Der iranische Marine-Kommandeur Alireza Tangsiri ist offenbar tot. Dies meldet die «Times of Israel» unter Berufung auf einen israelischen Regierungsvertreter. Er soll bei einem Luftangriff auf die iranische Stadt Bandar Abbas getötet worden sein. Tangsiri war Teil der iranischen Revolutionsgarden und für die Sperrung der Strasse von Hormus mitverantwortlich. Offizielle Bestätigungen gibt es weder von Israel noch aus dem Iran.
Eine israelische Artillerieeinheit beschiesst am 14. März 2026 Ziele im Libanon.Bild: keystone
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Israelische Zeitung meldet Tod von iranischem Marine-Kommandeur +++ Tote in Abu Dhabi
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10:29
Israelische Zeitung meldet Tod von iranischem Marine-Kommandeur
9:17
Zwei Tote in Abu Dhabi durch herabfallende Raketenteile
In der emiratischen Hauptstadt Abu Dhabi sind zwei Menschen durch herabfallende Trümmerteile einer Rakete getötet worden. Wie das Medienbüro der Stadt mitteilte, wurde eine ballistische Rakete durch das Luftabwehrsystem abgefangen. Dabei seien die Trümmerteile abgefallen.
Drei weitere Menschen seien bei dem Vorfall verletzt worden. Ausserdem wurden den Angaben zufolge mehrere Autos beschädigt.
Auch andere Golfstaaten meldeten erneuten Beschuss auf ihr Territorium. In Kuwait seien feindliche Drohnen abgefangen worden, teilte die staatliche Nachrichtenagentur Kuna mit. Das saudische Verteidigungsministerium berichtete, Geschosse in der östlichen Region abgefangen und zerstört zu haben.
Seit Ausbruch des Iran-Kriegs stehen auch die Golfstaaten unter Beschuss. Der Iran feuert in Reaktion der israelisch-amerikanischen Angriffe in Richtung von US-Interessen in der Region. (sda/dpa)
Drei weitere Menschen seien bei dem Vorfall verletzt worden. Ausserdem wurden den Angaben zufolge mehrere Autos beschädigt.
Auch andere Golfstaaten meldeten erneuten Beschuss auf ihr Territorium. In Kuwait seien feindliche Drohnen abgefangen worden, teilte die staatliche Nachrichtenagentur Kuna mit. Das saudische Verteidigungsministerium berichtete, Geschosse in der östlichen Region abgefangen und zerstört zu haben.
Seit Ausbruch des Iran-Kriegs stehen auch die Golfstaaten unter Beschuss. Der Iran feuert in Reaktion der israelisch-amerikanischen Angriffe in Richtung von US-Interessen in der Region. (sda/dpa)
8:53
Fünf iranische Raketenangriffe in zwei Stunden
Intensiver Raketenbeschuss Israels aus dem Iran: In fünf Wellen binnen rund zwei Stunden flogen am Morgen nach Militärangaben iranische Geschosse auf den jüdischen Staat.
In zahlreichen Gebieten Israels – darunter im Grossraum Tel Aviv, in Jerusalem sowie im Norden des Landes – gab es Raketenalarm. Nach Angaben von Armee und Rettungskräften kam es an mehreren Orten zu Einschlägen. Berichte zu Verletzten gab es zunächst nur von einem Einschlagsort in einer arabischen Ortschaft östlich von Tel Aviv. Auch vom Libanon aus gab es in der Nacht und am Morgen erneut Beschuss des israelischen Nordens. (sda/dpa)

In zahlreichen Gebieten Israels – darunter im Grossraum Tel Aviv, in Jerusalem sowie im Norden des Landes – gab es Raketenalarm. Nach Angaben von Armee und Rettungskräften kam es an mehreren Orten zu Einschlägen. Berichte zu Verletzten gab es zunächst nur von einem Einschlagsort in einer arabischen Ortschaft östlich von Tel Aviv. Auch vom Libanon aus gab es in der Nacht und am Morgen erneut Beschuss des israelischen Nordens. (sda/dpa)
7:32
Verletzte bei Einschlägen im Grossraum Tel Aviv
Bei neuen Raketenangriffen des Irans auf Israel am Morgen hat es nach Militärangaben mehrere Einschläge im Grossraum Tel Aviv gegeben. Sechs Menschen seien in der arabisch geprägten Ortschaft Kfar Kassem östlich der Küstenmetropole verletzt worden, teilte der israelische Rettungsdienst Magen David Adom mit.
