Schweiz
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epa07698315 Festival-goers take part in a silent disco during the 53rd Montreux Jazz Festival (MJF) in Montreux, Switzerland, 05 July 2019. The MJF runs from 28 June to 13 July 2019 and features 450 concerts.  EPA/GABRIEL MONNET EDITORIAL USE ONLY

Die Clubszene sieht einen Silberstreifen am Horizont. Doch unter den strengen Schutzmassnahmen wird ein sich finanziell rechnender Betrieb beinahe unmöglich. Bild: EPA

«Für uns ist das keine Öffnung» – das sagt die Clubszene zur Wiedereröffnung im Juni

Ab dem 6. Juni ist das Tanzen in Clubs wieder erlaubt. Doch die Schutzvorkehrungen bleiben weiterhin streng: Schliessung um Mitternacht, Präsenzlisten und maximal 300 Personen. Die Freude in der Szene ist verhalten.



«Wir wissen jetzt, wie wir das Virus unter Kontrolle haben können. Die Schweiz ist aufgeblüht», mit diesen Worten eröffnete Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga die Pressekonferenz am Mittwoch.

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

Die Lockerung der Corona-Massnahmen schreitet nun doch schneller voran: Ab dem 6. Juni dürfen Zoos, Kinos, Theater und Campingplätze wieder eröffnen. Und auch getanzt werden darf wieder: Auch Nachtclubs dürfen ab Anfang Juni wieder Gäste empfangen.

Bild

Das Bierhübeli in Bern: Ob es seine Tore auch ab dem 6. Juni wieder öffnen wird, ist noch unklar. Bild: Bierhübeli

Doch die Auflagen bleiben weiterhin streng: Hygiene- und Distanzvorschriften müssen gewährleistet sein. Zudem gilt weiterhin die Sperrstunde um Mitternacht. Und pro Abend sind nicht mehr als 300 Eintritte möglich. In der Clubszene ist die Freude über die Lockerungsmassnahmen dementsprechend verhalten.

«Mit diesen Auflagen finanziell über die Runden zu kommen, ist kaum möglich.»

Max Reichen, Co-Präsident Berner Bar- und Clubkommission (Buck)

«Es ist eine schöne Geste, zu sehen, dass es vorwärts geht. Doch eine wirkliche Öffnung ist das für uns nicht», sagt Max Reichen, Co-Präsident der Berner Bar- und Clubkommission Bern (Buck). Denn rechnen würde sich eine Wiedereröffnung unter solch strengen Schutzvorkehrungen kaum. «Mit diesen Auflagen finanziell über die Runden zu kommen, ist kaum möglich.»

Viele Clubs und Konzertveranstaltungsorte werden deshalb auch weiterhin geschlossen bleiben, prophezeit Reichen. «Es wird sicher einige Betriebe geben, die öffnen werden. Aber dann geht es nicht um Rendite, sondern um Emotionen. Die Leute wollen wieder arbeiten.»

Wirklich aufatmen könne man in der Branche aber noch nicht. «Wir sehen einen Silberstreifen am Horizont. Aber solange Distanzregeln weiterhin eingehalten werden, wird es schwierig. Unser Konzept ist schliesslich körperliche Nähe», sagt Reichen.

In Zürich wartet man mit einem Statement noch ab. Laut Alexander Bücheli, Pressesprecher der Bar & Club Kommission, wolle man zuerst noch ein paar unklare Punkte klären und ein umfassendes Feedback bei den Mitgliedern einholen. Eine Stellungnahme zur Wiedereröffnung soll am Donnerstagnachmittag folgen.

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135Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • justatrollolol 29.05.2020 22:35
    Highlight Highlight Buhuhu...
    Wisst ihr für wen alle Massnahmen und Einschränkungen auch mühsam sind?

