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President Donald Trump pumps his fist to the crowd after speaking to a campaign rally in Montoursville, Pa., on May 20, 2019. (AP Photo/Evan Vucci)
Donald Trump

Auf seine Fans kann sich Donald Trump verlassen. Bild: AP

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Die Republikaner werden Trump nicht fallen lassen – die Gründe

Die Demokraten wollen US-Präsident Donald Trump definitiv seines Amtes entheben. Trotz klarer Faktenlage beissen sie bei den Republikanern auf Granit. Das hat vor allem zwei Gründe.



Nancy Pelosi gab sich alle Mühe, den Ernst der Lage zu betonen. «Wenn wir es einem Präsidenten gestatten, über dem Gesetz zu stehen, gefährden wir damit unsere Republik», betonte die mächtigste Frau in Washington am Donnerstag in einer Erklärung. «Der Präsident lässt uns keine andere Wahl als zu handeln», fügte die Vorsitzende des Repräsentantenhauses hinzu.

Mit diesen eindringlichen Worten begründete die demokratische Politikerin ihre Forderung an den Justizausschuss, definitiv ein Verfahren zur Amtsenthebung von Präsident Donald Trump einzuleiten. Die demokratische Mehrheit im Repräsentantenhaus wird der Anklage zustimmen – gegen den vermutlich geschlossenen Widerstand der republikanischen Abgeordneten.

«Hassen Sie den Präsidenten?»

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Video: srf

Diese hatten bereits am Montag einen eigenen Bericht zum Impeachment veröffentlicht, in dem sie das Verfahren gegen Trump in Bausch und Bogen verdammten. Es handle sich um «eine orchestrierte Kampagne, um unser politisches System auf den Kopf zu stellen», heisst es darin. Es gehe den Demokraten nur darum, die Wiederwahl von Präsident Trump zu verhindern.

Die Reihen schliessen

Man reibt sich die Augen. Denn die Fakten sind offensichtlich: Donald Trump hat versucht, von der ukrainischen Regierung Belastungsmaterial gegen seinen demokratischen Herausforderer Joe Biden zu erhalten und vom Kongress bereits bewilligte Militärhilfe als Druckmittel einzusetzen. In «normalen» Zeiten würde dies ausreichen, um Trump aus dem Weissen Haus zu jagen.

Es sind jedoch keine normalen Zeiten. Die USA sind ein tief gespaltenes Land, in dem sich die beiden politischen Lager immer unversöhnlicher gegenüberstehen. Die Republikaner in Washington schliessen deshalb die Reihen hinter ihrem Präsidenten, auch wenn ein grosser Teil von ihnen den notorischen Lügner und Irrläufer tief im Innern wohl nach wie vor verachtet.

Zwei Gründe sind es vor allem, die sie dazu bewegen – ein «externer» und ein interner:

Kein Topshot

In this Sept. 7, 2018, photo, John Dean, former Counsel to the President President Richard Nixon, speaks to the Senate Judiciary Committee during the final stage of the confirmation hearing for President Donald Trump's Supreme Court nominee, Brett Kavanaugh, on Capitol Hill in Washington. It's a different time with different circumstances, but parallels with Watergate have been growing by the week. A White House seething with intrigue and backstabbing, hunting for the anonymous Deep-State-Throat. A president feeling besieged by tormentors, tending his own enemies list. A special prosecutor's investigation, sparked by a break-in at the Democratic National Committee. Dean is even testifying to Congress about the abuse of power. (AP Photo/Pablo Martinez Monsivais)

John Dean war der Kronzeuge im Watergate-Skandal. Ein ähnliches Kaliber fehlt heute. Bild: AP/AP

Die Hearings vor dem Geheimdienstausschuss waren eindrücklich. Sie haben zahlreiche Indizien zu Tage gefördert, die eine Anklage gegen Trump rechtfertigen. Sie hatten jedoch einen grossen Makel: Vor dem Kongress traten lauter Nonames aus der zweiten und dritten Reihe auf. Niemand aus dem inneren Kreis des Präsidenten konnte oder wollte auspacken.