Rettungskräfte seien innerhalb von Minuten zum Ort des Einschlags gekommen, erzählte ein Sanitäter. «Vor Ort sahen wir grosses Durcheinander, begannen mit Durchsuchungen im Haus und stellten Zerstörungen im mittleren Bereich des Hauses fest», sagte er. «Fünf Personen, die sich im Haus befanden, wurden durch die Druckwelle verletzt.» Nach der Erstversorgung vor Ort seien sie ins Krankenhaus gebracht worden.
Im Verlauf der Nacht hatte es nach Medienberichten weitere Raketenangriffe aus dem Iran sowie aus dem Libanon auf den Grossraum Tel Aviv gegeben. (sda/dpa)

Rettungskräfte seien innerhalb von Minuten zum Ort des Einschlags gekommen, erzählte ein Sanitäter. «Vor Ort sahen wir grosses Durcheinander, begannen mit Durchsuchungen im Haus und stellten Zerstörungen im mittleren Bereich des Hauses fest», sagte er. «Fünf Personen, die sich im Haus befanden, wurden durch die Druckwelle verletzt.» Nach der Erstversorgung vor Ort seien sie ins Krankenhaus gebracht worden.
Im Verlauf der Nacht hatte es nach Medienberichten weitere Raketenangriffe aus dem Iran sowie aus dem Libanon auf den Grossraum Tel Aviv gegeben. (sda/dpa)
20:38
US-Regierung droht dem Iran mit verschärften Angriffen
Die US-Regierung hat dem Iran mit verschärften Angriffen gedroht. Wenn der Iran die neue Realität nicht anerkennt, werden die USA härter zuschlagen als je zuvor, wie Regierungssprecherin Karoline Leavitt in Washington sagte. US-Präsident Donald Trump sei trotz der Verhandlungen bereit, die Hölle im Iran losbrechen zu lassen.
Leavitt sagte, die Führung in Teheran habe nun die Chance, mit Trump zu kooperieren. Dazu gehöre, das Nuklearprogramm aufzugeben und die USA und ihre Verbündeten nicht weiter zu bedrohen. (sda/dpa)
Leavitt sagte, die Führung in Teheran habe nun die Chance, mit Trump zu kooperieren. Dazu gehöre, das Nuklearprogramm aufzugeben und die USA und ihre Verbündeten nicht weiter zu bedrohen. (sda/dpa)
20:36
Polizei: Hisbollah schiesst Streumunition auf Israels Norden
Die libanesische Hisbollah-Miliz hat nach israelischen Polizeiangaben eine Grenzstadt in Israel mit Streumunition beschossen. «Vor einer kurzen Zeit haben Hisbollah-Terroristen ihre Version von Raketen mit Streumunition auf ein Wohngebiet im Norden abgefeuert», sagte ein israelischer Polizeisprecher in Kiriat Schmona.
Das Geschoss sei in der Nähe eines Spielplatzes eingeschlagen, es sei niemand verletzt worden. Sprengstoffexperten hätte die gefährlichen Teile der Munition gesichert und eingesammelt.
Die Hisbollah teilte derweil mit, sie habe israelische Soldaten in Kiriat Schmona mit Drohnen angegriffen. (sda/dpa)
Das Geschoss sei in der Nähe eines Spielplatzes eingeschlagen, es sei niemand verletzt worden. Sprengstoffexperten hätte die gefährlichen Teile der Munition gesichert und eingesammelt.