    Genau: ALLE

    Also liebe Szenis und Clubber: seid doch einfach mal froh, dass ihr überhaupt aufmachen dürft...
  • rudolf_k 28.05.2020 16:14
    Highlight Highlight Das ganze ist ein riesengrosser Witz, und nichts anderes als die Abschiebung der wirtschaftlichen und gesundheitlichen Verantwortung auf die Betreiber. Als hätte es in einem solchem Umfeld auch nur das geringste mit den Schutzmassnahmen zu tun, ob es Ansteckungen gäbe... Das würde einzig daran liegen, dass man das Pech hatte einen infizierten Gast gehabt zu haben.
  • Töfflifahrer 28.05.2020 14:36
    Highlight Highlight Die Clubs wollen offensichtlich eine totale Freigabe aber dann ja keine Verantwortung tragen wenn es in die Hosen geht.
  • hüttechäs 28.05.2020 13:40
    Highlight Highlight Wo ist das Problem? Ab an die Daydance und die nasalen und oralen Schleimhäute mit Mitteln nach Wahl desinfizieren. Das Tanzbein geschwungen und die Haut gebräunt. Ab Mitternacht im Koma, sonntags wieder fit. Win-Win-Win-Win-Win.

    Einen schönen Sommer allerseits! 💃🕺
  • Toerpe Zwerg 28.05.2020 12:33
    Highlight Highlight After Hours sind im Vorteil - gibt es das überhaupt noch?
    • WalterWhiteDies 28.05.2020 15:37
      Highlight Highlight Wird leider immer seltener, im der Techno-szene gibt es die After Houers aber noch.
  • Rage Dinah 28.05.2020 12:07
    Highlight Highlight Genau das selbe Problem wie im Group fitness.. Etliche müssen jetzt trotzdem für immer schliessen :-(
  • Joe Kilchmann (1) 28.05.2020 11:09
    Highlight Highlight Die Clubs schliessen um Mitternacht ist reine Willkür a la China. Freiheit und Selbstverantwortung sieht anders aus. Ja ja die bösen Buben und Mädchen sind um 24 Uhr alle stockbesoffen und können und wollen die 2 Meter nicht mehr einhalten.
    • Radesch 28.05.2020 18:20
      Highlight Highlight Wie China ist, wenn Ihnen keine Hypothek gewährt wird, weil Sie die letzten Jahre 1-2 Stunden zu viel Videospiele gespielt haben und diese Ihren Social credit score senken... Oder falls sie Moslem sind -> Ab ins Lager
      Einfach bevor man senden drückt kurz durchlesen, ob man nicht eine brutale Diktatur verharmlost.
  • COVID-19 ist Evolution 28.05.2020 11:02
    Highlight Highlight Es ist genau diese Unersättlichkeit welche uns in die Krise geführt hat: maximum Spass-Anspruch bei minimalem Verantwortungsbewusstsein.
  • Blues 28.05.2020 10:55
    Highlight Highlight 3 meiner Bekannten sind Arbeitslos! Ihr Budget reicht nicht für einen Clubbesuch. Liebe Clubbesitzer, bekommen die einen Gratisdrink und Gratiseintritt?
    • mrgoku 28.05.2020 11:04
      Highlight Highlight No Money no Party...oder wie ging das Sprichwort?
    • measy88 28.05.2020 14:10
      Highlight Highlight No Money, No Honey...
  • Dr. Unwichtig 28.05.2020 10:26
    Highlight Highlight Es ist wirklich faszinierend, wie schnell sich ein Grundsatz ins Gegenteil verkehren lässt. Aktuell müssen die Lockerungen von Einschränkungen nachvollziehbar und wasserdicht begründbar sein - und nicht die Einschränkungen selber. Dabei sollte es in einem demokratischen Rechtsstaat genau umgekehrt sein.
    • lilie 28.05.2020 12:15
      Highlight Highlight @Dr. Unwichtig: Ja, wirklich merkwürdig, dass sich dieser Scheissvirus einfach nicht an die demokratischen Grundsätze hält. Wer hat den eigentlich zum Dikator der Welt gewählt??? Frechheit!!1!!11!
    • andy y 28.05.2020 12:34
      Highlight Highlight Da muss ich dir zustimmen....
    • Stinkstiefel 28.05.2020 13:04
      Highlight Highlight Dass du dafür geblitzt wirst, lässt alle Alarmglocken läuten.

      Für den Bundesrat scheint die „neue Normalität“ keine Rückkehr zum liberalen Verfassungsstaat zu bedeuten.

