Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
US-Präsident Donald Trump hat seinen Sicherheitsberater John Bolton entlassen. (Archivbild)

Bild: EPA

Analyse

Warten auf Bolton – warum der Erfolg des Impeachments nur über ihn geht

Der ehemalige Sicherheitsberater John Bolton ist zum grössten Risikofaktor für den Präsidenten geworden.



Gordon Sondland ist ein steinreicher Hotelier und amerikanischer EU-Botschafter. In der Ukraine-Affäre war er der Mann fürs Grobe und hatte fast unlimitierten Zugang zum Oval Office. Jetzt steht er als Kronzeuge vor dem Intelligence Committee.

Tim Morrison, im Nationalen Sicherheitsrat zuständig für Russland und Europa, bestätigte in seinen Aussagen, dass Sondland zwischen Mitte Juli und September mindestens ein halbes Dutzend Mal mit dem Präsidenten telefoniert hatte.

Geradezu legendär geworden ist das Telefongespräch der beiden vom 26. Juli. Darin hat Sondland Trump versichert, Wolodymyr Selenskyj, der Präsident der Ukraine, würde «seinen Arsch lieben» und sei bereit, die «Untersuchungen» (gegen Biden) einzuleiten.

FILE - In this July 10, 2018, file photo, President Donald Trump is joined by Gordon Sondland, the U.S. ambassador to the European Union, second from right, as he arrives at Melsbroek Air Base, in Brussels, Belgium. Sondland is expected to tell House lawmakers conducting an impeachment inquiry that he was merely repeating President Donald Trump’s reassurances when he told another envoy that there was no quid pro quo in the administration’s dealings with Ukraine.  (AP Photo/Pablo Martinez Monsivais, File)
Donald Trump,Gordon Sondland

Der Präsident und sein Mann fürs Grobe, Gordon Sondland. Bild: AP

Sollte Sondland sich entschliessen, auszusagen und sich nicht hinter dem «fifth amendment» – einem Verfassungszusatz, der es ermöglicht, nicht gegen die eigenen Interessen aussagen zu müssen – verstecken, dann kann er Trump zwar schaden, aber er kann ihn nicht zu Fall bringen. Zu verbissen sitzen sich die beiden Lager in ihren Schützengräben gegenüber.

Die Hearings haben bisher keine Bewusstseinsveränderungen bewirkt. Das zeigen jüngste Umfragen. Nach wie vor befürwortet eine knappe Mehrheit eine Amtsenthebung des Präsidenten. Seine Fans sind jedoch genauso vehement dagegen.

John Bolton könnte das ändern. Der ehemalige Sicherheitsberater ist eine Ikone der konservativen Bewegung. Er war in der Ära von George W. Bush ein führender Neokonservativer und hat jahrelang bei Fox News als Analyst gearbeitet. Bei den Linksliberalen hingegen ist er verhasst und als Kriegstreiber verschrien.

epa07883527 (FILE) - Attorney to US President Donald J. Trump, Rudy Giuliani attends the White House Sports and Fitness Day at the South Lawn of the White House in Washington, DC, USA, 30 May 2018 (reissued 30 September 2019). The House Committees of Foreign Affairs, Oversight, and Intelligence issued a subpoena for Rudy Giuliani, President Trump's personal lawyers, demanding that he produce communications and records related to Ukraine in connection with the impeachment inquiry.  EPA/MICHAEL REYNOLDS *** Local Caption *** 54373199

Ist verstummt: Rudy Giuliani. Bild: EPA

Vor 18 Monaten hat Trump Bolton als nationalen Sicherheitsberater ins Weisse Haus geholt. Im Frühherbst hat er ihn wieder gefeuert. Bolton konnte somit aus erster Hand mitverfolgen, welches Spiel die Schattenregierung von Rudy Giuliani in der Ukraine gespielt hat, und er wollte nichts damit zu tun haben. Er sprach von einem «Drogenhandel» und bezeichnete Giuliani als eine «Handgranate, die uns alle in die Luft sprengen wird».

Bolton gilt als rachsüchtiger und eitler Mensch. Er wird seine Entlassung kaum achselzuckend zur Kenntnis genommen haben, schon gar nicht, da sie per Twitter erfolgt ist. Insider rechnen daher damit, dass er zurückschlagen wird. Bekannt ist, dass er bereits einen Vertrag in Millionenhöhe für ein sogenanntes «Kiss-and-tell»-Buch abgeschlossen hat.

