Schweiz
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Keine Zahlungen mehr und massive Entlassungen: Das sind die Opfer der Corona-Krise

Für viele ist mit den Lockerungen das Leben wieder leichter geworden. Andere aber sind die Verlierer dieser Krise. Kaum Kundschaft, nur wenige Besucher im Theater oder in der Bar oder sie werden sogar entlassen.



Les chauffeurs de taxis genevois attendent le depart de leur defile contre Uber dans les rues genevoises, ce mardi 28 juin 2016 a Geneve. A Geneve, une centaine de taxis ont defile contre Uber mardi apres-midi. Roulant normalement, les vehicules ont forme un cortege allant de Meyrin, sur la rive droite, au Rond-Point de Rive, sur la rive gauche, via le centre-ville. Ils etaient 122 au depart du cortege a Meyrin, selon un porte-parole de la police qui precise que les taxis respectaient la loi sur la circulation routiere dans le cadre de cette manifestation. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)....Around a hundred Swiss taxi drivers protest against Uber, in Geneva, Switzerland, 28 June 2016. The national taxi driver's union gathered to demand an immediate intervention against the ride-share company Uber. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Selbstständiger Taxifahrer, aber keiner will gefahren werden? (Archivbild, Genf 2016) Bild: KEYSTONE

Seit Ende Mai erhalten Selbstständige und Kleinunternehmer, die von der Pandemie betroffenen sind, keine Nothilfe mehr. Mit der schrittweisen Lockerung der Schutzmassnahmen hat der Bund die Zahlungen eingestellt. Damit stehen die Selbstständigen jetzt vor massiven Problemen, wie der SonntagsBlick berichtet. Besonders in der Kultur - und Eventbranche. Denn viele grössere Anlässe sind bis weit in den Herbst hinein kaum in Sicht.

Vorstösse gab es zwar: SP-Nationalrätin Mattea Meyer reichte zwei Motionen zu diesem Thema ein und fand auch bei bürger­­lichen Ratskollegen Gehör: Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrats stimmte einer Verlängerung der Hilfe zu und wollte dies noch in der laufenden Session zur Abstimmung bringen. Doch in der Schwesterkommission des Ständerats vollzogen die Bürgerlichen eine Kehrtwende. Eine Mehrheit aus SVP, CVP und FDP lehnte am vergangenen Mittwoch die Vorstösse ab, wie es in der kleinen Kammer heisst.

Vorgestern Freitag hätte der Bundesrat aber Gelegenheit gehabt, die beiden Vorstösse zu behandeln und dem Parlament zur Abstimmung vorzulegen. Doch die zuständigen Departemente der Bundesräte Parmelin und Alain Berset (48, SP) sind sich uneins. Berset wollte das Geschäft ­vorantreiben, Parmelin nicht.

Schliesslich griff Bundeskanzler Walter Thurnherr ein, wie bundesratsnahe Quellen berichten. Er liess die Departemente im Vorfeld wissen, dass eine Verlängerung der Hilfsmassnahmen aus formalen Gründen ohnehin nicht angezeigt sei. Denn die Landesregierung habe mit dem Par­lament vereinbart, dass Vorstösse, die in der Juni-Session behandelt werden ­sollen, spätestens zwei ­Wochen vor Sessionsbeginn ein­gereicht werden müssen.

Meyers Motionen kamen zu spät – bloss war es nach der ­Erklärung des Bundesrates vom 20. Mai gar nicht mehr möglich, diese Frist einzuhalten, die Session begann am 2. Juni. Resultat: die Räte werden sich frühestens im September wieder mit der Hilfe für Selbständige befassen können.

Massenentlassungen bei Swissport, Gategroup und SR Technics

Aber nicht nur die Selbstständigen sind Opfer der Corona-Krise. Sobald die Kurzarbeit endet, könnten bei den drei grossen Flughafen-Bodenabfertigern Tausende ihre Stelle verlieren. Hinter den Kulissen laufen erste Gespräche über einen Sozialplan, wie die SonntagsZeitung berichtet.

Der Bodenabfertiger Swissport verhandelt seit Mittwoch über einen neuen Sozialplan für den Standort Zürich. Beim Caterer Gategroup, wo noch kein Sozialplan existiert, haben die Verhandlungen noch nicht begonnen. Die Erarbeitung eines Sozialplans ist aber ein Thema. Ein solcher ist für ein Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern Pflicht, wenn es mehr als dreissig Personen entlässt.

