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Bild: EPA/AAP

Uber vertuschte  Hackerangriff mit 57 Millionen Opfern – nun muss der Taxi-Schreck bluten

2016 wurden Uber die Daten von rund 50 Millionen Fahrgästen gestohlen. Statt die Öffentlichkeit zu informieren, bezahlte der umstrittene US-Fahrdienstanbieter die Hacker. Nun wurden mehrere Geldstrafen verhängt.
27.11.2018, 16:33

Die Aufsichtsbehörden in Grossbritannien und den Niederlanden haben gegen den US-Mitfahrdienst Uber Geldstrafen wegen eines gravierenden Datendiebstahls verhängt.

In Grossbritannien muss Uber nach Angaben der zuständigen Datenschutzbehörde vom Dienstag 435'000 Euro zahlen. In den Niederlanden werden 600'000 Euro fällig. Uber wurde für schuldig befunden, bei einem Hackerangriff 2016 die persönlichen Daten von Kunden unzureichend geschützt zu haben. Zudem habe das Unternehmen die Öffentlichkeit zu spät informiert.

Statt Behörden oder Betroffene zu informieren, bezahlte Uber den Hackern 100'000 Dollar (rund 99'000 Franken), damit sie die gestohlenen Daten vernichteten, berichteten der Finanzdienst Bloomberg und die «New York Times». Die New Yorker Staatsanwaltschaft leitete ein Ermittlungsverfahren zum Hacker-Angriff ein. Im Rahmen eines Vergleichs mit US-Behörden hatte das Unternehmen Ende September 2018 eine Strafe in der Höhe von 148 Millionen Dollar akzeptiert.

57 Millionen Nutzer betroffen

Bei der Attacke von 2016 wurden Informationen von 57 Millionen Nutzern sowie teilweise auch von Fahrern entwendet - darunter Namen, Handynummern und Email-Adressen. Unter den Betroffenen befanden sich 2,7 Millionen Mitglieder in Grossbritannien, was der Mehrheit der Kunden in dem Land entsprach. Uber erklärte, seither seinen Datenschutz ausgebaut zu haben.

(oli/sda/reu)

Ubers Horror-Jahr: Der Fahrdienst kommt nicht aus den Schlagzeilen

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