Naher Osten
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Israel kündigt nach Bombenanschlag Ausbau von Siedlung an



epa07792033 Israeli soldiers stand next to their armoured fighting vehicle (AFV) at the Israeli-Syrian border, in the Golan Heights, north of Israel, 25 August 2019. The Israel Defense Forces (IDF) confirmed on the day that overnight its Air Force had struck Iranian Quds Force targets in Syria. In reactions to the incident, the Israeli deployed artillery units and the Iron Dome at the border with Syria.  EPA/ATEF SAFADI

Bild: EPA

Nach dem Tod einer Israelin bei einem Bombenanschlag im besetzten Westjordanland hat Israel den Ausbau der nahegelegenen Siedlung Dolev angekündigt. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu habe die Gründung eines neuen Viertels in Dolev mit rund 300 Wohnungen genehmigt, teilte sein Büro am Montag mit.

«Wir werden unsere Wurzeln vertiefen und unsere Feinde schlagen», wird Netanjahu in der Mitteilung zitiert. «Wir werden das Siedlungsprojekt stärken und weiterentwickeln.»

Bei dem Bombenanschlag am Freitag war eine 17-jährige Israelin getötet worden. Ihr 46 Jahre alter Vater und ihr 19 Jahre alter Bruder wurden schwer verletzt, wie die Armee und das zuständige Spital in Jerusalem mitteilten. Der Angriff ereignete sich laut Armee an einer Quelle nahe der Siedlung Dolev nordwestlich von Ramallah.

Am Wochenende nahmen israelische Sicherheitskräfte nach Angaben der Armee mehrere Personen im Zusammenhang mit dem Anschlag fest, darunter zwei Mitglieder der radikal-islamischen Hamas.

Israel hält seit dem Sechstagekrieg 1967 das Westjordanland besetzt und hat Ost-Jerusalem annektiert. Dort leben mittlerweile mehr als 600'000 israelische Siedler. Die Palästinenser fordern die Gebiete für einen eigenen Staat – mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt. (aeg/sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • WID 26.08.2019 14:39
    Highlight Highlight Und der gegenseitige Hass geht weiter...
  • RicoH 26.08.2019 11:21
    Highlight Highlight Bei aller Diskussion um Israel wird oft wohlwollend übersehen, dass die Besiedelung im Westjordanland ein illegaler Akt ist.

    Die Errichtung von Siedlungen in den besetzten Gebieten stellt eine Verletzung sowohl des Haager Abkommens von 1907 über Gesetze und Gebräuche des Landkriegs als auch der IV. Genfer Konvention von 1949, die Israel 1951 ratifiziert hat, dar.

    Ist es denn so schwer zu verstehen, dass es nie Frieden geben wird, solange Israel Land illegal annektiert und dafür sogar Palästinenser enteignet?
    • Gender Bender 26.08.2019 11:37
      Highlight Highlight Die gegen Israel geführten Kriege der umliegenden Feigl..... waren sicher legal.
    • Michaka 26.08.2019 12:41
      Highlight Highlight Was, wenn Frieden gar nicht das Ziel ist...?
    • Do not lie to mE 26.08.2019 14:10
      Highlight Highlight Herr Abbas vor kurzem sagte Zitat "Jeder Stein, mit dem ihr auf unserem Land gebaut habt, und jedes Haus, das ihr auf unserem Land errichtet habt, ist zur Zerstörung bestimmt. Allahs Wille Sie werden alle im Abfalleimer der Geschichte landen. Jerusalem, wie auch immer sie es nennen. Jerusalem gehört uns, ob es ihnen passt oder nicht.“ Tönt nicht gerade nach friedlicher absicht.
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