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Schweiz-Iran: Iranische Studenten wollen das Schweizer Erfolgsmodell ergründen



Am Sonntagmorgen hat Bundespräsident Johann Schneider-Ammann seinen Staatsbesuch in der Islamischen Republik Iran fortgesetzt. Am letzten Tag seines zweitägigen Besuchs fand zunächst ein Treffen mit dem Parlamentspräsidenten Ali Larijni statt.

Damit traf Schneider-Ammann während seiner Reise mit den vier wichtigsten Führungspersönlichkeiten des Iran zusammen. Am Samstag hatte der Schweizer Bundespräsident bereits den iranischen Präsidenten Hassan Ruhani, den obersten Religionsführer Ali Chamenei sowie den ehemaligen Präsidenten, Akbar Hashemi Rafsanjani, getroffen. Letzterer ist immer noch sehr einflussreich.

Nach dem Treffen mit dem Parlamentspräsidenten am Sonntagmorgen ging es für Schneider-Ammann an die Universität Teheran, wo er in der mit Studentinnen und Studenten überfüllten Aula einen Vortrag über das Schweizer Erfolgsmodell gehalten hat. Zugegen waren auch weitere Minister.

In seiner Rede betonte Schneider-Ammann unter anderem, dass ein Staat gute Rahmenbedingungen für das Gedeihen der Privatwirtschaft schaffen sollte. Zudem seien die Garantie von Eigentumsrechten, die Kontrolle von Korruption sowie Innovation wichtige Säulen für eine erfolgreiche Wirtschaft. Damit liess es sich Schneider-Ammann nicht nehmen, vor den Wirtschaftsstudenten einige Seitenhiebe im Hinblick auf iranische Zustände zu verteilen.

Der Schweizer Wirtschaftsminister zeigte sich am Ende seine Rede aber optimistisch für die Zukunft Irans. Die Gespräche der vergangenen Tage hätten ihm einen guten Eindruck vom Weg des Landes und seinen Menschen vermittelt.

Am frühen Nachmittag reist der Bundespräsident zurück in die Schweiz, um pünktlich für die Bekanntgabe der Ergebnisse der Volksabstimmungen wieder in Bern zu sein. (sda)

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