Die Hisbollah teilte derweil mit, sie habe israelische Soldaten in Kiriat Schmona mit Drohnen angegriffen. (sda/dpa)
20:34
Israels Aussenminister an UN: Hisbollah zu Terrororganisation erklären
Israels Aussenminister Gideon Saar hat in einem Schreiben an den UN-Sicherheitsrat gefordert, die Angriffe der Hisbollah gegen sein Land zu verurteilen und die proiranische Miliz als Terrororganisation einzustufen. Seit dem 2. März habe die Hisbollah mehr als 3.500 Raketen und Drohnen auf Israel abgefeuert, schrieb Saar auf der Plattform X. Die Hisbollah-Angriffe richteten sich gegen dieselben Einwohner, die die Regierung nach dem Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober 2023 aus Nordisrael evakuiert habe, so Saar. Bereits damals hatte die Hisbollah Gemeinden und zivile Einrichtungen beschossen. (sda/dpa)
20:32
Iran-Krieg: Guterres ernennt Sondergesandten
Bei seinen Bemühungen um eine Lösung im Iran-Krieg hat UN-Generalsekretär António Guterres einen Sondergesandten für den Konflikt ernannt. Der Franzose Jean Arnault werde die Anstrengungen der Vereinten Nationen im Hinblick auf den Konflikt und seine Folgen leiten, sagte der UN-Chef in New York. Arnault hat zuvor unter anderem als UN-Gesandter für Afghanistan, Kolumbien und Bolivien gearbeitet.
«Dieser Krieg ist ausser Kontrolle geraten», so Guterres. Er rief die USA und Israel auf, den Krieg zu beenden und forderte Iran dazu auf, die Angriffe auf Nachbarstaaten einzustellen. (sda/dpa)
«Dieser Krieg ist ausser Kontrolle geraten», so Guterres. Er rief die USA und Israel auf, den Krieg zu beenden und forderte Iran dazu auf, die Angriffe auf Nachbarstaaten einzustellen. (sda/dpa)
16:11
Keine registrierten Schweizer Reisenden mehr im Nahost-Krisengebiet
Alle in der Travel-Admin-App registrierten Reisenden aus der Schweiz haben offenbar ihre Heimreise antreten können. Dem Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) sind keine noch festsitzenden Reisenden bekannt.
Mehrere Fluggesellschaften hätten den Flugbetrieb an den internationalen Flughäfen der Region im Nahen und Mittleren Osten wieder aufgenommen, teilte das EDA am Mittwoch auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit. Derzeit gebe es tägliche direkte Linienflugverbindungen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten in die Schweiz.
Damit hat sich die Situation im Reisebereich beruhigt. In den ersten Kriegstagen Anfang März hatten sich über 4000 gestrandete Reisende aus der Schweiz auf der vom EDA eingerichteten Tavel-App registriert.
Ruhig ist es nach Angaben des EDA auch auf der Helpline und den diplomatischen Vertretungen der Schweiz in der betroffenen Region. Diese verzeichneten ein geringes Anfrageaufkommen, das sich hauptsächlich auf Reisehinweise und konsularische Dienstleistungen konzentriere. Alle Schweizer Vertretungen in den Golfstaaten seien in Betrieb, und das Personal sei wohlauf.
Die Schweizer Botschaft in Teheran bleibt derweil weiterhin geschlossen. Abgesehen von der Situation vor Ort fungiert die Schweiz laut EDA weiterhin als Schutzmacht der Vereinigten Staaten in Iran. Der Kommunikationskanal zwischen den USA und Iran sei offen und stehe zur Verfügung. Aus Gründen der Diskretion äussere sich die Schweiz aber nicht weiter zu diesem Thema. (sda)
Mehrere Fluggesellschaften hätten den Flugbetrieb an den internationalen Flughäfen der Region im Nahen und Mittleren Osten wieder aufgenommen, teilte das EDA am Mittwoch auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit. Derzeit gebe es tägliche direkte Linienflugverbindungen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten in die Schweiz.
Damit hat sich die Situation im Reisebereich beruhigt. In den ersten Kriegstagen Anfang März hatten sich über 4000 gestrandete Reisende aus der Schweiz auf der vom EDA eingerichteten Tavel-App registriert.
