Homosexualität
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In this photo originally provided by Focus Features, Ennis Del Mar, left, played by Heath Ledger and ake Gyllenhaal in the role of  Jack Twist, are two cowboys from very different backgrounds who meet and fall in love while working together in

Im Visier von religiösen «Therapeuten»: Homosexualität. Szene aus dem Film «Brokeback Mountain».
Bild: AP FOCUS FEATURES

Wenn «Heiler» Schwule «umpolen»

Ein junger Christ erzählt, wie er Opfer einer evangelikalen «Umpolungs»-Therapie wurde.

Henry Habegger / schweiz am Sonntag



Ein Artikel von Schweiz am Sonntag

Es hört sich an wie eine Praxis aus dem barbarischen Mittelalter. Aber Beobachter gehen davon aus, dass sie in Kreisen namentlich von evangelikalen Christen Hochkonjunktur hat: das «Umpolen» von Homosexuellen.

A. B.* hat es am eigenen Leib erlebt. Er erzählt im Gespräch: 

«Ich wuchs in evangelikalen Kreisen auf. Homosexualität gilt als Sünde, die einen in die Hölle bringt. Aber sie wird als ‹heilbar› dargestellt. Und die Bücher, in denen das beschrieben wird, klingen sehr einleuchtend, wenn man in diesen Kreisen drin ist.»

Psychologisch werde die Homosexualität in diesen Kreisen «als Resultat eines Konflikts zum Vater oder zu naher Beziehung zur Mutter erklärt», sagt der junge Mann. Für ihn als Kind war die Situation dramatisch. 

«Es lastete ein enormer Druck auf mir als Teenager, so zu sein oder zu werden wie die anderen. Mit 15 begann ich eine ‹Therapie›, deren Ziel es war, mich ‹umzupolen›. Ich war also noch minderjährig. Ich weiss auch von anderen, die noch als Minderjährige in solche Therapien kamen.»

Nicht weniger als zehn Jahre lang dauerte die als «Therapie» verkaufte Tortur. Der junge Mann hatte immerhin noch das Glück, dass ihm irgendwann von selbst ein Licht aufging. Er berichtet: 

«Zum Glück merkte ich gegen Schluss, dass das Schindluderei war, und ich brach die Therapie ab. Ich brauchte aber dann mindestens ein Jahr, um mich selbst wieder zu finden.»

Die «Therapieformen», die der «Therapeut» beim jungen Opfer anwendete: 

«Ich musste beispielsweise den Mann beschreiben, in den ich mich verliebt hatte. Der ‹Therapeut› stellte Fragen über diesen Mann, bis ich ihn nicht mehr als Person, sondern als Ausgleich all meiner angeblichen Mängel, Schwächen und so weiter sah. Ich sah nicht mehr die Person.»

Ein anderes Beispiel, wie der junge Mann von der Homosexualität «geheilt» werden sollte:

«Ich hasste Fussball, musste mich aber zwingen, Fussball zu spielen. Dabei ging es um eine Art Abhärtung. Ziel war, zu Männern in einer anderen Beziehung zu stehen als nur in einer sexuellen.»

Von Glück kann A. B. reden, dass andere Umpolungs-Praktiken bei ihm nicht mehr eingesetzt wurden. «Früher wurde noch mit Stromstössen «therapiert›, das gibt es bei uns heute nicht mehr», erzählt A. B. «Man erhielt ein Foto von einem nackten Mann gezeigt und bekam dann einen Stromstoss. Auf diese Weise sollte ein Abwehrreflex verankert werden.»

Aus der Distanz von einigen Jahren sagt der junge Mann, der nach wie vor überzeugter Christ ist, allerdings nun in der reformierten Landeskirche: 

«Diese Umpolungs-Therapien können gerade bei Jugendlichen enormen Schaden anrichten. Jugendliche, die eigentlich keine Probleme haben, werden kaputtgemacht, ihr Selbstwertgefühl wird zerstört. Sie werden dazu gebracht, sich minderwertig zu fühlen. Sie sollen das, was sie lieben, hassen.»

Und sie sollen so weit gebracht werden, eine Hetero-Beziehung eingehen zu können. 

«Es geht darum, sich so weit unter Kontrolle zu bekommen, dass man eine Beziehung zu einer Frau eingehen kann. Auch wenn das nie richtig funktionieren wird. Erotische Gefühle entwickeln sich keine.»

«Gottgewollt!»

Stephan Bischof, Vorstandsmitglied von Pink Cross, dem Schweizer Dachverband der Schwulen, versteht die Welt nicht mehr ob solcher Schilderungen: «Die sexuelle Orientierung ist nicht selbst gewählt, sondern gegeben. Man kann sogar sagen: gottgewollt!» Und klar sei doch: «Gott kann nie gewollt haben, dass Menschen solch psychisches Leid in Form der Heilung verursachen. Hier muss der Staat gesetzliche Flanken setzen und dem wilden Treiben der Fundis der evangelischen und katholischen Kirche ein Ende setzen.»

