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Loic Meillard holt das erste Riesenpodest fürs Schweizer Männerteam in dieser Saison.
Loic Meillard holt das erste Riesenpodest fürs Schweizer Männerteam in dieser Saison.Bild: AP

Meillard fährt in Garmisch aufs Podest: «Der Sieg wäre auch möglich gewesen»

Loïc Meillard schaffte es zum zweiten Mal in seiner Karriere auf das Riesenslalom-Podest. Der Neuenburger wurde in Garmisch-Partenkirchen nach Halbzeitführung Zweiter hinter dem Franzosen Alexis Pinturault.
02.02.2020, 14:4502.02.2020, 15:00

Bei schwierigen Bedingungen mit Regen und aufgeweichter Piste hatte sich Meillard im ersten Lauf an die Spitze gesetzt. Die Abstände auf dem verkürzten Kurs waren indes gering. Am Ende fehlten ihm 16 Hundertstel, um als erster Schweizer seit Carlo Janka im März 2011 im Riesenslalom zu triumphieren. Stattdessen feierte Pinturault seinen vierten Saisonsieg, dank welchem er sowohl in der Disziplinenwertung als auch im Gesamtweltcup die Führung übernahm. Auf den 3. Platz fuhr der Norweger Leif Kristian Nestvold-Haugen.

«Es war richtig schön. Bislang war ich oft schnell unterwegs, aber es hat nie gereicht. Der Sieg wäre auch möglich gewesen, aber das Podest ist schön. Kurz vor dem Flachstück war der falsche Ort um einen Fehler zu machen, aber ich habe danach nochmals riskiert. Das Gefühl auf diesem Schnee ist nicht das beste.»
Loic Meillard.

Zweitbester Schweizer war Gino Caviezel als Zehnter. Marco Odermatt verbesserte sich im 2. Lauf vom 22. in den 15. Rang, Justin Murisier, der dritte Schweizer im zweiten Durchgang, musste sich mit Platz 29 abfinden.

Für die Österreicher, die zuletzt Aufwärtstendenz zeigten, setzte es ein erneutes Debakel ab. Als 28. war Manuel Feller der einzige ÖSV-Athlet in den Punkterängen. Es ist dies das schlechteste Abschneiden der Austria-Equipe seit Einführung der Dreissigerregel.

Odermatt, der sich im Dezember in Alta Badia bei ähnlichen Bedingungen am Knie verletzt hatte, übte nach dem ersten Lauf harsche Kritik. «Ich bin nach meiner Verletzung vielleicht besonders sensibel, aber ich finde die Sichtverhältnisse zu gefährlich für ein Weltcuprennen. Wenn du kaum etwas siehst und es so viele Schläge hat, nimmt das Verletzungsrisiko extrem zu», sagte er im SRF-Interview. Vor allem die Regentropfen auf den Skibrillen und die wechselhafte Pistenbeschaffenheit sorgten für Probleme.

Viele Fahrer quittierten das Geschehen nach ihrer Zieldurchfahrt mit einem Kopfschütteln, insbesondere als der Regen Mitte des zweiten Laufs vorübergehend stärker geworden war. (abu/sda)

Die aktuelle Nationenwertung.
Die aktuelle Nationenwertung.Bild: screenshot teletext
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