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Bobby Leiser erinnert sich.

«Es war die Hölle» – dieser Schweizer war am ersten Woodstock dabei

Er flog mit The Who ans Woodstock-Festival und verliess es mit Jimi Hendrix. Bobby Leiser war einer der wenigen Schweizer vor Ort. Er erzählt.

Stefan Künzli / CH Media



«Im Sommer 1969 arbeitete und wohnte ich bei Miles Davis in der 77. Strasse in Manhattan. Überall hingen diese Woodstock-Plakate mit den angesagtesten Bands. Das reizte mich, die Skepsis war aber gross. Viele hielten es für unmöglich, dort, in dieser ländlichen, abgelegenen Gegend, einen solchen Anlass durchzuführen. Prompt gab es schon zwei Tage vor dem Festivalstart Meldungen von Massen, die nach Woodstock unterwegs waren.

NEW YORK, UNITED STATES - AUGUST 1969:  Several youths huddled together under a piece of clear plastic in the rain during the Woodstock Music & Art Fair.  (Photo by John Dominis/The LIFE Picture Collection via Getty Images)

Bild: The LIFE Picture Collection

Helikopterbilder zeigten verstopfte Strassen. Nichts ging mehr. Die Leute hatten ihre Autos zum Teil 20, 30 Kilometer vom Festival entfernt einfach stehen lassen und sich zu Fuss auf den Weg gemacht. Ich wollte auch gehen, aber die Bilder haben mich abgeschreckt. Da hat mir Miles über sein Management einen Platz in einem Transporthelikopter der Veranstalter organisiert, in dem ich mitfliegen konnte.

Am Samstag gegen Mittag sind wir abgeflogen. Dabei hatte ich das Glück, dass ich mit der Band The Who im Helikopter mitfliegen konnte. Im Anflug sah ich die Menschenmassen, die Schlangen, die sich am Samstagmorgen immer noch Richtung Woodstock bewegten. Die Zäune waren längst niedergetrampelt. Alle hatten freien Zugang zum Festival. Im Helikopter warnte Pete Townshend vor dem Trinkwasser in Woodstock. Das Wasser hinter der Bühne sei mit Drogen versetzt, LSD und anderem. The-Who-Drummer Keith Moon hat aber genau das gereizt, und er stürzte sich nach der Landung auf das Wasser. Schon nach einer Stunde war er völlig weggetreten.

Das Chaos war total. Woodstock war das am schlechtesten organisierte Festival, das ich je erlebt habe. Nichts funktionierte. Ich war backstage, lief aber auch durch das Gelände und wollte mir ein Bild machen. Da war nichts von Hippie-Idylle. Schon am Samstag war das ganze Gelände verschissen. Das Hippie-Paradies, das berühmte paradiesische Seelein, in dem die Leute nackt badeten, hatte sich in eine stinkende Kloake, in ein Güllenloch verwandelt.

Wide-angle overall of huge crowd facing the distant stage, during the Woodstock Music & Art Fair.  (Photo by John Dominis/The LIFE Picture Collection via Getty Images)

Bild: The LIFE Picture Collection

Die sanitären Anlagen waren für ein paar tausend Leute berechnet, nicht für fast eine halbe Million. Deshalb hat jeder sein Geschäft erledigt, wo es grad passte. Es herrschte die absolute Katastrophe. Die Leute waren verzweifelt, hatten nichts mehr zu essen und zu trinken. Kinder weinten. Es war die Hölle. Erstaunlich immerhin war, dass es trotz der prekären Zustände weitgehend friedlich blieb.

Am Samstag hat deshalb die Armee mit Helikoptern zigtausende Notrationen angeliefert und mit geländegängigen Fahrzeugen Wasser gebracht. Nicht auszudenken, was geschehen wäre, wenn die Armee nicht geholfen hätte. Die Armee hat sich von ihrer besten Seite gezeigt und Schlimmeres verhindert.

Mich hat natürlich vor allem der Auftritt von The Who interessiert, die noch relativ zeitnah, aber mit mehrstündiger Verspätung zum vorgesehenen Termin auftraten. Ich hatte Rucksack und Schlafsack dabei und wollte unbedingt noch Jimi Hendrix sehen, der das Finale am Sonntagabend bestreiten sollte. Ich freute mich auch auf Schlagzeuger Mitch Mitchell, mit dem ich befreundet war. Schon am Sonntagmorgen waren die Mitglieder des Trios auf dem Gelände. Doch aufgrund der Verspätungen mussten sie warten. Am Sonntagabend hätten sie auftreten sollen, doch das Konzert begann erst am Montagmorgen um 8.30 Uhr.

