Schweiz
Häusliche Gewalt

Bund und Kantone wollen Schutz vor häuslicher Gewalt ausbauen

Häusliche Gewalt

Notrufnummer 142 für häusliche Gewalt geht am 1. Mai in Betrieb

27.04.2026, 12:0727.04.2026, 12:13

Der Bund und die Kantone haben weitere Massnahmen zur Bekämpfung von häuslicher und sexueller Gewalt in Aussicht gestellt. Mit neuen Gesetzen, mehr Prävention und einer nationalen Strategie versprechen sie sich Fortschritte beim Opferschutz.

So will das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement dem Bundesrat Anfang 2027 eine Gesetzesvorlage zur Verbesserung des Schutzes im Zivilrecht vorschlagen, wie dessen Vorsteher Beat Jans (SP) am Montag vor den Medien bekanntgab. Geplant seien zudem eine Revision des Waffenrechts und eine neue nationale Strategie. Ausserdem befürworte der Bundesrat ein nationales Gewaltschutzgesetz.

Praesident des Staatsrats Mathias Reynard, Prasident SODK, Bundesrat Beat Jans, und Staatsrat Vassilis Venizelos, Praesident Verein Electronic Monitoring (EM), von links, sprechen an einer Medienkonfe ...
Beat Jans informiert über weitere Massnahmen gegen häusliche Gewalt in der Schweiz.Bild: keystone

Gleichzeitig zogen der Bundesrat und Vertretungen der Kantone eine positive Bilanz zur bisherigen Roadmap gegen häusliche und sexuelle Gewalt, die 2021 beschlossen wurde. «Die meisten Aufgaben konnten abgeschlossen oder in Daueraufgaben überführt werden», sagte Jans. Einer der zentralen Beschlüsse war die Einführung der zentralen Opferberatungs-Telefonnummer, die im Mai in Betrieb geht. (hkl/sda)

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41 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Totoro.2
27.04.2026 15:50registriert September 2025
Sehr gut!
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Jacob Crossfield
27.04.2026 13:08registriert Dezember 2014
Höchste Zeit, denn die heutige Realität zeigt, dass viele Polizeidienststellen mit dem Thema "Häusliche Gewalt" überfordert sind. Grössere Polizeien wie Zürich, Basel, etc. haben zwar spezialisierte Fachstellen, aber das Problem ist die Alarmierung, mit 117 kommt man nur auf Umwege zu den richtigen Leuten.
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