Ruhig ist es nach Angaben des EDA auch auf der Helpline und den diplomatischen Vertretungen der Schweiz in der betroffenen Region. Diese verzeichneten ein geringes Anfrageaufkommen, das sich hauptsächlich auf Reisehinweise und konsularische Dienstleistungen konzentriere. Alle Schweizer Vertretungen in den Golfstaaten seien in Betrieb, und das Personal sei wohlauf.
Die Schweizer Botschaft in Teheran bleibt derweil weiterhin geschlossen. Abgesehen von der Situation vor Ort fungiert die Schweiz laut EDA weiterhin als Schutzmacht der Vereinigten Staaten in Iran. Der Kommunikationskanal zwischen den USA und Iran sei offen und stehe zur Verfügung. Aus Gründen der Diskretion äussere sich die Schweiz aber nicht weiter zu diesem Thema. (sda)
15:30
Armee: Iranische Raketenteile im Libanon abgestürzt
Im Libanon sind nach ersten Militärangaben Teile einer iranischen Rakete abgestürzt. Die libanesische Armee teilte mit, dass das eigentliche Ziel ausserhalb des libanesischen Territoriums gelegen haben müsse.
Die Rakete sei in grosser Höhe explodiert. Als mögliche Ursachen würden eine technische Fehlfunktion oder der Abschuss durch eine Abfangrakete in Betracht gezogen. Der Vorfall ereignete sich gestern Nachmittag.
Das israelische Militär teilte bereits am Abend mit, dass eine iranische Rakete auf libanesisches Territorium gefallen sei.
Unter Bewohnern war gestern Panik ausgebrochen, als nach dem Absturz der Raketenteile Explosionen nahe der US-Botschaft unweit der Hauptstadt Beirut zu hören waren. Bei der Küstenstadt Dschunie schlugen Trümmer ein. Es gab die Sorge vor einer weiteren Eskalation. Der Iran äusserte sich bisher nicht. (sda/dpa)
Die Rakete sei in grosser Höhe explodiert. Als mögliche Ursachen würden eine technische Fehlfunktion oder der Abschuss durch eine Abfangrakete in Betracht gezogen. Der Vorfall ereignete sich gestern Nachmittag.
Das israelische Militär teilte bereits am Abend mit, dass eine iranische Rakete auf libanesisches Territorium gefallen sei.
Unter Bewohnern war gestern Panik ausgebrochen, als nach dem Absturz der Raketenteile Explosionen nahe der US-Botschaft unweit der Hauptstadt Beirut zu hören waren. Bei der Küstenstadt Dschunie schlugen Trümmer ein. Es gab die Sorge vor einer weiteren Eskalation. Der Iran äusserte sich bisher nicht. (sda/dpa)
14:49
Uno-Menschenrechtsrat verurteilt Iran wegen Hormus-Behinderung
Der Uno-Menschenrechtsrat verurteilt die iranischen Einschränkungen in der Strasse von Hormus. Am Mittwoch kritisierte er während einer dringenden Debatte in Genf die Angriffe der Islamischen Republik auf die Golfstaaten und auf Jordanien.
In einer im Konsens angenommenen Resolution verurteilt das Gremium jede iranische Massnahme, den Schiffsverkehr in der Strasse von Hormus zu «schliessen, zu behindern oder zu stören». Es verurteilt «in den schärfsten Worten» die Angriffe der Islamischen Republik in der Region und äussert Besorgnis über Angriffe auf Energieanlagen.
Ausserdem verurteilt der Rat alle Verstösse gegen das humanitäre Völkerrecht und die Menschenrechte. Er fordert zudem «rasche» und «angemessene» Entschädigungen für die von Teheran verursachten Schäden.
Zuvor hatte der Uno-Hochkommissar für Menschenrechte, Volker Türk, erklärt, dass «Staaten mit einer totalen Katastrophe spielen», indem sie die Raketenangriffe vervielfachen. Er warnte vor den Gefahren für den gesamten Nahen Osten und darüber hinaus.