Sein Anwalt hat auch bereits einen Teaser für dieses Enthüllungsbuch lanciert. Bolton sei an mehreren Meetings anwesend gewesen, die bisher noch nicht zur Sprache gekommen seien, liess er verlauten.

Bisher hat sich Bolton jedoch geweigert, vor dem Hearing auszusagen mit der Begründung, zuerst müsse ein Richter klären, ob er dem Verbot des Präsidenten oder der Aufforderung des Kongresses folgen müsse. Sollte sich der Richter für den Kongress entscheiden, dann werde er diesen Entscheid jedoch respektieren.

FILE - In this Sept. 6, 2018, file photo, White House counsel Don McGahn listens as President Donald Trump's Supreme Court nominee, Brett Kavanaugh testifies before the Senate Judiciary Committee on Capitol Hill in Washington. A House Judiciary Committee hearing will again be missing its star witness after the White House stepped in. The Democratic-led committee subpoenaed former White House counsel McGahn to appear for the hearing session Tuesday, May 21, but President Donald Trump on Monday directed McGahn to defy the subpoena. (AP Photo/Alex Brandon, File)

Hat den Kadi angerufen: Don McGahn, der ehemalige Anwalt des Weissen Hauses. Bild: AP/AP

Dieser Entscheid könnte bald fallen. Das Gericht muss sich nämlich bereits mit einem ähnlichen Fall befassen. Don McGahn, der ehemalige Anwalt des Weissen Hauses, hat sich bisher ebenfalls mit der gleichen Begründung vor einer Aussage vor dem Kongress gedrückt.

Bolton hat nicht nur ein juristisches, sondern auch ein moralisches Problem. Sollte er tatsächlich seine brisanten Aussagen für sein Buch aufbewahren, dann stünde er nicht als Patriot, sondern als geldgeiler Abzocker da. Es spricht somit alles dafür, dass der ehemalige Sicherheitsberater vor dem Kongress erscheinen wird.

Auch ohne Bolton laufen die Hearings schlecht für Trump und die Republikaner. Selbst die Zeugen, die sie selbst aufgeboten haben, lassen sie im Stich. So hat der ehemalige Sonderbotschafter Kurt Volker klar ausgesagt, dass er die Vorwürfe gegen den ehemaligen Vizepräsidenten Joe Biden für absurd hält. Dass er keine Sekunde an die Verschwörungstheorie geglaubt habe, dass nicht Russland, sondern die Ukraine sich in die US-Wahlen eingemischt hätte. Und dass er von Giuliani hinters Licht geführt worden sei.

Auch Tim Morrison, ein ehemaliger Mitarbeiter von Bolton im Sicherheitsrat, hat die wesentlichen Punkte der Demokraten in der Ukraine-Affäre bestätigt.

National Security Council aide Lt. Col. Alexander Vindman leaves the hearing room during a break from testifying before the House Intelligence Committee on Capitol Hill in Washington, Tuesday, Nov. 19, 2019, during a public impeachment hearing of President Donald Trump's efforts to tie U.S. aid for Ukraine to investigations of his political opponents. (AP Photo/J. Scott Applewhite)
Alexander Vindman

Ein Offizier und ein Gentleman: Lt. Col. Alexander Vindman. Bild: AP

In ihrer Not beginnen die Republikaner, ihre eigenen Kinder zu fressen. Sie attackieren die Angestellten des Weissen Hauses, etwa Jennifer Williams, eine Mitarbeiterin von Vizepräsident Mike Pence, oder Lt. Col. Alexander Vindman. Beide haben als Zeugen ausgesagt.

Vindman ist im Sicherheitsrat zuständig für Russland und die Ukraine. Er spricht russisch und ukrainisch, seine Eltern sind, als er knapp dreijährig war, aus der UdSSR in die USA geflohen. Die Angriffe auf den Berufssoldaten, der im Irakkrieg verwundet wurde, waren keine gute Idee. Zum Abschluss seiner Aussage wandte sich Vindman an seinen Vater:

«Mach dir keine Sorgen, mir wird nichts passieren, da ich die Wahrheit sage. Das ist Amerika. Das ist das Land, dem ich gedient und das ich verteidigt habe. Das Land, dem auch alle meine Brüder gedient haben. Hier siegt die Gerechtigkeit.»

