahle damit.

Die iranische UN-Mission schrieb auf X, Trump drohe erneut «offen damit, die für das Überleben der Zivilbevölkerung im Iran essenzielle Infrastruktur zu zerstören». Die internationale Gemeinschaft und alle Staaten seien «verpflichtet, solche grausamen Kriegsverbrechen zu verhindern. Sie müssen jetzt handeln. Morgen ist es zu spät», heisst es in dem Post der UN-Mission. (sda/dpa)
22:48
Abschuss von US-Jet weckt Sorgen vor weiteren Verlusten
Der bestätigte Abschuss eines US-Kampfjets über Iran sorgt für neue Zweifel an der vollständigen Luftüberlegenheit der USA. Zwar wurde ein Pilot inzwischen gerettet, doch die Umstände des Vorfalls bleiben unklar.

Iran spricht von einem Erfolg seiner Luftabwehr und behauptet, auch die Rettungsmission gestört zu haben. Berichte über beschädigte US-Flugzeuge und veröffentlichte Trümmerbilder stützen diese Darstellung teilweise.

Der Vorfall gilt als erster bestätigter Abschuss eines US-Jets in diesem Krieg – und könnte die Sorge verstärken, dass weitere folgen könnten. (mke)
21:39
Britische Luftwaffe schiesst mehrere iranische Drohnen ab
Die britische Royal Air Force hat nach Angaben des Verteidigungsministeriums in der Nacht mehrere iranische Drohnen abgeschossen. Kampfflugzeuge vom Typ Typhoon und F-35 seien weiterhin im Einsatz über dem östlichen Mittelmeer sowie in Jordanien, Bahrain und den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Unterstützt werden die Einsätze durch Tankflugzeuge und Helikopter der Royal Navy. Die Schutzmassnahmen in der Region blieben auf höchstem Niveau, heisst es. (mke)
20:51
Golfstaaten suchen Lösungen für Schifffahrt durch Hormus
Oman hat nach eigenen Angaben mit Iran über Möglichkeiten gesprochen, den Schiffsverkehr durch die Strasse von Hormus sicherzustellen. Beide Seiten hätten Vorschläge präsentiert, die nun geprüft werden sollen.

Die Vereinigten Arabischen Emirate signalisierten derweil Unterstützung für mögliche Massnahmen der USA. Man sei bereit, sich an einer US-geführten Initiative zur Sicherung der wichtigen Handelsroute zu beteiligen. (mke)
20:32
Iraner reagieren mit Angst und Erschöpfung auf Trumps Drohungen
Nach den Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegen Irans Infrastruktur berichten Bewohner aus Teheran von wachsender Angst und Resignation. Viele bereiten sich auf mögliche Versorgungsengpässe vor.

Einige Familien beginnen, Wasser und Vorräte zu lagern. Gleichzeitig herrscht bei vielen das Gefühl, der Situation ausgeliefert zu sein. «Wir können nichts tun», sagte ein junger Mann.

Andere zeigen sich erschöpft vom anhaltenden Konflikt. «Ich bin einfach müde von allem», so ein weiterer Bewohner. (mke)

19:47
Irans Parlamentschef fordert Trump zum Kurswechsel auf
Irans Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf hat US-Präsident Donald Trump scharf kritisiert und ihn aufgefordert, «dieses gefährliche Spiel zu beenden».

Trump ziehe die USA mit seinem Vorgehen in einen verheerenden Konflikt hinein und werde damit nichts erreichen, so Ghalibaf. Eine Lösung könne nur durch Respekt gegenüber den Rechten des iranischen Volkes erreicht werden. (mke)
19:43
Amnesty kritisiert Trumps Drohungen scharf
Die Generalsekretärin von Amnesty International, Agnes Callamard, hat die Drohungen von US-Präsident Donald Trump als «abstossend» bezeichnet. Auf X warnte sie, dass vor allem Zivilisten im Iran unter Angriffen auf Infrastruktur leiden würden.