Ein Topshot wie der frühere Sicherheitsberater John Bolton oder Stabschef Mick Mulvaney hätte den Hearings ein grösseres Gewicht verliehen und die öffentliche Meinung sowie den einen oder anderen Republikaner beeinflussen können. Doch Mulvaney weigerte sich kategorisch, und Bolton wollte nicht ohne Gerichtsbeschluss aussagen. Darauf wollten die Demokraten nicht warten.

Mit Blick auf das Wahljahr wollen sie das Impeachment möglichst rasch über die Bühne bringen. Das ist verständlich, doch was ein grosskalibriger Zeuge bewirken kann, zeigte sich während des Watergate-Skandals. Erst als mit John Dean der ehemalige Rechtsberater von Richard Nixon vor dem Kongress aussagte, entwickelte sich jene Dynamik, die den Präsidenten zu Fall brachte.

Dean verfolgt auch die aktuellen Hearings. Bereits die ersten beiden Zeugen hätten mehr Beweise gegen Trump vorgelegt, als der Kongress damals gegen Nixon besass, sagte er auf CNN. Die Republikaner aber kanzelten sie ab als «Hörensagen» von «ungewählten Bürokraten». Solche Argumente scheinen bei ihrer Basis zu verfangen.

Trumps Fangemeinde

A Trump supporter listens as Brad Parscale, campaign manager for Trump's 2020 reelection campaign, speaks during the California GOP fall convention on Saturday, Sept. 7, 2019, in Indian Wells, Calif. (AP Photo/Chris Carlson)

Das ultimative Bekenntnis zum Präsidenten. Bild: AP

Damit wäre der für die Partei wichtigere Aspekt angesprochen: Die Republikaner sind auf Gedeih und Verderben auf Donald Trumps enthusiastische Anhängerschaft angewiesen. Auf sie trifft Trumps Aussage aus dem Wahlkampf 2016 vollumfänglich zu, er könne mitten auf der Fifth Avenue in New York stehen, jemanden erschiessen «und ich würde keine einzige Stimme verlieren».

Die Republikaner sind zur Partei der weissen Amerikaner europäischer Abstammung geworden, die angesichts des demografischen Wandels in den USA um den Verlust ihrer traditionellen Vorherrschaft bangen. Zaghafte Versuche, aus dieser langfristig verhängnisvollen Ecke auszubrechen, gab es wiederholt. Sie endeten mit dem Auftauchen von Donald Trump.

Der schrille New Yorker mobilisierte verloren geglaubte Wählersegmente. Sie verhalfen ihm zu den knappen Siegen in jenen Swing States, die ihm 2016 zur Präsidentschaft verhalfen, obwohl er fast drei Millionen Stimmen weniger geholt hatte als Hillary Clinton. Die Republikaner sind mehr denn je auf sie angewiesen, um ihre Macht zu sichern, also stellen sie sich bedingungslos hinter Trump.

Dahinter verbirgt sich eine nicht geringe Tragik. Für kurzfristige Vorteile stärken sie einen offensichtlich unfähigen und kriminellen Präsidenten, der ihnen eigentlich zuwider ist. Doch wie der berühmte Zauberlehrling werden sie den Dämon nicht mehr los, den sie heraufbeschworen haben. Weshalb Donald Trump den Impeachment-Prozess im Senat überstehen dürfte.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Basti Spiesser 07.12.2019 11:02
    Highlight Highlight Trump sagte doch; er will den Prozess.

    Giuliani meinte zudem; die Republikaner warten seit einem halben Jahr, dass die Demokraten in diese Falle tappen.

    Das Impeachment wird zum Boomerang und wird Trump die Wiederwahl bescheren.
    • RicoH 07.12.2019 23:55
      Highlight Highlight Echt jetzt Basti?

      Trump will einen Prozess, den er als Hexenjagd bezeichnet?

      Und falls er das jemals behauptet haben sollte, warum behindert er dann die Untersuchung?