Swissport beschäftigt in der Schweiz rund 5000 Personen, davon 3000 in Zürich und 600 in Basel. Gategroup hat in der Schweiz 2000 Angestellte, davon die meisten ebenfalls in Zürich. Nimmt man die optimistischste Prognose - dass der Luftverkehr im Frühling kommenden Jahres 20 Prozent unter dem Vor-Corona-Niveau liegt - sind damit bei Swissport und Gategroup zusammen rund 1400 Stellen bedroht.

Der dritte grosse von der Corona-Krise stark getroffene Zulieferer, der Technikdienstleister SR Technics, fasst mittelfristig einen Abbau ins Auge. Dabei könnte bis zu einem Drittel der 1300 in Zürich verbliebenen Stellen wegfallen. (ch media)

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36Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Töfflifahrer 07.06.2020 18:41
    Highlight Highlight Was das SECO hier leistet ist mit Verlaub unter jeder Sa...
    Alle die bisher Unterstützung erhielten damit die nicht vor dem Nichts stehen, werden jetzt fallengelassen. An der Situation der meisten hat sich nach wie vor nichts geändert. Das interessiert den Bund jedoch überhaupt nicht, sollen doch Gemeinden und Kantone jetzt die neuen Sozialfälle betreuen.
    Die Konkurswelle, die bisher vermieden werden konnte, kommt nun eben jetzt.
    Zum Kotzen!
  • Plaperli 07.06.2020 14:27
    Highlight Highlight Die Situation ist verzwickt. Man arbeitete, kämpfte täglich für Projekte. Die Hilfe über die KA kam unerwartet und es gab eine Perspektive dranzubleiben. Nun der Paukenschlag, unerwartet und mit der indirekten Message man seine für das Wirtschaftssystem nicht relevant Aufgeben und eine Asbeststelle suchen? Schwierig sämtliche Unternehmen mit KAE dürfen keine Personen einstellen. Und was ist mit all den ü50 Personen, welche in die Selbständigkeit gedrängt werden? Es ist traurig, weil man weiss, andere trifft es noch härter. Motivation und Energie, alles auf unbestimmte Zeit verloren gegangen.
  • Thom Mulder 07.06.2020 11:51
    Highlight Highlight Typisch Schweizer Politiker, die das Einhalten von Terminen wichtiger finden, als für das Wohl des Volkes zu sorgen. Solche Leute sind am falschen Platz.

    Das fängt schon mit dem fehlenden Rechtsbewusstsein an: Wenn die Entscheidungen einer Regierung zu Problemen bei der Bevölkerung führen, dann ist diese Regierung in der Pflicht, die Probleme mit aller Kraft zu mindern. Nicht so in Bern: Ein verpasstes Terminlein reicht da als Ausrede schon aus. Warum? Weil es denen in Bern zu gut geht. Erst wenn die selber darunter leiden, bewegen sie sich.
    • Ritiker K. 07.06.2020 13:13
      Highlight Highlight Nach dem Motto "Der Zweck heiligt die Mittel" anfangen rechtsstaatliche Prinzipien zu ignorieren (hier die Einhaltung von Terminen) isz der erste Schritt in Richtung Bananenrepublik in der dann Willkür herrscht.

      Der Staat hat sch zwingend an Regeln und Gesetze zu halten!

      Als nächstes werden dann sonst andere Grundprinzipien des Rechtsstaates "zum Wohl des Volkes" ausgehebelt.
    • Thom Mulder 07.06.2020 21:04
      Highlight Highlight Ha haa. Selten so gelacht. Noch nicht gemerkt dass die Schweiz eine Bananenrepublik ist? Regeln und Gesetze gelten hier nur für die die es sich nicht anders leisten können. Genau. Wie eben diejenigen die keine Lobby haben. Dann kommt das Einhalten von Terminen gerade recht. Für Andere ist sowas hierzulande kein Hindernis. Zum Wohl des Volkes wäre eben gerade anders.
  • Vecchia 07.06.2020 11:10
    Highlight Highlight "Massenentlassungen bei Swissport, Gategroup und SR Technics"

