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Käpt'n Blaubär erklärt: Deshalb gibt es so viele braune Säcke in Sachsen



Clausnitz hat Mitte Februar unrühmliche Geschichte geschrieben, als in dem ostdeutschen 870-Seelen-Kaff ein Bus voller Flüchtlinge von einem grölenden Mob empfangen wurde. Die hässliche Szene ist nicht die erste dieser Art: Eine Website listet 1800 Straftaten mit rechtem Hintergrund in dem Bundesland seit dem Jahr 2006 auf.

Sachsen ist das erste Bundesland, in dem die NPD nicht nach einer Legislaturperiode wieder aus einem Landesparlament geflogen ist: Anderswo in der Republik hat auch der letzte Protestwähler nach vier Jahren verstanden, dass diese Partei seinen grossdeutschen Worten keinerlei Taten folgen lässt.

Warum sind die Rechten dort derart präsent? Eine einleuchtende Begründung lieferte die WDR-Comedy-Sendung «Mitternachtsspitzen» bereits im vergangenen August ab: «Käpt'n Blaubär» ist Schuld! Normalerweise tritt der Erklärbär in der «Sendung mit der Maus» auf und verzapft dort norddeutschen «Seemannsgarn».

Norddeutsch – Echtes Deutsch

Seemannsgarn = Matrosen-Seich
Dösbaddel = Vollpfoschte
Bremen = schulfrei
Dormagen = Grenchen
Fischstäbchen = Panierte Egli-Reste​
Klabautermann = ​Böser Schiffsgeist
Töffel = Löli
Rotzlöffel = Saugoof

Nun ist jedoch klar: Als einst in Sachsen die Oder das Land überschwemmte, säte Käpt'n Blaubär mit braunen Fischmehl-Säcken die Saat, aus denen mittlerweile ein gesellschaftliches Problem erwachsen ist. Nun hat sich watson-User Malin an diesen Clip erinnert – und ob der aktuellen Lage nochmal aus der Versenkung geholt. Danke für den Tipp, Malin – hier der Clip:

(phi)

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