Schweiz
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Ciao, Homeoffice! Hallo, Bar: So sieht der Bundesrats-Plan zum Corona-Ende aus



Ab Montag, 22. Juni 2020, werden die Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus weitgehend aufgehoben. Einzig Grossveranstaltungen bleiben bis Ende August verboten.

Die Bestimmungen im Überblick:

Veranstaltungen mit bis zu 1000 Personen erlaubt

Worshippers stand on premarked tape lines to receive the Eucharist from the Rev. Enrique Corona, top center, during a Mass at St. Agnes Church in Paterson, N.J., Sunday, June 14, 2020. New Jersey eased its restrictions on gatherings this week as the state begins to lift measures meant to slow the spread of the coronavirus. Gov. Phil Murphy also said that outdoor demonstrations protected by the First Amendment, including religious services and protests stemming from George Floyd's death, can be held, regardless of the number of attendees. (AP Photo/Seth Wenig)

Bild: keystone

Veranstaltungen und Versammlungen mit bis zu 1000 Personen sind wieder erlaubt. Das Nachverfolgen von Kontakten muss aber stets möglich sein, schreibt der Bundesrat. Der Veranstalter muss sicherstellen, dass die Zahl der maximal zu kontaktierenden Personen nicht grösser als 300 ist, etwa durch die Unterteilung in Sektoren. Die Kantone können diese Grenze auch herabsetzen.

Grossveranstaltungen von mehr als 1000 Personen sind ab Anfang September wieder erlaubt, sofern sich die epidemiologische Lage nicht verschlechtert. Dabei müssen die Teilnehmenden ebenfalls in Sektoren aufgeteilt werden. In Restaurants besteht ab dem 22. Juni keine Sitzpflicht mehr. Der Bundesrat hat zudem die Sperrstunde für Restaurationsbetriebe, Discos und Nachtclubs aufgehoben.

Mindestabstand nur noch 1,5 Meter

Nach wie vor geht es im Kampf gegen Neuinfektionen mit dem Coronavirus darum, Abstand zu halten. (Archivbild

Bild: sda

Die Menschen sollen weiterhin die Hygiene- und Abstandsregeln einhalten. Der Bundesrat hat zudem die Vorgaben für Schutzkonzepte vereinfacht und vereinheitlicht. Alle öffentlich zugänglichen Orte müssen über ein Schutzkonzept verfügen, auf spezifische Regeln für einzelne Kategorien von Betrieben, Veranstaltungen oder Bildungseinrichtungen wird verzichtet.

Neu gelten dieselben Vorgaben für alle Konzepte; Musterschutzkonzepte gibt es keine mehr.

Der Mindestabstand zwischen zwei Personen wird angesichts der tiefen Fallzahlen von 2 Metern auf 1,5 Meter reduziert. Wenn die Distanz von 1,5 Metern während mehr als 15 Minuten nicht eingehalten werden kann, besteht ein erhebliches Ansteckungsrisiko. Der Abstand kann weiterhin unterschritten werden, wenn eine Maske getragen wird oder Trennwände vorhanden sind.

Neues Bundesgesetz zur Bewältigung der Covid-19-Epidemie

Bei Veranstaltungen mit festen Sitzplätzen, zum Beispiel im Konzert oder im Kino, reicht das Leerlassen eines Sitzes. Falls an Veranstaltungen, Anlässen oder in Schulen die Distanzmassnahmen nicht möglich sind, müssen Kontaktlisten geführt werden. Damit ist bei einem positiven Fall das Nachverfolgen der Kontakte (Contact Tracing) sichergestellt.

Masken im ÖV dringend empfohlen

Zur Vermeidung von Neuinfektionen mit dem Coronavirus empfiehlt das Bundesamt für Gesundheit, eine Maske zu tragen, wenn der Abstand nicht eingehalten werden kann. (Archivbild)

Bild: sda

Masken können das Infektionsrisiko stark senken. Im öffentlichen Verkehr wird das Tragen einer Maske dringend empfohlen, wenn der nötige Abstand nicht eingehalten werden kann. Alle Reisenden sollen stets eine Gesichtsmaske bei sich tragen.

An Demonstrationen gibt es keine Obergrenze für die Anzahl teilnehmender Personen, es gilt aber eine Maskentragpflicht. Diese Änderung für politische und zivilgesellschaftliche Kundgebungen gelten bereits ab Samstag, 20. Juni 2020.

