Mexiko
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In this Jan. 19, 2017 photo provided by the United States Drug Enforcement Administration, authorities escort Joaquin

«El Chapo» bei einem Gefangenentransport 2017 Bild: AP/United States Drug Enforcement A

Plant Drogenboss «El Chapo» nächste Flucht? US-Staatsanwälte befürchten es



Nach der Verurteilung von Joaquín «El Chapo» Guzmán befürchtet die Staatsanwaltschaft in New York einen Ausbruch des mexikanischen Drogenbosses. Guzmán hatte zuletzt mehrere Hafterleichterungen in seinem Gefängnis in Manhattan gefordert.

Darunter waren auch zwei Stunden an Fitnesstraining im Freien pro Woche. Dies sei in der Haftanstalt aber nur auf dem Gefängnisdach möglich, von dem 1981 schon einmal ein Insasse mit einem Helikopter habe fliehen wollen, schrieb die Staatsanwaltschaft an den zuständigen Richter.

«El Chapo» sei bereits aus zwei Hochsicherheitsgefängnissen ausgebrochen - darunter einmal durch einen belüfteten Tunnel mit einer Länge von über einer Meile, was rund 1.6 Kilometer entspricht.

«Sicher wäre eine Flucht über das Dach, mit einem Helikopter oder einem ähnlichen Gerät, grundlegend vergleichbar», heisst es in dem Brief. Das Dokument stammt vom Donnerstag (Ortszeit) und nennt keine konkreten Erkenntnisse über Vorbereitungen für eine Flucht. Auch der Sender CNN berichtete am Samstag über den Brief. Der Richter muss nun entscheiden, ob Guzmáns Forderungen nach Hafterleichterungen erfüllt werden.

Die Jury hatte Guzmán im Februar in einem der grössten Prozesse zu Drogenkriminalität in der Geschichte der USA in allen zehn Anklagepunkten schuldig gesprochen. Der über 60-Jährige muss damit lebenslang hinter Gitter. (sda/dpa)

«El Chapo»: Vom Drogenhändler zum depressiven Häftling

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9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Aliminator 26.05.2019 10:59
    Highlight Highlight Colorado wird seine definitiv letzte Station sein.
  • chnobli1896 26.05.2019 09:29
    Highlight Highlight Wieso baut man in einem Gefängnis die Fitnessgeräte aufs Dach? 🙈
    • Fip 26.05.2019 12:07
      Highlight Highlight Weill, Manhattan?
    • Ueli der Knecht 26.05.2019 14:12
      Highlight Highlight Der Keller wird schon durch die Foltergeräte und Tötungsmaschinen besetzt.
  • Gawayn 26.05.2019 06:37
    Highlight Highlight Der Mann wurde rechtskräftig verurteilt.
    Die Verbrechen die er begangen hat, wurden ihm in einem.Prozess nachgewiesen.
    Das bedeutet, er hat gegenüber der Allgemeinheit Schuld auf sich geladen.
    Deswegen ist er im Gefängnis.

    Weil die Straftaten so schwerwiegend sind,
    Wurde zur Sicherheit der Allgemeinheit, eine permanente Verwahrung angeordnet.

    Bedeutet,
    Straferleichterung fordern, geht schon mal gar nicht.
    Höchstens darum ersuchen.
    Genauso, man sich nicht selbst entschuldigen sollte.
    Sondern um Entschuldigung bitten....
    • Astrogator 26.05.2019 09:11
      Highlight Highlight "Weil die Straftaten so schwerwiegend sind,
      Wurde zur Sicherheit der Allgemeinheit, eine permanente Verwahrung angeordnet."

      Wow, einer der voll Ahnung hat.... "permanente Verwahrung"...
    • manhunt 26.05.2019 10:41
      Highlight Highlight du bringst da etwas durcheinander. er wurde von einer jury schuldig gesprochen. das heisst noch lange nicht, dass ihm die zur last gelegten taten auch nachgewiesen werden konnten. geschworene sprechen einen angeklagten dann schuldig, wenn sie von seiner schuld überzeugt sind. das kann auch ganz ohne beweise geschehen. aber offenbar reicht es vielen, jemanden verurteilt zu sehen, bloss weil sie an dessen schuld glauben, welche damit jedoch längst nicht bewiesen ist.
    • Gawayn 26.05.2019 13:35
      Highlight Highlight Damit man jemanden überhaupt anklagen kann,
      Müssen Beweise vorliegen.

      Man kann nicht aus reiner Vermutung jemanden vor Gericht bringen.

      Der Mann ist 2x aus einem Hochsicherheits Gefängnis ausgebrochen.
      Es wurden teils heftige Mittel dafür verwendet.
      Er gab Sean Penn ein Interview, wie es ist, ein Drogenboss zu sein.

      Glaubt hier irgendwer der ist unschuldig?
  • Cletus Spuckler 26.05.2019 04:21
    Highlight Highlight Jeder macht was er am besten kann.

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