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epa08143608 Former Australian tennis player Margaret Court (L) and her husband Barry (R) watch the first round match between Roger Federer of Switzerland and Steve Johnson of the USA during the Australian Open tennis tournament at Melbourne Park in Melbourne, Australia, 20 January 2020.  EPA/DAVE HUNT EDITORIAL USE ONLY AUSTRALIA AND NEW ZEALAND OUT

Margaret Court mit Ehemann Barry. Bild: EPA

Margaret Court war ein Tennis-Idol – nun hetzt sie als homophobe Predigerin

Margaret Court war die beste Tennis-Spielerin der Welt. Noch immer hält sie mit 24 Grand-Slam-Titeln im Einzel den wichtigsten Rekord. Nun hetzt sie als Predigerin gegen Schwule, Lesben, Bisexuelle und Transsexuelle. Und stürzt Australien damit in ein nationales Dilemma.

Simon Häring / ch media



Sportlich ist Margaret Court über jeden Zweifel erhaben: 62 Grand-Slam-Titel, davon 24 im Einzel, sie ist neben Maureen Connolly und Steffi Graf eine von nur drei Spielerinnen, die alle vier Grand-Slam-Turniere innerhalb eines Jahres gewinnen konnten. Seit 2003 ist die zweitgrösste Arena im Melbourne Park, Schauplatz der Australian Open, nach ihr benannt. 50 Jahre ist es her, als die inzwischen 77-Jährige den Kalender-Grand-Slam erreicht hat.

epa03307850 (FILE) A file picture dated 08 July 1963 shows Australian tennis legend Margaret Court posing with the championship trophy after defeating Billie Jean Moffitt from the USA in the women's singles final of the Wimbledon Championships at the All England Lawn Tennis Club in London, Britain. Court won 6-3 and 6-4. Margaret Court, also known as Margaret Smith Court, who was born on 16 July 1942 in Albury, Australia, will celebrate her 70th birthday on 16 July 2012. Court currently holds the record for the most women's Grand Slam tennis titles, winning 62 Grand Slam finals. In 1970, she became the first woman during the open era and the second woman in history to win the singles Grand Slam (all four majors in the same calendar year). EPA/- B/W ONLY

Margaret Court bei ihrem Wimbledon-Sieg 1963. Bild: EPA

Ein Grund zum Feiern, eigentlich. Denn Margaret Court stürzt die stolze Tennis-Nation Australien in ein Dilemma.

«Der Teufel ist in die Medien, die Politiker, die Erzieher und das Fernsehen gefahren.»

Margaret Court

Da ist die erfolgreiche Sportlerin, die Rekorde aufgestellt hat, die wohl ewig währen. Aber da ist auch eine Weltanschauung, die aus der Zeit gefallen ist. Nach ihrem Rücktritt 1976 wurde Court evangelikale Predigerin. Und als solche sorgt sie mit ihrer Haltung regelmässig für Unmut. Um sportliche Meriten geht es in dieser Debatte schon lange nicht mehr.

«Der Teufel ist in die Medien, die Politiker, die Erzieher und das Fernsehen gefahren», predigt sie Ende Dezember vor der evangelikalen Gemeinde in Perth an der australischen Westküste. «Kinder entscheiden sich mit sieben oder acht Jahren, ihre Sexualität zu ändern – lest die ersten beiden Kapitel der Schöpfungsgeschichte, das ist alles, was ich dazu sage», sagt Court, weisses Kleid mit schwarzen Punkten. Regelmässig und ungefiltert hetzt sie gegen Schwule, Lesben, Bisexuelle und Transsexuelle. Sie habe nichts gegen diese, aber die Ehe, die gehöre Mann und Frau vorenthalten. Transsexualität sei ein Frevel, das Geschlecht von Gott gegeben, «er alleine macht uns zu dem, was wir sein sollen», predigt Court.

«Margaret Court war einst eine herausragende Tennis-Spielerin und ist eine homophobe Rassistin.»

Seit Jahrzehnten ritzt die zweifache Mutter mit Aussagen wie diesen das soziale Miteinander. In der Debatte um die gleichgeschlechtliche Ehe in Australien stellte sie fest, man dürfe «nichts legitimieren, was Gott widerwärtige sexuelle Praktiken nennt». Sie wehre sich dagegen, «alternative, ungesunde und unnatürliche Verbindungen» zur Ehe zuzulassen. Das Tennis sei voll von Lesben und sie seien hier, um diesen Menschen zu helfen. Transgender-Kinder bezeichnet sie 2012 als «Werk des Teufels».

