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BMW kauft Lithium für eine halbe Milliarde Euro in China



BMW und Great Wall beginnen Bau von gemeinsamener Fabrik. (Archiv)

BMW rüstet beim Lithium auf. Bild: EPA

Der Autobauer BMW hat bei dem chinesischen Rohstoff-Konzern Ganfeng Lithium für 540 Millionen Euro bestellt. «Mit der Vertragsunterzeichnung sichern wir unseren Lithium-Bedarf für Batteriezellen ab», sagte Einkaufsvorstand Andreas Wendt am Mittwoch. Der Vertrag laufe bis Ende 2024.

«Bereits 2023 wollen wir 25 elektrifizierte Modelle im Angebot haben, davon mehr als die Hälfte vollelektrisch. Entsprechend steigt der Bedarf an Rohstoffen», sagte Wendt. Ganfeng baue das Lithium in Australien ab.

Für die kommende, fünfte Generation an Batteriezellen kauft BMW auch Kobalt ab 2020 selbst ein und liefert die Rohstoffe den Batteriezell-Herstellern CATL und Samsung SDI. Kobalt soll künftig aus Minen in Australien und Marokko bezogen werden. Die Lieferverträge garantieren eine Versorgungssicherheit bis 2025, teilte BMW mit.

Mit den Zellen der beiden asiatischen Hersteller baut BMW die Batterien für seine Elektroautos selbst in den Werken Dingolfing, Spartanburg und Shenyang. Bis 2031 hat BMW bei CATL Batteriezellen für 7.3 Milliarden Euro und bei Samsung SDI für 2.9 Milliarden Euro bestellt. «Damit sichern wir langfristig unseren Bedarf an Batteriezellen», sagte Wendt. In Europa wollen die Münchner 2025 jedes dritte Auto mit Elektro- oder Hybridantrieb verkaufen.

In this picture taken on Tuesday, March 28, 2017, pieces of lithium sparkle in ore sample placed on a table in Prague, Czech Republic. Recent explorations confirmed large deposits of lithium near the village of Cinovec northwest Czech Republic, which are considered the biggest on the European continent. (AP Photo/Petr David Josek)

Wertvoller Rohstoff: Lithium Bild: AP/AP

Lithium-Ionen-Akkus werden als Energiespeicher auch in Smartphones oder Akkuschraubern eingesetzt. Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte, wurden im vergangenen Jahr 202 Millionen Lithium-Ionen-Akkus im Wert von 2.4 Milliarden Euro nach Deutschland importiert - Tendenz steigend: Im laufenden Jahr seien bis September bereits 190 Millionen Lithium-Ionen-Akkus importiert worden. Etwa 40 Prozent stammten aus China, noch einmal so viel kam aus Japan, Südkorea und Singapur. (aeg/sda/awp/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Antinatalist 11.12.2019 22:04
    Highlight Highlight Technologischer Fortschritt löst keine Umweltprobleme. Er schafft bloss zusätzlich Neue.

    Auch wenn alle Autos mit Batterien fahren, wird weiterhin Erdöl gefördert. So lange, bis keines mehr da ist. In der Zwischenzeit bekommen wir noch das Akkuproblem dazu. Zur Erinnerung: E-Tankstellen, auch wenn man es aktuell meinen könnte, spriessen nicht einfach so wie Pilze aus dem Boden.

    Träumt weiter, vergesst aber nicht zuzusehen, wie die Umwelt zerstört wird. Es ist ein beachtliches, leider nicht natürliches, dafür umso tragischeres Schauspiel.
    • Stirling 12.12.2019 08:07
      Highlight Highlight Es werden seit der Industrialisierung und noch früher Rohstoffe abgebaut und verarbeitet. Das ist ein Grundpfeiler unserer Zivilisation. Ohne das gäbe es sie oder mich und viele andere nicht.
      Nur weil jetzt das Lithium (welcher vorher Nebenprodukt war) benutzt wird, heulen sie hier rum?
      In Australien ist das Lithium übrigens als Feststoff vorhanden und wird wie Opal abgebaut. Nix mit Wasserverschwendung.
      Und JA man löst Probleme mit technologischem Fortschritt.
      Das Ziel ist es keine Abgase mehr zu produzieren und das wird erreicht mit Elektroautos.
    • Antinatalist 12.12.2019 13:33
      Highlight Highlight @Stirling: Wieder so ein Mensch, der die Dinge nur isoliert für sich betrachtet und Zusammenhänge weder versteht, noch erkennt. Mein Beileid!

