Sie krönte ihre Karriere mit Olympiasilber: Nadine Fähndrich tritt Ende Saison zurück
Vor zwei Wochen krönte Fähndrich ihre Karriere an den Olympischen Spielen in Mailand-Cortina mit der Silbermedaille im Teamsprint an der Seite von Nadja Kälin. Mit einer fulminanten Schlussrunde sorgte die erfolgreichste Schweizer Langläuferin für den grossen Coup. «Eine Medaille an Olympischen Spielen war schon immer ein Traum von mir», blickt sie zurück auf dieses Highlight. Es sei wunderschön, dass dieser Traum, auf den sie so lange hingearbeitet hatte, in dieser Saison Realität geworden sei.
Überhaupt blickt Fähndrich wenige Wochen vor ihrem letzten Auftritt als Spitzensportlerin Ende Monat bei den Schweizer Meisterschaften in Les Diablerets dankbar auf ihre Karriere zurück: «Dass ich mein Hobby zum Beruf machen konnte, ist ein grosses Privileg. Ich bin extrem dankbar für all die Jahre, in denen ich zusammen mit meinem Team an meinen Fähigkeiten arbeiten und mich verbessern durfte.»
Zwei WM-Medaillen und sieben Weltcup-Siege
Elf Saisons im Weltcup, drei Olympia-Teilnahmen und fünf Weltmeisterschaften hat Fähndrich bestritten und dabei so viele Erfolge gefeiert wie keine Schweizer Langläuferin vor ihr. An Weltmeisterschaften gewann Fähndrich drei Medaillen. An der Seite von Laurien van der Graaff holte sie an der WM 2021 in Oberstdorf Silber im Teamsprint, in derselben Disziplin gab es 2025 in Trondheim Bronze zusammen mit Anja Weber. Auch im Einzel-Sprint lief sie im letzten Winter auf den dritten Platz.
Im Weltcup feierte die Innerschweizerin ihren ersten Podestplatz 2019 im italienischen Cogne über 10 km klassisch und fast zwei Jahre später folgte der erste Sieg auf höchster internationaler Stufe beim Skating-Sprint in Dresden. Insgesamt hat sie bisher 26 Weltcup-Podestplätze, davon sieben Siege (inklusive Mixed-Staffel und Teamsprints) erreicht. Nach Laurien van der Graaff und Evi Kratzer war sie erst die dritte Schweizer Langläuferin, die im Weltcup triumphieren konnte.
Ein letztes grosses Ziel
Im Weltcup feierte die Innerschweizerin ihren ersten Podestplatz 2019 im italienischen Cogne über 10 km klassisch und fast zwei Jahre später folgte der erste Sieg auf höchster internationaler Stufe beim Skating-Sprint in Dresden. Insgesamt hat sie bisher 26 Weltcup-Podestplätze, davon sieben Siege (inklusive Mixed-Staffel und Teamsprints) erreicht. Nach Laurien van der Graaff und Evi Kratzer war sie erst die dritte Schweizer Langläuferin, die im Weltcup triumphieren konnte.