John McEnroe warf Court daraufhin vor, «uns ins tiefste Mittelalter» versetzen zu wollen. Schon vor 20 Jahren sagte Court, Lesben würden das Tennis ruinieren und seien schlechte Vorbilder für die Jugend. Mit Billie Jean King und Martina Navratilova leben zwei Ikonen dieser Zeit in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft. Navratilova sagte damals: «Margaret Court war einst eine herausragende Tennis-Spielerin und ist eine homophobe Rassistin.»

Australia's 34-year-old grand dame of tennis, Margaret Court, succumbed to Chris Evert in the $20,000 Virginia Slims finals in Hollywood, Fla., Jan. 16, 1977. Court, attempting the 4th comeback of her career, lost in two sets, 6-3, 6-4. (AP Photo/Kathy Willens)

Margaret Court 1977. Bild: AP

Schon seit Jahren wiederholt sich das schaurige Ritual: Sobald der australische Tennis-Sommer beginnt, ist auch Court wieder zur Stelle. Vor zwei Jahren hatte sie zum Boykott gegen die Fluggesellschaft Qantas aufgerufen, weil diese die Tennis-Spieler Casey Dellacqua unterstützt, die mit ihrer Ehefrau zwei Kinder hat. Zahlreiche Exponenten aus dem Tennis forderten daraufhin, die Margaret Court Arena umzubenennen. «Wenn etwas deinen Namen trägt, musst du offen sein und jeden empfangen wollen», hatte Billie Jean King gesagt.

Margaret Court sei so etwas wie die Oma, die an Weihnachten rassistische Sprüche mache, zog ein Talkshow-Moderator einen Vergleich. «Es ist völlig daneben, aber du hast deine Oma immer noch gern.» Die Debatte kochte so weit hoch, dass sich selbst der damalige Premierminister, Malcom Turnbull, dazu äusserte und für eine Trennung zwischen Sportlerin und Privatperson plädierte.

epa05721251 General view of a sunset over Margaret Court Arena during play between Stan Wawrinka of Switzerland and Martin Klizan of Slovakia during ther Men's Singles first round at the Australian Open Grand Slam tennis tournament in Melbourne, Australia, 16 January 2017. EPA/LUKAS COCH AUSTRALIA AND NEW ZEALAND OUT

Nach Margaret Court ist die zweitgrösste Arena im Melbourne Park benannt. Bild: EPA AAP

Selbst Roger Federer fehlen die Worte

An Court entzündet sich die Frage, ob sich die Erfolge als Sportlerin von der öffentlichen Person im Jahr 2020 trennen lässt. Die stolze Tennis-Nation Australien steckt im Dilemma. Der nationale Verband, Tennis Australia, teilt in einer Mitteilung vor den Australian Open mit, man teile Margaret Courts Weltanschauungen nicht. Diese hätten in den letzten Jahren viele Mitglieder der Tennis-Familie verletzt. Man stehe für Gleichheit, Diversität und Inklusion ein. Man anerkenne die Leistungen Courts, gedenke aber nicht, diese zu feiern.

Doch genau das fordert Court, öffentlich und mit Nachdruck. Ihr stehe die gleiche Anerkennung zu wie Rod Laver, dessen zweiter Kalender-Grand-Slam sich im Vorjahr zum 50. Mal gejährt hatte und dem man ein Jahr lang gehuldigt hatte.

epa08035109 (FILE) - A handout file photo made available by Tennis Australia shows Australian tennis legend Margaret Court at the official opening of the Margaret Court Arena at Melbourne Park in Melbourne, Victoria, Australia, 26 January 2015 (reissued 30 November 2019). Tennis Australia (TA) on 30 November 2019 has announced that it will mark the 50th anniversary of Margaret Court's Historic Grand Slam and invited her to the Australian Open 2020 as a special guest and to participate in a series of events throughout the tournament. However, at the same time, the governing body for the sport of tennis in Australia distanced itself from the 77-year-old's personal views on same-sex marriage. EPA/FIONA HAMILTON/TENNIS AUSTRALIA HANDOUT AUSTRALIA AND NEW ZEALAND OUT HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Margaret Court präsentiert 2015 ein ihr gewidmetes Kunstwerk. Bild: EPA TENNIS AUSTRALIA

Am liebsten würde die Tennis-Familie das Thema unter den Tisch kehren. Man ist es leid, die Tiraden von Scharfmacherin Court zu kommentieren. Selbst Roger Federer, der Meister der Diplomatie, sagte vor dem Turnier, er wisse nicht, was er sagen solle und behalf sich einer Notlüge, als er sagte, er habe keine Meinung dazu.

