Motorsport
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epa03415040 Swiss Moto2 rider Jesko Raffin of the GP Team Switzerland in action during the third free training session at Motorland racetrack in Alcaniz, Spain, 29 September 2012. The Motorcycling Grand Prix of Aragon will take place on 30 September 2012.  EPA/ANDREU DALMAU

Bild: EPA

Nächster Schweizer in der Moto2-Serie

Deal perfekt: «Töff-Jahrzehnt-Talent» Jesko Raffin fährt die Moto2-WM 2015

Kenner sagen, er sei so talentiert wie Tom Lüthi und Dominique Aegerter. Nun kann Jesko Raffin (18) zeigen, dass das stimmt: Er fährt die Moto2-WM 2015



klaus zaugg, misano

Der Schweizer dominiert die spanische Moto2-Meisterschaft auf einer Kalex nach Belieben und hat bisher 5 von 7 Rennen gewonnen. Dieses Championat gilt als beste Moto2-Meisterschaft nach der WM. Wie gut Jesko Raffin wirklich ist, werden wir allerdings erst wissen, wenn er im GP-Zirkus fährt.

Sein Manager Marco Rodrigo hat nun beim GP von San Marino in Misano einen Platz für seinen Schützling gefunden. Jesko Raffin wird die Moto2-WM im spanischen SAG-Team auf einer Kalex fahren. SAG steht für «Stopp And Go».

Switzerland's Jesko Raffin heads to  the Moto2 free practice session ahead of Sunday's Grand Prix of Japan at Twin Ring Motegi circuit in Motegi, north of Tokyo, Saturday, Oct. 13, 2012.  (AP Photo/Shuji Kajiyama)

Jesko Raffin bald auf Kalex? Bild: AP

Die perfekte Lösung für Raffin

Der Schweizer ersetzt den Franzosen Louis Rossi, aktuell auf dem 25. WM-Zwischenrang. Ist SAG eine gute Wahl? Die Frage stellt sich nicht. Es ist die einzige Wahl. Nur hier war noch ein Platz für die WM 2015 frei. 

SAG hatte schon ein Team in der 250er-WM und ist seit Beginn der Moto2-WM dabei. Ein erfahrenes Team mit familiärem Umfeld und genug Geld um technisch konkurrenzfähig zu sein. Ein ideales Umfeld für einen Einsteiger in die Moto2-WM. Manager Marco Rodrigo sagt: «Es ist eine sehr, sehr gute Lösung. Wir sind glücklich, dass es geklappt hat.»

Damit hat die Schweiz 2015 bereits vier Fixstarter: Dominique Aegerter, Tom Lüthi und Robin Mulhauser im neuen «Dream Team» und nun auch Jesko Raffin. Offen ist nun noch, ob auch Randy Krummenacher ein Team für die Moto2-WM 2015 findet.

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Tom Lüthi – die Fortsetzung einer Misere mit Maske und Maulkorb

Seit die Scheidung von seinem Team verkündet ist, quält sich Tom Lüthi (34) als grimmig entschlossener Einzelkämpfer durch den Rest der Saison. Er hat in Aragon soeben einen enttäuschenden 12. Platz herausgefahren. Mehr und mehr kommt nun ans Licht, wie Misstrauen im Team und fachliche Inkompetenz der Techniker seine Titelchancen ruiniert haben.

Teamchef Jürgen Lingg hat die mediale Kritik an der technischen Betreuung als einen Grund für die Trennung von Tom Lüthi per Ende Saison genannt. «Das hat mich doch sehr erstaunt» sagt Tom Lüthis Freund und Manager zu dieser seltsamen Begründung. «Tom und ich sind verdächtigt worden, Informationen an Sie weitergegeben zu haben. Weil anders Ihre kritischen Analysen nicht zu erklären seien. Das ist Unsinn und hat uns auch irritiert.»

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