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Watford's Troy Deeney dejected during the English Premier League soccer match between Leicester City and Watford at the King Power Stadium, in Leicester, England, Wednesday, Dec. 4, 2019. (AP Photo/Leila Coker)

Troy Deeney möchte aus Angst um seinen Sohn nicht am Mannschaftstraining teilnehmen. Bild: AP

«Hoffe, dein Sohn bekommt Corona» – Watfords Captain nach Trainingsverzicht angefeindet



Aus Angst vor dem Coronavirus hat sich Troy Deeney, Captain der Premier-League-Mannschaft Watford, dazu entschieden, nicht mit der Mannschaft zu trainieren. «Mein Sohn ist fünf Monate alt und hatte schon Atembeschwerden. Ich möchte nicht nach Hause kommen und ihn einer Gefahr aussetzen», erklärte der 31-jährige Engländer damals.

Dafür wird der Engländer nun angefeindet: Sowohl online als auch persönlich gehen ihn immer wieder Menschen an, wie Deeney gegenüber «CNN» berichtet.

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«Ich habe Kommentare gesehen, die meinen Sohn betreffen. Leute sagen: ‹Ich hoffe, dass dein Sohn Corona bekommt.› Das ist hart für mich. Wenn du antwortest, denken die Leute: ‹Ah, wir haben ihn›, und machen weiter», erzählt der Stürmer. Zudem fordern ihn auch Leute auf der Strasse dazu auf, «zurück zur Arbeit» zu gehen.

Der Watford-Captain ist derweil nicht der einzige Profi, der aus Angst vor dem Virus darauf verzichtet hat, mit der Mannschaft zu trainieren. Auch Chelsea-Mittelfeldspieler N'Golo Kanté hält sich derzeit nur zuhause fit, um dem Risiko einer Infektion zu entgehen. (dab/sda/apa/dpa)

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14Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Victor Paulsen 29.05.2020 01:28
    Highlight Highlight Nur weil der Fussballer ist, muss er Verein nicht über Familie und erst recht nichtüber Gesundheit stellen
  • MaPhiA 28.05.2020 16:40
    Highlight Highlight Wie primitiv muss jemand sein, um andern Menschen so was zu wünschen - vor allem einem so kleinen wehrlosen Kind... es gibt Sachen, die wünscht man nicht einmal seinem ärgsten Feind - alles hat seine Grenzen
  • Nelson Muntz 28.05.2020 15:30
    Highlight Highlight Bei solch tollen Fans brauchst du keine Feinde mehr.
  • neutrino 28.05.2020 15:13
    Highlight Highlight Ist nicht richtig, aber ein bisschen nachvollziehen kann ich es schon: die einfachen Arbeiter in UK müssen auf die Arbeit, Corona hin oder her. Fussballer mit weitaus mehr Lohn und in einem Umfeld, wo permanent getestet wird, sollen dann verzichten dürfen?

    Btw. in UK gab es bisher keine Corona-Toten bei Kleinkindern. Keinen einzigen - auch nicht bei vorerkrankten Kleinkinderm.

    • Raembe 28.05.2020 15:40
      Highlight Highlight Sein Sohn ist in der Risikogruppe und mit erst fünf Monaten wäre eine Infektion lebensbedrohlich. Egal wieviel Kohle der Mann verdient, jeder gute Vater würde wohl ähnlich handeln.
    • Mitläufer 28.05.2020 16:04
      Highlight Highlight Niemand muss irgendwas, erst recht nicht zur Arbeit. Wenn du monatlich auf dein Gehalt angewiesen bist, hast du etwas falsch gemacht. Und bevor ihr mozt, überlegt mal, wieviel von eurem Lohn ihr für was braucht. Du bist Coiffeur und hast 4 Kinder? Tja, falsch gewählt.
    • blueberry muffin 28.05.2020 16:44
      Highlight Highlight Also grundsaetzlich muss man nichts ausser sterben.

      Aber ja, als Arbeiter bist du abhaengiger vom Lohn und der Chef feuert dich auch viel schneller, wenn du nicht in voreilendem Gehorsam handelst, als ein Fussballstar oder sonstige hochqualifizierte Fachkraefte die nicht so einfach zu ersetzen sind.

      Fuer solche Faelle waere etwas wie ein Grundeinkommen halt ideal - dann kannst du tatsaechlich entscheiden eine Auszeit zu nehmen zum Schutz deines Kindes, zur Weiterbildung oder was auch immer.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Patrinho 28.05.2020 15:10
    Highlight Highlight Die Menschheit ist krank...
  • Ehrenmann 28.05.2020 14:57
    Highlight Highlight Oh du armseeliges internet
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 28.05.2020 15:13
      Highlight Highlight Nö, das Internet ist nicht armselig. Das Internet an und für sich ist wertfrei.
      Armselig sind viele Internetnutzende.
      ---und ja, armselig wird nur mit einem e geschrieben :-)

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