      Manchmal frage ich mich wirklich, welcher Logik du folgst...
  • Dirk Leinher 07.12.2019 09:04
    Highlight Highlight Es ist vor allem die US Mittelschicht, egal welcher Abstammung, die zur Zeit in den USA sieht, dass sich die wirtschaftliche Situation für sie verbessert. Diese Mittelschicht wendet sich mehr und mehr Trump zu. Ich denke es ist eine Fehleinschätzung dass Trump die "USA der weissen europäischer Abstammung" repräsentiert.
    • Basti Spiesser 07.12.2019 11:04
      Highlight Highlight Es gibt auch immer mehr Afroamerikaner, welche Trump wählen; siehe #Blexit auf Twitter & Co.
    • piatnik 07.12.2019 21:21
      Highlight Highlight @basti, gem. aktuellen Umfragen ca 30% von den Wahlberechtigten afroamerikaner...interessant nicht?
    • RicoH 08.12.2019 00:07
      Highlight Highlight Nun, gemäss den aktuellsten Umfragen befürworten mittlerweile 51% das weitere Vorgehen für die Amtsenthebung, 42% lehnen das ab.

      48% sagen, Trump sollte angeklagt werden, 41% nicht.

      Konklusion: tendenziell wendet sich die Bevölkerung von Trump ab.
  • Adumdum 07.12.2019 08:50
    Highlight Highlight Grund Nummer 1 - 10: wegen Machtverliebtheit und fehlendem Rückgrat.
  • dracului 07.12.2019 08:42
    Highlight Highlight Aus meiner Sicht fehlen immer noch hollywoodreife, unwiderrufliche Beweise „des 21. Jahrhunderts“, sprich Videos und Tapes. Glaubt jemand, dass die Quantität der Worte überzeugt? Die Aufmerksamkeitsspanne ist längst auf Tweetlänge geschrumpft. Die Demokraten sind diesbezüglich zurückgeblieben im Verständnis, wie ihr Land und die Wähler wirklich ticken. Dank Executive Privilege und der Mehrheit im Senat wird Trump alles tun können und steht eben doch, Gott gleich, über dem Gesetz. Die weitsichtigen Founder Fathers haben an vieles gedacht, aber einen Trump könnten sie sich nicht vorstellen!
  • Vanessa_2107 07.12.2019 08:33
    Highlight Highlight 2. Gründe, dass Trump nicht wiedergewählt wird:

    1. Sein sich nun rapid verschlechternder Gesundheitszustand (Demenz)

    2. THE BLUE WAVE Und, viele Frauen, die Trump 2016 gewählt haben, werden ihn eh nicht mehr wählen, u.a. zu viele Rechte wollen ihnen diese weissen Männer wegnehmen.
    • piatnik 07.12.2019 21:23
      Highlight Highlight Das sind keine Gründe sondern wünsche...ein Unterschied und hat nichts mit der Realität zu tun
    • Vanessa_2107 08.12.2019 09:30
      Highlight Highlight @piatnik - wenn du das sagst, muss es 100% stimmen!! Denk was du willst! Für mich sind das keine Wünsche, es ist leider Realität! Lies den heutigen Artikel über WC Spülung betr. Trump, nur ein weiteres Beispiel....
  • sowhat 07.12.2019 08:23
    Highlight Highlight Ganau so konnte Hitler entstehen.
    • Basti Spiesser 07.12.2019 11:05
      Highlight Highlight Ja? In einem Zweiparteienssystem und dank Social Media und den Russen? Wusste ich nicht...
    • sowhat 07.12.2019 16:45
      Highlight Highlight Ach Basti, denk nach, lies noch mal
    • Basti Spiesser 07.12.2019 17:40
      Highlight Highlight @snowhat war nicht wirklich ernst gemeint. Solche Vergleiche sind einfach schwachsinnig.
  • Blitzesammler 07.12.2019 07:58
    Highlight Highlight Für diese Erkentniss muss ich kein Politfachmann sein... Die meisten Leser haben dies schon vor Monaten ,,analysiert,, Als ist das nichts neues und die Wenigsten sind überrascht.
  • tagomago 07.12.2019 01:01
    Highlight Highlight Watson ist sowas auf dem Holzweg. Ist doch nur noch lächerlich.
    Play Icon
    • Dirk Leinher 07.12.2019 09:10
      Highlight Highlight Danke für das Video das mehr Faktrn beinhaltet als alles was bisher über dad Impeachment gesagt wurde.
    • Magnum44 07.12.2019 10:22
      Highlight Highlight Musste kurz googeln, wer diese Show leitet, "toxic usefull idiot for the alt right" scheint ziemlich treffend zu sein.
    • roger.schmid 07.12.2019 10:52
      Highlight Highlight @Magnum44: Ja, ist sehr treffend. Dore ist der idiotischte aller nützlichen Idioten (es gibt auch intelligente nützliche Idioten, wie Kyle Kulinski).