Homeoffice-Empfehlung wird aufgehoben

Eine Frau installiert zu Hause in Zürich ein Heimbüro. (Archivbild zu Home office, Homeoffice)

Bild: KEYSTONE

Die Entscheidung darüber, ob die Arbeitnehmenden zu Hause oder im Büro arbeiten sollen, ist zukünftig dem Arbeitgeber überlassen. Die Homeoffice-Empfehlungen werden aufgehoben, ebenso die Vorgaben zum Schutz der Gruppe besonders gefährdeter Personen. Auch diese können wieder an ihren Arbeitsplatz zurückkehren.

Der Arbeitgeber ist aber verpflichtet, die Gesundheit der Arbeitnehmenden mit entsprechenden Massnahmen zu schützen. Es gilt das Arbeitsgesetz. Die vereinfachten Grundregeln gelten auch für das Gewerbe, die Industrie sowie öffentlich nicht zugängliche Dienstleistungsbetriebe. Schutzkonzepte sind hier nicht nötig.

Was tun, wenn die 2. Welle kommt?

Den Spitälern entging in der Coronakrise viel Geld. Ausserdem müssen sie für die Mehrkosten für die Hygienemassnahmen aufkommen. (Archivbild)

Bild: KEYSTONE/Ti-Press

Nach dem Ausstieg aus der ausserordentlichen Lage hat der Bundesrat über die Bewältigung einer allfälligen zweiten Welle eine Aussprache geführt. Im Gegensatz zur ersten Welle soll die Hauptverantwortung bei einem Wiederanstieg der COVID-19-Fälle bei den Kantonen liegen. Kantone, die eine Zunahme der Fallzahlen feststellen, sollen diese mit geeigneten Massnahmen bewältigen. Dabei sind diejenigen Massnahmen vorzuziehen, die sich als besonders wirksam gegen die Ausbreitung von Neuinfektionen erwiesen haben.

Der Bundesrat hat zur Bewältigung einer zweiten Welle den Departementen eine Reihe von Aufträgen erteilt, etwa um rasch über detaillierte Daten zu verfügen oder die Versorgung mit den notwendigen Heilmitteln und Schutzausrüstungen sicherzustellen.

Der Bundesrat hat an seiner heutigen Sitzung zudem den Schlussbericht des Krisenstabs des Bundesrats Corona (KSBC) zur Kenntnis genommen und beschlossen, diesen mit dem Ausstieg aus der ausserordentlichen Lage aufzulösen. Der KSBC wurde vom Bundesrat am 20. März 2020 einberufen, um die Koordination mit den Departementen, der Bundeskanzlei, Kantonsvertretern und anderen Krisenstäben sicherzustellen. (aeg)

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    Alle Leser-Kommentare
  • pluginbaby 19.06.2020 22:21
    Highlight Highlight Maskenpflicht im ÖV sei nicht umsetzbar und deswegen nicht nötig.

    Demos haben aber keine Grössenbegrenzung da dort Maskenpflicht gilt.

    Ich freu mich jetzt schon aufs Gemetzel wenn sich an einer Demo mal locker 500 Nasen anstecken...