Die Zuschauertribüne explodierte im Applaus.

Schafft es Trump im Amt zu bleiben?

Play Icon

Das könnte dich auch interessieren:

Ho ho ho! Der Bundesrat schnürt das Budgetpäckli: Dafür gibt er am meisten Geld aus

Link zum Artikel

Wegen «Wildwest-Modell» von Uber & Co. – warum bald Millionen in den AHV-Kassen fehlen

Link zum Artikel

Das beste Kamera-Handy gibt's jetzt in der Schweiz – wir haben es getestet

Link zum Artikel

Diese Schweizer Organisationen erhalten am meisten Spendengelder

Link zum Artikel

Glück vor Geld – Island treibt Wirtschaft der Zukunft voran

Link zum Artikel

Shaqiri erhält nach Traum-Comeback ein Sonderlob von Klopp – und eine Entschuldigung

Link zum Artikel

TikTok zensiert Videos von Menschen mit Behinderung – um sie vor Mobbing zu schützen 🤔

Link zum Artikel

Alphabet Inc. – das macht der Mega-Konzern hinter Google wirklich

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Ho ho ho! Der Bundesrat schnürt das Budgetpäckli: Dafür gibt er am meisten Geld aus

58
Link zum Artikel

Wegen «Wildwest-Modell» von Uber & Co. – warum bald Millionen in den AHV-Kassen fehlen

30
Link zum Artikel

Das beste Kamera-Handy gibt's jetzt in der Schweiz – wir haben es getestet

31
Link zum Artikel

Diese Schweizer Organisationen erhalten am meisten Spendengelder

13
Link zum Artikel

Glück vor Geld – Island treibt Wirtschaft der Zukunft voran

102
Link zum Artikel

Shaqiri erhält nach Traum-Comeback ein Sonderlob von Klopp – und eine Entschuldigung

22
Link zum Artikel

TikTok zensiert Videos von Menschen mit Behinderung – um sie vor Mobbing zu schützen 🤔

6
Link zum Artikel

Alphabet Inc. – das macht der Mega-Konzern hinter Google wirklich

0
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Ho ho ho! Der Bundesrat schnürt das Budgetpäckli: Dafür gibt er am meisten Geld aus

58
Link zum Artikel

Wegen «Wildwest-Modell» von Uber & Co. – warum bald Millionen in den AHV-Kassen fehlen

30
Link zum Artikel

Das beste Kamera-Handy gibt's jetzt in der Schweiz – wir haben es getestet

31
Link zum Artikel

Diese Schweizer Organisationen erhalten am meisten Spendengelder

13
Link zum Artikel

Glück vor Geld – Island treibt Wirtschaft der Zukunft voran

102
Link zum Artikel

Shaqiri erhält nach Traum-Comeback ein Sonderlob von Klopp – und eine Entschuldigung

22
Link zum Artikel

TikTok zensiert Videos von Menschen mit Behinderung – um sie vor Mobbing zu schützen 🤔

6
Link zum Artikel

Alphabet Inc. – das macht der Mega-Konzern hinter Google wirklich

0
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

58
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
58Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • L.G. 20.11.2019 21:18
    Highlight Highlight Und am Ende des Tages wird nichts passieren, absolut garnichts.
    Er und seine Anhänger werden ihn als Märtyrer feiern.
  • Toerpe Zwerg 20.11.2019 18:21
    Highlight Highlight Die Reps stecken zu tief drinnen, sie können nicht mehr zurück. Der Incumbent wird nicht des Amtes enthoben und er wird auch wiedergewählt werden. Die republikanische Partei wird danach aber implodieren. Mit der Wiederwahl werden sich alle Reps postwendend ihren Eigeninteressen zuwenden. Das 2 Parteiensystem wird mit der Wahl 2020 Geschichte sein.
    • D(r)ummer 21.11.2019 11:26
      Highlight Highlight Trump als Anakin Skywalker/Darth Vader?
      Schön wäre es...
  • Arts 20.11.2019 14:21
    Highlight Highlight So langsam wird ja jeder Zeuge irgendwie als Super-Zeuge angesehen :)

    Kracher-Zeuge: Sondland

    Ein neuer Zeuge gegen Trump ist aufgetaucht: William Taylor

    Neue Zeugenaussagen bringen Trump und sein Umfeld in Erklärungsnot: Tim Morrison

    Das ganze wird nichts bringen, Trump wird im Amt bleiben.
  • wasps 20.11.2019 14:06
    Highlight Highlight Wie heisst es so schön: Die Revolution frisst ihre eigenen Kinder.
    • fools garden 20.11.2019 14:34
      Highlight Highlight ...ja und neuerdings macht das auch die Demokratie.
  • Sherlock_Holmes 20.11.2019 13:31
    Highlight Highlight Ich habe die Hoffnung nicht aufgegeben, dass sich schliesslich das Amerika Vindmans durchsetzt.