«Gott kann nie gewollt haben, dass Menschen solch psychisches Leid in Form der Heilung verursachen.»

Stephan Bischof, Pink Cross

Bild

Schwule Cowboys in «Brokeback Mountain.»

Unterstützung kommt jetzt von BDP-Fraktionschefin Rosmarie Quadranti (ZH). Sie hat diese Woche eine Interpellation eingereicht, in der sie feststellt: «In der Schweiz werden nach wie vor Therapien auch bei Minderjährigen durchgeführt, die eine Heilung von Homosexualität versprechen. Nach wie vor gibt es Psychologen, Therapeuten und Seelsorger, die Homosexualität als Krankheit deklarieren und Jugendliche oft jahrelang therapieren.» Quadranti will diese Praktiken verbieten und unter Strafe stellen, wie sie klarmacht. Sie fragt den Bundesrat: «Geht er davon aus, dass ein Straftatbestand, z. B. Nötigung, erfüllt ist?» Sie warte jetzt die Antwort der Regierung ab und werde wenn nötig weiter insistieren, um diese Praktiken abzustellen, sagt sie.

«Nach wie vor gibt es Psychologen, Therapeuten und Seelsorger, die Homosexualität als Krankheit deklarieren und Jugendliche oft jahrelang therapieren.»

BDP-Fraktionschefin Rosmarie Quadranti (ZH)

Gemäss dem Opfer A. B. gibt es viele solcher «Heiler». «Mir selbst sind etwa 20 solche ‹Therapeuten› bekannt», sagt er. «Sie sind in verschiedenen Einrichtungen wie Wüstenstrom, Living Waters oder Der Neue Weg tätig.» Bei den meisten «Therapeuten» handle es sich um «geheilte» Gays: 

«Man merkt als Gay aber rasch, dass sich diese ‹Therapeuten› selbst etwas vormachen oder dass sie etwas vorspielen. Ihr Motiv ist häufig heterosexuelle Selbstverwirklichung oder missionarischer Eifer. Sie können ihr Gay-Sein auf Kosten der ‹Patienten› insgeheim ausleben. Oder tragen ihren eigenen inneren Kampf auf deren Schultern aus.»

Sein Fazit: «Es ist eine verlogene, gefährliche Szene.» Und die «Therapeuten» verdienen darüber hinaus noch gut dabei. «Therapielektionen kosten 60 bis 80 Franken», so der junge Mann. Er weiss: «Es gibt sogar Psychotherapeuten, die solche Dienstleistungen über die Krankenkasse abrechnen.»

Also zahlen auch noch die Prämienzahler für solche «Heilungen». Sandra Kobelt, Sprecherin des Krankenkassenverband Santésuisse, sagt, sie habe bisher keine Hinweise darauf. Dazu bräuchte es Informationen von Insidern. Kobelt: «Aus unserer Sicht würden solche Machenschaften einen klaren Missbrauch der sozialen Krankenversicherung bedeuten. Und einen klaren Verstoss gegen die Standesregeln der Leistungserbringer und eine Missachtung der persönlichen Integrität eines Patienten.»

* Initialen geändert.

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72Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Brehynfak 13.03.2016 16:02
    Highlight Highlight Homosexualität wird als Krankheit gesehen und therapiert, von den einen.
    Homosexualität wird als gegebenes, normales Persönlichkeitsmerkmal akzeptiert, von den anderen.
    Was stimmt nun, und weshalb?
    • Fabio74 13.03.2016 16:19
      Highlight Highlight Da sich kein Mensch seine sexuelle Neigung aussucht und sich folglich auch nie entscheiden kann Homo-, Bi- oder Heterosexuell zu sein ist auch KEINE Krankheit, sondern eine Variante der Natur.
    • Christian Gerber 13.03.2016 16:27
      Highlight Highlight Wieso ist Heterosexuell sein keine Krankheit? Lauter Fragen...
    • Datsyuk * 13.03.2016 22:19
      Highlight Highlight Und was meinst du dazu? Und mit welcher Begründung?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Michael Mettler 13.03.2016 14:07
    Highlight Highlight Ich bin gläubiger Christ und schäme mich für solche Geschichten.
  • Menel 13.03.2016 13:27
    Highlight Highlight Mehr gibts dazu nicht zu sagen:

    Play Icon
  • kaderschaufel 13.03.2016 13:10
    Highlight Highlight Diese Kommentarspalte macht ein wenig den Eindruck, als ob man nicht Christ sein kann, ohne homophob zu sein, und dass das Christentum einen ausschliesslich schlechten Einfluss auf die Gleichberechtigung von homo und hetero hat. Das stimmt überhaupt nicht. So ziemlich jeder Christ, den ich kenne, ist nicht homophob, und unser Dorfpfarrer traut auch homosexuelle Paare.
    • Queershnitt 13.03.2016 13:27
      Highlight Highlight Als homosexueller Christ ist das Leben doppelt bestraft. Nicht-Christen verurteilen einem wegen dem "dummen" Glauben und der Unterstützung solcher schlimmen Einrichtungen und als Christ wird man komisch angeschaut, wenn man als Homo Gott treu sein will.