Viele wünschen sich, dass Serena Williams die Australian Open gewinnt und damit Courts Rekord von 24 Grand-Slam-Titeln im Einzel egalisiert. Ausgerechnet sie, die als Afro-Amerikanerin und Frau gleich zwei Gruppen vertritt, die sich Rechte und Anerkennung im letzten Jahrhundert und bis heute haben erkämpfen müssen.

«Wenn sie meinen Rekord schlägt, hat sie es verdient. Ich werde deswegen keine schlaflosen Nächte haben», sagt Court. Sie finde Frauen-Tennis ohnehin langweilig und in ihrer Zeit hätte Williams keine Chance gehabt. Darauf angesprochen, sagt Williams: «Margaret Court war eine grosse Siegerin. Sie verdient die Anerkennung für ihre harte Arbeit, wie Steffi Graf, Chris Evert und Martina Navratilova.» Man wünscht sich, Court würde sich eine Scheibe von Willliams' Grösse abschneiden.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Mbokani 22.01.2020 01:28
    Highlight Highlight Margaret Court IST ein Tennis-Idol. Ihre Weltansichten interessiert die meisten Leute inkl. mir einen Feuchten. Was sie jedoch im Tennis erreicht hat lässt sich nicht leugnen. Wieso hier jetzt aber wieder das Wort "Rassismus" auftaucht, ist mir schleierhaft. Es hat hier einfach nichts verloren Frau Navratilova und es wird nur zur die Übertreibung benötigt. Man kann zum Thema LGBT wirklich keine Meinung haben, wie Federer. Es ist auch mir egal.
  • Mira Bond 21.01.2020 22:16
    Highlight Highlight Federer übertreibt es definitiv mit seiner Über-Schweizer-Neutralität! Richtig schwach
  • Silent_Revolution 21.01.2020 22:04
    Highlight Highlight Genau den verbitterten Gesichtsausdruck, den man solchen Aussagen zuschreiben würde.
  • Selbst-Verantwortin 21.01.2020 21:23
    Highlight Highlight Und Teflon-Federer versteckt sich hinter ‚keine Meinung‘.
    Das macht ihn zum Unsympath!
  • Bambusbjörn aka Planet Escoria 21.01.2020 21:19
    Highlight Highlight Kranke Frau.
    Der Witz am ganzen, sie nennt sich Christin, und negiert mit ihrem Hass gleichzeitig das Gebot der universellen Liebe von Jesus.
    Ergo betreibt sie damit selbst Gotteslästerung und sch**sst auf Jesus Christus.
    Schon fast zu einfach diesen gestörten Hassmenschen den Spiegel vor zu halten und sie mit ihrer eigenen Religion zu schlagen.
    Mit der Religion wollen sie einfach nur die Verantwortung für ihren Hass auf ihren Gott abschieben.
    • DemonCore 22.01.2020 05:58
      Highlight Highlight Unsinn, Gott selbst ist homophob und Jesus ist ja Gott, deswegen ist die ja eine der wenigen ehrlichen Christinnen. Nahöstliche Steinzeitreligion halt.
  • Lucida Sans 21.01.2020 20:46
    Highlight Highlight Ich verstehe das nicht ganz. Die Frau konnte dereinst sehr gut Tennis spielen. Wieso erwartet man von ihr eine positive Meinung zur Homosexualität? Wo ist da der Zusammenhang? Das ist doch bloss eine blöde alte Frau mit kranken Ideen. Von denen gibt es sicher sehr viele. Ändern kann man die nicht. Aber ignorieren. Sie bringen nur Schlechtes in die Welt.
    • Güzmo 21.01.2020 23:22
      Highlight Highlight Wir erwarten das weil wir grad in einer diesbezüglichen Debatte stecken.
      Andere vielleicht weil sie eine öffentliche, ja offenbar gefeierte Person ist, und ein Vorbild sein sollte.
      Keiner zwingt die Dame ihr Maul aufzureißen und keiner zwingt sie, es zu halten, aber als öffentliche Person muss man sich eben mit vielen verschiedenen Erwartungen abfinden, und auch mit den Reaktionen falls man diese erfüllt oder enttäuscht - vor allem wenn man sie enttäuscht.
  • Ichwillauchwassagen 21.01.2020 20:26
    Highlight Highlight Haha, in ihrer Zeit hätte die Williams keine Chance gehabt..
    Nun, war das nicht vor der Rassentrennung in den USA?