Der Österreicher bedauerte auch die zunehmenden Angriffe auf Wohngebiete im Iran. Fast 1500 Menschen wurden dort getötet. Weitere tausend Menschen kamen im Libanon bei israelischen Angriffen ums Leben.
Der Hochkommissar stellte ausserdem fest, dass die Folgen auch in Syrien, im Irak sowie in den palästinensischen Gebieten zu beobachten seien. Vor dem Rat warnte anschliessend der iranische Botschafter Ali Bahreini die Nachbarländer vor Israel und vor einer Zerschlagung der regionalen Ordnung. «Nach dem Iran werden Sie leichter erreichbare Ziele», fügte er hinzu.
Die Schweiz nehme die «Sicherheitsbedenken» der Golfstaaten und Jordaniens ernst, erklärte eine Vertreterin der Schweizer Mission bei der Uno in Genf. Bern wiederholte, dass nach seiner Ansicht die USA und Israel das Prinzip des Gewaltverbots verletzten und dass Teheran über das Recht auf Selbstverteidigung hinausgehe.
Die Schweiz betonte ausserdem, dass Fragen von Frieden und Sicherheit eher im Uno-Sicherheitsrat in New York behandelt werden sollten. Zudem spiegle die Resolution nicht alle Aspekte des Konfliktes wider. Auch andere Länder wiesen auf die Zuständigkeit des Uno-Sicherheitsrates hin bei der Verletzung von Frieden und Sicherheit. (sda)

In einer im Konsens angenommenen Resolution verurteilt das Gremium jede iranische Massnahme, den Schiffsverkehr in der Strasse von Hormus zu «schliessen, zu behindern oder zu stören». Es verurteilt «in den schärfsten Worten» die Angriffe der Islamischen Republik in der Region und äussert Besorgnis über Angriffe auf Energieanlagen.
Ausserdem verurteilt der Rat alle Verstösse gegen das humanitäre Völkerrecht und die Menschenrechte. Er fordert zudem «rasche» und «angemessene» Entschädigungen für die von Teheran verursachten Schäden.
Zuvor hatte der Uno-Hochkommissar für Menschenrechte, Volker Türk, erklärt, dass «Staaten mit einer totalen Katastrophe spielen», indem sie die Raketenangriffe vervielfachen. Er warnte vor den Gefahren für den gesamten Nahen Osten und darüber hinaus.
Der Österreicher bedauerte auch die zunehmenden Angriffe auf Wohngebiete im Iran. Fast 1500 Menschen wurden dort getötet. Weitere tausend Menschen kamen im Libanon bei israelischen Angriffen ums Leben.
Der Hochkommissar stellte ausserdem fest, dass die Folgen auch in Syrien, im Irak sowie in den palästinensischen Gebieten zu beobachten seien. Vor dem Rat warnte anschliessend der iranische Botschafter Ali Bahreini die Nachbarländer vor Israel und vor einer Zerschlagung der regionalen Ordnung. «Nach dem Iran werden Sie leichter erreichbare Ziele», fügte er hinzu.
Die Schweiz nehme die «Sicherheitsbedenken» der Golfstaaten und Jordaniens ernst, erklärte eine Vertreterin der Schweizer Mission bei der Uno in Genf. Bern wiederholte, dass nach seiner Ansicht die USA und Israel das Prinzip des Gewaltverbots verletzten und dass Teheran über das Recht auf Selbstverteidigung hinausgehe.
Die Schweiz betonte ausserdem, dass Fragen von Frieden und Sicherheit eher im Uno-Sicherheitsrat in New York behandelt werden sollten. Zudem spiegle die Resolution nicht alle Aspekte des Konfliktes wider. Auch andere Länder wiesen auf die Zuständigkeit des Uno-Sicherheitsrates hin bei der Verletzung von Frieden und Sicherheit. (sda)
14:47
Irak: Sieben Soldaten bei Luftangriff getötet
Bei einem Luftangriff im Westen des Irak sind staatlichen Angaben zufolge sieben Soldaten getötet worden. 13 weitere seien verletzt worden, teilte das irakische Verteidigungsministerium mit. Der Angriff traf demnach eine Militärklinik und eine technische Abteilung eines Armeestützpunkts in der Provinz Anbar. Es gab keine Angaben dazu, von wem der Angriff stammen könnte.