      Beide Parteien haben extreme, die in den Medien zelebriert werden (Aussagen von Pastoren, Gayclubs mit Darkrooms und ungeschütztem Sex, heilende Psychologen, rebellischen und agressiven Homosexuellen). Ich bin ein normaler Mensch, der Jesus und seine Freundin liebt.

      Werft nicht alle in einen Topf. Die Welt wäre ein besserer Ort.
    • kaderschaufel 13.03.2016 14:30
      Highlight Highlight Ich finde, es ist möglich, die Bibel so zu interpretieren, dass Homosexualität mit Christentum vereinbar ist: das alte Testament hat zwar als Geschichtensammlung noch seine Berechtigung, jedoch muss ein Christ (im Gegensatz zum Juden) bei der Interpretation des AT immer Jesus miteinbeziehen, da Jesus die Verbindung zu Gott ist, die es zur Zeit des AT noch nicht gab. Und Jesus sagt Dinge wie "Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst", und wenn man dazu unser heutiges Wissen, dass Homosexualität in der Natur nicht aussergewöhnlicher ist als Heterosexualität, man ...
    • kaderschaufel 13.03.2016 14:31
      Highlight Highlight ... man also Homosexuelle Menschen als gewöhnliche Mitmenschen betrachten kann, so ist das Levitikuszitat durch Jesus widerlegt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fabio74 13.03.2016 11:56
    Highlight Highlight Wo ist hier der Staat der gegen solche menschenverachtenden Typen vorgeht? Es braucht Aufklärung, Information und drakonische Strafen.
    • R&B 13.03.2016 15:21
      Highlight Highlight @axantas: man könnte aber auch in einem Gerichtsentscheid festlegen, dass Homosexualität keine Krankheit ist, sondern eine genetisch festgelegte sexuelle Präferenz. ...und dass eine Therapie von Homosexualität daher das Menschenrecht verletzt.
  • Der Tom 13.03.2016 11:34
    Highlight Highlight Interessanter Fall von Therapeut bräuchte eigentlich selber einen Therapeuten. Gibt es dafür einen Ausdruck?
    • R&B 13.03.2016 11:55
      Highlight Highlight @Der Tom: Metapeut oder Metapöt?
  • koks 13.03.2016 11:30
    Highlight Highlight Almos Talented: "Fussball zum abhärten? Moll, genau der richtige Dport dafür"
    Unabhängig von der sexuellen Orientierung: Fussball ist halt eine andere Tätigkeit als Ringelreihen spielen. Nicht zufällig hat etwa im Basel Land eine Schulleiterin das Fussballspielen auf dem Schulareal verboten, weil es die Knaben zu fest aufputsche, und die dann zu lebhaft werden. Oder generell beklagen viele Eltern an den Schulen unterdessen eine 'Verweiblichung', weil keine männlichen Werte mehr vermittelt werden. -> Ein Teil des männlichen/weiblichen Verhaltens ist durchaus anerzogen.
    • R&B 13.03.2016 15:21
      Highlight Highlight @koks: Aber es ist schon witzig, dass die meisten Schwulen nicht gerne Fussball spielen oder nicht Fussball spielen können. Warum?
    • elco 13.03.2016 15:57
      Highlight Highlight Ich bin ja auch schwul und interessiere mich sehr für Fussball. Ich halte das alles für ein Gerücht.

      Hopp GC !!!

      ;-)
    • koks 13.03.2016 16:06
      Highlight Highlight denkezuerst: belege?
      nur weil sich keine schwulen profifussballer zu outen getrauen, heisst das noch lange nicht, dass keine schwulen fussball spielen. ich persönlich glaube, im fussball ist der prozentsatz homosexueller genaugleich hoch wie im alltag.
      allenfalls könnte man sich fragen, weshalb im frauenfussball überdurchschnittlich viele lesben spielen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Calvin Whatison 13.03.2016 11:21
    Highlight Highlight Ein jeder Mensch ist ein Geschenk, ganz egal ob Weiss oder Schwarz. Ganz egal ob Schwul oder Hetero... Ein interessanter Bericht! wir Menschen haben noch viel zu lernen.
  • Hippie-ster 13.03.2016 10:48
    Highlight Highlight Ich hab viel lieber homosexuelle Menschen in meinem Umfeld als Religiöse.
    • andersen 13.03.2016 11:16
      Highlight Highlight Nun, es gibt auch homosexuelle, die religiös sind.
      Und dieser Freikirchen sind nicht kantonal anerkannt.
      Jawohl, wir sind ein Hirtenkultur und bekenne uns dazu.
      Es genüg ja auf zwei Beinen zu stehen.
    • Queershnitt 13.03.2016 13:31
      Highlight Highlight was machst du, wenn ein guter Freund von dir (evtl sogar homosexuell) zum glauben findet und regelmässig in die kirche geht?