Zerstörungen von Strom-, Wasser- und Verkehrsnetzen könnten gravierende Folgen haben und mögliche Kriegsverbrechen nach sich ziehen, so Callamard.

Das Weisse Haus wies Kritik zurück und erklärte, Trump handle im Interesse der Sicherheit der Region. (mke)

19:34
Trump kündigt neue Frist an – Details unklar
US-Präsident Donald Trump hat in einem weiteren Beitrag auf seiner Plattform Truth Social eine neue Zeitangabe genannt: «Tuesday, 8:00 P.M. Eastern Time!». Worum es dabei konkret geht, blieb zunächst offen.

Zuvor hatte Trump Iran mit massiven Angriffen auf Infrastruktur gedroht, sollte die Strasse von Hormus nicht geöffnet werden. (mke)
16:28
Israel meldet Tötung eines weiteren Öl-Kommandeurs im Iran
Israels Armee hat eigenen Angaben zufolge kürzlich einen hochrangigen Kommandeur des für die Revolutionsgarden wichtigen «Öl-Hauptquartiers» bei einem Luftangriff getötet. Diese Abteilung ermögliche den Revolutionsgarden die Fortsetzung ihrer Aktivitäten und ihres militärischen Aufbaus durch Gewinne aus Ölverkäufen, teilte das israelische Militär am Nachmittag mit. Gleiches gelte für Irans Verbündeten in der Region, darunter die libanesische Hisbollah und die Huthi-Miliz im Jemen, die ebenfalls Geld aus den Ölverkäufen erhielten.

Der Kommandeur des Öl-Hauptquartiers, Mohammad Resa Aschrafi Kahi, sei bereits am Freitag bei einem Bombardement der Luftwaffe in der Gegend der iranischen Hauptstadt Teheran ums Leben gekommen, hiess es in einer Mitteilung der Armee weiter. Er sei innerhalb des Öl-Hauptquartiers der Revolutionsgarden der Leiter des Handels gewesen.

Vor einigen Tagen hatte Israels Armee laut eigenen Angaben bereits den Kommandeur des Öl-Hauptquartiers der iranischen Streitkräfte getötet. Dieses hat einen ähnlichen Zweck wie die gleichnamige Abteilung der Revolutionsgarden. Die Armee sprach deshalb nun von «einem weiteren schweren Schlag gegen die wirtschaftlichen Grundlagen des iranischen Sicherheitsapparats». (sda/dpa)
15:52
Israel meldet Tötung von Öl-Kommandeur
Israels Armee hat eigenen Angaben zufolge kürzlich einen hochrangigen Kommandeur des für die Revolutionsgarden wichtigen «Öl-Hauptquartiers» bei einem Luftangriff getötet. Diese Abteilung ermögliche den Revolutionsgarden die Fortsetzung ihrer Aktivitäten und ihres militärischen Aufbaus durch Gewinne aus Ölverkäufen, teilte das israelische Militär am Nachmittag mit. Gleiches gelte für Irans Verbündeten in der Region, darunter die libanesische Hisbollah und die Huthi-Miliz im Jemen, die ebenfalls Geld aus den Ölverkäufen erhielten.

Der Kommandeur des Öl-Hauptquartiers, Mohammad Resa Aschrafi Kahi, sei bereits am Freitag bei einem Bombardement der Luftwaffe in der Gegend der iranischen Hauptstadt Teheran ums Leben gekommen, hiess es in einer Mitteilung der Armee weiter. Er sei innerhalb des Öl-Hauptquartiers der Revolutionsgarden der Leiter des Handels gewesen.

