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Nach der Credit Suisse

Bank of America zahlt Milliarden in US-Hypothekenstreit

Shown is a Bank of America sign, Tuesday, Jan. 14, 2014, in Philadelphia. (AP Photo/Matt Rourke)

Bild: AP

Wenige Tage nach der Credit Suisse legt auch die Bank of America einen wichtigen Rechtsstreit um Hypothekengeschäfte kurz vor der Finanzkrise bei. Die Grossbank hat einen 9,3 Milliarden Dollar schweren Vergleich geschlossen.

Die staatlichen Immobilienfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac bekommen eine 5,83 Milliarden Dollar schwere Wiedergutmachung. Zusätzlich kauft die Bank of America ihnen bestimmte Wertpapiere wieder ab.

Die Aufsichtsbehörde FHFA verkündete die Übereinkunft am Mittwoch in Washington. Sie hatte 2011 insgesamt 18 Finanzkonzerne verklagt, die Fannie Mae und Freddie Mac Hypothekenpapiere verkauft hatten. Der Vorwurf: Die Banken hätten die darin enthaltenen Hauskredite zu rosig dargestellt.

In der ab 2007 hereinbrechenden Finanzkrise hatten derartige Hypothekenpapiere massiv an Wert verloren. In der Folge musste der Staat bei den Immobilienfinanzierern rettend einspringen.

Erst in der vergangenen Woche hatte die Credit Suisse einer Zahlung von 885 Millionen Dollar zugestimmt. US-Branchenprimus JPMorgan zahlte alles in allem 5,1 Milliarden Dollar.

Die Bank of America muss noch tiefer in die Tasche greifen, weil sie auch für Geschäfte des in der Finanzkrise geschluckten Immobilienfinanzierers Countrywide sowie der Investmentbank Merrill Lynch einsteht. Nun stehen noch sieben FHFA-Klagen aus. (aeg/sda)



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