      Dore hat übrigens früher bei den Young Turks immer wieder mal damit kokettiert käuflich zu sein...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Noblesse 07.12.2019 00:10
    Highlight Highlight Ich kann mir nicht vorstellen, dass er, den Rechtsstaat derart missachtend, mit seiner schlechten und gefakten Politik noch weit kommt. Der Niedergang wird von Innen kommen. Er hat keine starke Administration, die wirklich hinter ihm steht. Das braucht nicht mehr viel. Bolton kommt schon noch aus den Büschen!!!
    • sowhat 07.12.2019 08:25
      Highlight Highlight @Noblesse, sorry das halte ich für Pfeifen im Walde. Will heissen, wir machen uns Mut.
    • Noblesse 07.12.2019 09:14
      Highlight Highlight Sowhat die Vergehen sind schlimmer als bei Nixon. Es fehlt der Kronzeuge, die da wären: Pompeo...
      Aber von Innen heisst auch bei den Wahlen. Ist wie bei uns. SVP Lügen verfangen auch nicht mehr richtig. Und die US Rechtsstaatsmaschine rattert. Er steht unter grossem Doppeldruck. Es pfeift von alleine?!
    • sowhat 07.12.2019 20:47
      Highlight Highlight Es ist seinen Fans doch sch....egal,ob er sich an der Demokratie vergangen hat. Das ist eine Sekte, da hat der Prophet immer recht.
      Ich kann nur hoffen, DU hast recht und nicht ich.
  • Martin ZH(2) 06.12.2019 23:04
    Highlight Highlight Was machen die Reps am Ende von Trumps evtl. zweiter Amtzeit? - Sie müssten eigentlich untergehen... Also werden sie versuchen, die Verfassung zu ändern...🤪 dann werden Trump, Putin, Erdogan & Kim Jong-Un glücklich bis an ihr aller Lebensende regieren🤮
    • TodosSomosSecondos 07.12.2019 09:52
      Highlight Highlight Das ist leider gar nicht so unwahrscheinlich... Trump hat die GOP gekillt, es wird fast unmöglich werden für einen GOP Kandidaten President zu werden nach Trump. Die offensichtliche und aus Sicht der GOP notwendige Lösung wird die Aufhebung der Beschränkung auf 2 Amtszeiten sein.
    • Bowerick Wowbagger 07.12.2019 15:12
      Highlight Highlight Ach was. Für Verfassungsänderungen brauchts auch die Stimmen der Demokraten und ist deshalb genau so unwahrscheinlich wie ein Impeachment von DT.
  • Friedhofsgärtner 06.12.2019 22:44
    Highlight Highlight Ok danke, super Zusammenfassung. Es kommt also genau so, wie schon von Beginn weg vermutet. Man würde ja eigentlich meinen smarte Politiker würden ein solches Verfahren nur dann anstreben, wenn sie auch ne Chance haben es zu gewinnen? Aber seis drum.. Sie werden schon ihre Gründe gehabt haben.

    *Hust* Wahlkampf..


