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Bild: AP
NHL-Drama

Dallas-Stars-Spieler kollabiert auf der Spielerbank

Im Abendspiel zwischen den Dallas Stars und den Columbus Blue Jackets sind erst wenige Minuten gespielt, als Panik auf der Dallas-Bank ausbricht.
11.03.2014, 09:1811.03.2014, 14:37

Knapp sieben Minuten läuft das Spiel im American Airlines Center-Stadion in Dallas, als auf der Spielerbank der Gastgeber die Spieler mitansehen müssen, wie ihr Teamkollege Rich Peverly zusammenbricht. Sofort reagieren die medizinischen Verantwortlichen und tragen mit Hilfe von Trainern beider Teams Peverly auf der Bahre in die Katakomben, wo umgehend Reanimierungsmassnahmen eingeleitet wurden.

Die dramatischen Szenen in Dallas.

Peverly in stabiler Verfassung

Peverly wurde daraufhin ins Southwestern St. Paul University Hospital gebracht. Seine Frau Nathalie fuhr mit ihm im Krankenwagen. Dort wurde der Flügelspieler nach Angaben der medizinischen Abteilung wegen einer «Herzsache» untersucht.  Die Behandlung sei erfolgreich verlaufen.

In Dallas geschah die Tragödie. 

Bereits zu Beginn der Saison mit Herzproblemen

 Peverley hatte sich in der Sommerpause aufgrund eines unregelmässigen Herzschlages einem Eingriff unterzogen und deshalb die gesamte Saisonvorbereitung sowie das Auftaktspiel am 3. Oktober verpasst. Der 31-Jährige hat laut Dr. Salazar durch den unregelmässigen Herzschlag Probleme, Blut ins Herz und Gehirn zu pumpen.

Das gemeinsame Bangen um den Berufskollegen

Beide Teams warteten nach dem Kollaps zusammen auf dem Eis in einer gespenstisch ruhigen Atmosphäre auf positive Nachrichten. Einige Spieler zitterten am ganzen Körper. Die Schiedsrichter brachen kurz daraufhin die Partie ab und schickten die Spieler in die Garderobe. 

Das Spiel wird abgebrochen und auf ein unbestimmtes Datum verschoben.
Das Spiel wird abgebrochen und auf ein unbestimmtes Datum verschoben.
Bild: AP

Typisch Eishockey-Profi

Stars Coach Lindy Ruff sagte danach zu Reportern, dass er kurz mit Peverly sprechen konnte, bevor dieser ins Spital überführt wurde. «Peverley fragte, wie viel Zeit noch im ersten Drittel zu spielen sei und ob er ins Spiel zurückkehren könne», so Ruff.

«Es war beängstigend. Als er zusammenbrach, herrschte Alarm. Man denkt nicht mehr ans Spiel, sondern schreit nur nach dem Doktor», sagte der sichtlich mitgenommener Dallas-Trainer Lindy Ruff.

Ruff dankte in seiner kurzen Pressekonferenz den Ersthelfern. «Wenn unsere Ärzte nicht so schnell und effizient reagiert hätten, müsste ich jetzt hier mit einer anderen Story stehen.»

Peverly im stabilen Zustand 

Auf der offiziellen Teamwebsite der Stars wird vermeldet, dass Peverly im stabilen Zustand ist. Es sei aber noch zu früh, um Prognosen für die Zukunft abgeben zu können. (syl/si)

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