      Ich will nur mal dran erinnern, dass der Bundesrat 1946 mit einer Volksinitiative gezwungen werden musste, zu direkter Demokratie und dem Einbezug von Kantonen & Parlament zurückzukehren.

      https://www.bk.admin.ch/ch/d/pore/vi/vis56t.html

    Weitere Antworten anzeigen
  • ghawdex 28.05.2020 09:39
    Highlight Highlight Also gleich wie bei der Gastronomie. Drängen und dann sich über die Auflagen beklagen.
    • Pisti 28.05.2020 11:38
      Highlight Highlight Vielleicht weil die Auflagen absoluter Schwachsinn sind?
    • mille_plateaux 28.05.2020 12:03
      Highlight Highlight Naja - man drängt auf Klarheit. Veranstaltungsverbote sind hilfreich: Versicherungsschutz greift, Arbeitnehmende und (leider selten) KünstlerInnen können aus Kurzarbeitsfonds gestützt werden.
      Diese «Öffnung» reisst die Stützräder ab, lässt jedoch kaum Spielraum für finanziell nachhaltiges Wirtschaften (siehe Gastro). Ich denke deshalb, dass manche Klubs eine Verlängerung des Verbots dieser Übung bevorzugt hätten.
  • Hardy18 28.05.2020 09:36
    Highlight Highlight Sperrstunde, wenn ich dass schon lese, kommt mir die Galle.

    Alle die keine Rentner sind oder zum Tanztee müssen, werden wohl kaum Spass haben. Wer geht am Nachmittag in'n Club und tanzt und trinkt etwas? Und was passiert nach Mitternacht wenn sie alle angeheitert sind bzw Lust auf mehr haben? Warum kann man die Stunden, die man öffnen darf, nicht verschieben? Ich kann mir auch kaum vorstellen das ein Club für 1-2h öffnet...
    • WalterWhiteDies 28.05.2020 10:19
      Highlight Highlight Schon mal etwas von day-rave gehört?
    • Hardy18 28.05.2020 11:08
      Highlight Highlight Ja schon. Is aber schlecht wenn man um diese Zeit arbeiten darf oder private Dinge erledigen muss.
    • Balikc 28.05.2020 11:10
      Highlight Highlight @ WalterWhiteDies:
      Zu meiner Zeit hiess das noch Kinderdisco und war jeweils am Sonntagnachmittag von zwei bis fünf im Pfarreisaal der Christkatholischen Kirche…

