Thurgau: 17-Jähriger lässt Hund im Auto zurück – Passant schlägt Scheibe ein
Im Auto eingeschlossene Kinder oder Tiere schweben bei den aktuellen Temperaturen in Lebensgefahr. Im Innern kann es extrem heiss werden. Dass dies dennoch immer wieder vergessen geht, zeigt ein aktueller Fall: Im Kanton Thurgau ging am Sonntagnachmittag eine Meldung ein, dass sich ein Hund in einem abgeschlossenen Fahrzeug befinde und stark hechle, heisst es in einer Mitteilung der Polizei.
Ein Passant habe daraufhin die Scheibe auf der Fahrerseite eingeschlagen und den Hund gerettet. Die Abklärungen der Polizei hätten ergeben, dass ein 17-Jähriger den Hund im Auto zurückgelassen hatte. Er wird nun angezeigt.
Mehrere Meldungen dieser Art
Es war jedoch nicht die einzige Meldung über Tiere in abgeschlossenen Fahrzeugen in den vergangenen Tagen. Die Polizei warnt deshalb davor, Kinder oder Tiere im Auto zurückzulassen. Auch leicht geöffnete Fenster würden nicht helfen, da sie zu wenig Frischluft zulassen.
Gleichzeitig rät die Polizei Drittpersonen, die Menschen oder Tiere in abgeschlossenen Fahrzeugen entdecken, die Halterin oder den Halter ausfindig zu machen. Bei Einkaufsläden kann man beispielsweise die Autonummer ausrufen lassen. Sollte das nicht helfen, sollte die Polizei informiert werden. Der Gesundheitszustand der Eingeschlossenen sollte bis zum Eintreffen der Polizei beobachtet werden. Weiter rät die Polizei, die Situation mit einer Kamera zu dokumentieren. Auch die Unterstützung anderer Personen kann helfen. Im Notfall sollte zudem die Scheibe eingeschlagen werden. (vro)