    Das Gute, damit können wir das leidige Thema ja endlich abhacken und uns um Dinge kümmern die uns hier auch tatsächlich betreffen. Wie wäre es mit der AHV oder den Krankenkassenprämien? Geht da mal was?
  • D(r)ummer 06.12.2019 22:40
    Highlight Highlight Für die Anhänger is Trump ein Mittelfinger gegen die "altbewährten Methoden" die dazu führten, dass sie ihr Amerika und die Gewohnheiten (jeder ist seines eigenen Glücks Schmied) verlieren.

    Republikanische Politiker nutzen das um ihre destruktive Rauptierpolitik weiterzuführen.

    Da sind Demokraten, die eine sozialere/internationale Gesellschaft anstreben, der natürliche Feind.

    Weltmacht wollen beide Parteien bleiben und das geht leicht mit der amerikanischen Wirtschaft.
  • B-Arche 06.12.2019 21:21
    Highlight Highlight Ich lebe in den USA und das ist der erste Artikel dem ich völlig zustimmen kann.

    Trump hat aus seiner Wählerbasis eine Religion gemacht an der alles abprallt. Er wird auch bereits als Gott bezeichnet.

    Es ist das Ende der USA die wir kennen. So sehe zumindest ich das. Ein Kult der über jeder Wissenschaft steht mit dem Sektenführer Trump hat sich über die Institutionen gelegt.

    Es sind immer noch die Hälfte der Botschafter nicht bestellt, das Aussenministerium hat 70% nicht besetzte Stellen und auch in anderen Ministerien ist das grosse Reinemachen im Gang. Nur noch Mitglieder der Trump Sekte.
    • "Cogito ergo sum" 07.12.2019 07:50
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte bleibe beim Thema und beachte die Kommentarregeln.
    • Basti Spiesser 07.12.2019 08:19
      Highlight Highlight Drain the swamp ;)
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 07.12.2019 10:23
      Highlight Highlight Jetzt ärgert es mich unglaublich, dass meine Witze über den rein weißen Gottesstaat unter Trump, traurige Realität werden.
      Aber auch der Messias Trump wird seinen Judas haben.
      Und der hält sein Messer schon bereit.
  • ingmarbergman 06.12.2019 20:54
    Highlight Highlight Momentan ist die Wahl 2020 noch völlig offen - so schräg es für uns klingt, aber Trump könnte wiedergewählt werden.
    Das beste, was der Welt passieren könnte, wäre ein Einbruch der US Wirtschaft im Sommer. Das würde Trump pulverisieren.

    Wie dem auch sei, im Fall dass die Demokraten gewinnen, wird Trump sofort von den Reps fallen gelassen. Und anschliessend zerfleischt sich die GOP selbst.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 07.12.2019 12:18
      Highlight Highlight Logisch.
      Im Nachhinein wird jeder jeden beschuldigen und seine eigenen Hände in Unschuld waschen.
      Aber niemand wollte Unterstützer dieser korrupten Ratte gewesen sein und schon gar nicht will irgendeiner irgendetwas gewusst haben.
      Ich bin mir zu 95% sicher dass das oder ein ähnliches Szenario stattfinden wird.
    • Bowerick Wowbagger 07.12.2019 15:15
      Highlight Highlight Ein Einbrechen der US Wirtschaft kann keinesfalls ‚das beste sein was der Welt passieren könnte‘. Nennt man das Kind mit dem Bade auszuschütten. Nein danke
  • Gustibrösmälie 06.12.2019 20:52
    Highlight Highlight Die Sache mit Trump und den Reps ist wie dem Bogen spannen: irgendwann schlägt er einem ins Gesicht.
    • Dirk Leinher 07.12.2019 09:13
      Highlight Highlight Wobei die Demokraten ja offensichtlich die Bogenschützen repräsentieren.
    • Gustibrösmälie 08.12.2019 18:43
      Highlight Highlight Hätsch gern, Dirk.
  • FrancoL 06.12.2019 20:40
    Highlight Highlight Ich gehe mit Blunschi einig.
    Darum habe ich auch nie auf das Impeachment gesetzt und x mal gemahnt, dass nur eine strake demokratische Partei mit guten Ideen und Lösungen Trump wegfegen kann.
    Auch für die anstehende Wahl stehen die REPs und Trump-Fans eng zusammen und marschieren geschlossen dem Abgrund entgegen.

