Justiz
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FILE - In this April 30, 2008 file photo, submarine owner Peter Madsen stands inside the vessel. One of the most talked-about and macabre court cases in recent Danish history is set to conclude Wednesday, April 25, 2018 when the verdict is handed down on whether Peter Madsen tortured and murdered a Swedish journalist during a private submarine trip. (Niels Hougaard /Ritzau via AP, File)

Peter Madsen in seinem U-Boot 2008. Bild: AP/Ritzau Foto

U-Boot-Tüftler Peter Madsen gesteht Mord an Journalistin



Der wegen der Ermordung der schwedischen Journalistin Kim Wall zu lebenslanger Haft verurteilte dänische U-Boot-Bauer Peter Madsen hat die Tat erstmals gestanden.

In einem am Mittwoch ausgestrahlten Dokumentarfilm antwortete Madsen am Telefon auf die Frage, ob er die junge Frau im August 2017 getötet habe, mit «Ja». Madsen fügte hinzu: «Es gibt nur einen Schuldigen, und das bin ich». Dies, nachdem er während des gesamten Verfahrens die Tat bestritten hatte.

epa06140357 (FILE) Swedish journalist Kim Wall poses for a picture in Sweden on 28 December 2015 (issued 12 August 2017). Swedish journalist Kim Wall  was onboard a private submarine 'UC3 Nautilus' owned by Peter Madsen. The submarine sank on 11 August in the day after being reported missing in the night of 10 August 2017. Media reports on 12 August 21017 state that Peter Madsen has been charged over the death of a Swedish female journalist who had been on board his vessel before it sank.  EPA/TOM WALL MANDATORY BYLINE:  TOM WALL


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Getötete Journalistin Kim Wall. Bild: EPA/TT NEWS AGENCY

Gemäss «Jyllands Posten», Dänemarks grösster Tageszeitung, handelt es sich um die Dokumentarserie «Die geheimen Aufnahmen mit Peter Madsen». Hinter dem Projekt steht Discovery Networks Denmark, die erste Folge wurde am Mittwochmorgen veröffentlicht.

Discovery Networks Denmark schreibt in einer Pressemitteilung, dass der Journalist Kristian Linnemann mehr als 20 Stunden Telefongespräche mit Peter Madsen geführt hat.

Der 47-Jährige Madsen war wegen des Mordes bereits zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Er hatte laut Gericht die schwedische Journalistin Kim Wall in einem selbstgebauten U-Boot erst gefoltert, dann getötet und zerstückelt über Bord geworfen. Das Gericht ging von einem sexuellen Motiv aus. (red)

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