      =D
    Weitere Antworten anzeigen
  • ChillDaHood 28.05.2020 09:25
    Highlight Highlight Ach Gottchen, ich kann mich mit Sanapa Parties am See, kleineren und intimeren Parties, halt bis 2400, anfreunden. Sorry, aber in Zeiten wo Massenarbeitslosigkeit und wirtschaftliche Krise, nebst gesundheitlicher, drohen, muss man halt durch.
  • mrmikech 28.05.2020 09:13
    Highlight Highlight «Unser Konzept ist schliesslich körperliche Nähe»... Wann man nur geld verdienen kann wann ein klub pumpevoll ist stimmt eh etwas nicht. Das ewige anstehen, am tür, für ein drink, für die garderobe... Was für ein gewinnmodell.
    • Pisti 28.05.2020 11:40
      Highlight Highlight Ein Klub zahlt halt viel Miete, Dj‘s, Personal etc.
      Hat aber für gewöhnlich nur von FR-SO geöffnet, da ist er auf viel Gäste angewiesen.
    • mille_plateaux 28.05.2020 11:49
      Highlight Highlight Ich verstehe die Kritik nicht.
      Die Schweizer Partyszene ist sehr mobil, die Klublandschaft kompetitiv aufgestellt. Natürlich braucht's da einen soliden Grundstock an Publikumsaufkommen, um schwarze Zahlen zu schreiben. Die Vorstellung vom Klub als Gelddruckmaschine mag in einigen wenigen Ausnahmefällen stimmen, trifft aber keineswegs aufs Gros der Betriebe zu.
      Die ganzen Restaurants, die jetzt geöffnet haben, verbuchen lt. Gastrosuisse auch zu über 85% Verluste. Dass man sich da zweimal überlegt, ob man aufmacht, ist m.M.n. nur vernünftig.
    • Toerpe Zwerg 28.05.2020 12:36
      Highlight Highlight Die Stimmung in halbleeren Clubs ist immer supi!
    Weitere Antworten anzeigen
  • lesenderr 28.05.2020 09:10
    Highlight Highlight Zum Glück ist das Virus nachtaktiv und daher erst nach Mitternacht ansteckend, daher macht die Schliessung um 24 Uhr durchaus Sinn.
    *Sarkasmus*
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 28.05.2020 12:36
      Highlight Highlight Es geht nicht darum, dass das Virus nach 24 Uhr besoffen und hemmungslos ist und dadurch die Abstandsregel vergisst .
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 28.05.2020 13:53
      Highlight Highlight ...das vernünftige Virus geht um 24 Uhr angeheitert nach Hause und säuft nicht weiter bis morgens im 4 Uhr.
    • lesenderr 28.05.2020 14:44
      Highlight Highlight Klar, die Partygänger werden erst nach 24 Uhr besoffen und hemmungslos, wie konnte ich das nur vergessen...
      Dann geben die halt eher und mehr Gas.
      Das ist einfach eine Regel ohne Sinn, genauso wie der Vorschlag im ÖV nur alle zwei Tage eine Maskenpflicht zu veranlassen.
  • Bitsundbites 28.05.2020 09:06
    Highlight Highlight Alles auf Gutem Weg, weiter so. Und stehe auch voll hinter den verbleibenden Einschränkungen.
  • Hans der Dampfer 28.05.2020 09:00
    Highlight Highlight Tja, dass war es dann wohl mit den ruhigen Wochen im Kreis 5. Habe es echt genossen keine besoffenen gröhler ums Haus schleichen zu haben. Klar wusste ich dass hier bald wieder die Protzleute mit ihren geleasten BMW's gas geben nur um bisschen zu imponieren, bescheuert aber schön war es halt schon. Als ich hier 2000 einzog war noch nicht so viel betrieb. Heute, in normalen Zeiten ist es der Horror. Unter der Woche schreiende Kinder und Skater. Am Wochenende dann noch die Partyszene. Faktisch habe ich ein ruhiges Zeitfenster von 2-3 Stunden am Sonntagmorgen. Das wars.
    • Mia_san_mia 28.05.2020 10:55
      Highlight Highlight Wies ziehst Du dann nicht weg?
    • Pisti 28.05.2020 11:42
      Highlight Highlight Also im Kreis 5 steppte auch schon vor 20 Jahren der Bär, das Angebot hat sich doch eher in Kreis 4 verlagert. Die besten Läden im 5i sind ja alle weg.