      unterstützen und normal weiterleben oder kontakt abbrechen?
  • andersen 13.03.2016 10:00
    Highlight Highlight Richtig, auch homosexuellen Menschen sind von Gott gewollt.

    Und solche "Kirchen" nennen sich Freikirchen.
    Ein Witz.

    Man muss verkünden, dass der Homosexualität KEIN KRANKHEIT IST.
    Seelsorger soll die Menschen nur in guten und schlechten Zeiten begleiten, dass ist auch gratis.

    Der Mensch hat sich selber nicht erfunden und man kann nicht neue Zauber erfinden.

    • andersen 13.03.2016 11:02
      Highlight Highlight Ein Kirche ist immer für andere Menschen da.
      Der gebotene Hand ist gratis.
    • Dionysus 14.03.2016 18:09
      Highlight Highlight andersen 13.03.2016 11:02
      Die dargebotene Hand ist gratis? Wohl kaum, denn sie müssen ihre Seele dem Herrn verkaufen.
  • Almos Talented 13.03.2016 09:38
    Highlight Highlight Fussball zum abhärten? Moll, genau der richtige Dport dafür 😂😂

    Spass beiseite.
    Aber der Bezug zur Sexualität wird tatsächlich auch in der entwicklungspsychologischen Forschung zu Teilen auf die Beziehung zu den Eltern zurückgeführt.

    Und das soll jetz auch keineswegs kontrovers klingen. Ich glaube wir sind uns (fast) alle einig, dass Umpolen schwachsinnig ist und nicht funktioniert.
    • nilson80 13.03.2016 11:13
      Highlight Highlight Der Bezug zur Sexualität kann sicherlich auch durch besonders krasse Elternbeziehungen geprägt werden, aber nicht die grundsätzliche sexuelle Orientierung. Zwischen Homosexualität (als grundlegende sexuelle Präferenz) und Erziehung gibt es keinen signifikanten Zusammenhang. Bezüglich der Ausprägung der Identifikation mit den eigenen sexuellen Neigung schon eher. Die Existenz Homosexualität in der Tierwelt relativiert den vermeintlichen Einfluss von Erziehung und Gesellschaft recht eindeutig.
  • Stichelei 13.03.2016 09:12
    Highlight Highlight Für diese Praktiken und alle weiteren religiös fundamentalistischen Heilslehren:
    Benutzer Bild
    • Schreiberling 13.03.2016 13:56
      Highlight Highlight Das ist wie überall: Religionen sind an sich ok. Nur gewisse Institutionen, welche die Grundprinzipien der jeweiligen Religionen missbrauchen oder falsch interpretieren, gehören abgeschafft.
      Benutzer Bild
    • Electric Elephant 13.03.2016 15:08
      Highlight Highlight @stichelei:Da machst Du Dir selber was vor. Die Religionen sind mit ihrem Absolutheitsanspruch schon in ihren Grundzügen intolerant... Entweder man glaubt an das, was in Bibel, Koran etc. steht oder nicht. Aber was mich betrifft: wenn denn die Bibel wahr wäre, so wäre mir der dort beschriebene Gott höchst unsympathisch! Ich meine, wenn man Gott und allmächtig ist, was für ein egozentrischer A. muss man da sein, um als erste Regel von allen zu fordern einen anzubeten? Wie verquer muss einer sein, seinen Sohn zu kreuzigen, weil Menschen gegen Regeln verstoßen haben die er selber aufgestellt hat?
    • Stichelei 13.03.2016 18:39
      Highlight Highlight @Electric Elephant: Was meinst du, ich mache mir etwas vor? Wenn ich schreibe, Religionen seinen grundsätzlich 'toxic' bin ich doch eigentlich deiner Meinung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Natürlich 13.03.2016 08:07
    Highlight Highlight Krass😱

    War selber (leider) 18 Jahre lang in einer Freikirche, hab aber nie mitbekommen, dass da einer homosexuell ist oder gar therapiert wird.
    • Tilia 13.03.2016 10:45
      Highlight Highlight wie ich...aber in dieser kirche gab es das. und die die am meisten gegen gays wetterten waren wahrscheinlich selbst welche. diese verlogenheit gibt auch guten nährboden für sexuellen missbrauch der auch nicht selten stattfindet. alles unter gottes deckmantel.

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