Sport
Rassismus

Nach dem Bananenwurf der nächste rassistische Vorfall im spanischen Fussball

Affenlaute gegen Levante-Spieler

Nach dem Bananenwurf der nächste rassistische Vorfall im spanischen Fussball

04.05.2014, 22:0605.05.2014, 10:10
Youtube/caraurta6

Pape Diop von Levante ist in der Primera Division rassistisch beleidigt worden. Der Mittelfeldspieler sagte nach dem überraschenden 2:0-Heimsieg gegen Leader Atlético Madrid, er sei von gegnerischen Fans mit Affenlauten verunglimpft worden.

Diops Reaktion auf die Anfeindungen bei einem Corner in der Nachspielzeit: Er tanzte vor ihnen auf dem Rasen. «Das Thema hat mich sehr betroffen», sagte der Senegalese. «Um es herunterzuspielen, habe ich angefangen, zu tanzen.» Diop sprach von einer Provokation und forderte: «Diese Affenlaute müssen aufhören!»

Erst letzte Woche sorgte eine in Richtung von Barcelona-Star Dani Alves geworfene Banane für Aufsehen. Alves hob sie auf und ass sie, was einerseits zu einer grossen Sympathiewelle führte und andererseits auf das Thema «Rassismus» im spanischen Fussball hinwies. (ram)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Der Zeitpunkt für das Lichtsteiner-Experiment beim FC Basel ist perfekt
Beim FC Basel folgt Stephan Lichtsteiner auf Ludovic Magnin. Sportdirektor Daniel Stucki sieht in dem 42-Jährigen ein grosses Trainertalent – der Zeitpunkt für ein Experiment ist gut gewählt. Das Problem mit der klaffenden Lücke zwischen Qualität des Kaders und den Ansprüchen bleibt aber.
«Pep Guardiola hat ein Jahr im Nachwuchs gearbeitet und ist dann direkt beim FC Barcelona eingestiegen», sagt Sportdirektor Daniel Stucki bei der Vorstellung vom neuen FCB-Trainer Stephan Lichtsteiner am heutigen Dienstag und zeigt damit den Idealfall für die Basler Zukunft mit dem unerfahrenen Trainer auf. Dass das Vertrauen darin, das nächste grosse Trainertalent gefunden zu haben, gross ist, zeigt auch diese Aussage Stuckis: «Er hat das Potenzial für grössere Klubs als den FC Basel.»
Zur Story