    • THEOne 28.05.2020 12:08
      Highlight Highlight zim glück war die langstrasse ja seit jeher immer bekannt für ihre stille.
      gleiches gejammer wie bei jenen, die in die nähe des flughafens ziehen und sich dann über den lärm beschweren
    Weitere Antworten anzeigen
  • RichiZueri 28.05.2020 08:54
    Highlight Highlight Stellt doch einfach das Konzept um und macht aus einer Afterhour eine Afterdinner. Wer früher anfängt, hat länger Zeit bis Mitternacht und ich bin auch nicht mehr der Jüngste :)
  • soulpower 28.05.2020 08:47
    Highlight Highlight Openair parties und beach-parties (mit der vorgeschriebenen Anzahl Besucher) sind an der frischen Luft und meist mit viel mehr Platz. Wenn ich mich nicht irre macht dies auch einen grossen Unterschied zu einem Indoor Club in Bezug auf die Verbreitungsmöglichkeit eines Virus. Diese waren in der Vergangenheit in den Sommermonaten sehr erfolgreich zB in Luzern. Der Verstanstalter hatte einen guten Riecher dafür, und vielleicht braucht es zur Zeit halt einfach ein wenig innovatives Denken.
    • mille_plateaux 28.05.2020 11:52
      Highlight Highlight Das ist gerade für kleine Lokale ggf. ohne Aussenbereich keine Lösung. Zudem stellt sich dann die Frage, wie man die Personengrenze sicherstellt: Einzäunen, Eingangskontrollen? Der Materialaufwand isr hoch, der finanzielle ebenso. Dabei fallen in aller Regel aber keine Einnahmen am Eintritt an - mehr Arbeit für noch weniger Geld.
      Es bleibt ein Seiltanz.
    • andy y 28.05.2020 12:40
      Highlight Highlight @soulpower
      Du hast offenbar nicht viel Ahnung davon was für Vorschriften und Bedingungen eingehalten werden müssen um solche Veranstaltungen durchführen zu können. Das fängt schon beim Platz an und hört beim Notfallkonzept auf. Dazwischen gibt es seitenweise Auflagen die Erfüllt werden müssen. Ob sich das für die paar Stunden auszahlt wage ich stark zu bezweifeln
    • Sergej Mütlich 28.05.2020 13:54
      Highlight Highlight und die openairs wurden alle abgesagt...
  • Gubbe 28.05.2020 08:42
    Highlight Highlight Clubs, braucht es die? Geht auf ein Dorffest, die haben auch Musik. Die Arme in die Höhe und wedeln, also Tanzen, das kann man da auch. Allerdings braucht es kein Glitzerkleid, Jeans und Rock genügen vollkommen. So spart man eine Menge Geld und ja, es kann auch lustig sein.
    • just sayin' (beleidigende user werden ignoriert) 28.05.2020 10:24
      Highlight Highlight dorffest ist unterhipstert und aus diesem grund für viele keine alternative ;-)
    • SanchoPanza 28.05.2020 11:25
      Highlight Highlight jeez... spielt doch nicht unterschiedliche Partykulturen gegeneinander aus. Beides hat seine Berechtigung.
      Ich kann weder mit Schlagergrölenden Dorffesten noch mit pillengespickten Raves etwas anfangen. Aber das muss ich ja auch nicht. Ist ja egal was ich mag, haltet euch einfach an die Weisungen und bleibt gesund ;-)
  • mrgoku 28.05.2020 08:30
    Highlight Highlight 95% der Clubs können eh schliessen da die so miserabel sind... mit den restlichen 5% hätte man immer noch genug zur auswahl und erst noch "anständig"
  • Mirko Timm 28.05.2020 08:30
    Highlight Highlight Wieso ist das keine lösung? Wie wäre es mit eher öffnen. In anderen Orten auf dieser Welt geht es doch auch. Auf hawaii zum beispiel ist überall mitternacht bis 1 uhr schluss. Es geht auch die Menschen haben trotzdem spass
  • tinu77 28.05.2020 08:25
    Highlight Highlight Hach das waren noch Zeiten, als man unbeschwert in den Clubs abfeiern konnte! Ich habe es gelebt und geliebt! Ausser das Gedränge an der Bar, auf das hätte ich jederzeit verzichten können.