  • Master Chief 19.06.2020 21:41
    Highlight Highlight Für das Corona Ende ist es noch ein Wenig früh, nicht? Oh mann... wir werden noch auf die Welt kommen. Leute die aus Schweden einreisen müssen Fiebermessen am Flughafen. 🤪 jeder wirklich jeder im Land weis, dass dies überhaupt nichts bringt. Ich feiere mein Corona Ende, wenn ich im November, Dezember den Impfstoff bekomme
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 19.06.2020 21:22
    Highlight Highlight Corona-Ende? Hab' ich was verpasst?
    • elco 19.06.2020 22:53
      Highlight Highlight Ja.
  • Wolk 19.06.2020 20:41
    Highlight Highlight Schön, ich darf jetzt wieder ins Büro, natürlich mit dem ÖV, wo es natürlich keinen markierten 1.5m Abstand gibt und praktisch niemand eine Maske trägt, auch nicht wenn sie 20 Minuten mit mir Bein an Bein sitzen. This plan sucks.
    • p4trick 19.06.2020 21:24
      Highlight Highlight Ist wohl deine Entscheidung wie du ins Büro geht's? Gibt nicht nur ÖV und Auto!
    • Wolk 19.06.2020 21:57
      Highlight Highlight 1h 15 min mit dem Velo, sagt Google. Ist mir ein bisschen zu weit.
    • CalibriLight 19.06.2020 22:13
      Highlight Highlight @p4trick --
      Maultiertrekking? Karawanen? Tour de Suisse? Das dauert dann einfach ein bisschen länger..
      Oder wir nehmen den Privatjet. ;-))
    Weitere Antworten anzeigen
  • Locutus70 19.06.2020 19:14
    Highlight Highlight Das allfällige Lockdown-Regelungen den Kantonen obliegen finde ich gut. Die wenigen Kantone in denen es ein ausserordentliches Virusgeschehen gab können das dann viel zielgerichteter machen.
    • Terraner 19.06.2020 20:59
      Highlight Highlight Das Virus hat sich mittlerweile verteilt, eine 2te Welle wird nicht wie die erste nur Grenzregionen betreffen.
    • elco 19.06.2020 22:56
      Highlight Highlight Wäre das von Anfang an so gewesen, dann wäre uns der Lockdown erspart geblieben (in der Deutschschweiz)
  • Baumi72 19.06.2020 18:55
    Highlight Highlight Was soll die 1000er Obergrenze genau bringen?

    Stellen wir uns das mal bildlich vor. 1000 Menschen auf einem Haufen, oder 10,000 Menschen auf einem Haufen.

    Bei welcher Variante habe ich mit mehr Menschen direkten Kontakt?

  • Nate Smith 19.06.2020 18:19
    Highlight Highlight Hoffentlich ist es nun wirklich vorbei. Mit den Kantonen in der Verantwortung sind wir so gut wie tot.
    • Locutus70 19.06.2020 20:22
      Highlight Highlight Warum? In der aktuellen Situation ist das sinnvoll. Hier in der Innerschweiz gab es kaum bis kein Virusgeschehen und trotzdem galten die Lockdown-Regelungen wie für stark betroffene Kantone wie Tessin, Waadt oder Genf.
    • Nate Smith 19.06.2020 21:00
      Highlight Highlight Locutus70: es gilt aber nicht nur für die aktuelle Situation sondern auch wenn die Fallzahlen wieder anziehen. Der Bundesrat hat dies relativ klar gemacht. So wird z.B. der Kanton Zürich sich überlegenmüssen die Läden zu schliessen während sich der Aargau weigert Spreitenbach zu schliessen. Jeder schaut für die eigene Wirtschaft und das Resultat ist ein einziges Debakel. Das Virus hält sich nicht an Kantonsgrenze die heute in keinster Weise für irgendein Kriterium noch eine sinnvolle Grenze darstellen. Das Wissen sogar die Kantone selber: siehe kantonale Zusammenarbeit bei Spitälern.
    • CalibriLight 19.06.2020 22:07
      Highlight Highlight @Silent Revolution -- wir hatten einen der mildesten Shutdowns in Europa. Wegen dieser Massnahmen haben wir es in den Griff bekommen.
      Ich wollte das nur nochmals gesagt haben. Ich weiss, dass Sie weiterhin denken werden, dass man bei einer "Grippe" keine Massnahmen hätte ergreifen müssen.
      Im Herbst sehen wir weiter. Würden sich allerdings die Menschen weiterhin an einfachste Abstand- und Hygienemassnahmen halten, hätten wir im Winter auch keine Grippewelle mehr. Und das wäre volkswirtschaftlich gesehen auf lange Sicht ein Volltreffer.
    Weitere Antworten anzeigen
  • CalibriLight 19.06.2020 17:47
    Highlight Highlight Ich finde die Entscheidungen bis auf wenige ok:

    Homeoffice sollte viel mehr weiterhin in Erwägung gezogen werden, es wäre gut für die Umwelt und gegen Ansteckungen.
    RisikopatientInnen sollten weiterhin die Möglichkeit auf Homeoffice haben.
    Dass man im ÖV nicht durchsetzen kann, dass man eine Maske anziehen muss, wenn der Mindestabstand unterschritten wird, kann ich nicht nachvollziehen. Überall sonst kann ich selbst entscheiden, welchen potenziellen Risiken ich mich aussetze. Im ÖV kann ich das nicht.

