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Zensur: Gericht in Bangladesch verbietet Film über Rana Plaza-Unglück



Ein Gericht in Bangladesch hat einen Film verboten, der die Textilfabrik-Katastrophe im Rana-Plaza-Komplex zum Thema hat. Der Film verletze Regeln der Zensur, da er grausame Szenen und TV-Berichte vom Unglück enthalte, urteilte das Gericht am Montag.

Der Film «Rana Plaza» ist eine Liebesgeschichte, angelehnt an das Schicksal der Textilarbeiterin Reshma Begum, die 17 Tage lang unter den Trümmern des Gebäudes gefangen war. Im April 2013 war das neungeschossige Rana-Plaza-Gebäude mit mehreren Textilfirmen nahe der Hauptstadt Dhaka eingestürzt. Mehr als 1100 Menschen wurden getötet und mehr als 2400 verletzt.

Der Film von Regisseur Nazrul Islam Khan sollte am 4. September in die Kinos kommen. Das Verbot gelte zunächst für sechs Monate, sagte der Anwalt Mohammad Mehedi Hasan Chowdhury. Er vertritt den Verband der Textilarbeiter, die das Verbot wegen der anschaulichen Schilderung des Unglücks angestrengt hatten. (sda/dpa)

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