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A shell explodes on November 13, 2014 in the Syrian city of Kobane, also known as Ain al-Arab, as seen from the Turkish border village of Mursitpinar, Sanliurfa province. A report issued on November 13 by the Norwegian Refugee Council and International Rescue Committee says Syrians are increasingly unable to escape their country's war as tougher policies in potential host nations are preventing them from taking refuge in the region and beyond.
    AFP PHOTO / ARIS MESSINIS

Luftangriffe des von den USA angeführten Bündnisses am Donnerstag auf den IS bei Kobane. Bild: AFP

Maschinengewehrsalven und Luftangriffe

In Kobane herrscht immer noch Krieg – und wie

Die Gefechte zwischen Kurden und der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) um die syrische Grenzstadt Kobane gehen mit unverminderter Heftigkeit weiter.



Schwarze Rauchschwaden hingen am Donnerstag über der Stadt Kobane, Maschinengewehrsalven waren zu hören, berichtet ein Korrespondent der Nachrichtenagentur dpa auf der türkischen Seite der Grenze. Augenzeugen meldeten zudem mehrere Luftangriffe des von den USA angeführten Bündnisses auf den IS. Nach Angaben der syrischen Menschenrechtsbeobachter gab es insbesondere Kämpfe im Süden von Kobane (arabisch: Ain al-Arab).

Smoke rises on November 13, 2014 after shelling in the Syrian city of Kobane, also known as Ain al-Arab, as seen from the Turkish border village of Mursitpinar, Sanliurfa province. A report issued on November 13 by the Norwegian Refugee Council and International Rescue Committee says Syrians are increasingly unable to escape their country's war as tougher policies in potential host nations are preventing them from taking refuge in the region and beyond.
    AFP PHOTO / ARIS MESSINIS

Schwarze Rauchschwaden über Kobane. Bild: AFP

Die Kurden berichteten von militärischen Erfolge im Osten und Süden. Idris Nassan, ein Sprecher für auswärtige Angelegenheiten in Kobane, sagte der Nachrichtenagentur dpa, dass die Kämpfer die Dschihadisten aber nur langsam zurücktrieben, um Verluste in den eigenen Reihen gering zu halten. 

Angst vor Vergeltungsmassnahmen des IS

Aus Angst vor Vergeltungsmassnahmen des IS werde nach jedem Angriff auf die Extremisten die Umgebung systematisch durchkämmt. Luftschläge hätten Versammlungen der Dschihadisten sowie einige Versorgungswege zum Ziel gehabt.

Syrische und irakische Kurden kämpfen derzeit gemeinsam gegen IS-Einheiten, die seit Wochen versuchen, die Grenzstadt einzunehmen. Unterstützt werden sich durch Luftangriffe einer Koalition unter Führung der USA. Der UNO-Sicherheitsrat hat die Luftangriffe insbesondere in Syrien nicht gebilligt. (whr/sda/dpa)

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