Gesellschaft & Politik
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«Grosse Unsicherheit»: Der Bund senkt seine Wachstumsprognose



Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) hat seine Prognose für das Schweizer Wirtschaftswachstum im laufenden Jahr etwas gesenkt. Grund ist laut den Ökonomen des Bundes die Weltwirtschaft, die sich schwächer entwickeln dürfte als bisher angenommen.

ARCHIV - ZUM THEMA RASA-INITIATIVE AN DER WINTERSESSION STELLEN WIR IHNEN AM DONNERSTAG, 7. DEZEMBER 2017, FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Alstom concern in Birr, canton of Aargau, Switzerland. Production hall of Alstom. Pictured on August 22, 2012. The Alstom repair service is checking the pieces that have to be repaired. The Swiss Alstom group  (French company) counts roughly 6000 employees and is one of the biggest Swiss industrial companies. The headquarter of the branch

Schlechtere Aussichten für die Schweizer Wirtschaft. Bild: KEYSTONE

Ausserdem verweisen sie auf die grosse Unsicherheit, welche die Exportwirtschaft und die Investitionen bremse. Neu geht das Seco für das Wachstum des realen Bruttoinlandproduktes (BIP) von einem Plus von 0.8 Prozent aus, nachdem es im Juni noch ein Plus von 1.2 Prozent vorhergesagt hatte. Unverändert auf +1.7 Prozent wird hingegen die Prognose für das Folgejahr 2020 belassen.

Weniger Impulse aus dem Ausland

Von der Auslandnachfrage seien im Prognosehorizont etwas geringere Impulse zu erwarten als noch in der letzten Prognose veranschlagt, meint das Seco laut Mitteilung vom Dienstag.

So mehrten sich etwa beim wichtigen Handelspartner Deutschland die Hinweise auf ein schwaches zweites Halbjahr, worunter vor allem die konjunktursensitiven Branchen der Exportwirtschaft (Metall- und Maschinenindustrie) litten. Und die Aufwertung des Frankens der vergangenen Monate bremse die Ausfuhren zusätzlich.

Aber auch für die Binnenkonjunktur hätten sich die Aussichten eingetrübt. Aufgrund der rückläufigen Auslastung der Produktionskapazitäten, der schwachen Auftragseingänge und der grossen Unsicherheit dürften die Unternehmen in naher Zukunft trotz günstiger Finanzierungsbedingungen nur zaghaft in Ausrüstungen investieren, heisst es.

Für die Bauinvestitionen ist laut Seco ebenfalls eine verhaltene Entwicklung zu erwarten: Steigende Leerstandsziffern und sinkende Baubewilligungen würden zumindest im Hochbau auf eine gewisse Sättigung des Marktes hindeuten, heisst es.

Demgegenüber erwarten die Seco-Ökonomen für den Konsum eine Fortsetzung des moderaten Wachstums der ersten Jahreshälfte, getragen von der immer noch günstigen Lage am Arbeitsmarkt. 2019 dürfte die Beschäftigung weiter solide wachsen, hauptsächlich im Dienstleistungssektor, und die Arbeitslosenquote im Jahresdurchschnitt bei tiefen 2.3 Prozent liegen. (sda/awp)

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Da mussten die Prognosen auch gesenkt werden: Die 30 am wenigsten verkauften Autos der Schweiz

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    Alle Leser-Kommentare
  • GraveDigger 17.09.2019 15:32
    Highlight Highlight Solange das System mit Fiatmoney am Leben erhalten wird, wird es gut gehen, auch bei uns. Es würde mich mal interessieren was mit den zehntausenden Autos passiert die noch auf "Halde" stehen die produziert wurden um die Zahlen in DE zu schönen.Die produzierende, wertschöpfende Wirtshaft wird in ganz Europa stück für stück demontiert. Etwas wird nach CN verscherbelt und der Rest wird aufgekauft durch "Investmentfirmen", ausgesaugt und eingestampft. Firmen wie Frazenbuch, Apfel oder Kuugel und Migrosoft die keinerlei Produkte mit reellem nutzen produzieren schreiben satte Gewinne.Verkehrte Welt

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