    Die Demokratische Seite hätte es in der Hand mit den entsprechenden Programmen Trump aus den Angeln zu heben. Die Wahl zu verlieren würde zudem Trump einen richtigen Denkzettel verpassen, des Amtes enthoben zu werden macht ihn zum Märtyrer.
    • sowhat 07.12.2019 08:32
      Highlight Highlight Hier bin ich mal nicht mit dir einig FrancoL, dieses Impeachment snd die Demokraten ihren eigenen Wählern schuldig. Auch wenn es nichts bringt. Sie zeigen damit zu mindest, dass sie die Demokratie respektieren und damit einen betrügenden Präsidenten nicht tolerieren.
      So können sie zumindest sagen, wir haben getan was wir konnten.
    • FrancoL 07.12.2019 10:36
      Highlight Highlight Ich denke ein Partei ist dem Wähler eine gute und griffige Politik schuldig. Wenn eine Partei, ob dem Verfolgen der Impeachments, bis heute noch keine richtige Richtung aufzeigen kann noch Lösungen breit abgestützt anbieten kann, dann hat sie wohl eine kleine Schlacht gewonnen, aber sie wird den Krieg nicht annähernd gewinnen.
      Zudem; es wissen alle vernünftigen Kräfte dass der Lotus eine orange Null ist, die die für ihn fanen werden das Impeachment als eine "Heiligsprechung" des Präsidenten deuten und auslegen.
  • De Toren 06.12.2019 20:17
    Highlight Highlight Ich mag Herrn Blunschis‘ nüchterne, unvoreingenommene Analysen. Etwas vom Besten was Watson zu bieten hat. Zu oft wird die Sensation herbeigehofft und herbeigeschrieben, doch die Realität bleibt oft etwas unspektakulär. Ich bin inhaltlich zu 100% bei Herrn Blunschi, die Republikaner brauchen Trump und werden über Leichen gehen. Sie sind wohl selbst überrascht wie ein Grossteil des US-Volkes hinter Trump steht.
  • Ra_Do 06.12.2019 20:03
    Highlight Highlight solange er ohne darüber nach zudenken solche korrupten entscheidungen in der öffentlichkeit rumliegen lässt, würde es mich nicht wundern wenn ihm irgend wann jemand ein messer in sein herz drückt. ich wünsche es an sich keiner person aber um so länger er denkt, er kann tun und lassen was er will, wird das die bevölkerung irgend wann auch so handhaben.
    • Bruuslii 07.12.2019 01:19
      Highlight Highlight ja, so hatte man früher monarchen beseitigt.

      ich möchte hier gerne wieder mal das modell der offenen gesellschaft nahebringen:

      "Poppers Vorstellung von der offenen Gesellschaft ist eng mit der Staatsform der Demokratie verbunden, allerdings nicht verstanden als Herrschaft der Mehrheit, sondern als die Möglichkeit, die Regierung gewaltfrei abzuwählen."

      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Offene_Gesellschaft
    • Ra_Do 07.12.2019 14:18
      Highlight Highlight ich rede nicht von politischen ansichten, sondern von dem menschlichen zusammen leben. das wird nicht funktioniren wenn sich leute wie verbrecher in führungspositsionen verschanzen. vorallem in der usa wo sie allgemein mit mord und amokläufen probleme haben. aber trotzdem danke für deine erläuterung
  • Anton31 06.12.2019 20:03
    Highlight Highlight "Klarer Faktenlage". Das ist wohl ein schlechter Witz. Dieses Verfahren gegen Trump war schon am ersten Tag nach seiner Wahl geplant. Die Dems haben keine politischen Argumente gegen ihn, geschweige einen Kandidaten, der Trump das Wasser reichen könnte, also versucht man es über diesen Weg. Aber dieser Weg ist auch zum scheitern verurteilt, weil es ausser "persönlichen Gründen" oder "vom hören sagen", nichts gibt.
    • Toerpe Zwerg 06.12.2019 20:22
      Highlight Highlight Nunez bischs Du?
    • AdvocatusDiaboli 06.12.2019 21:42
      Highlight Highlight @Anton31: Für voreingenommene wie war die Faktenlage gegen Trump schon lange vor den Wahlen klar. Rational denkende Menschen warten auf einen ordentlichen Prozess. Und jetzt kommen die Blitze :-)
    • Schwar 06.12.2019 21:57
      Highlight Highlight "Donald Trump hat versucht, von der ukrainischen Regierung Belastungsmaterial gegen seinen demokratischen Herausforderer Joe Biden zu erhalten."