    Und sonst haben wir die Normalität bald zurück. Schaumermal.
    • Thomas G. 19.06.2020 17:56
      Highlight Highlight Genau! Diese Verweigerung der Maskenpflicht ist grobfahrlässig. In allen Ländern um uns herum vesteht Maskenpflicht. Nur die Schweiz meint wiedermal besser zu sein als alle anderen. Die 2. Welle wird uns eine Lektion erteilen. Leider ist es dann zu spät
  • nadasagenwirjetzteinfachmal 19.06.2020 17:22
    Highlight Highlight Okay jetzt muss ich @lilie...recht geben...ab morgen muss ich an Demos wenn ich das Openair feeling noch will in diesem Sommer.
    Bei uns wurde angekündigt dass es auch Food Trucks geben wird bei der Demo, juhui.
  • Terraner 19.06.2020 17:08
    Highlight Highlight Mit Veranstaltungen bis 1000 Personen, nur noch 1.5m Abstand, kein Homeoffice mehr und noch immer keine Maskenpflicht im ÖV, werden die Fälle unweigerlich steigen. Schätze der R0 Wert wird auf mindestens 1.5 steigen. Im Herbst haben wir dann kurz vor dem zulassen von Grossveranstaltungen die perfekte Ausgangslage für explodierende Fallzahlen in allen Regionen der Schweiz geschaffen. Dann kommt noch das mutierte Virus aus China zu uns und die Massenpanik wird ausbrechen. Ich kauf schon mal WV-Papier, Desinfektionsmittel, Seife und Masken für den Winter. Hoffen wir es kommt anders.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 19.06.2020 21:30
      Highlight Highlight Was? WC Papier schon aufgebraucht?
      Desinfektionsmittel und Masken noch nicht gehortet?
      Du Anfänger :-)
    • Terraner 19.06.2020 22:08
      Highlight Highlight 😂 Dank Dusch-WC brauch ich kaum welches. Masken habe ich leider nur die normalen bekommen, davon aber 250 Stück. Suche noch FFP3, sicher ist sicher. Vielleicht sollte ich noch ein Notstromagregat und einen Wassertank anschaffen. 😉 Ein paar Hühner und Schafe hätten auch noch Platz im Garten.
    • Lavamera 19.06.2020 22:24
      Highlight Highlight @Terraner bei jeder einzelnen Lockerung haben Leute ausgerufen, dass die Fallzahlen jetzt steigen werden, dass sich niemand an die Massnahmen hält und dass alles viel zu früh ist und blablabla. Ist das je eingetroffen? Nein, ist es nicht. Immer diese ewige Panikmache.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maragia 19.06.2020 16:32
    Highlight Highlight Ist die Ansteckungswahrscheinlichkeit von einem infizierten plötzlich geringer, dass man nun nur noch 1.5m statt 2m Abstand benötigt?
    Der Abstand hat ja nichts mit der Anzahl der Fälle zu tun, sondern wie schnell man jemanden ansteckt, wenn man keinen Abstand hält... komisch
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 19.06.2020 18:25
      Highlight Highlight Ich hoffe die Covid App ist dann auch auf 1.5 Meter eingestellt.
    • Locutus70 19.06.2020 20:23
      Highlight Highlight Von den meisten Virologen wurde meist eine Zahl von 1,50 Meter genannt.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 19.06.2020 21:25
      Highlight Highlight Das beantwortet meine Hoffnung noch nicht.
  • iudex 19.06.2020 16:31
    Highlight Highlight Also erachtet auch der BR die ursprünglichen Massnahmen als völlig überzogen? Viel hat sich seit März nicht geändert, insb. gibt es auch heute keine Impfung oder ein breit anwendbares Medikament.
    • lilie 19.06.2020 19:16
      Highlight Highlight @iudex: ist mir völlig unbegreiflich, wie man behaupten kann, dass sich nichts geändert hat. Hatten wir letztes Jahr kein Händeschütteln, Abstand halten, Masken, Desinfektionsmittel, Kundenlimitierung in Läden, Rückverfolgbarkeit, Sensibilisierung jedes einzelnen, damit er sich und seine Mitmenschen schützt, und noch vieles, vieles mehr?