    Also hat sie recht, da schwarze damals kaum eine Chance gehabt hätten im Tennis gross zu werden.
    Und nun, freier Meinungsäusserung sei dank wird ihr Hatespeach noch Weltweit in den Medien thematisiert.
    Lässt diese ewiggestrigre aus allem raus. Benennt den 2ten court um und gut ist.
    Ja, ihr Tennis Idole, verweigert den Auftritt dort, solange der court diesen Namen trägt.
    Das ist der einzig richtige Weg.
    Freie Meinungsäusserung im Namen jeder Religion gehört abgeschafft!
    • Selbst-Verantwortin 21.01.2020 21:29
      Highlight Highlight Die Meinung verabscheuen wir alle. Aber deswegen die Redefreiheit eingrenzen????
      🤦‍♂️🤦‍♀️
      Redefreiheit kann man nicht ein bisschen oder situativ haben. Wenn du sie eingrenzt, wird diese Macht früher oder später missbraucht werden.
      ZB gegen dich.
      Wehret den Anfängen!
      PS: lasst die Court schwatzen - macht sich bloss lächerlich.
    • DemonCore 22.01.2020 06:01
      Highlight Highlight Ich bin dafür, dass man alle Leute präventiv in Haft setzt, die die Meinungsäusserungsfreiheit einschränken wollen.
    • Aerohead 22.01.2020 14:21
      Highlight Highlight Lies nochmals ganz genau, was du geschrieben hast & dann wink durch die Gitterstäbe.
  • Bratansauce 21.01.2020 20:14
    Highlight Highlight Dabei sieht sie so sympathisch aus..
    • Silent_Revolution 21.01.2020 22:06
      Highlight Highlight Man kann sich unterhalten.
  • Adualia 21.01.2020 20:14
    Highlight Highlight mir fällt dazu nur "Abschaum" ein... Sie sollte sich schämen. Christliche Nächstenliebe vom feinsten, oder wie war das nochmal?
  • Menel 21.01.2020 20:12
    Highlight Highlight Und ich dachte immer, Jesus ist für die Sünden der Menschen gestorben und nur Jehova darf richten 🤔 ...ich werde die Christen wohl nie verstehen.
    • atorator 21.01.2020 20:17
      Highlight Highlight Es heisst in der Bibel: richte nicht, dass du nicht gerichtet werdest. Aber soweit ist Madame noch nicht gekommen in ihrem Fantasy-Roman.
    • Chris69 22.01.2020 09:14
      Highlight Highlight Glaube mir, Menel, die Homophobie ist bei weitem nicht ein Monopol des Christentums. Darfst dein Unverständnis auf wohl ziemlich alle Religionen ausweiten. Und wer ist nun wieder Jehova, der richten darf??? (Das ist dann wohl noch eine Untergruppe, lach)
  • Walser 21.01.2020 20:02
    Highlight Highlight Es nicht Grösse sondern Schwäche wenn man diese Frau noch ehrt. Grösse wäre, wenn alle Spieler und Spielerinnen das Turnier boykottieren würden solange es deren Name trägt.
  • dunou 21.01.2020 19:53
    Highlight Highlight Hab ich nicht gewusst von ihr. Traurig. Es bringt mich kaum so sehr etwas zum Kotzen wie radikale Evangelikane. Die sind auch mitverantwortlich, dass Trump im Weissen Haus sitzt
  • Youri 21.01.2020 19:45
    Highlight Highlight Und Roger hat wieder einmal keine Meinung zu einem wichtigen Thema 🥺
    • ConcernedCitizen 21.01.2020 20:44
      Highlight Highlight Klar hat er eine Meinung. Warum sollte er sich aber zu jedem Shitstörmchen äussern? Bisseguet
    • Lucida Sans 21.01.2020 22:03
      Highlight Highlight Herr Federer spielt Tennis. Das ist sein Job. Er ist aber keine moralische Instanz und kann denken was er will.
      Und wenn er mit dem Tennis und seinen Werbeverträgen viel Geld verdient, geht das auch keinen etwas an.
    • Cédric Wermutstropfen 21.01.2020 23:01
      Highlight Highlight Ich finde Federer macht das gut. Viele „Idole“ missbrauchen ihre Reichweite für politische Zwecke und manipulieren ihre treudoofen Fans. Federer hält einfach zu allem politischen den Mund, was ich ihm hoch anrechne.