    Ich denke, die vielen ehemaligen und aktiven Armeeangehörigen, welche Vindmans Überzeugung teilen, sind ein nicht zu unterschätzender politischer Faktor.

    Sie dürften je länger je mehr genug haben von ihrem Oberkommandierendem.

    Der einzig erfolgreiche Ansatz ist, die Mehrheit der Bevölkerung zu gewinnen und die Phalanx der Reps zu spalten.

    Schliesslich werden die Wahlen über die Zukunft dieses unsäglichen Präsidenten entscheiden.

    So oder so ist die Welt mitbetroffen – nicht zuletzt auch Europa.
    • redeye70 20.11.2019 23:12
      Highlight Highlight Menschen wie Vindman finde ich sehr beeindruckend. Ein Ehrenmann mit felsenfester Überzeugung und einer bedingungslosen Liebe zum Land. Geradlinig, ehrlich. Also alles was man in der Politik nur noch ganz selten antrifft.
  • DieFeuerlilie 20.11.2019 13:27
    Highlight Highlight Die Reps beklag(t)en ja fortlaufend, dass alles nur Hörensagen sei, und niemand, der aussagt, direkt mit dem Präsidenten gesprochen habe, also keine Informationen aus erster Hand habe.

    Dann müssten sie ja vor Begeisterung schreien bei der Vorstellung, dass Bolton aussagen könnte.
    Tun sie aber nicht. Seltsam, oder?

    Und warum eigentlich haben die Reps nicht Bolton oder Mulvaney als Zeugen vor den Senat geladen, statt Volker und Morrison?

    Da hätten sie doch ihre Informationen aus erster Hand bekommen.

    Oder.. sind die Reps vielleicht garnicht an der Wahrheit interessiert..?
    • Fisherman 20.11.2019 22:27
      Highlight Highlight Die Wahrheit und die Republikaner, das passt spätestens seit der Trump Administration nicht mehr zusammen.
  • Bert der Geologe 20.11.2019 13:27
    Highlight Highlight Trump wird mitteilen, dass er diesen Bolter nicht kenne, nie gesehen habe und dass Giuliani alles ohne sein Wissen machte.
  • COLD AS ICE 20.11.2019 13:24
    Highlight Highlight ohne beweise keine amtsenthebung........wann begreift ihr das endlich!!
    • Amboss 20.11.2019 14:13
      Highlight Highlight Ich würde sagen, die Beweislage ist nicht der Grund, weshalb es wohl nicht zur Amtsenthebung kommen wird.
    • Amboss 20.11.2019 14:15
      Highlight Highlight Andere Frage: Was ist für dich ein "Beweis"? Was müsste vorliegen, damit du dies als Beweis anerkennen würdest?
    • DieFeuerlilie 20.11.2019 14:18
      Highlight Highlight Und wann begreifst du endlich, dass Trump ein empathieloser, korrupter, gewissenloser, narzisstischer und hemmungsloser Lügner ist?
    Weitere Antworten anzeigen
  • landre 20.11.2019 13:19
    Highlight Highlight Mr. Bolton, zumindest fähig das Einmaleins minimal zu verstehen und äussern, wird sich kaum als exklusives Corpus delicti deklarieren. (Bei Clinton war es ein Fleck auf einem Kleid, primitiv rational. Dieses Impeachment ist anders, die Flecken oder Befleckungen sind nicht tastbar.)
  • Kronrod 20.11.2019 13:13
    Highlight Highlight Die entscheidende Frage lautet: hat Trump auch im Interesse der USA oder nur in seinem eigenen gehandelt, als er bei den Ukrainern eine Untersuchung gegen Biden “angeregt” hat. Wenn es Verdachtsmomente gibt, dass ein ehemaliger Vizepräsident Dreck am Stecken hat, ist es durchaus im Interesse der Öffentlichkeit, diese ans Licht zu bringen. Wenn aber Trump davon ausgehen musste, dass Biden sich nichts hat zu Schulden kommen lassen, dann hat er mit seinem Handeln seine Macht missbraucht und der Kongress muss erwägen, ob das “impeachable” ist.
    • MSpeaker 20.11.2019 13:48
      Highlight Highlight Das ist keine Frage. Oder besser gesagt die Frage ist länst beantwortet.
      Alle bisherigen Aussagen dazu waren klar. Das was Trump vprderte schadete der US Aussenpolitik und nützte nur Trump.
      Nicht mal Trump hat bisher behauptet diese Bedingung sei für Amerika gewesen.

