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Bier aus Brotresten im Kampf gegen Lebensmittelabfall



Grosse Player der Lebensmittelbranche wie Nestlé, Unilever und Gastrosuisse wollen den Abfallberg reduzieren. Sie haben am Mittwoch ein neues Spezialbier lanciert, das aus Brotresten gebraut wird. Es soll ab Mai unter anderem in Bäckereien erhältlich sein.

Wie der Verein «United Against Waste» am Mittwoch mitteilte, will die Branche mit solchen und anderen Ansätzen in den kommenden Jahren die Lebensmittelabfälle spürbar reduzieren. Der Verein schätzt, dass in der Schweiz jährlich ausser Haus unnötigerweise 265'000 Tonnen Lebensmittel weggeworfen werden. Dies entspricht gut 30 Kilo pro Kopf.

Das neue «Bread Beer», das am Jahrestreffen des Vereins am Mittwoch in Alberswil LU vorgestellt wurde, wird aus unverkauftem Brot aus Bäckereien hergestellt. Pro Hundert Liter Bier werden rund acht Kilogramm Brot verarbeitet.

Die Hersteller des bernsteinfarbenen Spezialbiers vermischen Brotbrösmeli im Braukessel mit frischem Quellwasser, Hefe, Hopfen und Gerstenmalz. Das Brot ersetzt bis zu einen Drittel des Braumalzes und wird in vergärbaren Zucker umgewandelt.

Produziert wird das Bier vom Schweizer Jungunternehmen Damn Good Food & Baverages in Weinfelden TG. Erhältlich sein sollen die Flaschen ab Anfang Mai unter anderem in Bäckereien.

Auch Konsumenten in der Pflicht

Die Idee für ein Brotbier ist nicht neu. Ein solches haben im letzten Dezember auch zwei Lokale in Bern lanciert. Zudem gibt es zahlreiche Einzelinitiativen in der Schweiz, die Konsumenten ebenfalls auf das Thema Lebensmittelabfall sensibilisieren wollen.

In mehreren Städten kann man in Lokalen Gebäck vom Vortag verbilligt kaufen. Oder es gibt öffentlich zugängliche Kühlschränke, aus denen Konsumenten Nahrungsmittel von anderen holen oder selber solche hinterlassen können. Der Verein Foodwaste.ch organisierte zudem Essen mit unverkäuflichen und überschüssigen Lebensmitteln.

Der 2013 gegründete Verein «United Against Waste» zählt rund 120 Mitglieder. Ihm gehören Produzenten, Händler und Gastrobetriebe an. Darunter sind grosse Player wie Nestlé, Unilever, Pistor und der Hotellerie- und Gastroverband Gastrosuisse. Sie haben zum Ziel, den Lebensmittelabfall zu reduzieren. (sda)

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