      Ich finde es auch daneben, wie gewisse Federer beinahe dazu zwingen wollen, ihre Sichtweise einzunehmen. Weshalb? Er ist auch ein Privatmann und hat Recht auf seine eigene Meinung, welche niemanden etwas angeht.
  • rönsger 21.01.2020 19:43
    Highlight Highlight Mit "Man wünscht sich, Court würde sich eine Scheibe von (Serena) Willliams' Grösse abschneiden." So endet der Artikel über Margaret Court. Und zwischendrin erfährt man, dass Roger Federer dazu keine Meinung habe. Also nicht einmal zu dieser himmerschreienden Haltung Courts, die nichts mit Politik, Sponsoren oder ähnlich heiklen Minenfeldern zu tun hat, will Federer etwas sagen? Dominic Deville hat ihn am Sonntag perfekt richtig umschrieben: "Roger Federer hat definitiv weniger Ecken und Kanten als ein Tennisball."
    • Team Insomnia 21.01.2020 19:51
      Highlight Highlight Der Typ ist Aalglatt. Wie immer hat er bei etwas „heiklen“ Themen keine Meinung.
    • Menel 21.01.2020 20:10
      Highlight Highlight "Roger Federer hat definitiv weniger Ecken und Kanten als ein Tennisball."

      Darum ist er auch so beliebt; das Schweizer Ideal 😅
    • Kruk 21.01.2020 20:43
      Highlight Highlight "die nichts mit Politik, Sponsoren oder ähnlich heiklen Minenfeldern zu tun hat" kommt halt darauf an was seine Meinung dazu ist, wenn es dieselbe wie jene dieser Frau ist, könnte es das Ende seiner Popularität sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Amateurschreiber 21.01.2020 19:37
    Highlight Highlight "lest die ersten beiden Kapitel der Schöpfungsgeschichte"

    Offenbar hat sie im jenem Buch nicht viel weiter gelesen. Oder aber sie ignoriert solche Sätze wie: "Wie in allen Gemeinden der Heiligen sollen die Frauen in den Gemeindeversammlungen schweigen"
    • Heinzbond 21.01.2020 19:51
      Highlight Highlight Ja ne das hat man in heuchlerischer bigotterie überlesen. Frau court muss ja ihre Version des Wort Gottes in die Welt tragen...
  • Korrekt 21.01.2020 19:35
    Highlight Highlight Zum einen: Heisst der Court dann "Court Court"? Und andererseits sind ihre Aussagen wirklich absolut rückständig und meiner Meinung nach auch falsch. Was aber irgendwie nicht passt, ist Meinungsfreiheit zu predigen und wenn dann jemand "unbequeme" Aussagen macht, dann geht das natürlich wieder gar nicht. In einer Gesellschaft in der meiner Meinung nach jeder sagen darf was er will, ist es gerade Aufgabe dieser Gesellschaft solche Aussagen zu entkräfen aber nicht zu unterbinden.
    • Heinzbond 21.01.2020 19:53
      Highlight Highlight Unterbinden, nein aber als das demaskieren was sie sind, heuchlerischer bigott, nicht bibelfest, anfeindend, aussgrenzend und vollkommen unnötig.
    • atorator 21.01.2020 19:57
      Highlight Highlight Wer redet denn von unter inden? Genau, niemand, nur du. Madame muss halt die Konsequenzen tragen.
    • Electric Elefant 21.01.2020 20:03
      Highlight Highlight Und wieder einer, der nicht checkt was Meinungsfreiheit ist...
      Wurde ihr verboten sich zu äussern? Nein!Sie darf das ja alles sagen, aber gut finden oder abfeiern muss man solch homophoben Fundis nun wirklich nicht!
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. 21.01.2020 19:33
    Highlight Highlight Mann o Mann, die ist aber ganz übel drauf.

    Sagen wir doch einfach, dass sie einen gewaltigen Sprung in der Schüssel hat.
    • piatnik 21.01.2020 19:53
      Highlight Highlight warum?
    • N. Y. P. 21.01.2020 20:33
      Highlight Highlight Warum warum ?

