«Ein faszinierendes und emotionales Event» sollte es werden, wenn Gebäude rot erleuchtet werden, an denen sich vor dem 16. März Menschen zu Konzerten, Theateraufführungen oder sonstigen Veranstaltungen getroffen haben.
Das Grand Theatre in Genf.
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«Wir sind da und bereit, vieles ist schon möglich und wir freuen uns auf neue Events», das ist die eine Seite der Botschaft, die die Veranstaltungsbranche vermitteln möchte.
Die andere Seite ist düsterer: Trotz anfänglicher Zusicherungen des Bundesrates fühlen sich Kulturschaffende nun im Stich gelassen.
Das Volkshaus in Basel.
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Personen in «arbeitgeberähnlicher Stellung» haben keinen Anspruch mehr auf Kurzarbeit …
Das Kunstmuseum in Basel.
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… und Änderungen im Erwerbsersatz für Selbstständige verschlechterten die Aussichten der Akteure, schrieben diverse Verbände der Veranstaltungsbranche.
Das Museum Tinguely in Basel.
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Sie fordern die Weiterführung der Unterstützung bis zum Normalbetrieb.
Denn: Die Veranstaltungsbranche besteht mehrheitlich aus kleinen und kleinsten inhabergeführten Unternehmen und aus Selbstständigerwerbenden, die nun durch das Netz zu fallen drohen.
In dieser schwierigen Situation sei in der Branche ein «Wir-Gefühl» entstanden. Für die Aktion «Night of Light» spannen Unternehmen, Veranstaltungsorte und Kulturschaffende zusammen.
Der Jet d'Eau in Genf
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Die Idee zu dieser Aktion hat die Schweizer Branche von den Kolleginnen und Kollegen in Deutschland übernommen, …
Die Kulanzfrist für Impfverweigerer wird verlängert. Das kostet rund 50 Millionen pro Woche. Und kippt den Spaltungserzählern weiteres Wasser auf ihre Mythenmühlen.
Lieber Herr Berset
Eigentlich wollten Sie mit dem Bundesrat das Covid-Zertifikat für Ungeimpfte per 1. Oktober kostenpflichtig machen. Nun soll das erst ab Ende November gelten, zumindest für die, die die erste Dosis verabreicht bekommen haben.
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Warum dieser Sinneswandel? Und warum bis genau Ende November? Damit die Entscheidung, ob man sich impfen oder anstecken soll, reiflicher überlegt werden kann?