    Fragt sich, ob tatsächlich nur Corona Einfluss hat...aber die Krise bietet aktuell sicher eine gute Gelegenheit zur "Restruktuierung".
    (https://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/der-chinesische-riese-der-schweizer-boersenregeln-bricht/story/29867810)

    Sollten sich SVP-Matters Wünsche nach Erhöhung der Kontingente für Ausländer aus Drittstaaten erfüllen, werden die jetzt Entlassenen sicher bald durch chinesische Billigarbeiter ersetzt werden...
  • Bollicine 07.06.2020 10:44
    Highlight Highlight Es gibt einige Punkte, welche dringend angeschaut werden müssen. Die GmbH-Inhaber , welche bei ihrer Firma angestellt sind, zahlen ganz normal ALV-Beiträge (total 2,2%) auf dem ausbezahlten Lohn. Haben aber keinen Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung oder Arbeitslosengeld. Es wurde nun eine Ausnahme gemacht mit COVID-19, für die Zeit von mitte März bis Ende Mai, ab Juni gibt es nichts mehr. Der Höchstbetrag war 3‘320 für 100% Ausfall. Es wird also eine Versicherung voll bezahlt, die nicht in Anspruch genommen werden kann. Nicht ganz fair, oder?
    • stadtzuercher 07.06.2020 13:25
      Highlight Highlight Eine Frechheit, in der Tat. Die Kleinunternehmer sind den linken Sozis und den rechten Wirtschaftsliberalen egal.

      Eine Versicherung bezahlen müssen, auf deren Leistungen du kein Anrecht hast... only in Switzerland.
    • blueberry muffin 07.06.2020 19:29
      Highlight Highlight @stadtzuercher Quatsch. Steht ja selbst im Artikel das die Linken eine Lösung haben wollten und die üblichen Verdächtigen im SR das dann sausen liessen.

      Kein Wunder, wenn die Hälfte ohne Gegenkandidaten wiedergewählt wurden. Ständerat gehört in die Tonne, wenn sich niemand um die Stellen aufm Land bewirbt und man den Quatsch nur für die Landeier einführte.
  • GraveDigger 07.06.2020 10:20
    Highlight Highlight Das wird erst der Anfang sein. Es wurden immer mehr Jobs geschaffen ohne Wertschöpfung da die überhebliche Politik lieber Branchen ansiedelt die mit Geld Geld verdienen und so eine Wohlstandsblase erschaffen wurde. Alles wurde auf Konsum und Schulden getrimmt. Wertschöpfende Jobs wegen Umweltauflagen nach irgendwo verlegt. Viele westliche Länder werden massiv Probleme bekommen wenn es den Bodensatz der Verlierer hochspült wegen fehlendem Geld in den Sozialkassen. Was sich da anbahnt durch die Kriese und Gier ist nicht abzusehen. Der Mensch - Ein monetäres Objekt - Sklave des Geldes
  • fools garden 07.06.2020 09:49
    Highlight Highlight Wenn tausend Arbeitsplätze auf dem Spiel Stehn, finden wir immer eine Lösung, aber tausend Einzelschicksale sind gleich Viele.
    Hier in Frankreich überrascht mich das nicht, die Zahl hat enfach mindestens eine Null mehr.
    In der Schweiz bin ich etwas entäuscht nur weil diese Kleinstunternehmer keine Loby haben.
  • pamayer 07.06.2020 08:56
    Highlight Highlight Gut aufgepasst. Die SP wollte etwas in Bewegung bringen, die Bürgerlichen haben alles abgewürgt.
    Augen auf beim wählen.
  • drüber Nachgedacht 07.06.2020 08:49
    Highlight Highlight Könnte, hätte, würde...

    Jeder dieser Firmen ist es klar, dass in einem. halben Jahr wenn alles wieder läuft, die Leute wieder gebraucht werden.
    Jeder den man entlässt wird sich umsehen um einen anderen Arbeitsort zu finden. Es gibt genügend Firmen die nur darauf warten, dass endlich Arbeiter auf den Markt kommen.
    Die Kurzarbeit ist vorbei und die Stellenanzeigen vermehren sich rasant.

    Da wollen wir mal sehen, wie die Arbeitslosenzahlen im Juli aussehen.
    • Der Rückbauer 07.06.2020 14:07
      Highlight Highlight Weisst Du, was Pessimisten sind? Optimisten mit Erfahrung...
    • Mimo Staza 08.06.2020 00:53
      Highlight Highlight @Rückbauer:

      Das wären eher Realisten.