ARCHIV - ZUM 50. JAHRESTAG DES WOODSTOCK FESTIVALS AM DONNERSTAG, 15. AUGUST 2019, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Blick auf die zahlreichen Besucher des legendaeren Woodstock-Festivals in Bethel, New York, aufgenommen im August 1969. Die Kommunalpolitiker in Woodstock hatten abgewunken, das Festival wurde auf die sauren Wiesen eines Bauern bei Bethel verlegt (der Name Woodstock setzte sich jedoch durch), statt der erwarteten 60'000 Besucher kamen mehr als 400'000 und heftiger Regen und schlechte Organisation fuehrten dazu, dass kaum einer die 18 Dollar Eintritt zahlte. Trotzdem: Das vom 15. bis 18. August 1969 dauernde Festival war im Rueckblick einer der Hoehepunkte der 'Love and Peace'-Aera der spaeten 1960er Jahre. (KEYSTONE/Photopress-Archiv/UPI/STR)

Bild: PHOTOPRESS-ARCHIV

Zu dem Zeitpunkt war ein Grossteil der Leute, völlig übermüdet, wieder abgereist. Am Sonntagabend gegen 23 Uhr begann der grosse Aufbruch. Viele Leute aus der Region New York mussten ja am Montag wieder zur Arbeit erscheinen. Sie alle haben etwas vom Besten verpasst: Jimi Hendrix war schlichtweg genial.

Glücklicherweise konnte ich danach im Helikopter mit Hendrix wieder zurückfliegen. Nichts wie weg. Ich war froh, dass ich das Festival heil überstanden hatte, und sagte mir: Nie mehr!

FILE - In this Aug. 16, 1969 file photo music fans relax during a break in the entertainment at the Woodstock Music and Arts Fair in Bethel, N.Y. It was great spot for peaceful vibes, but miserable for handling the hordes coming in by car. Fifty years later, memories of the anarchic weekend of Aug. 15-18, 1969, remains sharp among people who were in the crowd and on the stage for the historic festival. (AP Photo/File)

Bild: AP

Umgekehrt war es eindrücklich, wie über 400'000 Leute unter zum Teil widrigsten Umständen friedlich zusammenlebten, litten und einen Musikgenuss der Superlative erlebten. Doch es war auch klar: Das war der Todesstoss der Hippie-Zeit unter dem Signet von Love & Peace».

