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Jolanda Neff am WM-Kickoff-Event auf dem Flugplatz Duebendorf (ZH) am Dienstag, 26. November 2019. Am 1./2. Februar 2020 finden auf dem Flugplatz Duebendorf die Radquer-Weltmeisterschaften statt. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Die Radquer-WM in Dübendorf in einem Monat wird ohne Jolanda Neff stattfinden. Bild: KEYSTONE

«Ich hatte sehr viel Glück» – Neff muss sich drei Monate lang enorm schonen



Die Mountainbikerin Jolanda Neff muss nach ihrem schweren Trainingssturz kurz vor Weihnachten in den USA mindestens drei Monate pausieren. Die Ostschweizerin, die am Sonntag ihren 27. Geburtstag feierte, wird frühestens im April wieder Rennen bestreiten.

Die Ärzte hätten ihr in den nächsten drei Monaten so wenig Bewegung wie möglich verordnet, um den Blutdruck tief zu halten, so Neff. «Ich muss sehr vorsichtig sein, um eine Ruptur meiner verschlossenen Arterie zu vermeiden.»

Milz nicht mehr funktionsfähig

Neff war am 22. Dezember während einer Abfahrt im Training im US-Bundesstaat North Carolina schwer gestürzt. Die St.Gallerin musste mit einem Milzriss, starken inneren Blutungen, einer gebrochenen Rippe sowie einer kollabierten Lunge ins Spital gebracht werden, wo sie notfallmässig operiert wurde.

Die Milz musste Neff beim Eingriff zwar nicht entfernt werden, das für das Immunsystem wichtige Organ ist aber nicht mehr funktionsfähig. «Ich denke aber, ich hatte in dieser schlimmen Situation doch sehr viel Glück, weil alle schnell und richtig reagierten und ich deshalb die bestmögliche Pflege erhielt», so Neff.

In den nächsten Tagen wird die Cross-Country-Weltmeisterin von 2017 und WM-Zweite von 2019 in die Schweiz zurückkehren. Dort wird sie mit Patrik Noack, dem Teamarzt von Swiss Olympic, einen Plan entwickeln, um an den Olympischen Spielen in Tokio Ende Juli konkurrenzfähig zu sein. (ram/sda)

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