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Missbrauch im Leistungssport nicht nur im Turnen – das schreiben die Sonntagszeitungen



Missbrauch im Leistungssport nicht nur im Turnen

Die Debatte um Missbrauch im Sport hat sich bisher auf das Turnen beschränkt – doch nun berichtet die «NZZ am Sonntag», dass auch andere Athletinnen betroffen gewesen sein sollen. So war Marina Ganci im Synchronschwimmen international erfolgreich – die 25-Jährige erzählte aber dem Blatt, wie qualvoll sie manche Trainings bei den Limmat-Nixen Zürich empfunden habe. Ganci berichtete, es sei oft passiert, dass sie oder andere Athletinnen vor Anstrengung oder Schmerz weinen mussten. Ganci rutschte zeitweise in die Magersucht ab, wofür sie jene Trainerin mitverantwortlich macht. Das Gleiche sei Alyssa Thöni, ebenfalls Synchronschwimmerin, sowie der Eiskunstläuferin Yoonmi Lehmann passiert, hiess es. Die Westschweizerin wog nur noch 30 Kilo, als sie 2019 ins Spital kam. Alle drei berichten in der «NZZ am Sonntag» von abfälligen Bemerkungen ihrer Trainer über ihr Gewicht.

ARCHIVE --- DER BUNDESRAT BEAUFTRAGTE VOR 75 JAHREN, AM 3. MAERZ 1944, DAS EIDGENOESSISCHE MILITAERDEPARTEMENT EMD, EINE TURN- UND SPORTSCHULE IN MAGGLINGEN EINZURICHTEN. DIE SPORTSCHULE WURDE LAUFEND ERWEITERT UND IST HEUTE TEIL DES BUNDESAMTS FUER SPORT BASPO --- Four Swiss Athletes are training on a gym machine during the Swiss Olympic day of clothes fitting in Magglingen, on November 10, 2011. (KEYSTONE/Gaetan Bally) 

Vier Schweizer Athleten trainieren auf Fitnessgeraeten waehrend des Swiss Olympic Masstages in Magglingen am Donnerstag, 10. November 2011. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Bild: KEYSTONE

Keystone-SDA unter Druck

Der Druck auf die Nachrichtenagentur Keystone-SDA nimmt laut einer Meldung der «NZZ am Sonntag» zu. Mehrere grosse Verlagshäuser würden im kommenden Jahr auf Dienste der Text- und Bildagentur Keystone-SDA verzichten, hiess es. So verzichte die Pendlerzeitung «20 Minuten» ab 2021 auf sämtliche Angebote der Schweizer Nachrichtenagentur. CH-Media und die NZZ-Mediengruppe würden zudem beide weniger Dienstleistungen im Textbereich beziehen; hiess es weiter. Keystone-SDA wollte sich gegenüber der «NZZ am Sonntag» nicht zu den verlorenen Aufträgen äussern. Man habe weiterhin «den Anspruch, als multimediale Nachrichtenagentur eine Branchenlösung zu sein und einen Beitrag zur Vielfalt und Qualität auf dem Medienplatz Schweiz zu leisten», erklärte ein Sprecher von Keystone-SDA lediglich gegenüber der Zeitung.

Spenden-Rekord bei Operation Libero

Die Operation Libero hat laut der «SonntagsZeitung» ein grosses Echo auf ihren am Mittwoch ausgesprochenen Spendenaufruf erhalten. In den ersten 24 Stunden seien 130'000 Franken zusammengekommen. So viel Spenden habe die Polit-Organisation an einem Tag noch nie eingenommen. Bis am Samstag seien die Zuwendungen auf über 200'000 Franken gestiegen, schrieb das Blatt unter Berufung auf Angaben der Organisation. «Dass gerade in Corona-Zeiten Menschen diese Unterstützung für uns sprechen, ist alles andere als selbstverständlich», sagte die Co-Präsidentin Laura Zimmermann gegenüber der Zeitung. Dies sei eine Bestätigung, dass es viele Menschen gebe, welche die Arbeit der Operation Libero wichtig fänden, hiess es weiter. Die Organisation will über ein Crowdfunding bis Ende Februar eine halbe Million einnehmen, um ihren Fortbestand zu sichern.