      🤔
    • Hirngespinst 21.01.2020 21:09
      Highlight Highlight Warum wohl...?
    Weitere Antworten anzeigen
  • atorator 21.01.2020 19:29
    Highlight Highlight Typisch Federer, zu solchen Dingen hat er 'keine Meinung'. Was für ein Waschlappen. Vielleicht kann er bei den Evangelikalen noch ein paar Hunderter verdienen und auf die will und kann er natürlich nicht verzichten. Unglaublich.
    • Heinzbond 21.01.2020 19:54
      Highlight Highlight Ja man darfs sich halt nicht mit potentiellen Sponsoren verderben, hat ha noch nicht genug Geld ausserdem baut er grad...
    • Kruk 21.01.2020 20:12
      Highlight Highlight Ich hoffe es für ihn, dass es diesen Weg ist und nicht umgekehrt.
    • ConcernedCitizen 21.01.2020 20:47
      Highlight Highlight Warum sollte er sich zu Aussage von fremden Idioten Äussern? Nur weil die hässige Oma mal Tennis gespielt hat?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Füdlifingerfritz 21.01.2020 19:22
    Highlight Highlight Tja, das kann religiöser Dogmatismus aus einem machen. Schon recht traurig. Nichtsdestotrotz steht es ihr natürlich zu diese Meinungen zu vertreten, auch wenn sie meiner Meinung nach äusserst dumm sind. Dafür muss sie halt mit entsprechenden Reaktionen in den Medien und Kommentarspalten rechnen.
  • Calvin Whatison 21.01.2020 19:10
    Highlight Highlight Mit Ihrer Weltanschauung kann Sie froh sein, dass Sie nicht auf dem Scheiterhaufen landet. Oder wie war das mit Hexen in der frühen Neuzeit!? Unglaublich. 🤔🤣🤣🤣
  • Joe Smith 21.01.2020 19:03
    Highlight Highlight Oh, Roger Feder hat keine Meinung dazu. Nein so eine Überraschung aber auch.
  • Neemoo 21.01.2020 18:58
    Highlight Highlight ...stellt dieser Frau doch das Mikrophone ab und gebt ihr nicht noch mehr Plattform!
  • FrancoL 21.01.2020 18:47
    Highlight Highlight "Selbst Roger Federer, der Meister der Diplomatie, sagte vor dem Turnier, er wisse nicht, was er sagen solle und behalf sich einer Notlüge, als er sagte, er habe keine Meinung dazu"

    Schwach, einfach nur schwache Aussage, denn er würde kaum seine Sponsoren verärgern, wenn er die Aussagen der Court so taxieren würde wie sie taxiert gehören.
    • Team Insomnia 21.01.2020 19:54
      Highlight Highlight Gleich kommen die ganzen Fedi-Fanatiker und blitzen dich schön durch 😂. Natürlich werden sie ihren Götter-Gott zuerst noch verteidigen und seine Aussagen rechtfertigen.
    • FrancoL 21.01.2020 21:00
      Highlight Highlight Ich wäre ja froh man könnte mir mit Argumenten die Haltung Federer erklären, ich hätte persönlich nichts dagegen, doch ich glaube kaum dass man zur schwachen Nichtaussage von Federer überhaupt auch nur annähernd etwas Positives sagen kann.
    • Silent_Revolution 21.01.2020 23:18
      Highlight Highlight FrancoL

      Zweitwohnsitz in einem Staat der Homosexuelle verfolgt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Now 21.01.2020 18:46
    Highlight Highlight Ich denke eine der dämlichsten Erfindungen der Menschheit ist sportlichen Leistungen zu huldigen und in die Bewertung einer Person aufzunehmen.
    • Dr no 21.01.2020 23:00
      Highlight Highlight Schuster bleib bei deinen leisten : der Tennisspieler soll tennis spielen der politiker politisieren...

«Mein Gott, das war hart!» – Federer ist nach unfassbarer Wende weiter

Roger Federer zieht am Australian Open in Melbourne zum 18. Mal in die Achtelfinals ein. Der Weltranglisten-Dritte setzt sich in einem packenden Tennis-Thriller nach gut vier Stunden gegen den Australier John Millman 4:6, 7:6 (7:2), 6:4, 4:6, 7:6 (10:8) durch.

Am Tag des grossen Favoritensterbens im Melbourne Park erwischte es beinahe auch den sechsfachen Champion. Federer musste leiden, bis er seinen 100. Einzel-Sieg am Australian Open unter Dach und Fach hatte. «Mein Gott, das war hart», sagte er im Sieger-Interview.

Die Entscheidung fiel weit nach Mitternacht im Super-Tiebreak des fünften Satzes, als Federer in dem 2019 in Melbourne eingeführten Format bereits mit 4:8 zurückgelegen hatte, dank sechs Punkten in Folge aber doch noch die Wende …

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