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54Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Don Sinner 15.08.2019 22:38
    Highlight Highlight Und ich war auf dem Mond. Will heissen, alles was Leiser sagt, hat man dutzendfach gelesen oder in der (empfehlenswerten) Doku von Michael Wadleigh gesehen. Ausser, dass es bei weitem nicht so dramatisch und schlimm war, dass Leiser bei Miles Davies wohnte und im Heli mit Jimi Hendrix zurückflog. ! My 🍑 ! - Aber Hendrix war wirklich erste Sahne - morgens um 8, total relaxed und konzentriert (s. erwähnte Doku).
  • Pascolo 15.08.2019 21:46
    Highlight Highlight Was Er schreibt hab ich schon mehrfach so gelesen, es soll Leute gegeben haben die gehungert haben, auch Trinkwasser gab es keines, die Musik war sicher Geil sofern man was hörte, die Anlage wird ja kaum heutigen Standort gehabt haben, 2/3 hat sicher nichts mitgekriegt!
  • Tolstojewski 15.08.2019 21:20
    Highlight Highlight "Umgekehrt war es eindrücklich, wie über 400'000 Leute unter z.T. widrigsten Umständen friedlich zusammenlebten, litten und einen Musikgenuss der Superlative erlebten." - Dieser Satz von Bobby Leiser fasst zusammen, was Woodstock ausmachte und seinen Mythos begründete. Heute wird viel über die widrigen Umstände des Festivals geschrieben, die Musik jedoch oft ausser Acht gelassen. Sie war indessen grossartig, wie die Publikation des Auftritts von CCR und die Box "Back to the Garden" erneut belegen. Woodstock war in mancher Hinsicht ein Stück Himmel auf Erden. Die Hölle folgte erst in Altamont.
  • Ihre Dudeigkeit 15.08.2019 15:09
    Highlight Highlight Mal jemand der wirklich sagt wie es war... Sonst hört man ja nur die romantische Version von love peace & happyness. Glaub ihm jedes Wort.
  • Heini Hemmi 15.08.2019 14:11
    Highlight Highlight Demonstrieren gegen die Armee, die einem gleichzeitig das Leben rettet. Erinnert mich an die Bigotterie der heutigen Cüpli-Linken (und auch Rechtspopulisten).
    • quallbum 15.08.2019 16:03
      Highlight Highlight Muss ich dich an den Vietnamkrieg erinnern?
    • Schutudent 15.08.2019 18:43
      Highlight Highlight Ich korrigiere dich, sie haben gegen den krieg demonstriert. Nicht gegen die armee
    • manhunt 15.08.2019 22:03
      Highlight Highlight und immer wenn ich das gefühl habe, ich hätte den dümmsten kommentar gelesen, setzt irgendwer noch einen obendrauf.
      hauptsache es wird keine noch gelegenheit ausgelassen, gegen linke zu schiessen. und sei es noch so weit hergeholt.
  • TreeOfLife 15.08.2019 13:43
    Highlight Highlight Die Geschichten vom ihm über Miles Davis, Duke Ellington & Co. würden mich wirklich mal wundernehmen. Bitte mehr von ihm und seiner Geschichte :)
  • dmark 15.08.2019 13:13
    Highlight Highlight Und alles ohne wlan und mobile Daten...
    Heutzutage hätte das Insta und Youtube gesprengt.
  • TingelTangel 15.08.2019 13:01
    Highlight Highlight Altamont Free Concert war bisschen kleiner aber auch Dreckiger -
    Play Icon
  • DomKi 15.08.2019 11:26
    Highlight Highlight Würg, kotz, graus... und andere hatten es zu richten.
  • Gubbe 15.08.2019 11:22
    Highlight Highlight Natürlich hat er mit dem Beschrieb von Woodstock recht. Bobby Leiser war als Musiker nie präsent. Er war Roadie, also ein Kofferträger und Bereitsteller der Instrumente, Mikros, Verstärker und Lautsprecher. Dies direkt nach dem Schulabgang. Das er all diese Bands kannte, war wohl, dass er seine Arbeit gut gemacht hat. Alle Bands die er aufgezählt hat, waren um Längen besser als viele, denen heute zugejubelt wird. Die haben die Musik geprägt, die heutigen prägen nur ihr Image.
    • JoeyOnewood 15.08.2019 13:22
      Highlight Highlight „früher war alles besser“ - gähn! Eine derart breit talentierte Musiklandschaft wie heute gab es wohl noch nie. Da die Auswahl gross ist, daher muss man sich halt etwas bemühen, die tollen zu finden. Die guten spielen heute halt eher nicht mehr im Hallenstadion.