Vor einigen Tagen hatte Israels Armee laut eigenen Angaben bereits den Kommandeur des Öl-Hauptquartiers der iranischen Streitkräfte getötet. Dieses hat einen ähnlichen Zweck wie die gleichnamige Abteilung der Revolutionsgarden. Die Armee sprach deshalb nun von «einem weiteren schweren Schlag gegen die wirtschaftlichen Grundlagen des iranischen Sicherheitsapparats». (sda/dpa)
15:22
Iran beschiesst Israel erneut mit Raketen
Nach neuen iranischen Raketenangriffen auf Südisrael hat es am frühen Nachmittag dort auch Einschläge gegeben. Sicherheitskräfte seien deshalb im Einsatz, teilten Israels Polizei und Armee mit. Israelische Medien meldeten, bei einem Angriff sei ein Industriegebiet in der Wüste Negev getroffen worden. Es ist den Angaben zufolge bereits das dritte Mal, dass das Gebiet seit Kriegsbeginn vor fünf Wochen unter Beschuss geraten ist. Den Berichten zufolge gab es lediglich geringe Schäden durch Splitter und eine Druckwelle.

Im israelischen Fernsehen verbreitete Aufnahmen zeigten dicke Rauchschwaden über dem Gebiet.

Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz drohte derweil erneut dem Iran. «Solange der Raketenbeschuss auf israelische Bürger andauert, wird der Iran einen schmerzhaften Preis zahlen, der seine nationale Infrastruktur zersetzen und zusammenbrechen lassen wird», sagte Katz laut in einer am frühen Nachmittag von seinem Büro veröffentlichten Videobotschaft. (sda/dpa)
  • Israel und die USA starteten am 28. Februar 2026 gross angelegte Angriffe auf Iran. Teheran reagierte mit Raketen und Drohnen gegen Israel sowie US-Stützpunkte in der Region. Der Krieg dauert an.
  • Irans oberster Führer Ali Chamenei wurde getötet, ebenso zahlreiche Militärs. Sein Sohn Mojtaba wurde Nachfolger, ist aber verletzt und bisher nicht öffentlich aufgetreten.
  • Der Konflikt hat sich auf den Nahen Osten ausgeweitet, mit Angriffen u.a. in Katar, den VAE, Saudi-Arabien und Bahrain sowie Kämpfen im Libanon. Auch US-Soldaten wurden getötet.
  • Gespräche zwischen Iran und den USA brachten bisher keine Lösung, beide Seiten liegen weit auseinander.
  • Die USA verfolgen unterschiedliche Kriegsziele – von Zerstörung des Atomprogramms bis hin zu einem möglichen Regimewechsel – und schliessen auch den Einsatz von Bodentruppen nicht aus.
  • Im Fokus steht die Strasse von Hormus: Iran hat den wichtigen Seeweg teilweise blockiert, was den Ölpreis stark steigen liess und den Welthandel belastet.

Angriffe Iran

Angriffe USA und Israel

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Iran-Proteste 2026
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Iran-Proteste 2026

Ende Dezember begannen Proteste in Iran. Die Aufnahme zeigt Teheran am 9. Januar.

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669 Kommentare
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Jacques #23
28.02.2026 08:18registriert Oktober 2018
Hab erst vor zwei Tagen hier geschrieben, dass Nethanjahu Trump dann schon sagt, was er tun müsse.

Voilà.
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Zanzibar
28.02.2026 08:10registriert Dezember 2015
Hoffentlich gelingt es die Mullahs von der Macht zu drängen und dass die Iranische Bevölkerung wieder frei leben kann, nach europäischem Vorbild.
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SamsonP
28.02.2026 08:08registriert April 2024
Immer am Wochende, damit die Börsen nicht überreagieren. Man kann schon bald darauf gehen. Wäre interessant zu sehen, wie der Gold-Kurs bzw Edelmetalle allgemein reagiert hätten. Schade, immer wenn auch mal die kleinen Anleger hätten profitieren können, wird es sogar auf geopolitischer Ebene verhindert. Jetzt wird klar, warum der Goldpreis gestern Abend bzw bei US-Marktöffnung rapide gestiegen ist, da waren wohl nicht die kleinen Anleger die treibenden Kräfte.
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