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Wegen Maudet: FDP erwägt strengere Prüfung von Bundesratskandidaten



Le president du Conseil d'Etat Antonio Hodgers, gauche, et les conseillers d'Etat Anne Emery-Torracinta, 2e gauche, Serge Dal Busco, 2e droite, et Pierre Maudet, droite, quittent la table a l'issue de la presentation du projet de budget 2019 de l'Etat lors d'une conference de presse du Conseil d'Etat genevois in corpore, ce vendredi 14 septembre 2018 a Geneve. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Pierre Maudet (rechts) war 2017 Bundesratskandidat. Bild: KEYSTONE

Die FDP Schweiz überlegt, ob sie nach der Affäre um den Genfer Sicherheitsdirektor Pierre Maudet ihre Bundesratskandidaten künftig strenger prüfen will. Maudet stand im vergangenen Jahr auf dem Dreierticket für die Landesregierung.

Bereits bisher seien die Kandidierenden ausführlich befragt und überprüft worden, sagte FDP-Präsidentin Petra Gössi in der «Samstagsrundschau» von Radio SRF. So hätten sie nicht nur Fragen zu eigenen Person, sondern auch zum ganzen Umfeld und zu Mandaten im Umfeld beantworten müssen. Zudem mussten sie Auszüge aus dem Straf- und dem Betreibungsregister vorlegen.

Im Zuge der Affäre Maudet überlege man nun aber, «die Prüfung noch strenger zu machen», sagte Gössi. Sie hatte am Donnerstag verlauten lassen, dass sie von Pierre Maudet enttäuscht sei. Sie forderte ihn zwar nicht direkt zum Rücktritt auf, stellte aber die Frage, ob er noch handlungsfähig sei.

Nicht mehr Präsident

Die Genfer Kantonsregierung hat ihrem Sicherheitsdirektor im Zuge seiner umstritten Reise nach Abu Dhabi nach und nach Kompetenzen entzogen. Er gibt das Regierungspräsidium sowie die Kontrolle über die Polizei und den Flughafen vorläufig ab - bleibt aber Staatsrat. Dies gab Vizepräsident Antonio Hodgers am Donnerstag vor den Medien in Genf bekannt.

Vor Jahresfrist war die FDP mit einem Dreierticket zur Wahl für die Nachfolge von Didier Burkhalter angetreten: mit dem letztlich gewählten Tessiner Ignazio Cassis, der Waadtländer Nationalrätin Isabelle Moret und mit Pierre Maudet. (leo/sda)

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