      Der Fortschritt ist der einzige Grund, dass die Erde heute so verdreckt ist, wie sie ist. Nur so als Beispiel von vielen: Die Ozonlöcher über dem Polarkreis mögen für sich zwar geschrumpft sein, die Ozonschicht hat sich aber global insgesamt deutlich ausgedünnt. Schon erfahren?!
    • FrancoL 12.12.2019 16:49
      Highlight Highlight @Antinatalist; Ich möchte Ihnen nicht zu nahe treten, weiss auch nicht was Sie überhaupt leisten und was sie überblicken können.

      Umwelt und Energie ist seit Jahrzehnten meine Welt und nicht nur im Bereich der Nutzung sondern auch im Bereich der Produktion, also der oft vergessenen grauen Energie.

      Und ist stelle fest dass wir mit unseren Konzepten jeglichen Energieverbrauch massiv senken konnten dank besseren Technologien. Wir haben den Fussabdruck von x Kunden verkleinern können, selbst unter Betrachtung dass einige von Ihnen ihren Grundverbrauch gesteigert haben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • äti 11.12.2019 21:20
    Highlight Highlight Dafür müssen die Chinesen für Milliarden BMW kaufen und das Lithium ist wieder am Ursprungsort. :)
  • next_chris 11.12.2019 19:58
    Highlight Highlight Warum verwendet BMW kein Cobalt aus dem Congo? Ist schliesslich der groesste Produzent, und Congo koennte die Einnahmen gebrauchen.
  • Paprika_1988 11.12.2019 17:57
    Highlight Highlight Kobalt und Lithium abbau... Nachhaltig?
    • Yippie 11.12.2019 18:04
      Highlight Highlight Die Alternative wäre weiterhin mit fossilen Verbrennungsmotoren herumzufahren. Da scheint mir die Wahl klar zu sein.
    • elpeyotl 11.12.2019 19:02
      Highlight Highlight https://www.deutschlandfunk.de/lithium-abbau-in-suedamerika-kehrseite-der-energiewende.724.de.mhtml?dram:article_id=447604&xtor=AD-251-[]-[]-[]-[dlf-mobil]-[]-[]

      Soviel zur Nachhaltigkeit. Der Morales wurde gestürzt und nun können die Investoren dort loslegen.
    • Astrogator 11.12.2019 19:57
      Highlight Highlight Kobalt und Lithium kann man recyclen. Zu Benzin raffiniertes und verbranntes Erdöl nicht...
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerHans 11.12.2019 14:15
    Highlight Highlight BMW doch noch erwacht?! Ich wette BMW-Lithium ist nun voll Öko und viel besseres Lithium als das von Tesla.
    Und bei der Menge von 202 mio Akkus die jetzt schon nach DE importiert wird, sieht man schön wie heuchlerisch all die Schreihälse sind, die sich wegen Lithium so um die Umwelt sorgen.
    • 7immi 11.12.2019 18:42
      Highlight Highlight @hans
      BMW und co hatten ja nie etwas gegen Elektroautos. Mit ihren Produktionszielen mussten sie einfach gross anfangen und dafür brauchte es Zeit. Die bestehenden Werke müssen ja auch umgebaut werden uvm (da ist Tesla als Neuling im Vorteil). Ob man die Zeit richtig investiert hat und ob man wirklich bereit ist wird sich zeigen...
    • Gigi,Gigi 11.12.2019 18:51
      Highlight Highlight @Hans
      Bei Thema Lithium wirst du zum quasi religiösen Eiferer. Und nein, ich bin nicht für Erdöl. Aber wenn all die heutigen Autos mit Batterien rumfahren, dann ist das ganz sicher nicht nachhaltig und umweltfreundlich. Da braucht es ein ganz anderes Umdenken..
    • DerHans 11.12.2019 19:24
      Highlight Highlight @7immi „nie was gegen Elektroautos“ ihr Ernst? Wo waren die echten Bestrebungen weg vom Verbrenner zukommen? Und das ganze schlecht reden und all die falschen Informationen haben sich nur die Medien einfallen lassen?

      @Gigi Keine Fortbewegung wird jemals nachhaltig sein, sie kann höchstens nachhaltiger sein als andere. Aber da sie schon mit religiösem Irgendwas kommen, müssen ihnen richtige Argumente ausgegangen sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • WID 11.12.2019 13:46
    Highlight Highlight Schöne, neue e-Welt.

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