    Aber liebe Clubbesitzter und Betreiber, es ist Zeit aufzuwachen, diese Zeiten sind wohl vorbei.

    Es werden weitere solche Viren kommen (siehe Asien) und die Menschen werden weniger Lust haben dicht gedrängt Ihre Tröpfchen auzutauschen.

    Wenn Euer Business Model bloss körperliche Nähe ist (was ich eigentlich schwer bezweifle) müsst ihr wohl dicht machen. Wenn ihr mehr bietet als das, gibt es sicher Chancen.
    • rudolf_k 28.05.2020 13:31
      Highlight Highlight So ein Schwachsinn, Feiern wird immer ein Bedürfnis der Menschen sein. Sobald es eine Impfung gibt werden Clubs und Konzerte wieder wie früher stattfinden.
  • Notabik 28.05.2020 08:19
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Ritiker K. 28.05.2020 11:36
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • AllknowingP 28.05.2020 08:16
    Highlight Highlight Hät da öpper DAYDRINKING gseit ?
    • butch3r 28.05.2020 10:50
      Highlight Highlight Du meinst seit März "Alltag"?
    • ScottSterling 28.05.2020 11:38
      Highlight Highlight Also... Homeoffice?
    • AllknowingP 28.05.2020 12:37
      Highlight Highlight Stimmt ;-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • LordGraf 28.05.2020 08:10
    Highlight Highlight evetnuell müssten die clubers wieder anfang um 21:00 in den ausgang zu gehen anstatt erst nach dem vorglühen (damit es billiger kommt) um 23:59. so kommt man wenigsten auf 3 Std.
    Ist aber schon ein wenig äähm dumm... hätte man bis 01:00 mind. machen müssen. Viele Bar's und Clubs haben keine aussenplätze und sind auf diese Std. angewiesen.
    Jetzt ist erfindergeist angesagt! IHR SCHAFFT DAS!
  • Terraner 28.05.2020 08:09
    Highlight Highlight Das alte Konzept mit Musik und Alkohol von 23:00-04:00 wird solange wir das Virus nicht besiegt haben nicht zurück kommen. Mit dem Beschluss von gestern wurde ihnen aber viel Spielraum für neue Konzepte gegeben. Das Schutzkonzept für Clubs können sie selber schreiben. Darin müssen sie das Ansteckungsrisiko so tief wie möglich halten und die Rückverfolgung bei Ansteckungen ermöglichen. Es wurde aber auch gesagt, dass in Clubs natürlich z.B. beim Tanzen der Abstand nicht eingehalten werden kann/muss. Da die neue Normalität wohl noch sehr lange dauern wird, müssen Clubs neue Ideen umsetzen.
  • wonderBibi 28.05.2020 08:07
    Highlight Highlight In Bern gibt es sowieso keinen Club der mehr als 300 Leute aufnehmen kann :D
    • just sayin' (beleidigende user werden ignoriert) 28.05.2020 10:25
      Highlight Highlight und das ist gut so
    • Liselote Meier 28.05.2020 10:36
      Highlight Highlight Reithalle, Dampfzentrale, Gaskessel?
    • wonderBibi 28.05.2020 10:37
      Highlight Highlight Das was nicht wertend.
    Weitere Antworten anzeigen
  • sheshe 28.05.2020 08:06
    Highlight Highlight Wir wollen und brauchen auch nicht immer internationale Headliners, stellt uns eine Band/DJ hin und das Publikum ist zufrieden. So können auch die Booking-Ausgaben im Rahmen gehalten werden und die lokalen Künstler unterstützt werden.
  • Hamudi Dudi 28.05.2020 07:56
    Highlight Highlight Dazu kommt noch, dass die Sommermonate für die meisten Clubs sowieso Durststrecken sind, da das Publikum lieber draussen, statt in einem Club ist. Deshalb haben wohl viele Clubs (in normalen Jahren) sowieso Sommerpause.
    Vielleicht setzen Veranstalter, die die Möglichkeit haben, auf mehr Day Dance Veranstaltungen? Da ist man um Mitternacht sowieso am Ende. :P
    • Mietzekatze 28.05.2020 09:21
      Highlight Highlight Day Dance habe ich auch gedacht! Ist ja sowieso ein Trend im Sommer und ich mag die richtig gerne... Aber auch da hat man einfach das Problem der 300 Personen... Ob sich das rechnet ist schwierig zu sagen. Ganz abgesehen von der Distanz! Niemand will bei einer Party auf die Distanz achten... höchstens, dass sie nicht all zu gross ist ;)
  • Puli 28.05.2020 07:54
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • lilie 28.05.2020 12:28
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Statler 28.05.2020 12:43
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • foe (1) 28.05.2020 07:46
    Highlight Highlight Das Virus überträgt sich erst ab Mitternacht.
  • malu 64 28.05.2020 07:40
    Highlight Highlight Lächerlich, wenn du schon am späteren
    Nachmittag nach Hause musst. Öffnen die Clubs dafür um 13 00 Uhr? Das wird nur rentieren mit Zuschlägen auf Eintritt und Getränke. Die Gäste werden zu dieser Uhrzeit auch weniger konsumieren.
  • anundpfirsich 28.05.2020 07:40
    Highlight Highlight Also ich finde Parties am Tag gar nicht mal so schlecht am WE. Wenn man dann um 24.00 Uhr nach Hause geht, ist der ganze nächste Tag nicht gleich im Arsch.

