Sport
Borussia Dortmund

Klopp liefert sich mit dem russischen Dolmetscher einen köstlichen Schlagabtausch

Bild
Vor dem Duell mit ZEnit

Klopp liefert sich mit dem russischen Dolmetscher einen köstlichen Schlagabtausch

Eigentlich will Dortmund-Trainer Jürgen Klopp auf der Pressekonferenz vor dem CL-Achtelfinal gegen Zenit St. Petersburg ja nur ausreden. Doch der Dolmetscher lässt ihn nicht und raubt Klopp mit seiner Unwissenheit fast den letzten Nerv.
24.02.2014, 22:4228.02.2014, 13:51

1:0 für Dortmund schon vor dem Champions League-Achtelfinal gegen Zenit St. Petersburg: Auf einer bizarren, aber auch sehr amüsanten Pressekonferenz zeigte sich BVB-Trainer Jürgen Klopp wieder einmal in rhetorischer Hochform. 

Der Leidtragende, aber auch der Verursacher der chaotischen Fragerunde war der russische Dolmetscher. Immer wieder unterbrach der Übersetzer Klopp während seinen Antworten und brachte den BVB-Trainer mit einigen ungewöhnlichen Ausdrücken an den Rand der Verzweiflung.

Schnell wurde offensichtlich, dass der Übersetzer von Fussball nicht viel Ahnung hat. Immer wieder musste Klopp seinem Nebenmann die einfachsten Fussball-Begriffe erklären. Irgendwann platzte dem Dortmund-Coach dann der Kragen.

Die Pressekonferenz mit Jürgen Klopp: Ab 2:50 wird es richtig lustig.Video: Youtube/SPOX

«Ich hoffe, dass halbwegs der Sinn, dessen was ich sage, hier rüberkommt. Bei der Übersetzung eines Menschen, der offenbar die Champions League noch nie gesehen hat», sagte Klopp. Der Dolmetscher übersetzte fleissig weiter und musste schliesslich zugeben: «Ja, stimmt.». Kopp fügte nur an: «Wir sind hier besser vorbereitet als der Dolmetscher. Was aber auch nicht schwer ist.»

Von der Waschmaschine und dem Trockner

Angesprochen auf eine «Epidemie von Trauma» – der Dolmetscher meinte damit die Verletzungsprobleme – in dieser Saison antwortete Klopp: «Das ist natürlich eine unglückliche Situation für uns, dass so viele Spieler verletzt sind, aber das ist wie so oft im Leben: Wenn die Waschmaschine kaputt geht, ist am nächsten Tag der Trockner auch im Arsch – und dann geht meist auch noch der Fernseher kaputt.»

Ob der Dolmetscher dies richtig übersetzt hat, entzieht sich unserer Kenntnis. Am Ende waren die beiden aber trotz des verbalen Schlagabtauschs wieder im Reinen. Klopp stand mit einem Lachen auf und hielt dem Dolmetscher zur Versöhnung die Hand hin.

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Geldregen beim Schweizer Verband – wo die Millionen aus der WM 2020 und 2026 versickern
Die WM, die am Freitag beginnt, hätte eigentlich bereits 2020 in Zürich und damals Lausanne stattfinden sollen. Die Verschiebung auf 2026 ist das beste Geschäft in der Geschichte unseres Hockeys.
Für die Durchführung ist eine Aktiengesellschaft gegründet worden, an der sich je zur Hälfte unser Verband (Swiss Ice Hockey) und die Vermarktungsfirma Infront beteiligen und die nach dem Turnier wieder aufgelöst wird. Das bedeutet: gemeinsames Projekt, halbiertes Risiko, halbierter Gewinn. Diese Aktiengesellschaft kümmert sich um die Durchführung der WM. Für den Verband ist es nicht notwendig, für das Turnier zusätzliches Personal einzustellen.
Zur Story