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Peter Martin von Bueren (FCB-CFO), Roland Heri (FCB-CEO), Rohit Ramesh (Teilinhaber Chennai City FC) Bernhard Burgener (FCB-Präsident), R Krishnakumar (Teilinhaber Chennai City FC) bei der Verkündung des Deals
Peter Martin von Bueren (FCB-CFO), Roland Heri (FCB-CEO), Rohit Ramesh (Teilinhaber Chennai City FC) Bernhard Burgener (FCB-Präsident), R Krishnakumar (Teilinhaber Chennai City FC) bei der Verkündung des Deals
bild: ho

Der Meistertitel der FCB-Inder von Chennai City steht unter Manipulationsverdacht

Der neue FCB-Partnerklub Chennai City steht unter Korruptionsverdacht. Der indische Fussballverband ermittelt, weil der neue indische Meister das letzte Saisonspiel verschoben haben soll.
14.03.2019, 11:2814.03.2019, 15:39
Jakob Weber / ch media

Am 9. März holte sich der neue FCB-Partnerklub Chennai City FC zum ersten Mal die indische Meisterschaft. Jetzt berichten unterschiedliche indische Medien von einem möglichen Korruptionsskandal. Minerva Punjab, der Gegner von Chennai City, soll am letzten Spieltag der Saison absichtlich verloren haben. Der indische Fussballverband (AIFF) soll gemäss eines nicht namentlich genannten Verbandsoffiziellen umgehend Ermittlungen aufgenommen haben. Er wird mit folgenden Worten zitiert: «Die AIFF schaut sich die Sache an. Ein Integritätsbeauftragter ist schon an der Arbeit.»

Gemäss Recherchen der bz hat der Verband tatsächlich eine Ermittlung gestartet. Das Ergebnis wird in den kommenden Tagen erwartet. Aufgrund der dünnen Faktenlage ist aber nicht davon auszugehen, dass Chennai aufgrund der Ermittlungen der Titel aberkannt werden könnte.

Fakt ist, dass der Spielverlauf des letzten Saisonspiels durchaus verdächtig war. Chennai City musste unbedingt gewinnen, um nicht noch von East Bengal überholt zu werden. Der Tabellenletzte Minerva Punjab führte zur Halbzeit mit 1:0. Chennai drohte mit der zweiten Niederlage in Folge die sicher geglaubte Meisterschaft doch noch zu verlieren.

Doch in der zweiten Halbzeit drehte Chennai das Spiel und gewann mit 3:1. Der Spielkommissär Balasubramaniam erwähnt in seinem offiziellen Bericht an den Verband keine Bedenken. Nach dem Spiel soll er aber in einer separaten E-Mail die Spielart von Minerva Punjab bemängelt haben: «Das Spiel wurde nicht mit dem richtigen Spirit gespielt».

Der Kommissär hält demnach fest, dass in folgenden Aktionen ein Fehlverhalten möglich gewesen sei: Noch vor dem Ausgleich wechselte Minerva ihren besten Stürmer und Torschützen zum 1:0 aus. Beim Stand von 1:2 wechselte Minerva noch zwei weitere «gut spielende» Offensivkräfte aus. Beim 1:1 von Pedro Manzi soll der Chennai-Toptorschütze vor der Ausführung seines Elfmeters in die Ecke gezeigt haben, in die er kurz darauf schoss. Der Torhüter sprang auf die andere Seite. Auch der sonst gerne einmal aufbrausende Minerva-Manager Ranjit Bajaj soll sich ungewöhnlich still verhalten haben.

Update folgt...

(bzbasel.ch)

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