      Es wird nur verharmlost oder gar abgestritten.
    • Bruuslii 20.11.2019 13:59
      Highlight Highlight lies mal:
      spiegel: https://bit.ly/2KFodd3

      "Joe Biden hat Schokins Entlassung nicht gefordert, weil er seinen Sohn schützen wollte, sondern der Generalstaatsanwalt eben gerade nicht ermitteln wollte und Verfahren wie im Fall von Burisma einschlafen ließ"

      "Während Hunter Bidens Tätigkeit im Aufsichtstrat von Burisma zwischen 2014 und 2019 sieht die Korruptionsbekämpferin keine Gesetzesverstöße. Gegen ihn wurde in der Ukraine zu keinem Zeitpunkt ermittelt."

      somit trifft fall zwei ein, den du beschreibst...
    • Kronrod 20.11.2019 14:04
      Highlight Highlight Naja, der Sohn Hunter Biden hat in der Ukraine ein lukratives Beratungsmandat von einer Gasfirma erhalten (50’000 $ pro Monat). Gleichzeitig ist das der Sektor, in dem Joe Biden politisch sehr aktiv war. Das sieht auf den ersten Blick schon etwas verdächtig aus, oder?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Linus Luchs 20.11.2019 13:06
    Highlight Highlight "Nach wie vor befürwortet eine knappe Mehrheit eine Amtsenthebung des Präsidenten."

    Trump leistet sich eine krasse Fehlhandlung nach der anderen. Sein Auftreten ist grotesk, er betreibt eine skrupellose Günstlingspolitik und er führt sein Land in Richtung Bürgerkrieg. Trotzdem befürwortet nur eine knappe Mehrheit seine Absetzung. Wie ist das möglich?

    Die Frage, wie das möglich ist, sollte uns, die wir noch ans Überleben rechtsstaatlicher Demokratien glauben, dringend beschäftigen. Wir brauchen eine deutliche Mehrheit, welche die Attacken auf die Demokratie begreift und sich dagegenstellt.
    • P. Silie 20.11.2019 13:15
      Highlight Highlight "Trump leistet sich eine krasse Fehlhandlung nach der anderen. Sein Auftreten ist grotesk, er betreibt eine skrupellose Günstlingspolitik und er führt sein Land in Richtung Bürgerkrieg."

      Trump hat vorallem mieses Personal bzw. miese Berater. Sein Auftreten ist grotest - ja! Günstlingspolitik - ja! Ihm jedoch die Geschichte mit dem Bürgerkrieg andrehen zu wollen geht nicht. Für einen Krieg braucht es immer 2.. Die Politik und der Wortlaut spitzt sich zu. Die Pole Rechts wie Links werden immer extremer.

      Die USA sind schon seit längerem gespalten. Trump's Verhalten zeigt dies einfach gut auf...
    • COLD AS ICE 20.11.2019 13:21
      Highlight Highlight woher hast du diese zahlen......aus der nyt? umfrageergebnisse aus new york und washington kannst du eh nicht ernst nehmen. das gleiche gilt für brexit umfragen aus london.
    • Til 20.11.2019 14:02
      Highlight Highlight Die westlichen Demokratien müssen vor allem beweisen, dass sie dem chinesischen Modell überlegen sind. Eine Entwicklung in Richtung Idiotokratie ist dabei nicht gerade hilfreich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tomtom64 20.11.2019 13:02
    Highlight Highlight Auch wenn ich mich wiederhole:

    Eigentlich ist das ganze Impeachment-Gedöns für die Katz, denn schlussendlich muss der Senat die Amtsenthebung mit einer Zweidrittels-Mehrheit beschliessen. Selbst bei Abweichlern auf Seiten der Republikaner kommen dank deren Mehrheit im Senat nie und nimmer zwei Drittel zustande.
    • Sandro Lightwood 20.11.2019 13:10
      Highlight Highlight Manchmal gehts nicht nur ums gewinnen. Des Rechtsstaats wegen musste das Impeachment einfach gestartet werden aufgrund der Infos, die vorlagen.