Es handle sich um «einen eklatanten und schwerwiegender Verstoss gegen alle internationalen Gesetze und Normen, die Angriffe auf medizinische Einrichtungen verbieten», erklärte das Ministerium.
Auf dem Gelände befinden sich Einrichtungen der sogenannten Volksmobilisierungskräfte (PMF). Die proiranische Gruppe spielte zwischen 2014 und 2017 eine zentrale Rolle im Kampf gegen die Terrormiliz «Islamischer Staat» und operiert weiterhin gemeinsam mit den irakischen Sicherheitskräften.
Die Regierung in Bagdad sprach von einem «Verbrechen, das in jeder Hinsicht gegen das Völkerrecht verstösst und die Beziehungen zwischen dem Irak und den USA beeinträchtigt». Die irakischen Streitkräfte behielten sich jedes Recht vor, «mit allen verfügbaren Mitteln zu reagieren», teilte das Büro von Ministerpräsident Mohammed al-Sudani unter Berufung auf den Armeesprecher mit.
Das Aussenministerium sei angewiesen worden, den Geschäftsträger der US-Botschaft im Land einzubestellen, um ihm eine «scharf formulierte Protestnote» zu übergeben.
Die PMF meldeten im Zuge des Iran-Kriegs in den vergangenen Wochen wiederholt Angriffe auf ihre Einrichtungen. Sie pflegen enge Beziehungen zu Teheran. Am Dienstag berichtete die Miliz, bei US-Luftangriffen in Anbar seien mindestens 14 ihrer Mitglieder, darunter ein regionaler Kommandeur, getötet worden. Bei früheren Vorfällen hatten die PMF auch von US-israelischen Angriffen gesprochen. Die USA und Israel äusserten sich nicht dazu. (sda/dpa)
Es handle sich um «einen eklatanten und schwerwiegender Verstoss gegen alle internationalen Gesetze und Normen, die Angriffe auf medizinische Einrichtungen verbieten», erklärte das Ministerium.
Auf dem Gelände befinden sich Einrichtungen der sogenannten Volksmobilisierungskräfte (PMF). Die proiranische Gruppe spielte zwischen 2014 und 2017 eine zentrale Rolle im Kampf gegen die Terrormiliz «Islamischer Staat» und operiert weiterhin gemeinsam mit den irakischen Sicherheitskräften.
Die Regierung in Bagdad sprach von einem «Verbrechen, das in jeder Hinsicht gegen das Völkerrecht verstösst und die Beziehungen zwischen dem Irak und den USA beeinträchtigt». Die irakischen Streitkräfte behielten sich jedes Recht vor, «mit allen verfügbaren Mitteln zu reagieren», teilte das Büro von Ministerpräsident Mohammed al-Sudani unter Berufung auf den Armeesprecher mit.
Das Aussenministerium sei angewiesen worden, den Geschäftsträger der US-Botschaft im Land einzubestellen, um ihm eine «scharf formulierte Protestnote» zu übergeben.
Die PMF meldeten im Zuge des Iran-Kriegs in den vergangenen Wochen wiederholt Angriffe auf ihre Einrichtungen. Sie pflegen enge Beziehungen zu Teheran. Am Dienstag berichtete die Miliz, bei US-Luftangriffen in Anbar seien mindestens 14 ihrer Mitglieder, darunter ein regionaler Kommandeur, getötet worden. Bei früheren Vorfällen hatten die PMF auch von US-israelischen Angriffen gesprochen. Die USA und Israel äusserten sich nicht dazu. (sda/dpa)
13:26
Libanon: Mehr als 40 Sanitäter bei Israels Angriffen getötet
Bei israelischen Angriffen im Libanon sind nach Behördenangaben seit Ausbruch der jüngsten Eskalation Anfang März 42 Sanitäter getötet worden.