    Ich denke ein Umdenken, was Neues wäre gut 😊
    • Terraner 28.05.2020 10:40
      Highlight Highlight Genau, immer den wach/schlafzyklus am Wochenende zu verschieben ist sowieso ungesund. 😉 Hält man eigentlich nur in jungen Jahren wirklich gut durch, wobei die Sonntage da meistens wirklich für den Arsch waren. War trotzdem eine schöne Zeit als mir dies auch noch nichts ausgemacht hat.
    • Legendary Dave 28.05.2020 11:03
      Highlight Highlight Mag sein, aber wasnist eigentlich der grund für die schliessung um 24.00? Werden die viren danach besonders gefährlich oder so?
    • lilie 28.05.2020 12:30
      Highlight Highlight @andundpfirsich: Find ich auch. 😊

      @Legendary: Die Viren werden nicht gefährlicher, aber die Leute unvorsichtiger. 😉
    Weitere Antworten anzeigen
  • j0nas 28.05.2020 07:13
    Highlight Highlight Wie sieht dass denn mit der Lockerung für halböffentliche Vereinsveranstaltungen aus? (Konzerte/Barbetrieb)
    In unserem Lokal können an einem Abend schnell mal über hundert Menschen anwesend sein. Die Abstandsregeln können Gebäude-Bedingt nicht eingehalten werden (schmale Durchgänge etc.), folglich müssten wir tracen. Wie sehen die genauen Vorgaben aus? Wo findet man diese Infos?
  • reactor 28.05.2020 07:13
    Highlight Highlight An schönen Sommerabenden geht kein Mensch um 8, oder 9 in nen Club. Lohnt sich sicher nicht ein Bierfass anzuzapfen.
  • Älü Täme 28.05.2020 07:08
    Highlight Highlight Nicht rentabel? Gemäss den Gesetzten der freien Marktwirtschaft regelt doch das Angebot den Preis, oder? Bei nur 300 Plätzen sollte doch ein Preis möglich sein, der den Veranstaltern rentiert...
    • mille_plateaux 28.05.2020 11:57
      Highlight Highlight Viele Klubbetriebe operieren nach gewissen ethisch-moralischen Grundsätzen. Technoklubs mit Affinität zur LGBTQ-Szene beispielsweise. Da steht die marktwirtschaftliche Verwertungslogik erst mal hinten an. Ehe wir unsere FreundInnen mit überrissenen Preisen aussperren, halten wir den Laden dicht.
    • Älü Täme 28.05.2020 12:31
      Highlight Highlight Schön und gut, nur von moralischen grundsätzen kann leider niemand eine familie ernähren, genau so wenig wie von applaus.
    • Signor_Rossi 28.05.2020 12:48
      Highlight Highlight @mille_plateaux: Darf ich fragen in welcher Stadt oder Kanton du wohnst?Da wo ich zuhause bin, gibt es leider nicht all zu viele Klubbetreiber mit ethisch-moralischen Grundsätzen.
  • Dummbatz Immerklug 28.05.2020 06:03
    Highlight Highlight Wie es rauskommen kann, wenn man die Clubszene zu früh ungehindert von der Leine lässt, hat das Beispiel Südkorea bewiesen. Es geht nun mal halt nicht gleich alles auf einen Chlapf. Dass die Begeisterung verhalten ist, ist aber nachvollziehbar.
  • Rethinking 28.05.2020 06:00
    Highlight Highlight Die Schliessung um Mitternacht sehe ich als Chance...

    Früher hiessen sie Afterwork Partys. Heute kennen wir z.B. das Oktoberfest..

    Man geht bereits früh feiern und entsprechen früh nach Hause...
  • Booker 28.05.2020 05:57
    Highlight Highlight Mal ein paar Wochen weniger Party und Fun sollte kein Problem sein, das beibehaltend er Polizeistunde um Mitternacht ist gut. Es wird positive Auswirkungen haben, dies wird man merken. Weniger Alkoholexzesse, weniger nächtliche schwere Unfälle, weniger Gewalt.
    Barbetreiber/Veranstalter - passt Euch an und macht das Beste aus den Vorgaben. Und die die es nicht wollen - macht Euren Laden dicht und last es bleiben.

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