      Ich glaube, die Leute merken einfach nicht, wie viel sich in diesen wenigen Wochen verändert hat. So schnell wird das alles normal.
    • Locutus70 19.06.2020 20:24
      Highlight Highlight @iudex - Schau dir doch einfach mal Zahlen an, dann wirst du sehr schnell feststellen, das sich da einiges getan hat.

      Allerdings: Es zwingt dich doch niemand raus zu gehen!!!
    • P. Meier 19.06.2020 23:37
      Highlight Highlight Nein, aber der BR gibt die Verantwortung, wie von vielen Politikern gefordert, wieder an die Kantone ab. Jetzt können alle, welche auf Eigenverantwortung gesetzt und die BR-Massnahmen kritisiert haben, zeigen, dass es funktioniert.
  • elco 19.06.2020 16:15
    Highlight Highlight Wunderschön! jetzt können die Corona-Bürger wieder weinen.
    • Agnesse 19.06.2020 20:29
      Highlight Highlight Was ist ein «Corona-Bürger»? 😂
    • elco 19.06.2020 21:14
      Highlight Highlight @Agnesse, schau dich um. Sie sind hier überall. Vor 6 Wochen haben sie nach Ausgangssperre geschriene, vor 2 Wochen nach Maskenpflicht, jetzt hauen sie auf den Bundesrat ein. Sie wollen es nicht wahr haben aber die Zahlen sinken und sinken und bleiben tief. Die Hungeropfer auf Grund der Lockdows weltweit interessieren sie nicht, sie hören und verstehen nur noch ein Wort: Corona. Das sind die neuen "verantwortungsvollen" Corona-Bürger.
    • P. Meier 19.06.2020 23:42
      Highlight Highlight Dann können sich ja alle vernünftigen Bürger jetzt freuen. Sie die jede Massnahme des BR als übertrieben und unnötig verschrien haben. All jene, für die diese Erkrankung einer leuchten Grippe entspricht usw. All diehjnigen, welche mit gewiwsen Politikern hinter dem Ofen hervorgekrochen kamen und grossartig Forderungen stellten, als der Bundesrat Lockerungen angekündigt hatte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rethinking 19.06.2020 16:09
    Highlight Highlight Bei der ersten Welle voll auf Sicherheit...

    Bei der Zweiten welle nun offenbar voll auf Risiko...
  • Ökonometriker 19.06.2020 16:01
    Highlight Highlight Man sollte zumindest den Schutz von Risikogruppen und die Empfehlung, dass ein Teil der Belegschaft Home Office macht und so die Pendellast tief hält, bei behalten.

    Falls sich (eher Junge) dann in Bars oder Clubs anstecken, werden wenn überhaupt kaum Leute sterben und man kann reagieren, bevor wieder Hunderte sterben. Dann z.B. mit einer Maskenpflicht statt mit einem Lockdown. Käme billiger.
    • Garp 19.06.2020 16:43
      Highlight Highlight Und wie willst Du den Schutz der Risikogruppen aufrecht erhalten? Vorschläge?
    • BrüederVomPana 19.06.2020 17:04
      Highlight Highlight @Garp Nun mit einer Empfehlung fürs Homeoffice bei Risikogruppen.
    • Snowy 19.06.2020 17:11
      Highlight Highlight @Garp:

      Ü65 jährige und Risikopersonen dürfen an keinen Veranstaltungen (Restaurants, Bars, ÖV etc) teilnehmen wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann - oder müssen zwingend eine Maske tragen.

      Gäbe schon Möglichkeiten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rentner I 19.06.2020 15:56
    Highlight Highlight Ein mutiger aber angesichts der tiefen Fallzahlen der richtige Entscheid, einzig Veranstaltungen mit 1000 und mehr Personen hätte ich bis Ende Dezember aufrechterhalten.

    Das künftig, die Kantone allein einen lokalen Lockdown beschließen können ist nachvollziehbar und erfreulich.

    Einzig die App hätte man obligatorisch machen sollen.