      Diese Interpretation der Faktenlage -- die ich im übrigen sogar teile -- ist eben nur eine tendenziöse Interpretation und vor keinem Gericht verwertbar. Schwierig einzusehen für Trumphasser. Auch irgendwie tragisch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • StealthPanda 06.12.2019 20:02
    Highlight Highlight Im Westen nichts Neues...
  • Brett-vorm-Kopf 06.12.2019 19:59
    Highlight Highlight Naja, dass die Trumpistas sich nicht gegen ihren Messias stellen ist klar. Auch, dass die Republikaner (vermeintlich) auf die Stimmen der Trumper angewiesen sind und somit entgegen den Fakten in reinem Eigeninteresse Handeln ist nix Neues.
    Was der Artikel meiner Meinung nach zu wenig beleuchtet ist der Umstand, dass die Republikaner so komplett die "normalen" Stimmen der Unabhängigen verspielen und dies zu einer weiteren "Blauen Flutwelle" führen kann 2020. Siehe aktuell Kentucky, Virginia, etc.
    Des weiteren scheint Trump schneller mental abzubauen... 25. Artikel könnte am Ende eintreffen.
  • Pümpernüssler 06.12.2019 19:50
    Highlight Highlight Die Demokraten schlagen sich immernoch am liebsten selber. 😅
    • Allion88 07.12.2019 07:04
      Highlight Highlight Ist aber auch schwierig, wenn 50% der wählerschaft eine politische weitsicht eines maulwurfs haben
    • dauphin 07.12.2019 10:20
      Highlight Highlight Nicht die Maulwürfe beleidigen, bitte 👍
  • Toerpe Zwerg 06.12.2019 19:38
    Highlight Highlight Nach Trumps widerwahl (kein Schreibfehler) werden sich die Republikaner in Scharen von ihm abwenden und in 4 Jahren wird die republikanische Partei implodieren. Das Zweiparteiensystem ist dann Geschichte. In der Mitte wird eine neue Kraft entstehen und die gemässigten Reps und Dems aufsaugen. Mit 3-4 Parteien ist mittelfristig zu rechnen. Den Präsidenten wird auf lange Frist diese neue Mitte stellen.

    Gewagte, aber nicht ganz unwahrscheinliche Prognose.
    • Fanta20 06.12.2019 20:11
      Highlight Highlight Ja, das wäre ganz klar der Idealfall. Das heutige Zweiparteiensystem ist seit langem nicht mehr zeitgemäss.
    • PVJ 07.12.2019 00:10
      Highlight Highlight Schön wärs. Leider erzwingt das US Wahlsystem ein 2-Parteiensystem. Gewählt wird wer die relative Mehrheit im Wahlkreis erreicht. Da haben kleinere Parteien keine Chance.
    • Tobias W. 07.12.2019 00:18
      Highlight Highlight Zum Glück haben wir Sie, Herr Experte. Und viele andere Schlaumeier hier, die immer alles ganz genau wissen. Nun, wir werden sehen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Multitalent 06.12.2019 19:23
    Highlight Highlight DIe ganze Partei denkt gleich wie ihr Präsident - mit Korruption kommt man am weitesten und ich bin mir der nächste - nicht das Volk.
  • wasps 06.12.2019 19:21
    Highlight Highlight Welch überraschende Konklusion.

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