      Nur aus Angst zu verlieren nichts zu machen, dass wäre das falsche Signal gewesen.
    • Albert Stpeck 20.11.2019 13:27
      Highlight Highlight @Tomtom64
      Das mag alles stimmen. Doch eben der Fakt, dass verfassungswidriges Verhalten des mächtigsten Mannes im Staat untersucht wird, zeigt, dass die amerikanische Demokratie nicht tot ist.
      Diese Untersuchung ist nicht wegen, sondern trotz politischer „Dreckeleien“ zu führen. Das Ergebnis wird ungeachtet dessen ein politischer Entscheid sein.
    • Le French 20.11.2019 13:45
      Highlight Highlight Bei Nixon dauert es 1 Jahr und dann stand auch die GOP nicht mehr hinter ihm und liess in fallen. Wir haben bei Trump also noch Zeit. Wir stehen ja erst am Anfang. Bolton könnte tatsächlich Fahrt in das ganze bringen. Zu Ungunsten von Trump. Bei Trump könnte ich mir aber vorstellen, dass ihn am Schluss die National Garde aus dem oval Office schmeissen muss. Freiwillig geht er nicht....
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gulasch 20.11.2019 12:59
    Highlight Highlight Lieber Herr Löpfe, ich wünsche mir so fest das Sie endlich Recht bekommen und Nr°45 den Sessel räumen muss, weil erstens ich Ihnen dann den versprochenen Drink schulde und zweitens dieses elendigliche Schmierentheater die USA nicht verdient!
    • brudi 20.11.2019 13:54
      Highlight Highlight Und dtittens: löpfe kann sich endlich einem anderen Thema widmen;)
    • luegeLose 20.11.2019 14:44
      Highlight Highlight Herr Loepfe ist jetzt schon eine Legende.
    • Levi Vodica 20.11.2019 15:57
      Highlight Highlight "Dieses elendigliche Schmierentheater die USA nicht verdient" Warum denn nicht? Wenns ein Land verdient hat, dann die USA.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Snowy 20.11.2019 12:29
    Highlight Highlight Es würde irgendwie zum ganzen Trump-Wahnsinn passen, dass gerade eine Person wie Bolton Trump entscheidend schwächen könnte...
    • P. Silie 20.11.2019 12:45
      Highlight Highlight Das denke ich aber nicht.. bei aller Rachsucht muss sich Bolton bewusst sein, wer vermutlich 'die' Nachfolgerin Trumps werden könnte..

      Die zukünftige Aussenpolitik der USA dürfte für Bolton wohl mehr zuwider laufen, als Trump im Amt zu behalten.

      Tja, lassen wir uns überraschen.
    • Nilda84 20.11.2019 12:49
      Highlight Highlight Dann hätte dieser Kriegstreiber doch auch mal was Gutes gemacht. Ich würd‘s nehmen... 😌
    • The_real_Zippy 21.11.2019 01:03
      Highlight Highlight @ P. Silie,
      Ach so viele Informationen, Fakten und Zeugenaussagen aber ihr Trumpboys wollt immer noch nicht begreifen. Naja ich denke ihr würdet auch A.H. zujubeln...

Die perversen Folgen von Trumps Steuergeschenken

Beispiel FedEx: Der globale Kurierdienst konnte seine Steuern von 1,5 Milliarden Dollar auf null reduzieren. Der Mittelstand guckt derweil in die Röhre.

Die Mehrheit der Ökonomen hat davor gewarnt, dass das 1,5-Billionen-Dollar-Steuergeschenk von Präsident Trump an die Unternehmen und die Superreichen im besten Fall ein kurzzeitiges Strohfeuer bewirken würde. Nun, sie haben Recht bekommen. Die «New York Times» zeigt dies exemplarisch am Beispiel des globalen Kurierdienstes FedEx.

Frederick Smith, der Gründer von FedEx, hat sich mächtig dafür eingesetzt, die Unternehmenssteuern zu senken: «Es gibt keinen Zweifel daran, dass wir eine neue …

Artikel lesen
Link zum Artikel