      Geh mal an die Musikfestwochen, oder besuch ab und zu den Bogen F oder die Bad Bonn Kilbi.
    • Tilia 15.08.2019 20:56
      Highlight Highlight Word!! Bogen F eine meiner Lieblingslocations für Musik 🥰
    • Pascolo 16.08.2019 16:20
      Highlight Highlight Wenn man nur Hitparaden hört, man kann sogar in der Schweiz im einheimischen schaffen tolle Musik hören, abseits der grossen Konzerten, erst letzthin 3 Jazzmusikern in einem Einkaufszentrum zugehört, junge Leute war sooooo Geil !
  • Janis Joplin 15.08.2019 10:57
    Highlight Highlight Ich sah das Original (inkl. Alter Ego) auf DVD - das reichte bei aller Liebe zur damaligen Musik und dem Lebensgefühl.
    Woodstock kann ich auch zuhause haben, etwas Southern Comfort, Musik, Licht dimmen etc. auftreten muss ich ja nicht mehr :D
  • Militia 15.08.2019 10:37
    Highlight Highlight Ich würde viel lieber mehr über Bobby Leiser erfahren!
  • Alnothur 15.08.2019 10:02
    Highlight Highlight Wie ironisch, dass ausgerechnet die Armee das Hippiefestival gerettet hat
  • IMaki 15.08.2019 09:38
    Highlight Highlight Si non e vero e ben trovato. Auf alle Fälle ein nettes Namedropping zum Who is Who in Woodstock. Aber wer zum Teufel ist Bobby L? Ich glaube dem Kerl kein Wort.
    • papperlapapp 15.08.2019 10:55
      Highlight Highlight Das würd ich aber. Bobby hat mit swisscheesechocolate einen weltbekannten Backliner Laden aufgebaut, wo man das abgefahrendste Musikequipement mieten konnte, da standen bis vor ein paar Jahren alle Stars Schlange. Dann hat er den Laden an Habegger verkauft. Bobby L ist eine lebende Legende... Und e guete Typ derzue 🤘
  • Simsalabum 15.08.2019 09:33
    Highlight Highlight Mich würde viel eher interessieren, was er so über Miles Davis zu erzählen hat. Das Woodstock eine Katastrophe war, weiss man ja.
  • LLewelyn 15.08.2019 09:25
    Highlight Highlight Hätte es damals schon Twitter, Instagram und den 24h Newscycle gegeben - Woodstock wäre vermutlich zum proto-fyre-festival geworden (wobei der Vibe und die Absicht bei Woodstock unbestritten sympathischer war).
  • Laeddis 15.08.2019 09:20
    Highlight Highlight Ein gutes Beispiel dafür, dass Dinge aus der Vergangenheit später mit der rosaroten Brille gesehen werden. Das Festival war doch nicht so perfekt wie es alle sehen wollen.
  • Timbooked2 15.08.2019 09:11
    Highlight Highlight Who the heck is Bobby Leiser?
    Bitte mehr von ihm!
    • Loeffel 15.08.2019 10:55
      Highlight Highlight https://amp-solothurnerzeitung-ch.cdn.ampproject.org/v/s/amp.solothurnerzeitung.ch/solothurn/kanton-solothurn/ein-solothurner-spielte-mit-jazz-legende-miles-davis-nicht-nur-musik-128956948?amp_js_v=a2&_gsa=1&usqp=mq331AQA#referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com&_tf=Von%20%251%24s&ampshare=https%3A%2F%2Fwww.solothurnerzeitung.ch%2Fsolothurn%2Fkanton-solothurn%2Fein-solothurner-spielte-mit-jazz-legende-miles-davis-nicht-nur-musik-128956948
  • felixJongleur 15.08.2019 08:47
    Highlight Highlight Hahaha, das Woodstock eine verkackte Kloake, definitiv nicht das Bild von diesem Festival welches die Zeit überdauert hat, vor allem auch der Part mit der Armee die Nothilfe leistete - wusste ich nicht. Spannend wie so Mythen entstehen, für mich war Woodstock flowers in se hair nicht kacke under se Zehen, die Musik betreffend war das Festival aber sicherlich sehr wichtig.
  • LibConTheo 15.08.2019 08:40
    Highlight Highlight Was hat Bobby richtig gemacht, dass er als Schweizer bei Miles Davis gearbeitet hat, mit "The Who" ans Woodstock flog (!) sowie mit Jimi Hendrick zurück flog.

    Seine Geschichte würde mich sehr interessieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Supermonkey 15.08.2019 08:33
    Highlight Highlight Hoffentlich ist dies der Start einer neuen Kolumne! "Bobby erinnert sich:" biiitteee 😃 Lang lebe Bobby!
  • Käpt'n Hinkebein 15.08.2019 08:28
    Highlight Highlight Die Geschichten von Herrn Leiser wären wahrscheinlich eine eigene Rubrik wert, liebes watson-Team :)
  • Snowy 15.08.2019 08:10
    Highlight Highlight Sei‘s drum: Ich wär gerne dabei gewesen. 🌈☮️😎🚀
  • pamayer 15.08.2019 06:48
    Highlight Highlight Wohl der ehrlichste Bericht über Woodstock.
  • Butch Cassidy & Sundance Kid 15.08.2019 06:42
    Highlight Highlight Die wohl "schweizerischste" beschreibung so eines events..
    Das was schlecht, dieses war doof, das gefiel mir nicht....
    herrlich. Hehe. xD
    • mystiker 16.08.2019 16:46
      Highlight Highlight und alles war soo günstig dort

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