Swatch Group war Opfer einer Cyber-Attacke

Eine Cyber-Attacke auf die Swatch Group hat laut der «NZZ am Sonntag» Ende September die Omega-Fabrik in Biel lahmgelegt. Dies bestätigte Omega-Chef Raynald Aeschlimann gegenüber dem Blatt. «Acht Tage lang ist die Omega-Produktion komplett stillgestanden», sagte er. Die Attacke habe das hochautomatisierte Lager des Uhrenherstellers besonders getroffen. Das Jahr 2020 sei generell speziell gewesen, erklärte Aeschlimann weiter. Aufgrund der Coronavirus-Pandemie habe man zeitweise 50 von 170 Boutiquen schliessen müssen. Allerdings wurde bei Omega wegen dem Coronavirus bisher niemand entlassen. Nicht einmal die Verschiebung des neuen James-Bond-Films habe allzu grosse Negativauswirkungen gehabt, hiess es.

Internetkriminelle haben es auf den Uhrenkonzern abgesehen. (Archivbild)

Bild: sda

Verein geht juristisch gegen Coop vor

Der Verein detailwandel.ch leitet laut der «SonntagsZeitung» ein Rechtsverfahren gegen den Grossverteiler Coop ein. Die Genossenschaft habe bei den Wahlen für den Regionalrat der Genossenschaft geltendes Recht gebrochen, sagte Raffael Wüthrich, Co-Präsident des Vereins, gegenüber dem Blatt. «Wir werden in den kommenden Tagen juristisch gegen Coop vorgehen und uns ans Zivilgericht Basel wenden», sagte er. Der Detailhändler habe im September in einer Nacht- und Nebel-Aktion die Bedingungen für die Wahlen in den Regionalrat geändert und damit deutlich höhere Hürden aufgestellt, hiess es zur Begründung. Neu braucht es die Unterschrift von 6 statt 2 Prozent der Genossenschafter. Diese müssen zudem neu in 15 statt 30 Tagen gesammelt werden.

Fast 200 UZH-Studis haben offenbar geschummelt

Die Universität Zürich hat laut der «NZZ am Sonntag» knapp 200 Personen des Prüfungsbetrugs bezichtigt. Gut die Hälfte von ihnen habe inzwischen gestanden, im Frühling bei Online-Prüfungen geschummelt zu haben. Nun zeige sich aber, dass die Beweise, welche die Universität gegen die Studenten ins Feld führe, wissenschaftlich fraglich seien. So würden ähnliche Antwortmuster als Indiz genommen. Widerlegen lassen sich die Vorwürfe kaum, hiess es allerdings.

Studentinnen und Studenten mit Masken an der Universitaet Zuerich am Montag, 14. September 2020, in Zuerich. An der UZH gilt eine Maskentragepflicht in oeffentlich zugaenglichen Innenraeumen, wie Korridore, Lichthoefe, Toilettenanlage, Aufzuege, Museen, Bibliotheken und Gastrobereiche. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Bild: keystone

Sommaruga über die Belastung im Präsidialjahr

In einem Interview mit Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga in den Zeitungen «Le Matin Dimanche» und «SonntagsZeitung» erklärte die SP-Politikerin auf die Frage nach einer Bilanz zu ihrem Präsidialjahr, dass die Zeit psychisch sehr belastend sei. «Ich spüre das Gewicht der Verantwortung manchmal bis tief in die Nacht», sagte Sommaruga. Zur Eindämmung der Coronavirus-Ausbreitung glaube sie aufrichtig, dass viel getan wurde, um die Wirtschaft zu unterstützen. Aber man müsse ehrlich sein, niemand wisse, wohin diese Coronavirus-Krise führe. «Das Schwierigste ist die Dauer der Unsicherheit», betonte Sommaruga. Die Kritik am Bundesrat, er habe zu spät gehandelt, lässt die SP-Politikerin zudem nicht gelten. «Hätte der Bundesrat früher gehandelt, wäre das nie akzeptiert worden. Denn die Unterschiede zwischen den Kantonen waren zu gross. Heute ist die Situation überall besorgniserregend, weshalb wir uns wieder einschalten», sagte sie.

Bundespraesidentin Simonetta Sommaruga nimmt seinem Schutzmaske auf, nach einer Medienkonferenz des Bundesrates zur aktuellen Lage im Zusammenhang mit dem Coronavirus, am Freitag, 11. Dezember 2020, im Medienzentrum Bundeshaus in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga. Bild: keystone

(bal/sda)

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Gäste der SRF-«Arena» am 11. Dezember 2020

Wenn wir zu Rentnern ehrlich wären ...

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