    Jetzt hoffen wir, dass uns aus Osteuropa keine Coronakranke überraschen, analog zu NRWF da waren es Bulgaren
    • Varanasi 19.06.2020 17:04
      Highlight Highlight Die Coronakranken in den Fleischfabriken haben nichts mit der Nationalität zu tun.
      Es ist schäbig, das zu behaupten!
      Ein Video auf der Tönnies Fabrik aus April zeigt, dass die Hygienemassnahmen nicht eingehalten wurden.
      Gib dem Arbeitgeber die Schuld, der diese Menschen in Massenunterkünften unterbringt, die Arbeitsvorlagen untergräbt und schlecht bezahlt, aber nicht den Arbeitern.
    • ChlyklassSFI 19.06.2020 17:25
      Highlight Highlight Die Schlachthofbetreiber nutzen über Sub-Unternehmen Leute aus Osteuropa aus. Die Leute müssen in grosser Zahl zusammen wohnen
      Und du schreibst etwas von Überraschung?
    • bokl 19.06.2020 17:26
      Highlight Highlight @Rentner
      Die Bulgaren haben NRW nicht überrascht. Die wurden zwecks Billigstzerstückelung von Fleisch nach NRW geholt, in unhygienische Massenunterkünfte gesteckt und haben sich grösstenteils vor Ort angesteckt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Unicron 19.06.2020 15:51
    Highlight Highlight Och neee, vermutlich fallen alle Firmen jetzt wieder in den Original Modus zurück, und vergessen wie toll dass Home Office funktioniert hat.
    Wie alles genau gleich gut geht, auch ohne dass man die halbe Schweizer Bevölkerung dauernd von A nach B und wieder zurück hetzt und damit Strassen und ÖV überlastet, nur um dann vor einem anderen Computer zu sitzen, und die selbe Arbeit macht welche man grad sogut von zuhause aus erledigen könnte.
    • bokl 19.06.2020 16:04
      Highlight Highlight Tja, die Arbeitnehmer müssten sich halt gemeinsam organisieren. Dann könnte man Forderungen stellen und auch durchsetzen. Aber das ist linkes Teufelszeugs und gefährdet unseren Wohlstand. Der 0815-Bürolist macht einfach die Faust im Sack und befolgt brav die Anweisung der Chefs.
    • Thomas G. 19.06.2020 17:54
      Highlight Highlight Noch schlimmer ist es wenn Tausende ins Büro geholt werden um dann jeder für sich vor dem PC zu sitzen und per Skype mit den indischen Kollegen zu sprechen. Absurd hoch drei.
    • jimmyspeakstruths 19.06.2020 18:37
      Highlight Highlight Als jemand der am liebsten immer im Homeoffice arbeitet und das oft auch vor corona tut, kann ich sagen, dass es bei uns (IT, Dev, Manager) schon nicht annähernd so effizient ist. Gewisse Leute sind effizienter im HO, andere überhaupt nicht.

      Mit Aussagen wie „HO super überall“ tust du uns einen Bärendienst, danke....
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mimo Staza 19.06.2020 15:48
    Highlight Highlight Wie schon im Februar/März ist es schwer zu beruteilen, ob Massnahmen oder eben deren Aufhebung zu früh oder zu spät kommen. (Im Nachhinein wissen wir es dann natürlich wie immer besser.)
    Auch dieser Schritt musste mal kommen. Aber im Gegensatz zu Februar/März sind wir wesentlich besser vorbereitet und können viel schneller reagieren, falls die Zahlen wieder hoch gehen sollten. Damals mussten noch sehr viele überhaupt mal lernen, sich die Hände zu waschen und googeln was Homeoffice ist.
    Daher bin ich mal optimistisch...
    • Garp 19.06.2020 18:38
      Highlight Highlight Abstand und Hände waschen ist das Minimum. Vorbereitet? Sind wir das? Ich hab keine Ahnung wie es um die z.B. Stellen geht die personal Tracing machen pro Kanton, wie und ob und um wieviel sie aufgestockt haben. Die Kantone halten sich ja sehr bedeckt. Wieviele Fälle kann jeder Kanton stemmen? Weisst Du das? Die Meldung der Fälle zwischen Bund und Kantonen funktioniert auch noch nicht. Inzwischen haben wir genug Masken, das hat sich verbessert, ja. Aber kaum einer will sie tragen. Ich bin skeptisch und finde die Kommunikation schlecht inzwischen. Schritte werden auch nicht richtig begründet.
    • Mimo Staza 19.06.2020 23:54
      Highlight Highlight Danke Garp. Muss dir bei einigen Punkten recht geben und revidiere zu „verhalten optimistisch“. Unsere Tracing Kapazitäten sind noch weitgehend unklar. Ich hoffe aber, dass wir uns gar nicht mehr die Frage stellen müssen, wieviele Fälle ein Kanton stemmen kann. Meine Gedanken zur Vorbereitung gingen mehr in die Richtung, dass schneller wieder auf Homeoffice umgeschaltet werden kann, dass viele Branchen und Firmen zumindest Schutzkonzepte haben die verstärkt werden können und dass dienPolitik und Bevölkerung sensibilisiert ist auf ein rasches (wieder) verstärken der Massnahmen.
    • Garp 20.06.2020 14:14
      Highlight Highlight Wie stark die Politik und Bevölkerung sensibilisiert sind, weiss ich nicht. Ein zweiter Lockdown wird nicht stattfinden, falls eine neue Welle kommt, so klingt es.
      Contact Tracing ist derzeit die wichtigste Massnahme, um diese zu verhindern und Übertragungsherde zu finden, die man dann konsequent abschotten muss. Gab ja noch einen Artikel dazu heute. Ob die Kantone da gute Arbeit leisten, hab ich so meine Zweifel und die kommen, weil nicht informiert und kommuniziert wird.
  • Locutus70 19.06.2020 15:44
    Highlight Highlight Ich persönlich hätte es erstmal bei Veranstaltungen bis 300 Leuten belassen, ansonsten finde ich das gut.

