DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Im südlichen Teil Nigerias im Bundesstaat Kogi soll der Ansaru-Chef festgenommen worden sein.<br data-editable="remove">
Im südlichen Teil Nigerias im Bundesstaat Kogi soll der Ansaru-Chef festgenommen worden sein.
Bild: google maps

Nigeria vermeldet Festnahme von Chef der Dschihad-Gruppe Ansaru

04.04.2016, 00:1104.04.2016, 07:08

In Nigeria ist nach Armeeangaben der Chef der Dschihadistengruppe Ansaru festgenommen worden. Der Gesuchte, Chalid al-Barnawi, stand auf der US-Liste der weltweit meistgesuchten Terroristen. Die USA setzten fünf Millionen Dollar Kopfgeld auf ihn aus.

Der 1976 geborene war unter den Namen Khaled Barnawi, Khaled al-Barnawi, Khaled el-Barnaoui, Abu Hafsat, Mohammed Usman und Muhammad Usman bekannt.

Die Festnahme von Chalid al-Barnawi sei «ein Durchbruch im Kampf gegen den Terror», sagte ein Armeesprecher am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP. «Al-Barnawi gehört zu den von uns am meisten gesuchten Terroristen». Er soll in Lokoja, der Hauptstadt des zentral gelegenen Bundesstaates Kogi, gefasst worden sein.

Die Gruppe Ansaru ist eine Abspaltung der Islamistengruppe Boko Haram mit Verbindungen zum Terrornetzwerk Al-Kaida. Al-Barnawi soll auch bei der Entführung mehrerer westlicher Staatsbürger mitgewirkt haben. (kad/sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Analyse

Weshalb es keine neue Terrorwelle geben wird

Der Anschlag in Kabul war abscheulich. Aber er ist nicht der Auftakt zu einer neuen Terrorwelle im Westen.

Die Bilder des Terroranschlages aus Kabul sind schrecklich, die Bilanz mit weit über 100 Toten schaurig. Zusammen mit dem chaotischen Abzug der US-Soldaten aus Afghanistan weckt dies verständlicherweise die Angst vor einer neuen Terrorwelle auch im Westen. Afghanistan werde wieder zum Trainingscamp für fanatische Muslims, und diese fühlten sich durch den Sieg der Taliban bestärkt, so die Logik hinter dieser Angst. Sie führt auf eine falsche Fährte.

In der jüngsten Ausgabe von «Foreign Affairs» …

Artikel lesen
Link zum Artikel