Bei einem jüngsten Vorfall am Montag seien zwei Sanitäter bei einem israelischen Angriff auf ihr Motorrad getroffen worden und umgekommen, teilte das Gesundheitsministerium mit. Die beiden Männer seien auf dem Weg zu einem Einsatz und in Uniform gekleidet gewesen. Ihr Motorrad sei mit Warnleuchten ausgestattet gewesen.
Sowohl die Hisbollah als auch die mit ihr verbündete Amal-Bewegung haben eigene Gesundheitsdienste. Insbesondere deren Mitarbeiter werden bei den Angriffen getroffen.
Auf Nachfrage teilte das israelische Militär mit, die Angelegenheit zu prüfen. Das israelische Militär wirft der Hisbollah vor, Krankenwagen und andere medizinische Einrichtungen für militärische Zwecke zu nutzen.
Die libanesische Regierung wirft Israels Armee vor, vorsätzlich Rettungsmassnahmen zu behindern und gegen das Völkerrecht zu verstossen. (sda/dpa)
Bei einem jüngsten Vorfall am Montag seien zwei Sanitäter bei einem israelischen Angriff auf ihr Motorrad getroffen worden und umgekommen, teilte das Gesundheitsministerium mit. Die beiden Männer seien auf dem Weg zu einem Einsatz und in Uniform gekleidet gewesen. Ihr Motorrad sei mit Warnleuchten ausgestattet gewesen.
Sowohl die Hisbollah als auch die mit ihr verbündete Amal-Bewegung haben eigene Gesundheitsdienste. Insbesondere deren Mitarbeiter werden bei den Angriffen getroffen.
Auf Nachfrage teilte das israelische Militär mit, die Angelegenheit zu prüfen. Das israelische Militär wirft der Hisbollah vor, Krankenwagen und andere medizinische Einrichtungen für militärische Zwecke zu nutzen.
Die libanesische Regierung wirft Israels Armee vor, vorsätzlich Rettungsmassnahmen zu behindern und gegen das Völkerrecht zu verstossen. (sda/dpa)
12:02
Iran feuert Raketen in Richtung von US-Flugzeugträger ab
Der Iran hat Raketen in Richtung von US-Flugzeugträger USS Abraham Lincoln abgefeuert. Das meldet die iranische Marine. Man habe einen Positionswechsel des Schiffs erzwingen wollen, heisst es weiter. Marinekommandant Schahram Irani drohte zudem, man werde weitere Schläge durchführen, sollten sich feindliche Schiffe weiterhin in Reichweite befinden. Die USA haben sich am Mittwoch nicht geäussert. Am Dienstag sprach Donald Trump aber bereits von einem iranischen Angriff, bei welchem 101 Raketen abgefeuert worden seien. Diese seien alle abgefangen worden. (dab/hkl)

- Israel und die USA haben am 28. Februar mit einem grossen Angriff auf den Iran begonnen. Die iranischen Revolutionsgarden reagierten mit Drohnen- und Raketenangriffen auf Israel und US-Stützpunkte in der Region. Seither dauert der Krieg an.
- Der Anführer des islamistischen Mullah-Regimes, Ayatollah Ali Chamenei, wurde getötet. Auch weitere hochrangige Militärs und Regime-Anhänger wurden in den ersten Tagen des Krieges getötet. Chameneis Sohn Modschtaba wurden zum Nachfolger gekürt, er soll aber verletzt sein und trat bisher nicht öffentlich auf.
- Der Krieg hat sich mittlerweile auf die ganze Region ausgeweitet, es gab Attacken Irans in Katar, den VAE, Jordanien, Oman, Saudi-Arabien, Kuwait, Jordanien und Bahrain. Israel und die Hisbollah bekämpfen sich zudem im Libanon. Auch mehrere US-Soldaten kamen mittlerweile ums Leben.
- Zur Rechtfertigung und den Zielen der USA im Iran gibt es widersprüchliche Aussagen. Nebst der Vernichtung von potenziellen Atom- und Langstreckenwaffen sprach Donald Trump zeitweise auch von einem Regime-Wechsel oder einem Szenario wie in Venezuela als Ziel.
Angriffe Iran
Angriffe USA und Israel
