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Oswald Gruebel, ehemaliger Chef von CS und UBS, spricht am Schweizer Medienkongress des Verbandes Schweizer Medien, am Freitag, 12. September 2014, in Interlaken. (KEYSTONE/Anthony Anex).

Oswald Grübel, der ehemalige Investmentbanker und CS- und UBS-Manager regt an, staatliche Investitionen zu günstigen Konditionen zu tätigen, um die Wirtschaft anzukurbeln.   Bild: KEYSTONE

Das beste Mittel gegen Arbeitslosigkeit

Starker Franken – das ist Oswald Grübels überraschender Rettungsplan für die Schweizer Wirtschaft. Und unsere 9 Vorschläge dazu

Man lese und staune: Oswald Grübel, Berufs-Trader und Prototyp von einem Banker, verlangt neuerdings, dass Bund und Kantone sich mit den derzeit günstigen Krediten eindecken und Infrastrukturprojekte finanzieren, um die Wirtschaft zu beleben. Wir hätten da ein paar sehr konkrete Vorschläge. 



1. Gratis-WLAN für alle überall

WLAN Wifi

Egal, wo: Unter freiem Himmel sollte ein Land mit dem Lebensstandard der Schweiz seinen Einwohnern Gratis-WLAN offerieren.  Bild:

2. Velo-Lifte

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Nebst dem Ausbau von Velowegen sollten insbesondere Städte mit steiler Topographie Velo-Lifte erhalten. Steigungen können so auch von unsportlichen Velo-Pendlern mühelos bewältigt werden. In Trondheim, Norwegen geht das ja auch. 

3. Alpenkanal für die Schifffahrt

Bild

Die direkte Wasserverbindung zwischen Mittelmeer und Nordsee über die Alpen war bereits Anfang des letzten Jahrhunderts angedacht, ist aber hauptsächlich aus Kostengründen verworfen worden. Verglichen mit diesem Projekt ist der Bau der NEAT ein Kinderspiel. 

4. Zürcher Fussball-Stadion (inklusive Fans)

Transparente der Fans zum letzten Spiel im alten Hardturm Stadion beim Fussballspiel der Super League Grasshopers gegen Neuchatel  Xamax in Zuerich am Samstag, 1. September 2007. (KEYSTONE/Tobias Gysi)

Kanton und Stadt Zürich sollten die in einer Stadt mittlerer Grösse selbstverständliche Einrichtung eines mittelgrossen Fussballstadions finanzieren. Die Hälfte der 25'000 Sitzplätze kann mit eigens rekrutierten Statisten-Fans besetzt werden. So wird einerseits die Arbeitslosigkeit bekämpft und den Fans des FC Basel ausnahmsweise auch bei einem Auswärtsspiel eine würdige Kulisse geboten.  Bild: KEYSTONE

5. Stadt-Autobahnen deckeln

Der Verkehr staut sich auf der Autobahn zwischen Bern-Forsthaus und Bern-Neufeld, am 9. August 2010 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Autobahnen, die durch vorstädtisches Gebiet führen, sollen weitgehend bis flächendeckend überdacht werden. So wie ein kurzes Stück des Zürcher Nordrings etwa auch das Stück zwischen Bern-Forsthaus und Bern-Neufeld und alle anderen Autobahnen, die in oder um Städte führen.  Bild: KEYSTONE

6. Endlich die U-Bahn bauen

Dessin illustrant une gare du projet Swissmetro. La premiere demande de concession de Swissmetro a ete deposee ce jeudi 27 novembre 1997 a Berne. Swissmetro prevoit de relier les principales cites de Suisse par des tunnels creuses sous terre. A l'interieur de ceux-ci, grace a un vide d'air partiel, des navettes pourraient atteindre une vitesse maximale d'environ 500 km/heure. Le trajet Geneve-Zurich durerait 57 minutes. (KEYSTONE/Swissmetro)   ===   ===

Das Projekt Swissmetro, eine Magnetschwebebahn im Vakuumtunnel zwischen Genf–Lausanne–Bern–Zürich–St.Gallen–Basel, würde die Fahrzeiten massiv verkürzen. Die Strecke Bern–Zürich wäre in 15 Minuten zurückzulegen. Eine Rieseninvestition: Schon alleine die angedachte Pilotstrecke Genf–Lausanne würde 3,5 Milliarden Franken kosten.  Bild: SWISSMETRO

7. Zweisprachiges Krippennetzwerk

ZUR NATIONALRATS-DEBATTE UEBER DIE WEITERFUEHURUNG  DER FINANZHILFEN FUER FAMILIENERGAENZENDE KINDERBETREUUNG STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES THEMENBILD ZUR VERFUEGUNG - Kinder und Betreuerinnen essen zu Mittag am 8. Juni 2011 im Kinderhort

Wie die Stadt Zürich sollten alle Familien die Möglichkeit haben, ihre Kinder gratis oder massiv subventioniert in die Krippe zu schicken. Das bundesweite Krippennetzwerk sollte zweisprachig sein. Damit löst sich auch der Fremdsprachen-Konflikt um die Schulen, da bei Schuleintritt schon alle Kinder perfekt bilingue sind.  Bild: KEYSTONE

8. Solar-Energie für alle

IMAGE DISTRIBUTED FOR NRG RENEW - A solar array now sits atop a parking structure at The Phoenician in Scottsdale, Ariz., on Jan. 14, 2015. The project is the first of several planned as a result of a partnership between Starwood Hotels & Resorts Worldwide, Inc. and NRG Energy and was unveiled on Jan. 14, 2015. The project will feature 2,000 photovoltaic solar panels totaling nearly 600 kilowatts. (Photo by Rick Scuteri/Invision for NRG Renew/AP Images)

Die heutigen Subventionen für die Ausstattung von Liegenschaften mit Solarpaneln sollen massiv ausgebaut werden, ebenso die Sanierung älterer Liegenschaften hinsichtlich Energieeffizienz. Auch sollen alle Strassenbeläge durch befahrbare Solarpanels ersetzt werden. Bild: Invision for NRG Renew/Invision

9. Bahn 2030 sofort umsetzen

ZU DEN EIDGENOESSISCHEN ABSTIMMUNGEN VOM SONNTAG, 30. NOVEMBER 2014, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR ECOPOP-INITIATIVE ZUR VERFUEGUNG - Commuters get on suburban train Nr. S12 at Stadelhofen train station, pictured in the evening of September 29, 2009 in Zurich, Switzerland. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Pendler steigen am 29. September 2009 abends im Bahnhof Stadelhofen in Zuerich in die S-Bahn S12 ein. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Das immer noch scheiterbare Projekt Bahn 2030 will auf dem Ostkorridor St.Gallen–Genf die Kapazitäten im Personenverkehr massiv erhöhen. Allerdings hinkt die Planung dem zu erwartenden Wachstum des Pendler-Aufkommens hinterher. Deshalb sollen möglichst viele Teilprojekte rasch umgesetzt werden. Am dringendsten das Brüttener Tunnel und das dritte Gleis zwischen Lausanne und Genf.  Bild: KEYSTONE

(thi)

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