Zürich
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Love-Mobile und Harmonie-Blasorchester: Züri Fäscht offiziell eröffnet



Das Züri Fäscht 2016 ist gestartet: Stadtpräsidentin Corine Mauch und OK-Präsident Ralph Kühne haben das dreitägige «Fest der Feste» auf dem Balkon des Opernhauses eröffnet. Das Areal ist diesmal grösser, es gibt ein drittes Feuerwerk und mitten in der Nacht fährt der Zürcher Verkehrsverbund im Viertelstundentakt.

Das Züri Fäscht sei ein Fest der Superlative, sagte die Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch, als sie den dreitägigen Grossanlass am Freitagabend vom Balkon des Opernhauses aus eröffnete. Dabei stehe aber nicht einfach nur die Grösse im Vordergrund: «Zürich setzt auch auf Qualität.» Das beginne beim Programm und Angebot und reiche bis hin zur Nachhaltigkeit. «Das ist uns wichtig.»

Zürich sei eine vielfältige, weltoffene und tolerante Stadt. «Das ist ein Grund zum Feiern - nicht alleine für uns, sondern zusammen mit Besucherinnen und Besuchern von ausserhalb und gemeinsam mit Gästen aus dem Kanton, der ganzen Schweiz und dem Ausland.»

Zur Fest-Eröffnung fuhr auch die Stadtmusik Zürich auf dem Sechseläutenplatz vor - auf einem Love-Mobile. Dies als Hommage an den zweiten Zürcher Grossanlass, die Street Parade. Diese feiert am 13. August ein Jubiläum: Sie wird zum 25. Mal stattfinden.

Das Grossmuenster scheint in einer riesigen Traube Luftballons zu verschwinden, am Samstag, 6. Juli 2013, dem zweiten Tag des Zueri Faeschtes in Zuerich. An diesem Wochenende werden 2 Millionen Besucherinnen und Besucher in der Limmatstadt erwartet. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)

Luftballons vor dem Grossmünster.
Bild: KEYSTONE

Das Harmonie-Blasorchester spielte auf dem Wagen ihre eigenen Versionen von verschiedenen elektronischen Tracks. DJ MR. Da-Nos untermalte die Pauken- und Trompetentöne der Stadtmusik elektronisch. So gab es - natürlich - einen mit Bässen unterlegten Sechseläutenmarsch.

Mehr WCs, mehr Feuerwerk, mehr Raum

Das Züri Fäscht, das als grösstes Fest der Schweiz gilt, ist 2016 noch grösser geworden: Das Festareal umfasst neu unter anderem auch die Bahnhofstrasse und den Paradeplatz. Dank der Erweiterung sollen die anderen zentralen Plätze und Strassen, die teilweise nur noch einseitig mit Marktständen bestückt wurden, vom Gedränge entlastet werden.

Um die Besucherspitzen zu brechen und die Zuschauermassen besser zu verteilen, sind neu auch drei statt zwei Feuerwerke eingeplant. Am Freitag steht ein poppiges Feuerwerk auf dem Programm (22.30-23.00 Uhr), am Samstag zunächst ein mit Songs aus Disneyfilmen begleitetes (22.30 bis 22.50 Uhr), danach ein mit Rockmusik unterstütztes (1.30 bis 1.50 Uhr).

Grosses Feuerwerk ueber dem Zuerichsee zum Start des Zueri Faescht in Zuerich am Freitag, 5. Juli 2013. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Ein Bild vom Fuerwerk 2013.
Bild: KEYSTONE

In der Zürcher Innenstadt stehen insgesamt 60 Bühnen, auf denen bis Sonntagabend Konzerte und Aufführungen stattfinden. Zudem locken 130 Festwirtschaften, über 300 Markt- und Foodstände und eine grosse Chilbi mit rund 70 Schaustellerbetrieben.

Auch rund um das Fest ist alles vorgesorgt, damit der Grossanlass reibungslos über die Bühne gehen kann. So betreibt etwa Schutz & Rettung insgesamt acht Behandlungsstellen und setzt mehrere mobile Sanitätspatrouillen ein.

An jedem der drei Festtage stehen durchschnittlich 280 zusätzliche Mitarbeitende aus allen Bereichen von Schutz & Rettung - unter anderem Sanität, Berufs- und Milizfeuerwehr, Feuerpolizei und Zivilschutz - im Einsatz.

Das OK des Züri Fäschts hat zudem mehr mobile WC-Anlagen aufstellen lassen. Es sind nun 580 Einheiten, 180 mehr als bei der letzten Austragung vor drei Jahren.

Mehr Züge als am Tag

Während des Züri Fäschts sind die öffentlichen Verkehrsmittel im Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) rund um die Uhr im Einsatz. Die S-Bahnzüge und die Regionalbusse verkehren in den Festnächten von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag die ganze Nacht hindurch.

Schon unsere Grosseltern feierten am Züri Fäscht wie wild (aber mit Stil)

Bis drei Uhr morgens wird der Spezialfahrplan gar noch durch weitere Zusatz-S-Bahnen verdichtet - gemäss ZVV entsteht so auf vielen Linien ein Viertelstundentakt.

Das scheint bei den insgesamt über zwei Millionen erwarteten Festbesuchern auch nötig zu sein: So weist der ZVV darauf hin, dass insbesondere nach den beliebten Feuerwerken am Bahnhof Zürich-Stadelhofen und an den Tramhaltestellen wegen des Andrangs mit Wartezeiten zu rechnen sei.

Für jene, die nicht warten wollen, hat der ZVV einen einfachen Tipp: «Es empfiehlt sich, die Feststimmung ein bisschen länger zu geniessen und etwas später ohne Gedränge heimzureisen.»

Aber vorerst denkt noch kein Festbesucher ans Heimgehen: Zürich sei nun drei Tage im Fest-Fieber und in Fest-Stimmung, sagte Stadtpräsidentin Mauch zur Eröffnung. «Das Züri Fäscht wird auch 2016 ein eindrücklicher und fröhlicher Anlass werden.»

(sda)

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Cathay Pacific baut fast 25 Prozent der Stellen ab

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Mit 235 km/h auf A1 im Aargau erwischt – zwei Rasern droht Gefängnis und Landesverweis

Zwei Junglenker sollen nach einem mutmasslichen Raserrennen auf der Autobahn A1 im Ostaargau und weiteren Tempo-Exzessen zu teilbedingten Freiheitsstrafen verurteilt werden. Die Staatsanwaltschaft Baden fordert für den Serben und den Kosovaren zudem eine fakultative Landesverweisung.

Der 19-jährige Serbe und der 21-jährige Kosovar aus dem Kanton Zürich waren in der Nacht auf Samstag, 11. April, auf der A1 bei Spreitenbach AG mit massiv übersetzter Geschwindigkeit geblitzt worden.

Die beiden …

Artikel lesen
Link zum Artikel