    Ich hoffe die Geschäfte behalten die Rot-Grün-Ampeln und die Hygienemaßnahmen bei - das sollte eigentlich Standard sein.
    • Garp 19.06.2020 16:41
      Highlight Highlight Bei Verkürzung des Abstandes dürfen sie nun wieder mehr Leute in die Läden lassen. Es tummeln sich dann noch mehr an den gleichen Regalen. Es wird ja nicht alles gleich häufig gekauft. Auch die 1.5 Meter können dann nicht eingehalten werden.
  • Grego 19.06.2020 15:43
    Highlight Highlight Nein danke, ist gerade gut für mich, ich arbeite (hoffentlich) noch etwas von zu Hause aus. Passt mir so wies jetzt ist.
  • danster 19.06.2020 15:40
    Highlight Highlight Super wie man von anderen Ländern lernt... nicht.
  • RASL 19.06.2020 15:36
    Highlight Highlight Ach ne, ich will im Homeoffice bleiben!
    • lilie 19.06.2020 19:17
      Highlight Highlight @RASL: Homeoffice wurde nicht verboten. 😉
  • Mutzli 19.06.2020 15:35
    Highlight Highlight "So sieht der Bundesrats-Plan zum Corona-Ende aus"

    Aha, ok. Dann gibts jetzt nen Impfstoff oder brauchbare Medikamente?

    Ah nein, immer noch nicht.

    Haben wir wie Neuseeland keine Fälle mehr?

    Ah nee, gemäss Taskforce ist die Ansteckungsrate seit den Lockerungen im Mai stetig am steigen.

    Gut, aber dafür hat man ja jetzt wertvolle, wenn auch leider schmerzlich erkaufte Lehren gezogen und...
    "Im Gegensatz zur ersten Welle soll die Hauptverantwortung bei einem Wiederanstieg der COVID-19-Fälle bei den Kantonen liegen."

    ...also die gleichen, welche den Pandemieplan verpennt haben? Cool cool cool
    • Der P 19.06.2020 15:44
      Highlight Highlight Im Keller gibts sicher eine dunkle Ecke, in der du dich verkriechen kannst um für dich ein bisschen Panik zu schieben...
    • Mia_san_mia 19.06.2020 18:39
      Highlight Highlight @Mutzli: Was ist am steigen? 😳 Wir haben seit Wochen ein paar wenige Fälle bei mehr als 8 Millionen Einwohnern... Wieso hast Du solche Angst? Ich war auch voll für Lockdown usw., aber jetzt ist ja nichts mehr.
    • Mutzli 19.06.2020 18:43
      Highlight Highlight @Trollgeflüster