      Optimisten sind tendenziell etwas blauäugig.
      Pessimisten sind tendenziell etwas ängstlich.
      Realisten sind Optimisten/Pessimisten mit Erfahrung.
    • Der Rückbauer 08.06.2020 14:11
      Highlight Highlight Mimo: Stimmt, aber weisst Du, der Mensch lebt von Emotionen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • winglet55 07.06.2020 08:35
    Highlight Highlight Mein Betrieb ist in Nachlassstundung, hat ein Drittel des Personals entlassen und zahlt den Entlassenen, die Ihnen zustehenden Löhne nicht mehr. Das RAV entschädigt erst ab Ende der Kündigungsfrist. Die Leute werden in die Sozialhilfe abgeschoben.
    • winglet55 07.06.2020 09:15
      Highlight Highlight Die Blitzer können sich bei mir melden. Ich kann diese Vorgänge schwarz auf weiss beweisen.
    • Hierundjetzt 07.06.2020 09:24
      Highlight Highlight Du bist hingegen in der 1. Konkursklasse. Da sehe ich nicht so schwarz.

      Hilft natürlich überhaupt nicht, wenn man die KK nicht mehr bezahlen kann. Ganz klar.

      Ganz ehrlich: deine Kollegen sollen zum Sozialamt. Das sind Profis dort. Ja, das sind sie. Ist ja kei Schand!

      Dann wird die Miete bezahlt, die KK und den Grundbedarf.

      Jaaaa, es ist nicht einfach, ist mir schon klar.

      Aber jetzt nicht noch Betreibungen einfangen! Das ist unnötig!

      —> ALV Geld ist bis auf Existenzminimum pfändbar! Nicht vergessen.
    • ursus3000 07.06.2020 09:37
      Highlight Highlight Dein Betrieb oder der in dem Du gearbeitet hast ?
    Weitere Antworten anzeigen
  • banda69 07.06.2020 08:19
    Highlight Highlight Parmelin ist übrigens von der SVP (der selbst ernannten "Partei des Volkes) und 60 Jahre alt.
    Benutzer Bild
    • Töfflifahrer 07.06.2020 18:45
      Highlight Highlight SVP mal wieder!
    • banda69 07.06.2020 18:54
      Highlight Highlight Immer diese himmeltraurige SVP!
  • Der Rückbauer 07.06.2020 08:16
    Highlight Highlight Vielleicht ist in Bezug auf die drei chinesisch/asiatisch beherrschten Firmen Swissport, Gategroup und SR Technics zu sagen, dass wir, die Steuerzahler, für Schulden solidarisch haften.
    Zuerst Kurzarbeit, dann Bürgschaften und letztlich Entlassungen. Da hätte man diese Buden besser Konkurs gehen lassen und dann an Schweizer Unternehmen verhöckert. Wie die Swiss auch fast verschenkt wurde, leider an Deutsche, die jetzt gerettet wurden.
    Dumm, dümmer, am Dümmsten....
    • ursus3000 07.06.2020 13:36
      Highlight Highlight " Dumm, dümmer, am Dümmsten.... "
      passt zu Deinem Kommentar . Keine Ahnung , aber davon ganz viel . Und ja , Du hättest alles viel besser gemacht . Aber wieso schreibst Du nur Kommentare ? Die Entscheidenden Stellen hätten Deine Expertise gebraucht . Oder bist Du nur ein Maulheld der später alles besser wissen möchte ?
    • Dani S 07.06.2020 14:53
      Highlight Highlight @der Rückbauer: die genannten Firmenstrukturen sind allesamt AG oder GmbH.
      Niemand haftet für eine AG oder eine GmbH solidarisch, schon gar nicht der Steuerzahler!
      Ihr Kommentar ist tatsächlich (Zitat) : "Dumm, dümmer, am Dümmsten.... "
    • Der Rückbauer 07.06.2020 16:35
      Highlight Highlight Dani$: Die Banken haben diesen Firmen Geld gegeben, für das die Schweizerische Eidgenossenschaft den Banken eine Bürgschaft gegeben hat. D.h., wir werden den Banken das Geld bezahlen müssen, falls die drei Buden das nicht können (was zu erwarten ist). Alles klar?
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