      Ja absolut sowieso klar doch

      Gegenfrage: Ist es nicht ein bisschen witzlos rumzutrollen, wenn man sich gleich per Nick outet? Stell mir das eher ineffizient vor, aber habe auch nie den Sinn von Trollerei gesehen und bin daher wohl kaum Experte
    Weitere Antworten anzeigen
  • ralfre 19.06.2020 15:34
    Highlight Highlight Dann verbringen die Detailhändler das Wochenende wohl damit, die Linien am Boden zu verschieben.
  • StrangerBeast 19.06.2020 15:34
    Highlight Highlight Nein, Alain. Sag das nicht so laut bzgl. Homeoffice... I wott no chlii bliibe, bitte.
    Benutzer Bild
    • Tomtom64 19.06.2020 17:27
      Highlight Highlight Ych au und zwor no vili Johr
  • Frechsteiner 19.06.2020 15:26
    Highlight Highlight Also ist Corona offiziell vorbei.

    Interessant, war diese Woche in Italien, Masken und Abstand überall. Bei ähnlich vielen oder weniger Infentionen.

    Hoffe der BR verwechselt die Schweiz nicht mit Schweden
    • Lacameyang 19.06.2020 16:11
      Highlight Highlight Italien hat doch noch immer einiges mehr Infektionen als die Schweiz? Laut John Hopkins ca. 300 Neuinfektionen pro Tag diese Woche.
    • Asho 19.06.2020 16:39
      Highlight Highlight Woher hast du die Zahlen, dass Italien ähnlich oder gar weniger Infektionen hat wie die Schweiz? Gemäss Worldometer meldete Italien gestern 331 neue Fälle, die Schweiz 13.
    • Frechsteiner 19.06.2020 17:13
      Highlight Highlight Ohne die Lombardei ist Italien überall 1-2 stellig in Regionien die gleich gross sind wie die Schweiz
    Weitere Antworten anzeigen
  • Satanite 19.06.2020 15:22
    Highlight Highlight Die Empfehlung mit dem Homeoffice und den gefährdeten Personen kann ich nicht nachvollziehen. Wir haben nach wie vor keine Impfung oder Medikament zur Behandlung dieser Krankheit. Ich finde gefährdete Personen sollten nach wie vor im Homeoffice bleiben dürfen! Wir wissen nicht wann die zweite Welle kommt, aber es kommt garantiert eine!
  • ChiliForever 19.06.2020 15:22
    Highlight Highlight Uui, das klingt mutig! Hoffentlich kommt es da nicht zu Massenansteckungen auf Veranstaltungen und in Bars.
    • dieBied 19.06.2020 15:29
      Highlight Highlight Und im Zug, wenn alle wieder pendeln und niemand eine Maske trägt... :-/
    • Mia_san_mia 19.06.2020 18:40
      Highlight Highlight @ChiliForever: Wie soll das passieren, wenns bis jetzt nicht passiert ist?
    • MahatmaBamby 19.06.2020 21:37
      Highlight Highlight Kannst fix davon ausgehen dass wir da noch nicht durch sind
  • Yashulaya 19.06.2020 15:14
    Highlight Highlight Es geht mir noch immer nicht in den Kopf, warum es in den ÖV keine Maskentragpflicht gibt. Abstand halten geht dort einfach nicht. Und die Klimaanlage pustet fröhlich die Aerosole herum...
  • Garp 19.06.2020 15:10
    Highlight Highlight Jede Kanton chan fascht mache was er wett, well jede macht was er will.

    Dabei läuft es mit dem übermitteln der Daten immer noch schlecht und die neuen Herde werden nicht bekannt gegeben.

    Die Distanzregel zu verkleinern, macht keinen Sinn, was neue Ansteckungen anbelangt.

Aktuelle Zahlen zum Coronavirus in der Schweiz und der internationale Vergleich

Die Corona-Pandemie wütet weiter. Die Neuansteckungen steigen auch in Schweizer Kantonen erneut. Hier findest du alle relevanten Statistiken und die aktuellen Corona-Fallzahlen von Corona-Data und dem BAG zur Schweiz sowie im internationalen Vergleich.

Das Coronavirus hält die Schweiz weiterhin in Atem. Die Zahl der Neuansteckung steigt in den unterschiedlichen Kantonen seit dem August wieder und viele sprechen bereits von einer zweiten Corona-Welle in Europa und in der Schweiz.

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